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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann entweder der Empfangsdame ins Gespräch quatschen oder in der Notaufnahme ganz laut "HIIIIILFE" rufen. In der Regel sind dann Ruck zuck 5, 6 Leute da... so schnell kannst du garnicht gucken. Wenn du da rum läufst und man dir nichts ansieht, dann bist du halt "nur" ein Besucher, kein Patient.

Prinzipiell ist das eine sehr gute Idee und für jeden normalen Menschen sicher ohne weiteres machbar in der Situation aber jemand der sich nicht mal traut jemanden anzusprechen, geschweige denn sonst irgendwas zu tun was Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird da sicher nicht rumschreien mitten in nem vollen Krankenhaus, nicht wo da so viele andere sind, die ungewollt verletzt wurden und ja hmm egal. Aber das ganze scheint sowieso komplett anders zu laufen, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich dachte wenn anmelden, dann muss sich jeder, auch Besucher anmelden oder eben gar keiner.

Egal vielleicht statte ich dem Ort heute noch mal einen Besuch ab. Aber mir gehts gerade so schlecht, ohne das ich schon irgendwas gemacht hätte, vielleicht will mein Körper mir zeigen wie scheiße sich das anfühlt und ich es mir doch noch mal überlegen sollte.
 
Wohnst du nicht in einer betreuten Einrichtung? Kannst du dort nicht jemanden darum bitten dir zu helfen?

Glaub mir, das habe ich versucht. Bin zur Nachtwache gegangen, habe angeklopft (was für mich alleine ne riesen Überwindung ist) und er macht die Tür auf, fragt kann ich helfen, ich sagen weiß nicht, er okay, dann gute Nacht und macht die Tür vor meiner Nase zu. Hrhrhrhr so viel dazu.

Dann habe ich noch mit dem Gesprächstherapeuten hier geredet, der hat mir mal erklären können wieso bzw. was andere daran finden bzw. davon haben andere nieder zu machen und ja irgendwie habe ich mich da dann auch nicht getraut zu sagen was los ist und keine Ahnung irgendwie meinte der dann auch noch ich habe mich ja so super entwickelt und dann habe ich mich erst Recht nicht mehr getraut meine Selbstmordgedanken anzusprechen.

Auch die Telefonseelsorge, obwohl ich mega Angst habe Leute anzurufen, habe ich mehrmals versucht zu kontaktieren und da war immer besetzt.

Ich weiß nicht wem ich mich noch anvertrauen könnte, vor allem zu dem ich auch sowas wie Vertrauen und Sympathie habe, man redet ja nicht mit jedem über so ein Thema....
 
Das klingt aber schon nach dringender Hilfe. Auch wenn es als Außenstehender leicht gesagt ist... Dafür wohnst du doch in so einer Einrichtung. Da muss es doch jemanden geben dem das auffällt oder dem du dich anvertrauen kannst.
 
Ich bin gerade los gelaufen zu denen denen ich vertraue und was erfahre ich? Heute ist Partey! Ich wusste ja das die Leute froh sein werden, wenn ich nicht mehr da bin, aber das sie direkt eine Party schmeißen hätte ich dann doch nicht erwartet. :ugly:

Nein, mir ist natürlich klar, das das alles Zufall ist aber gut, ich habs natürlich nicht geschafft es anzusprechen. Und natürlich sollte sowas ein Notfall sein aber wenn man wie ich nicht mal in solchen Fällen seine Fresse auf kriegt, dann ist man wohl selbst schuld.
 
Wie sicher ist denn dein jetziger Arbeitsplatz auf lange Sicht?

Ich mein, wenig Arbeit und viel Geld...Es gibt schlechtere Konstellationen.

Irgendwie sagt mir das jeder :D
Ich seh das ein bißchen anders, ausserdem gibts hier noch andere Dinge, die sagen wir mal "merkwürdig" sind.
Mag das jetzt hier nicht schreiben, weil das definitiv den Rahmen sprengen würde, aber GZSZ ist nen Scheiss dagegen.
 
Du bist doch in einer optimalen Lage: du hast einen gutbezahlten Job ohne dich großartig dafür zu stressen. Dass dich das nicht ausfüllt versteh ich völlig, aber mit dieser Vorraussetzung kannst du doch völlig stressfrei nach etwas Neuem suchen.
 
