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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wird immer seltener sowas, also gute Sache das!

Wenn man reinkommt und der Doc hat den gelben Zettel schon in den Drucker gepackt wird das einigen zwar sicherlich gefallen, aber wirkliche Behandlung ist das natürlich nicht. Das sind nachher wieder so'ne Geschichten, wo die Ärzte Krebsgeschwüre an der Hautoberfläche nicht erkannt haben etc. - dann lieber die AU-Tag-Knauserin :)
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Wird immer seltener sowas, also gute Sache das!

Wenn man reinkommt und der Doc hat den gelben Zettel schon in den Drucker gepackt wird das einigen zwar sicherlich gefallen, aber wirkliche Behandlung ist das natürlich nicht. Das sind nachher wieder so'ne Geschichten, wo die Ärzte Krebsgeschwüre an der Hautoberfläche nicht erkannt haben etc. - dann lieber die AU-Tag-Knauserin :)

Reichhaltige Untersuchung gut und schön, wenn man aber betteln muss, um eine Woche krankgeschrieben zu werden, ist das nicht das wahre. Ich will auch nicht permanent zum Doc, um noch einen Tag länger krankgeschrieben zu werden, wo er eh nichts machen kann. Manchmal muss man sich daheim auch einfach erholen.

Es dem AG zu melden ist eh Stress, dann will ich nicht auch noch den Stress im Kopf haben, ob mein Arzt mich lange genug krankschreibt. Der Arzt soll in meinem Interesse handeln, nicht im Sinne des Arbeitgebers.

Wäre da schon längst weg. Da muss man wohl kopflos in die Praxis, um länger als drei Tage am Stück ne AU zu bekommen.
 
Dann ist das gut für Euch. Ich bin durchschnittlich vielleicht 8 Tage pro Jahr krank. Also viel betteln muss ich da nicht. Wenn es nicht hinhaut kann ich anrufen und bekomm ne Verlängerung. Hatte ich letztes Jahr. Sie sagt sie schreibt lieber kürzer krank aber wenn es gar nicht geht, darf man anrufen.
Alles gut.

Ich bin zufrieden und mir macht es nichts aus, hier und da „nachzubehandeln“.
 
Betteln hatte ich da jetzt nicht rausgelesen aus dem Wort "nachverhandeln".

Also, wie gesagt. Ich wär mal fast verreckt an so nem "Doc Hollywood", würde also mit Kusshand den Platz im Wartezimmer nehmen, wenn jemand rausrennt. Aber mit meinem heutigen Doc bin ich erstmal mega zufrieden :dhoch:
 
Das wollte ich auch gerade schreiben.

Ich hätte auch keinen Bock auf den Arzt, der seinen Job als AU-Aussteller versteht und im Zweifel lieber 2 Wochen statt einer gibt, dafür aber keinerlei Energie in die tatsächlichen Diagnosen steckt und Dinge übersieht.

Aber um jeden Tag verhandeln wollte ich auch nicht. Und nach ner Gallenkolik mit Notarzt braucht der Körper eventuell auch mal noch 2-3 Tage Ruhe, auch wenn man "prinzipiell", also oberflächlich wieder ranklotzen könnte. Sowas sollte ein guter Arzt ebenfalls in Betracht ziehen.
 
Sollte ja auch kein hexenwerk sein. Mein Hausarzt gibt Krankmeldungen ohne große Diskussion aber erklärt mir jede noch so kleine Diagnose jedes mal breit und lang :ugly: ist echt ein guter Typ, muss man halt länger warten aber man weiß das er sich Zeit nimmt.
 
Gibt immer zwei Seiten.
Meine Frau hat einen Pferdedoc.
Du kannst dem sagen, zwei Wochen und die Krankmeldung ist quasi parat.
Aber er ist ein Stümper.

Meine Ärztin ist Dagobert Duck. Man muss echt verhandeln.
War z.B. ja gestern da. Erhöhte Temperatur, leichter Reizhusten und derbe Halsschmerzen.
Machen wir bis Mittwoch.
Hätte am Donnerstag aber einen Termin in der Firma. So schön mit einigen Leuten im Büro und essen in der Kantine.
Also musste ich nachverhandeln aber ging dann auch klar.

Highligt war, als ich letztes Jahr eine Gallenkolik hatte.
In der Nacht kam noch der Notarzt. Also heftige Nummer.
Am nächsten Tag bin ich dann ab zum Doc.
Die haben mich im Wartezimmer auf dem Boden auflesen müssen, weil der Kreislauf komplett down war.
Normale Randbegleitung von sowas.
Sie hat mich dann krankgeschrieben.......für diesen einen Tag !
Wirklich heftig. Was aber auch heftig war, war die Untersuchung. Die hat alles gecheckt.
Blut, Urin, Ultraschall Organe, großes EKG, alles was in so einer Praxis möglich ist.

Auch wenn sie mit Krankmeldungen geizt muss man froh sein, wenn man so betreut wird.
Ich hatte bislang auch immer solche ärzte. :ugly: vielleicht bin ich nicht wehleidig genug, ich hab keine ahnung wie andere das mit der krankmeldung so machen. :D ich könnte jetzt auch zum arzt gehen und mir die urlaubstage zurück holen aber die chance mich beim arzt mit was anderem anzustecken ist mir zu groß. :D

um meinen bänderriss im daumen operieren zu lassen brauchte das krankenhaus ja ne überweisung des arztes, als ich das holen wollte wurde ich gefragt ob ich der meinung bin ob das wirklich notwendig ist. Ich hab der ärztin dann gesagt ich kann kein bier mehr in der hand halten weil das band gerissen ist und ich gerne wieder videospiele spielen möchte, ja ich möchte operiert werden, ganz sicher sogar. Ist kein witz.
 
