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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

nochmal: das ist in deutschland aber nicht die regel. wie viele kennst du, bei denen das so lief und wie viele kennst du, die ganz normal ohne so etwas arbeiten gehen? jetzt mal als querschnitt über andere unternehmen.

wenn jemand nicht klagt ist das aber auch irgendwo sein problem. natürlich ist das nicht leicht, aber wir haben ein sehr arbeitnehmerfreundliches umfeld in deutschland (auch wenn viele das nicht wahr haben wollen) in dem es mittel und wege gibt, zu seinem recht zu kommen. die muss ich dann aber auch ausschöpfen, sonst kann ich mich kaum beschweren, ausgenutzt zu werden.

Natürlich, hoffe ich mal, ist das nicht die Regel. Ich habe aber die Erfahrung nunmal gemacht und auch je kleiner der Betrieb ist umso weniger wird auf das Arbeitsrecht geachtet bzw. wissen die meisten noch nichtmal was ihre Rechte sind und das wird schamlos ausgenutzt. Bei kleinen Betrieben ohne Btriebsratkann ich das ja noch verstehen, aber bei nem Mittelstandsbetrieb, bei dem über 80% Gewerkschaftsmitglieder sind, finde ich das ein Armutszeugnis für den Betriebsrat.
 
Du könntest auch an der Qualität deiner Beiträge arbeiten, damit wäre bestimmt auch anderen geholfen. Nicht immer so egoistisch.
joar, vllt, nein... :D Ich bin halt wie ich bin, genau für dein Problem ist ja die Ignorier-Funktion gedacht... sollte dir nicht zu schwer fallen, da du ja anscheinend eh alles von mir als relativ belanglos betrachtest ;);)

BTT... Kein Lust auf Arbeit, nichts zu trinken mehr, mega Kohldampf und nur ein dämliches Butterbrot mit :fp:
 
Natürlich, hoffe ich mal, ist das nicht die Regel. Ich habe aber die Erfahrung nunmal gemacht und auch je kleiner der Betrieb ist umso weniger wird auf das Arbeitsrecht geachtet bzw. wissen die meisten noch nichtmal was ihre Rechte sind und das wird schamlos ausgenutzt. Bei kleinen Betrieben ohne Btriebsratkann ich das ja noch verstehen, aber bei nem Mittelstandsbetrieb, bei dem über 80% Gewerkschaftsmitglieder sind, finde ich das ein Armutszeugnis für den Betriebsrat.
tut mir leid, aber ich glaube, dass du extrem pauschalisierst und übertreibst.
 
Ne, was du schreibst ist quatsch, nur weil du es nicht so kennst, heißt es also, das gibt es nicht oder kaum. :vogel:
Nur weil ein Arbeitsgesetz da ist, heißt das nicht das das automatisch eingehalten wird. Ich kenne das, das da ständig dagegen verstoßen wird. Z. B. darf man ja auch nicht von der Spätschicht auf Frühschicht wechseln, weil da keine 11,5h Ruhephase dazwischen sind, wird aber ständig gemacht. Oder Leute arbeiten mal 14Tage durch. Alles schon miterlebt und wenn dann mal etwas passieren würde, hätte natürlich keiner davon gewusst, mitsamt dem achso tollen Betriebsrat.
Klar passiert das, nächstes jahr kannst du den br ja abwählen. Beschwerderecht nutzen (gegen den ag)

Und es sind 11h ruhezeit. Gerade mit betriebsrat kann das eigentlich gar nicht passieren, solche arbeitszeitregelungen gehören in eine betriebsvereinbarung, ich würde mich wundern wenn es diese bei euch nicht gibt, wenn nein muss diese erstellt werden damit klare regeln für den ag und belegschaft aifgestellt sind.

Einhaltung der gesetze ist eine aufgabe des betriebsrates und natürlich klagt nicht der arbeitnehmer sondern der betriebsrat geht gegen den ag vor, der hat ja nicht unsonst einen ganz guten kündigungsschutz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar passiert das, nächstes jahr kannst du den br ja abwählen. Beschwerderecht nutzen.