Vor allem würde ich mir Sorgen machen wenn ich es noch nicht mal schaffe mich in einem Krankenhaus beim Empfang anzumelden? :schock:

Aber den ganzen Kram hier zu posten geht? Klingt irgendwie nach... Naja
ähhhh :fp::fp::fp::fp::fp: Natürlich macht sie sich sorgen und hat ja sogar hilfe, warum sonnst wäre sie in stationärer Behandlung? Sich Hilfe zu suchen ist weder peinlich noch sonnst was! Meine Güte, wie Wildschweine im Vorgarten hier!
 
Glaub mir, das habe ich versucht. Bin zur Nachtwache gegangen, habe angeklopft (was für mich alleine ne riesen Überwindung ist) und er macht die Tür auf, fragt kann ich helfen, ich sagen weiß nicht, er okay, dann gute Nacht und macht die Tür vor meiner Nase zu. Hrhrhrhr so viel dazu.

Dann habe ich noch mit dem Gesprächstherapeuten hier geredet, der hat mir mal erklären können wieso bzw. was andere daran finden bzw. davon haben andere nieder zu machen und ja irgendwie habe ich mich da dann auch nicht getraut zu sagen was los ist und keine Ahnung irgendwie meinte der dann auch noch ich habe mich ja so super entwickelt und dann habe ich mich erst Recht nicht mehr getraut meine Selbstmordgedanken anzusprechen.

Auch die Telefonseelsorge, obwohl ich mega Angst habe Leute anzurufen, habe ich mehrmals versucht zu kontaktieren und da war immer besetzt.

Ich weiß nicht wem ich mich noch anvertrauen könnte, vor allem zu dem ich auch sowas wie Vertrauen und Sympathie habe, man redet ja nicht mit jedem über so ein Thema....
Besonders deinem Therapeuten solltest du so etwas erzählen können und auch keine Scham davor haben. Ich will dir jetzt nichts empfehlen weil ich deine Krankheitsgeschichte nur am Rande mitbekommen habe und ich bei weitem keine ausgebildete Fachkraft bin und ich mich auch erst ein Jahr lang mit Psychologie beschäftigte, aber falls du das Gefühl hast, dein Therapeut nimmt dich nicht ernst und du bist ihm egal solltest du dringend überlegen ob du den Therapeuten wechseln solltest.
 
Okay aber bitte, bitte ignoriert mich einfach, wenn es auch nicht interessiert und macht es nicht noch schlimmer indem ihr mir Abneigung und so weiter entgegen bringt, bitte bitte tut mir diesen einfachen einen Gefallen!

Ich wurde schon im Kindergarten ausgegrenzt. Ich weiß bis heute nicht was der Grund ist. Neid? Gerüchte? Lügen? Bin ich so unglaublich auffällig hässlich? Ich weiß es nicht. Ich werde es wohl auch nie erfahren. Aber mein Leben ging immer so, ich kam irgendwo an und jeder hatte schon von mir gehört scheinbar. Ich weiß nicht was sie gehört hatten, was genau sie über mich lästerten aber ich wurde immer abgelehnt. Von vorne rein. Ich hatte nicht mal die Chance zu zeigen, hey ich kann dir ein guter Freund sein. Es ging so weit, das wenn sich doch mal ein anderer Mensch mit mir abgeben wollte er vor die Wahl gestellt wurde, entweder mit mir befreundet sein und damit zum ausgestoßenen zu werden oder mich zu meiden. Ihr könnt euch sicher denke, welche Wahl jeder vernunftbegabte Mensch da trifft. Ich war also allein. Immer. Und nicht nur war ich alleine, musste ich doch mal unter Menschen, weil ich zur Schule, zur Ausbildung, zum Einkaufen oder sonstigen Erledigungen musste, wurde ich fertig gemacht. Angegriffen, körperlich, verbal, beklaut und tausend andere Grausamkeiten, das kann man sich gar nicht vorstellen auf was für Ideen die Leute so kommen. An guten Tagen wurde ich einfach nur ignoriert. Meine Freunde, kann ich an einer Hand abzählen, nein es wird noch erbärmlicher ich brauche nicht mal eine ganze Hand dafür. Und nur einen von den 4 Freunden, die ich in meinen gesamten Leben finden konnte, habe ich im realen Leben Kontakt. Die Rede ist von meinem Freund.

