So, dann mal noch ein Nachtrag zu meinen zwei Neuzugägen.
Steampipes Corona V8:
Wuchtig sieht er aus. Durch den Einsatz von viel glattem Edelstahl und wenig Glas sieht er grösser aus, als er wirklich ist. Dabei sind alle Flächen perfekt verarbeitet und sehen einfach sexy aus. Der Corona V8 ist ein Top Coiler, das heisst, der Tank ist unterhalb des Decks. Das Liquid wird dabei durch vier Edelstahl-Dochte ans Deck geführt. Das funktioniert perfekt. Kein Siffen, kein Kokeln. Dabei ist es auch egal, ob man den Corona schräg hält. Das Liquid fliesst einfach gut dosiert nach.
Das Deck ist ein Velocity mit viel Platz. In den Pfosten kriegt man ohne Probleme auch Claptons verzwirbelt, die Watte wird dann einfach nach unten auf die Dochte gelegt. Fertig. Das Top-Cap wird einfach nur aufgesteckt, die AFC liegt genau auf Höhe der Wicklungen. Dabei sieht die AFC relativ klein aus, man kann aber von nahezu M2L bis D2L justieren.
Das Delrin Drip Tip ist komplett gesteckt. Durch eine passgenaue Verarbeitung kann man auf O-Ringe verzichten. Auch bei höheren Wattzahlen bleibt das Drip Tip angenehm kühl.
Der Corona V8 hat von all meinen Verdampfern das geringste Zuggeräusch. Nichts pfeift, nichts brabbelt. Der Dampf ist angenehm dicht, geschmacklich ist er sehr angenehm. Wobei angenehm wohl nicht das passende Wort ist. Da passt einfach alles. Nicht zu aromatisch, aber auch nicht flach.
Grundsätzlich ist der Corona V8 ein Dual-Coil, man kann ihn aber auch Single-Coil wickeln. Entweder entnimmt man dafür zwei Dochte und stopft die Löcher mit Watte zu. Man kann aber auch für 2,80€ zwei Peek-Pfropfen bei Steampipes bestellen.
SmokerStore Taifun GT III:
Ich habe beim Taifun lange gezögert. Warum? Weil er im Prinzip im Gegensatz zum Corona V8 nichts anders macht als meine anderen Verdampfer. Bekommen habe ich ihn gestern trotzdem.
Auch der Taifun ist sehr gut verarbeitet, die Optik ist sicher Geschmacksache. Aber auch hier gibt es bei Gewinden und Oberflächen nichts auszusetzen. Einfach super, so wie man es bei dem Preis wohl auch erwarten kann.
Der Taifun hat ein klassisches Deck mit zwei dicken Schrauben direkt am Deck, isolierter Pluspol aus Peek inklusive. Die Schrauben sind dabei so üppig dimensioniert, dass man ohne Probleme auch hier Clapton-Draht gewickelt bekommt. Die Watte wird dann einfach in zwei Wannen verlegt, wo dann auch die Liquid-Control ansetzt. Wie ich festgestellt habe, muss man bei der DM Zellulose relativ viel Watte in die Wannen verlegen, da er sonst schnell zu siffen beginnt. Aber wenn man das weiss, ist es ja kein Problem.
Die Liquid-Control wird hier über das Drip Tip reguliert. Im Drip Tip sind zwei Haken, die die LC in die gewünschte Position bewegen. Das ist praktisch. Es ist aber auch unpraktisch. Denn das Drip Tip ist komplett aus Edelstahl und erwärmt sich nach ein paar schnellen Zügen selbst bei unter 20 Watt ziemlich stark. Man kann aber auch jedes andere Drip Tip reinstecken und durch Verdrehen des Tanks die LC regulieren. Zusätzlich gibt es einen Drip Tip-Adapter, wo man dann auch jedes 510er Drip Tip einsetzen kann.
Geschmacklich ist der Taifun interessant. Eher in Richtung aromatisch, aber nicht aufdringlich. Jedenfalls ein Kontrast zum Corona V8, der spürbar sanfter daher kommt. Das Zuggeräusch ist noch dezent, aber lauter als beim Corona. Die AFC läuft sehr smooth und man kann sogar auf ein 2mm-Loch reduzieren, womit dann wirklich M2L funktioniert. Open Draw ist er nicht. Aber wer will das auch schon...?
Auch den Taifun GT III finde ich toll.