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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Kann man grob so sagen.
In dem konkreten Fall hat die Polizei jemanden aufgegriffen bei dem sie evtl. befürchten muss dass eine akute Suizidalität vorliegt bzw. derjenige dies angekündigt/angedeutet hat. Wir kommen dann dazu und geben unsere Einschätzung der Lage ab nach der die Polizei dann handeln kann. Neben der Einschätzung können wir auch den Betroffenen ans Hilfesystem anbinden und weitere Hilfe/Maßnahmen anbieten bzw. veranlassen.

So ein Einsatz ist aber nicht zwingend an die Polizei gebunden... wir fahren auch akute Krisen direkt bei Klienten an und sind dann z.B. bei jemanden Zuhause. Dabei geht es nicht zwingend um Suizidalität, sondern alle psychosozialen Krisen die keinen Aufschub zulassen und sofortige Maßnahmen erfordern. Je nachdem wird dann Arzt/Rettungswagen/Polizei hinzugeholt... aber meist können wir die Situation selbst entschärfen und ans weitere Hilfesystem (z.B. unsere eigene Stelle am Sozialpsychiatrischen Dienst) anbinden.


Hier in Berlin kann die Polizei quasi auch selbstständig jemanden nach dem PsychKG vorstellen, wenn das örtliche Krankenhaus eine dementsprechende Abteilung mit Ärzten hat. Stellt dann natürlich eine freiheitsentziehende Maßnahme dar. Im Anschluss wird dann aber noch ein Bericht an den SPD gefertigt um die konkrete Eigen- oder Selbstgefährdung darzustellen und eine eventuelle nachfolgende, dauerhafte Betreuung anzuregen.

Glaubt man gar nicht, wieviel Menschen hier rumrennen die umgangssprachlich einen an der Waffel haben. :D
 
Hier in Berlin kann die Polizei quasi auch selbstständig jemanden nach dem PsychKG vorstellen

Bei uns in Bayern gabs ja ne Änderung im BayPsychKHG. Bin mir jetzt nicht sicher ob die uns nun dazuholen können oder müssen... aber klar, bisher hat die Polizei Betroffenen direkt in der Psychiatrie abgeliefert. Jetzt können/müssen die eben noch die Krisendienste (und damit nen SpDi) zwischenschalten um die Situation einzuschätzen bzw. ne Klinikeinweisung evtl. verhindern zu können

Glaubt man gar nicht, wieviel Menschen hier rumrennen die umgangssprachlich einen an der Waffel haben.

So isses... so ziemlich fast jeder! :D
 
Hier in Berlin kann die Polizei quasi auch selbstständig jemanden nach dem PsychKG vorstellen, wenn das örtliche Krankenhaus eine dementsprechende Abteilung mit Ärzten hat. Stellt dann natürlich eine freiheitsentziehende Maßnahme dar. Im Anschluss wird dann aber noch ein Bericht an den SPD gefertigt um die konkrete Eigen- oder Selbstgefährdung darzustellen und eine eventuelle nachfolgende, dauerhafte Betreuung anzuregen.

Glaubt man gar nicht, wieviel Menschen hier rumrennen die umgangssprachlich einen an der Waffel haben. :D
Doch als berliner mit u1 und u8 nahtoderfahrung glaubt man das schon. :d
 
Kann man grob so sagen.
In dem konkreten Fall hat die Polizei jemanden aufgegriffen bei dem sie evtl. befürchten muss dass eine akute Suizidalität vorliegt bzw. derjenige dies angekündigt/angedeutet hat. Wir kommen dann dazu und geben unsere Einschätzung der Lage ab nach der die Polizei dann handeln kann. Neben der Einschätzung können wir auch den Betroffenen ans Hilfesystem anbinden und weitere Hilfe/Maßnahmen anbieten bzw. veranlassen.

So ein Einsatz ist aber nicht zwingend an die Polizei gebunden... wir fahren auch akute Krisen direkt bei Klienten an und sind dann z.B. bei jemanden Zuhause. Dabei geht es nicht zwingend um Suizidalität, sondern alle psychosozialen Krisen die keinen Aufschub zulassen und sofortige Maßnahmen erfordern. Je nachdem wird dann Arzt/Rettungswagen/Polizei hinzugeholt... aber meist können wir die Situation selbst entschärfen und ans weitere Hilfesystem (z.B. unsere eigene Stelle am Sozialpsychiatrischen Dienst) anbinden.

welchen beruflichen Werdegang muss für diesen Job absolviert haben ?

Wenn meine Fragen auf den Sack zeig mir einfach den Mittelfinger.
Komm ich mit klar aber grundsätzlich finde ich sowas interessant.
 
Beim Sozialpsychiatrischen Dienst sind wir in der Mehrheit Sozialpädagogen, haben aber auch Psychologen. Aber die Tätigkeiten sind komplett identisch.
Für so einen Bereich ist aber langjährige Erfahrung im psychiatrischen Bereich fast schon Pflicht... einen Berufsanfänger braucht man da eigentlich nicht wirklich hinschicken.
 
Bin seit Mai in der Firma angestellt, und nur zwei Gehaltsabrechnungen waren auf Anhieb korrekt. Alle anderen falsch. Das muss dann immer wieder im Folgemonat korrigiert werden. Jetzt hat er mir 100€ Brutto zu viel bezahlt.

Der Typ ist Mitte 80, und bekommt das einfach nicht auf die Reihe.

Das nervt schon hart.
 
klar, ist doch nicht dein Problem wenn er dir zuviel überweist aber es ist dein Problem wenn es zu wenig ist.

ist natürlich was Anderes wenn es ein kleiner familiärfreundschaftlicher Betrieb ist dem es schlecht geht aber davon geh ich gerade mal nicht aus.
 
so what, who cares?


:skeptisch:

Geh von den 60-70€ netto gut essen und erfreu dich dran, ihn wirds nicht interessieren.

Der sitzt auf jedem Euro wie die Fliege auf der Scheiße.

Da sind Leute die 7-9 Jahre dort sind, und in der Zeit um 100€ gewachsen sind. Eine strukturierte Gehaltserhöhung gibt es dort nicht. Deswegen wird dem das nicht egal sein.
 
Der sitzt auf jedem Euro wie die Fliege auf der Scheiße.

Da sind Leute die 7-9 Jahre dort sind, und in der Zeit um 100€ gewachsen sind. Eine strukturierte Gehaltserhöhung gibt es dort nicht. Deswegen wird dem das nicht egal sein.

und nochmals. Es ist nicht dein Problem wenn er es selbst nicht merkt. Ist ja auch kein einmaliger Fehler. Aber mach wie du denkst.
 
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