Dann meine Familie. Mein Vater Alkoholiker, krank (Schlaganfall und viele andere Sachen) und Choleriker. Eine explosive Mischung. Meine Mutter, ja eine unterdrückte Hausfrau, die nichts zu melden hat. Mein Bruder ein Großkotz und nur so von Selbstbewusstsein sprotzend, der er wäre der King und lebt auch so. Meine Eltern haben mich niemals akzeptiert. Sie wissen nicht mal was ich gerne esse, das ich Veganer bin oder überhaupt irgendwas von mir. Sie kommen teils mit Sachen an, wo sie denken das ich sie mögen würde, dabei hasse ich es. Erzogen haben sie mich immer so, geh raus spielen, geh in dein Zimmer beschäftige dich alleine. Und dies tat ich auch. Ihre Liebe zeigten sie mir durch Geschenke, materielle Geschenke. Immer wenn ich mal wieder emotional misshandelt wurde von ihnen, versuchten sie es mit einem Geschenk wieder gut zu machen. Als Kind habe ich mich natürlich gefreut, ich hatte Cola, Naschen und Spielzeug im Überfluss. Freunde, Liebe oder all die anderen nicht materiellen Werte kannte ich nicht mal, habe ich zugegebenermaßen auch nie vermisst, denn was man nicht kennt, das vermisst man nicht. Hört sich alles nicht so schlimm an? Ja war auch ganz okay so lange ich ein Kind war. Leider ging das so weiter auch als ich kein Kind war. Meine Versuche Abstand zu gewinnen wurden unterbunden, indem man mir das einfache verlassen des Hauses unmöglich schwer machte, indem ich alles aber wirklich alles haarklein erklären musste: Wohin wollte ich, wieso, wie lange, wann bin ich wieder da usw. mal abgesehen davon das ich sowieso nicht so mega gerne raus ging, dahin wo all die Arschlöcher sind, die ihren Spaß dran hatten mich fertig zu machen. Tja so waren zwar die Türen nicht abgesperrt aber ich war doch irgendwie eingesperrt. Der klassische goldene Käfig. Überbehütet selbst als Erwachsener. Mein komplettes Leben war fremdbestimmt, was als Kind noch okay war, weil Schule und so, da musste ja jeder hin, leider hörte das danach nicht auf. Und ich wurde durch zwei sinnlose Ausbildungen gequält. Und von meinen Eltern nicht ausgebildet und auch nicht bezahlt. Eigentlich war das ganze mehr schein als sein.

Und dann passierte es, das letzte was ich in dieser Welt hatte, meinen weltlichen Besitz, den verlor ich komplett. Meine Eltern haben mich emotional erpresst und dazu gezwungen zu unterschreiben und so war ich auf einmal Besitzer einer OHG oder zumindest vollhaftender Teilhaber. Wir hatten sowieso viel verloren, als mein Vater seinen Schlaganfall bekam, aus der guten Mittelschicht Familie wurde eine arme Familie, die nur nach außen hin so aussah als würde es ihr gut gehen aber hinter den Kulissen sah es so aus, es war nicht genug Essen da, Weihnachten war die Hölle, weil meine Eltern ihre einzige Art Liebe zu zeigen nämlich mit Geschenken nicht mehr ausüben konnten und es war einfach Horror. Alle Bausparverträge, Rentensparverträge und Co wurden weg gefändet, alles was meine Eltern Jahrelang für unsere Zukunft gespart hatten war weg. Und dann als die letzte Firma, für die ich unterschrieben hatte Pleite ging, verloren wir den Rest. Unsere Villa, unsere ach einfach alles was man so hat. Ich war dann mit einmal verschuldet, Insolvent. Ohne das ich jemals von diesem Geld gut hatte oder damit meinen Spaß hatte. Oder gar versucht hatte einen Traum zu erfüllen. Ich habe das Geld was ich jetzt irgendwem schuldete nicht mal gesehen.

Tja Selbstmordversuch 1 und ich dachte es hätte ein Ende aber nein es sollte erst noch richtig los gehen. Diese Zeit in der Klinik war die schlimmste und schönste Zeit meines Lebens. Schlimmste weil offensichtlich, eingesperrt in der Klapse, Weihnachten in der Klapse, alles scheiße. Aber gleichzeitig war da eine Krankenschwester, die super lieb zu mir war, die mich gepflegt und gehegt hat und zwar etwas zu sehr und so erfuhr ich das erste mal in meinen Leben wie es sich anfühlt sich nicht ungewollt zu fühlen, sich geborgen zu fühlen, das Gefühl zu haben jemanden wichtig zu sein. Ich war so glücklich und mit einem Mal wusste ich was ich nie hatte, was mir die ganze Zeit gefehlt hatte. Das erste mal in meinen Leben weinte ich, vor Trauer, vor Glück, ich weiß es nicht mehr. Aber das erste mal empfand ich Gefühle. Und war nicht einfach nur da. Das ganze war natürlich zum Scheitern verurteilt und durfte nicht sein und ging dementsprechend böse aus und ich war noch zerstörter als vorher. Jetzt hatte ich das erste mal sowas wie Liebe erfahren und dann durfte es nicht sein und ich wurde natürlich weg gerissen und war wieder alleine.

