Cannibalpinhead
RETRO CRYPTKEEPER
Etwas mit "religiösen Eifer" zu verfolgen macht das aber immer noch nicht zur Religion... und ein Glaube hat mit Religion auch erstmal nix zu tun.
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Kommt drauf an, was für eine Religion. Gibt auch Leute, für die ist Veganismus oder Tierschutz eine Art Religion. Sozusagen die heilige Kuh...
Warn A.Der Meriva B war tatsächlich mein Lieblingsfahrzeug. Hätte vor zwei Jahren fast noch einen gekauft, nach Leasing.
Ist natürlich eine einfache Sicht auf Kritik von Kapitalismus etc. und was angekreidet wird. Geschweige den, dass jemand dem anderen was nicht gönnt...Du verallgemeinerst, wenn du behauptest das alle Steine einfach so an Polizeikräften abprallen oder sonstiges. Die Polizei als unverwundbar darzustellen halte ich für unzumutbar. Auch dort gibt es genug Einzelschicksale wo Beamte sicherlich schwer verletzt, wenn nicht sogar dienstunfähig wurden. In Relation würde ich sogar sagen, dass sowas vermutlich öfter vorkommt, als der oben benannte Flüchtling, der durchs Dorf getrieben wurde. Versammlungen bzw. Aufzüge sind ja bei uns an der Tagesordnung. Versammlungsfreiheit sei Dank. Wobei die Kollegen das friedlich und ohne Waffen leider gerne außen vor lassen.
Und das diese Menschen, die gegen Kapitalismus protestieren aber wohl in Airmax und Markenjeans die Versammlung besuchen und marodierend Geschäfte auseinander nehmen und dadurch Existenzen zerstören. Warum hat Familie XY nicht das Recht in ihrem hart erarbeiteten Auto am nächsten Tag zur Arbeit fahren zu dürfen? Bezahlt das einer von diesen Demonstranten? Sicherlich nicht. Hamburg lässt Grüßen.
Jeder der unser System so verachtet sollte wenigstens den Schneid besitzen und sich eine neue Heimat suchen, wo er dann in Einklang mit seinem inneren Schweinehund leben kann anstatt hier Unruhe zu stiften. Aber das wäre ja unbequem und würde Aufwand erfordern, anstatt sich an der nächsten Tanke mit Grillanzündern einzudecken um seinen Protest ein Bild zu verleihen.
Wir (als BRD) sind hier ein Sozialstaat und ich denke, dass jeder Mensch hier gut leben kann. Wir reißen uns für jegliche Minderheiten und Menschen aus den Aus- und Umland den Arsch auf und sind stets bemüht einen Lebensstandard für Jedermann zu schaffen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie solche Vollpfosten "gegen das System" sein können. Für mich ist das eine Doktrin, die eher einer Modeerscheinung gleicht, als wirklich ernsthafter Protest. Es scheint einfach "in zu sein" das Land als solches oder den Staat zu verachten für ein angebliches besseres System, von dem keiner eine Ahnung hat. Anscheinend geht es den Menschen einfach zu gut.
Die eher linkseingestellten Kollegen haben eine ganz besondere Eigenart. Die sägen nämlich gerne am Bein von dem Stuhl, auf dem sie selber gerade sitzen und halten das für total intelligent und revolutionär, profitieren und leben aber genau von dem System, dass sie bekämpfen wollen. Total paradox.
Sorry, musste mich hier gerade nochmal auskotzen. Und nur weil ich mich gerade nochmal einseitig ausgekotzt habe, heißt das natürlich bitte nicht, dass ich das andere Extrem dadurch gut heißen möchte. Wollte nur nochmal aus meiner Sicht schildern warum ich Linksextremismus und dieses krankhafte hassen eines Staates/Landes so widerlich finde und das auch dort über Leichen und Einzelschicksale gegangen wird.
ich versuche mal den unterschied aus meiner sicht klar zu machen, da ich die dauernde gleichstellung von linksextremismus mit rechtsextremismus nicht mehr hören kann (auch wenn es im grunde kein wettbewerb ist). ich halte mich selber nicht für besonders linksextrem, da ich keinerlei intention habe unsere system der sozialen marktwirtschaft zu verändern bzw autos anzuzünden oder echtsextrem, da mir der wunsch fehlt, ausländer oder angehöriger irgendwelcher religionen zu verprügeln oder aus dem land zu werfen.
die unterschiede der linken zu den rechten liegt auch schon genau da. der linksextremismus richtet sich gegen ein system. insbesondere gegen die idee des kapitalismus und der bestimmung über den menschen durch das kapital. der rechtsextremismus richtet sich gegen menschen. auf grund von merkmalen, die diese im regelfall nicht beeinflussen können. die aber allen voran eint, dass sie nicht "von hier" sind.
die gewählten mittel sind auch andere. der rechtsextreme mob jagt (schwarze) flüchtlinge durch die städte. die linken zünden autos an. beides ist verurteilenswert, aber ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass auf einer stufe steht? dass die linken sich mit der polizei anlegen ist dabei nur eine begleiterscheinung und immerhin kann die polizei sich normalerweise wehren, was ein zusammengeschlagener afghane gegen 3-38 neonazis meist nicht kann. ich kann mich in den vergangenen jahren nicht an irgendwelche linksextrem motivierten morde erinnern. an keine todeslisten. an keine brennenden häuser in der nacht, in denen menschen leben, die aus kriegsgebieten geflüchtet sind. ich kann mich nicht daran erinnern, dass eine linke partei gefordert hat, auf menschen zu schießen oder menschen auf booten im mittelmeer ertrinken zu lassen.
ich teile die meinung: beide extreme sind schlecht. beide sind nicht wünschenswert und beide taten müssen im rahmen unserer gesetze verfolgt werden. es ist auch albern regelmäßig zu äußern, man müsse die linksextremen gut finden, weil sie nicht so schlecht seien wie die rechtsextremen. das muss man nicht. das fordert auch keiner. man muss also niemandem auf die schulter klopfen.
aber ist eure ernsthafte meinung, dass linksextremismus wirklich das gleiche ist wie rechtsextremismus? wer das sagt bagatellisiert in meinen augen das, was die rechten so treiben. damit lässt man sie in dem glauben, eine schweigene mehrheit zu vertreten.
Der linksextremistische Gedanke ist aber zumindest für mich moralisch auch vertretbar

Zur linksextremistischen Grundeinstellung gehört es daran zu glauben, dass alle Menschen gleich sind. Es radikalisiert sich quasi unser eigener demokratischer Grundwert. Und nur in letzter Instanz des radikalisierten Linksextremen gibt es die Option zur Gewalt gegen das, was diese Gleichheit konsequent unterläuft oder gefährdet.
Im rechtsextremen Weltbild steht die Ungleichheit der Menschen als zentraler Gedanke. Der Kampf zwischen den Unterschieden ist quasi ein Naturgesetz. Daher ist prinzipiell jede rechtsextremistische Tat auch ein Angriff auf unsere demokratischen Grundwerte, was man nicht über jede linksextremistische Tat sagen kann.
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