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Der Laber & Spam Thread (12 Betrachter)

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... und 3 weitere.
Das von Marius kein sinnvoller Beitrag kommt war irgendwie zu erwarten aber zumindest dir hätte ich mehr zugetraut als einen LMAA-Post.
Ich hab doch mehr dazu geschrieben, außerdem meinte ich nicht die Diskussion hier, sondern im Baby-Thread.
Und ja, Diskussionen, ob jemand Kinder für ganz toll hält oder ein anderer für nervig und überflüssig, geht mir am Popo vorbei, da ich mich persönlich nicht wirklich mit dem Thema beschäftige.

Ich hätte irgendwann gerne Kinder, ja, aber nicht jetzt und auch nicht in den kommenden Jahren, also tangiert es mich nicht in dem Maße, als dass ich da mich total in eine Diskussion werfen müsste.
 
na das hier halte ich schon für ziemlich naiv

Da hat jede Generation ihre Sichtweise.
"Verantwortungslos, weil Krieg", "Verantwortungslos, weil Kinderarbeit", "Verantwortungslos, weil Pest", "Verantwortungslos, weil Höhle zu kalt und Tiger zu gefährlich", ...

Faktisch ist es die sicherste, schönste und auch zukunftssicherste Zeit, also mal den Pessimismus und Nihilismus der Realität gegenüberstellen.

und ich halte es zumindest auch nicht für die schönste Zeit, zumal ich mich nicht auf Landesgrenzen oder die eigenen 4 Wände beschränke
 
na das hier halte ich schon für ziemlich naiv

und ich halte es zumindest auch nicht für die schönste Zeit, zumal ich mich nicht auf Landesgrenzen oder die eigenen 4 Wände beschränke
Naiv finde ich das nicht, es gab zu jeder Epoche genügend Klagen darüber von einigen, wie verantwortungslos man sein kann, wenn man Kinder in diese verdorbene Welt setzt.
Das fängt an mit Schriften aus dem Mittelalter (bezogen z.B. auf die Pest) und zieht sich durch die kompletten Epochen in der Literatur, an denen ich diese Punkte fest mache.
Und in der Moderne besteht diese Sichtweise immer noch, nur mit anderen Ansätzen.

Natürlich beschränke ich mich nicht nur auf die hiesigen Gegebenheiten.
Um Sachen wie das komplette leibliche Wohl muss man sich, unter normalen Umständen, nicht sorgen.
Im Gegenteil befinden wir uns in der komfortablen Lage, sogar vielen anderen Menschen helfen zu können, denen es nicht gut geht.
Und ja, wenn man seine eigene Einstellung und Emotionen hinten an stellt, dann ist es faktisch wirklich so, dass die Welt noch nie so sicher, stabil, friedlich und "gut" war, wie sie jetzt ist.

Von daher finde ich den Gedanken, ich möchte keine Kinder in die Welt setzen und als Grund heranzuziehen, da diese Welt ja so schlimm ist, recht naiv, um mal ein wenig zu kontern.
Ich kann eigentlich viele Gründe nachvollziehen, selbst so einfach gestrickte wie: "Ich finde Kinder halt scheiße."
Aber aus unserem Schlaraffenland heraus als Hauptgrund seinen eigenen Weltschmerz heranzuziehen?
Kann man machen, dann muss man aber auch damit rechnen, dass dieses Bild nur ganz wenige nachvollziehen können.
 
Und nur weil jede Epoche ihre eigenen Statements diesbezüglich hatte ist es falsch irgendwann mal was in Frage zu stellen und ein wirkliches Umdenken anzustreben? Es geht mir ja auch nicht darum dass niemand mehr Kinder haben soll, um Gottes Willen, und es ist ja auch nur meine Einstellung dass ich es für mich nicht zumutbar halte mein eigen Fleisch und Blut in eine Welt zu setzen die ich selbst gerade mit zerstöre, und zwar in exorbitantem Ausmaß.
Mir sind diese Dinge halt einfach nicht völlig egal und es zerreißt mich irgendwo auch innerlich wenn ich zum Beispiel mit meiner Nichte im Sandkasten spiele und ihre kindliche Sorglosigkeit betrachte während ich gleichzeitig einem zügellosen Konsum fröne der u.a. eben den Planeten zunichte macht auf dem sie später mal leben soll und im Idealfall ihren eigenen Kindern beim Spielen zuschauen soll.
Es geht mir nicht um Frieden, Sicherheit und Gut oder Böse.
 
Und nur weil jede Epoche ihre eigenen Statements diesbezüglich hatte ist es falsch irgendwann mal was in Frage zu stellen und ein wirkliches Umdenken anzustreben? Es geht mir ja auch nicht darum dass niemand mehr Kinder haben soll, um Gottes Willen, und es ist ja auch nur meine Einstellung dass ich es für mich nicht zumutbar halte mein eigen Fleisch und Blut in eine Welt zu setzen die ich selbst gerade mit zerstöre, und zwar in exorbitantem Ausmaß.
Mir sind diese Dinge halt einfach nicht völlig egal und es zerreißt mich irgendwo auch innerlich wenn ich zum Beispiel mit meiner Nichte im Sandkasten spiele und ihre kindliche Sorglosigkeit betrachte während ich gleichzeitig einem zügellosen Konsum fröne der u.a. eben den Planeten zunichte macht auf dem sie später mal leben soll und im Idealfall ihren eigenen Kindern beim Spielen zuschauen soll.
Es geht mir nicht um Frieden, Sicherheit und Gut oder Böse.
Nein, ich möchte damit nur aufzeigen, dass das kein modernes Phänomen ist.
Was du beschreibst, ließe sich eins zu eins übertragen auf vorherige Beispiele.

Wenn ich dich richtig verstehe, soll kein Umdenken stattfinden, was das Kinderkriegen anbelangt, sondern wie wir mit unserer Welt umgehen.
Ok, da gehe ich mit dir d'accord.
Aber als Konsequenz kann ich für mich nicht daraus ziehen, keine Kinder zu bekommen.
Da heißt es eben, gute Erziehungsarbeit zu leisten und dann zu sehen, was aus selbstständigen Menschen wird und wie sie die Sachen handlen.
Wer kann von uns schon wissen, wie die Welt in die 100 oder 1000 Jahren aussieht?

Und da komme ich wieder zu dem Punkt, bei dem wir uns wohl am stärksten unterscheiden: dem Weltschmerz (sorry für das blöde Wort, aber ich kann es nicht expliziter benennen).
Eine negative Sicht auf die Dinge überträgt sich natürlich auch auf den Kinderwunsch (oder eben Nicht-Kinderwunsch) und andersrum einen gesteigerten, frühen Wunsch nach Nachwuchs.

Ich habe mich einfach sehr daran gestört, dass meine Einstellung in einem kurzen Satz einfach als naiv abgestempelt wurde.
Ich bemühe mich immer, das ganze Bild zu sehen und wenn ich der Ansicht bin, das nicht zu können, dann halte ich mich mit Statements auch zurück.
 
2016_12_08_12_27_57_ProShot.jpg


Einer Person dürfte dieser Ausblick sicherlich bekannt vor kommen...mein Plan ging leider nicht auf, aber war halt Risiko :D
 
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