Dazu kamen dann Diagnosen wie Schizophrenia simplex, Borderline, Schizotype Störung, schwere Depression, Essstörung, Sozialphobie, Verdacht auf PTSD und andere WTF Diagnosen. Ich wusste ja das ich nicht wie jeder andere war aber das hatte ich nie erwartet aber gut, so eine Persönlichkeitsstörung kann sich nun mal unter den Umständen unter denen ich gelebt habe entwickeln.

Ich bin dann nach ungefähr einem Jahr Klapsenaufenthalt mit ihren Hochs und Tiefs (und einem neuen Trauma - ich träume heute noch davon eingesperrt zu sein) in dieser Wohneinrichtung namens Johannistal gelandet. Im Grund ist das ein Altenheim, zumindest sind hier 90% der Bewohner 60+...

Also eigentlich war ich schon immer mehr ein Hindernis, eine Last, im Wege. Aber ich hatte eine letzte Blase in die ich mich zurück ziehen konnte, eine letzte heile Welt in der ich genau so wertvoll oder wertlos wie jeder andere war, wo ich keinen Sonderstatus von vornerein hatte, wo ich eine Chance hatte normal zu sein. Und so überlebte ich all die Jahre in dem ich mich in diese Blase zurück zog. Ihr könnt euch denken was das war. Richtig das Internet. Genauer gesagt Community von Gleichgesinnten, wo ich mich normal und akzeptiert und ich weiß komplett verrückt, gemocht fühlte.

Die ersten Jahre im Internet waren perfekt, ausschließlich positives Feedback und im Endeffekt hat mich das am Leben gehalten, der Rückhalt da, der Zuspruch da. Auch wenn ich diese Leute niemals in echt treffen würde, es würden dennoch echte Leute und sie akzeptierten mich. Und das gab mir Kraft. Aber irgendwann fing das ganze an zu brökeln, erste Leute gifteten mich an, anfangs weil ich ja so fröhlich und ladida war (da hieß ich MondPrinzessin) dann weil ich Bilder gepostet hatte und ja so hässlich wäre - danke hatte ich ja noch nie von gehört, nicht so ungefähr jeden Tag wenn ich das Haus verlasse!! aber egal so verkackte ich es eins nach dem anderen in den verschiedenen Communitys. Meiner Meinung nach habe ich an sich nie wirklich was verbrochen aber irgendwas war dann doch immer und man gab mir entweder direkt mit Bann oder mit Worten zu verstehen, das ich unerwünscht war.

Dann tat ich etwas sehr kostspieliges, ich zerstörte meine Identität als MondPrinzessin, damit meinen XBox Live Account, meinen Steam Account und auch meinen PlayStation Account (und ja wie ich das heute bereue A war der Name wunderbar einzigartig und B wäre der Account ein Account von ganz am Anfang des PSNs gewesen aber egal) dies kostete mich tausende von Euros, da ich alle meine Spiele, Add Ons und was ich sonst so über die Jahre gekauft hatte damit verloren ging. Mal ganz abgesehen von den ganzen Beiträgen usw. die jetzt natürlich fürn Arsch waren. Aber das wars mir wert.

Tja mittlerweile bin ich wieder in der gleichen Situation und nein ich werde kein zweites mal meinen tausenden von Euros wertvollen PSN Account vernichten bzw. verschenken nur um mir eine neue Identität zu verschaffen, diesmal lass ich es einfach geschehen.