Und es sind 11h ruhezeit. Gerade mit betriebsrat kann das eigentlich gar nicht passieren, solche arbeitszeitregelungen gehören in eine betriebsvereinbarung, ich würde mich wundern wenn es diese bei euch nicht gibt, wenn nein muss diese erstellt werden damit klare regeln für den ag und belegschaft aifgestellt sind.

Einhaltung der gesetze ist eine aufgabe des betriebsrates und natürlich klagt nicht der arbeitnehmer sondern der betriebsrat geht gegen den ag vor, der hat ja nicht unsonst einen ganz guten kündigungsschutz.

Klar gibt es die, nur wenn die nicht eingehalten wird :ugly:
 
Klar gibt es die, nur wenn die nicht eingehalten wird... :ugly:
...sollten sich die MA, die eh schon Gewerkschaftlich angagiert sind, sich vllt zusammen schließen und dafür sorgen, dass dies in Zukunft geändert wird. Dafür gibt es, wie BitByter schon sagt, unzählige Möglichkeiten. Und euer AG wird es nicht hinbekommen, 80 % der Belegschaft mal eben fristlos zu entlassen.
 
Klar gibt es die, nur wenn die nicht eingehalten wird :ugly:
das ist aufgabe des betriebsrates den arbeitgeber aufzufordern dies zu unterlassen und falls er das nicht tut zieht man vor das arbeitsgericht, jenes stellt den verstoß fest und bei jedem erneuten verstoß kostet jener den ag 10000€. Der ag wird nie wieder gegen die bv verstoßen.

Es ist nicht leicht nicht gegen eine bv zu verstoßen, das sind teils konplexe regelungen und die muss man erst mal intus haben, ich weiss wovon ich rede da ich ebenso oft dagegen verstoße, einfach aus dem grund weil man alleine das gar nicht immer beherrschen kann, deswegen ist die kontrolle des betriebsrates so wichtig damit man dem arbeitgeber auf die finger schlagen kann bevor er den verstoß ausübt. Schicht einsatzpläne gehören vom br überprüft bevor die mitarbeiter diese erhalten, so sieht der br gleich ob ein kollege 10 tage am stück eingeteilt wurde. Wenn euer br dies nicht tut dann weisst du ja was zu tun ist, das sind dann grobe pflichtverletzungen.

Und als gewerkschaftsmitglied zur rechtsberatung gehen.
 
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Kann da mal wieder nur für Österreich sprechen:

Es reicht vermutlich auch ein anonymer Tipp an die Behörden, dass die mal die Einhaltung des Arbeitszeitgesetz prüfen sollen.

Ich war lange beim Roten Kreuz als Sanitäter angestellt. Kleine Bezirksstelle mit damals 3 Vollzeit Hauptberuflichen Mitarbeitern. War unter anderem für den Dienstplan zuständig. Normale 40 Stunden/Woche mit 8 Stunden pro Tag, 06-14 und 11-19 im Wechsel. Habe dann in Absprache mit den anderen Kollegen auf 12 Stunden Schichten umgestellt, weil es einfach viele Vorteile bot. Ein Tag Dienst, ein Tag frei. Also eine Woche mal nur 36 Stunden, dafür ein anderes mal 48, im Schnitt halt 40 pro Woche.

Das Arbeitszeitgesetz sieht eine Maximalarbeitszeit von 12 Stunden vor und das auch nur unter gewissen Auflagen. Im Rettungsdienst kann man die Dienstzeit natürlich nicht immer 100% einhalten, wenn man gerade auf Einsatz ist kann man schwer einfach das Rettungsauto am Straßenrand abstellen und heim gehen.
Solche Überschreitungen wären auch noch erlaubt, aber wenn zum Beispiel der ehrenamtliche Mitarbeiter zu spät in den Nachtdienst kommt, darf man nicht länger bleiben und muss das Fahrzeug außer Dienst stellen.

Was will ich damit sagen? Obwohl wir (die hauptberuflichen Mitarbeiter) gerne länger bleiben würden, dürfen wir das unter keinen Umständen. Und da auf elektronische Dienstpläne und Zeiterfassung umgestellt wurde, kann man da auch nix tricksen.
Mein Dienstplan Modell wurde irgendwann nachdem ich gekündigt hatte wieder gekippt, weil es eben zu massiven Problemen mitführen dem Arbeitszeitgesetz führen kann.

Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz werden im Falle einer Kontrolle durch die Behörden pro Verstoß bestraft und kann leicht Jahre rückwirkend kontrolliert werden. Und das Bußgeld ist nicht ohne. Weiß jetzt keine genauen Zahlen, glaub aber das waren bis zu vierstellige Beträge (pro Fall, wohlgemerkt). Kann man natürlich verschmerzen, wenn es einmalig vorkommt. Aber wenn hunderte Verstöße vorliegen, schaut es schnell finster aus für eine kleine Bezirksstelle mit einem Umsatz von unter 250000€ pro Jahr.

Also wenn man dazu gezwungen wird, gegen das Arbeitszeitgesetz zu verstoßen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen dass man einen Rechtsstreit verliert. Alles ordentlich dokumentieren, eventuell vorher noch Rechtsschutzversicherung abschließen.

Die Argumentation mit Angst um den Arbeitsplatz etc. kann ich natürlich nachvollziehen.
Aber wenn ich die (aufgezwungenen) Arbeitszeiten nicht mag, würde ich ohnehin was anderes suchen.
 
Also als Arbeitnehmer sollte man sich 10x überlegen ob man gegen den AG vorgeht (würde ich im laufenden Arbeitsverhältnis niemals machen), wenn dann sollte alles über den BR geschehen, natürlich kann der BR nicht alles regeln weil manches eben individualrecht ist aber trotzdem ist es Aufgabe des BR dass der Arbeitgeber Gesetze und Verordnungen und erst Recht Betriebsverinbarungen einhält, schließlich ist letzteres durch den Betriebsrat ja zustande gekommen, also dann müsste man den Betriebsrat hinterfragen ob dieser seinen Ehrenamt ernst nimmt. Bei ganz groben Pflichtverletzungen kann auch ein Gremium abgesetzt werden, dann aber nur per Gericht und mit vielen Unterschriften, ich glaube aber kaum dass es so schlimm sein kann als dass man das macht, am Ende steht man nämlich noch ohne BR da und dann hast du alle Arschkarten erst recht.
 
nochmal: das ist in deutschland aber nicht die regel. wie viele kennst du, bei denen das so lief und wie viele kennst du, die ganz normal ohne so etwas arbeiten gehen? jetzt mal als querschnitt über andere unternehmen.

wenn jemand nicht klagt ist das aber auch irgendwo sein problem. natürlich ist das nicht leicht, aber wir haben ein sehr arbeitnehmerfreundliches umfeld in deutschland (auch wenn viele das nicht wahr haben wollen) in dem es mittel und wege gibt, zu seinem recht zu kommen. die muss ich dann aber auch ausschöpfen, sonst kann ich mich kaum beschweren, ausgenutzt zu werden.

Ich würde sogar sagen dass das hier durchaus die Regel ist. Außerdem auch @pil Wer kontrolliert bei jemandem Selbstständigen denn bitte die Arbeitszeit? Klar könnte Zerfikka dann am Sonntag zumachen, könnte er sich aber sicher nicht leisten.
 
Ich würde sogar sagen dass das hier durchaus die Regel ist. Außerdem auch @pil Wer kontrolliert bei jemandem Selbstständigen denn bitte die Arbeitszeit? Klar könnte Zerfikka dann am Sonntag zumachen, könnte er sich aber sicher nicht leisten.
Das Arbeitszeitgesetz gilt nicht bei Selbstständigen würde ich sagen. Leitende Angestellte sind auch ausgenommen.
Das Arbeitszeitgesetz gilt für alle Arbeitnehmer über 18 Jahre. Es ist nach § 18 ArbZG nicht anzuwenden auf Leitende Angestellte i. S. von § 5 Abs. 3 BetrVG und u. a. auf Chefärzte und Arbeitnehmer in häuslicher Gemeinschaft sowie für den liturgischen Bereich der Kirchen und der Religionsgemeinschaften.

