Andersrum gefragt: Glaubst du, dass in alternativen Wirtschaftsformen die Arbeiter nicht Sonntagsabends denken: "Oh Mann, morgen ist schon wieder Montag!".
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich glaube es sind in erste Linie die zwei freien Tage, die die Leute aus dem Konzept bringen. Bei Leuten aus der Pflege (deren Beruf es in nicht-kapitalistischen Wirtschaftsformen genauso gibt), die auch regelmäßig am Wochenende arbeiten müssen, wie beispielsweise meine Mutter oder ein Freund, da hat das Aufweichen des Wochenendes dazu geführt, dass der Montagsfrust und Sunday-Blues abgemildert werden. Ob die Lebensqualität dadurch steigt, das wage ich allerdings zu bezweifeln.
Eine Initiative weg von der 40-Stunden-Woche fänd ich schon ganz geil. Dann könnte man sich das ganze Montags-geheule auch sonst wohin stecken.