Im Schnitt 8 Tage pro Jahr krank?
Ich überlege gerade, ob ich in den letzten 20 Jahren insgesamt so oft krankgeschrieben war? :D

Und nein, ich bin auch keiner, der mit dem Kopf unterm Arm ins Büro rennt, aber irgendwie war ich noch nie großartig krank, bzw. geh ich auch nicht wegen jedem Quark zum Arzt.
 
Es ist ja auch richtig so dass man nur krank geschrieben wird wenn man krank ist, gegen das urlaubskrank hab ich was aber wenn man dann wirklich mal nach 10 jahren krank ist und zum arzt geht und man dann betteln muss krank geschrieben zu werden obwohl man so am arsch ist dass man wirklich mal zum arzt ging, also ich hab keine ahnung was ich da falsch mach. Hab jetzt aber einen arzt wo es deutlich einfacher ist, war wegen meinem knie ganze 4 wochen krank, was ich gebraucht habe und musste nicht betteln.

dann kam corona, nach 4 monaten pause gehts besser, immerhin.
 
Im Schnitt 8 Tage pro Jahr krank?
Ich überlege gerade, ob ich in den letzten 20 Jahren insgesamt so oft krankgeschrieben war? :D

Und nein, ich bin auch keiner, der mit dem Kopf unterm Arm ins Büro rennt, aber irgendwie war ich noch nie großartig krank, bzw. geh ich auch nicht wegen jedem Quark zum Arzt.

Hast halt geile Gene Du Maschine :D

Bundesdurchschnitt 2018 waren 18,5 Tage.

Ich bin immer ehrlich und es kommt vor, dass ich viele Monate nicht nen halben Tag fehle aber wenn ich krank bin,
bin ich krank.
Hab genug Kollegen gehabt, die mir ganz stolz erzählt haben, dass sie in den letzten 10 Jahren 1,2h krank waren und das auch nur, weil sie Kinder aus nem brennenden Waisenhaus retten mussten und dabei ein Holzbalken auf den Fuß gefallen ist.
Interessiert mich aber eher weniger.

Aber das war jetzt null böse gemeint oder so, bloß nicht falsch verstehen.
 
Hab mal nachgeschaut: In den letzten Jahren immer zwischen 4 und 11 Krankentage pro Jahr. Tendenz steigend, seit die Kinder da sind.
Nicht wirklich verwunderlich :D

In diesem Jahr bin ich aber schon bei 12. Der Influenza im Februar sei Dank, die mich zwei Wochen komplett ausgeschaltet hat.
 
Das war auch kein Seitenhieb gegen dich @snowman
Kenn aus dem Bekanntenkreis nur genügend Leute, die sich via Krankmeldung jedes Jahr 2-3 Wochen zusätzlichen Urlaub rausholen. Gibt hier, wie wahrscheinlich überall, ein oder zwei Ärzte, die sind bekannt dafür, sofort und ohne weitere Nachfragen krankzuschreiben.

Ist jetzt eher nicht so mein Fall. Alleine schon die Parkplatzsuche bei meiner Ärztin schreckt mich davon ab, da nur wegen ner Krankmeldung aufzutauchen. Wäre mir viel zu viel Aufwand :D Da geh ich lieber arbeiten.

Bin als ehemaliger Personaler aber auch leicht 'geschädigt', was dieses Thema angeht. Wenn man mal sieht, wieviel Krankmeldungen da monatlich eintrudeln, da wirds einem ganz anders. Da zweifelt man ganz schnell jede Krankmeldung an. Was natürlich auch nicht ok ist, das weiß ich, aber da kann ich nicht aus meiner Haut.
 
Das war auch kein Seitenhieb gegen dich @snowman
Kenn aus dem Bekanntenkreis nur genügend Leute, die sich via Krankmeldung jedes Jahr 2-3 Wochen zusätzlichen Urlaub rausholen. Gibt hier, wie wahrscheinlich überall, ein oder zwei Ärzte, die sind bekannt dafür, sofort und ohne weitere Nachfragen krankzuschreiben.

Ist jetzt eher nicht so mein Fall. Alleine schon die Parkplatzsuche bei meiner Ärztin schreckt mich davon ab, da nur wegen ner Krankmeldung aufzutauchen. Wäre mir viel zu viel Aufwand :D Da geh ich lieber arbeiten.

Bin als ehemaliger Personaler aber auch leicht 'geschädigt', was dieses Thema angeht. Wenn man mal sieht, wieviel Krankmeldungen da monatlich eintrudeln, da wirds einem ganz anders. Da zweifelt man ganz schnell jede Krankmeldung an. Was natürlich auch nicht ok ist, das weiß ich, aber da kann ich nicht aus meiner Haut.
Ja berufskrankheit. Geil ist wenn du mit einer kollegin auf fb befreundet bist, sie sich krankmeldet und dann auf fb ein bild gepostet wird dass sie gerade in der schlange steht in westdeutschland bei einem konzert. Aber nicht mal das heisst irgendwas. Wobei in dem fall schon da sie von sich aus gesagt hatte sie hat eine blasenentzündung. Es war winter dazu. :d
 
Ich erinner mich mit Schrecken an meine Zivizeit. Zivi und krank sein, unvereinbar bzw. absolut nicht gewollt. Ich krank, u.a mit richtig starken Reizhusten zum Ziviarzt (zum Hausarzt durfte man nicht). Krankschreibung gab es nicht, und ich war im Fahrdienst. Sah also am Ende so aus, dass ich bei den unregelmäßigen Hustenanfällen schnell anhalten musste oder teilweise kurz blind gefahren bin, weil ich mir unter Tränen die Seele rausgerotzt hatte.
Dann lieber einen Arzt, der einen vernünftig erholen lässt.
 
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