Achtung

Sonderregelungen

Sonderregelungen gelten für Arbeitnehmer in Bäckereien und Konditoreien (s. u.), für Besatzungsmitglieder i. S. des Seemannsgesetzes und teilweise für den öffentlichen Dienst, die Luftfahrt und die Binnenschifffahrt

Das kann nicht bei Selbstständigen gelten da Arbeitnehmer juristisch gesehen in einem Arbeitsverhältnis stehen müssen. Fikka kann machen was er will aber sonntags auch nicht öffnen, Gesetze gibt es ja trotzdem an die er sich halten muss, glaube nicht dass er das dürfte wobei ich es auch nicht weiss, Fikka muss es wissen. Arbeiten bestimmt, laden öffnen nein.
 
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Disclaimer: Die ganze Drachenlordgeschichte ist wirklich die Kloake des Internets und man kann sich davon nur distanzieren, ABER Rainer Winkler ist an seiner Misere zu einem ganz großen Teil selbst schuld. Und fast jeder der sich damit beschäftigt kommt früher oder später zu dieser Erkenntnis. Rainer und seine Hater - da wächst zusammen was zusammen gehört.
Er könnte sich zudem seit Jahren aus dem Internet zurückziehen, aber weigert sich und zieht ein ganzes Dorf mit in den Abgrund. Achja. In der von tim_buktu verlinkten Doku wird übrigens nicht erwähnt, dass die Besuchersituation in seinem Ort erst so eskaliert, seit der Lindwurmfürst zum Posterverkauf aufgerufen hat. Klingt für mich nach einem hausgemachten Problem. Selbst die Anwohner des Ortes sagen in der Doku, dass er selbst schuld an seiner Misere sei.

Ich war auch schon an der Schanze! :ugly:

Meddl, Leude! :headbang:
 
Mein Amazon Konto wurde gehacked....Amazon hat das Konto nach meinem Anruf erstmal eingefroren und forscht nach. What the fuck...glücklicherweise wurden zwischenzeitlich keine Bestellungen aufgegeben!
 
ok, das hätt ich jetzt irgendwie nicht von dir erwartet :skep:

Ja, ich bin Level 1000 Top Hater.

giphy.gif

Ich war mit meiner Freundin auf großer Deutschland-Tour (Familienbesuche) und war an einer Stelle der Reise nur 30 Minuten von der Drachenschanze entfernt. Da konnte ich dann doch nicht widerstehen (weil ich ja normalerweise sehr weit weg von der Schanze lebe) und wollte zumindest einmal in meinem Leben bei dem legendären Gebäude vorbeischauen, bevor es zwangsversteigert wird, weil Rainerle zu viele Schulden hat. :O_o:

Es war aber nicht besonders spannend, außer uns war keiner dort und wir sind auch nur ca. 1 Minute dort stehen geblieben. Ich hab nur kurz einen Videobeweis angefertigt und den meinem Bruder und einem guten Freund geschickt (die sind auch im Drachengame :O_o:) die fanden das natürlich extrem witzig. Rainer irgendwie zu rufen oder zu ärgern war natürlich nie angedacht, ich wollte bloß einmal zur Schanze pilgern, nachdem ich zufällig in relativer Nähe war. Ich bin auch froh, es getan zu haben, hätte ich es nicht gemacht, hätte ich es bereut. :lol:
 
Das Arbeitszeitgesetz gilt nicht bei Selbstständigen würde ich sagen. Leitende Angestellte sind auch ausgenommen.


Das kann nicht bei Selbstständigen gelten da Arbeitnehmer juristisch gesehen in einem Arbeitsverhältnis stehen müssen. Fikka kann machen was er will aber sonntags auch nicht öffnen, Gesetze gibt es ja trotzdem an die er sich halten muss, glaube nicht dass er das dürfte wobei ich es auch nicht weiss, Fikka muss es wissen. Arbeiten bestimmt, laden öffnen nein.


Ich hatte die letzten vier Jahre auch einen Laden, also kann ichs dir sagen: Öffnen darfst du nur nach den Gesetzen (in Bayern zB nur mit Genehmigung am Sonntag) aber niemand überprüft, wie lange du arbeitest. Und darum gings mir ja, kleine Läden die aufs Einkommen angewiesen sind würden, wenn die großen auch am Sonntag auf haben gar keinen freien Tag mehr haben.
 
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