Diesmal habe ich den Fehler gemacht, was ich im übrigen gerade schon wieder tue, zu ehrlich zu sein und meine Depression zu erwähnen. Eigentlich hatte ich es ursprünglich nur erwähnt weil alle mich ausgelacht haben, das ich meine Spiele nicht spiele und sie nur kaufe und bla bla und ich wollte es halt erklären, das ich es nicht kann, weil ich teils zu Depri bin um mich auf ein Spiel einlassen zu können, so gerne ich auch wollte. Tja auf einmal war ich die, die nur nervt, weil ich es von da an nicht mehr wirklich verheimlichte und anderen so schreckliche Seelenstrips hinlegte wie das ich schrieb ich würde jetzt meine Medis nehmen mit Namen der Medi aber gut. Das endete mal wieder damit das ich vor die Fresse geknallt bekam, das ich nerven würde und ja, mal wieder abgelehnt und so langsam gehen mir die Foren aus, wo ich noch sein kann. Wo ich noch willkommen bin.

Bei OnPSX habe ich 3 Doppelaccounts, da bin ich als MondPrinzessin gesperrt, bei Console Wars labert die komplette Community wohl aufs übelste über mich, bei NexGam nerve ich nur alle und tja hier bin ich sicher auch bei einigen auf Ignore, zumindest habe ich das Gefühl das einige mich komplett ignorieren, was natürlich blöd ist wenn man die dann was fragt oder so. xD

Und wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist es für mich auch keine Option, einfach diese Foren zu verlassen und woanders hinzugehen, nein weil dann kommen die Idioten mir ja hinterher gelatscht und melden sich zum Beispiel hier an und zwar nicht mit dem Ziel irgendwie hier an der Community tielzunehmen sondern mit dem einzigen Ziel mich zu trigger und nieder zu machen.

Und tja, ich kann nirgendwo mehr hin. In der Realität, wo soll ich hin? Zu den Omas und Opas die hier leben? Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen oder auch nur in meinem Alter muss ich hier suchen. Das große Geld für Zugfahren (und mit Sozialphobie auch irgendwie unmöglich) habe ich nicht um eventuelle Freund in anderen Städten zu besuchen. Und das Internet? Das Internet hasst mich auch. Ich kann mir also nicht mal mehr vormachen, ich hätte einen Ort wo ich willkommen und akzeptiert wäre.

Ich habe nichts wofür es sich noch zu leben lohnt. Ich bin verschuldet, also auf der materiellen Seite habe ich nichts außer ein paar Videospiele und Konsolen aber die sind wohl auch nur für mich persönlich was wert (ich meine die pfänden sowas nicht mal weils sich nicht lohnt aber gut bei 200.000 Euro Schulden, da müsste man auch ne Menge Konsolen und Spiele haben um das es sich lohnt lol) und alleine wenn Leute 200.000€ Schulden haben, ist das für viele schon ein Grund sich umzubringen. Damit kommen kreditunwürdigkeit, allgemein ist man dann verachtet, man kann das in einem kompletten Arbeitsleben kaum abzahlen tja und ich in meinem speziellen Fall kann kein Geld verdienen. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nichts zurück zahlen. Denn wenn ich arbeitsfähig wäre und arbeiten würde, würde alles direkt von der Einrichtung hier genommen werden, um mein Leben hier zu bezahlen. Weder ich noch meine Gläubiger würden einen Cent davon sehen. Und ja es gibt eignetlich den Freibetrag von ca. 1070 Euro meine ich sind es, aber den kassiert wie gesagt die Einrichtung direkt ein, weil ein Monat hier leben angeblich schon 1500€ kostet, da komme ich also nicht gegen an.

Bin also schon mal kein nützliches Mitglied der Gesellschaft und habe auch keinen weltlichen Besitzt = Versagt = Game Over

Aber du hast doch Freunde, Liebe und das Leben ist doch schön? Ja welche Freunde genau? Habe ich nicht, kann man also vergessen. Liebe, was ist das? Ich kann keine Liebe empfinden. Ich bin komplett asexuell ich spüre nichts, weder das Verlangen noch beim eigentlichen ausüben der Liebe. Ich weiß nicht mal ob ich Liebe an sich empfinden kann. Ich kann nicht mal sagen ich liebe dich, also klar kann ich das sagen aber nicht so, dass ich es auch glaube. Und ja ich versuche das Leben zu genießen, trotz allem aber ich fühle mich gleichzeitig wie der letzte Dreck, denn das einzige was mir noch einen Funken Freude macht ist das einkaufen, was wohl auf meine Erziehung zurück zu führen ist, denn das einkaufen war immer das einzige positive Familien Event, das es gab. Naja nicht das es sonst andere Familien Events oder Unternehmungen überhaupt gab.

Ich habe keine Zukunft, wenn die Insolvenz vorüber ist und niemand mehr das Geld weg fischt, das ich verdienen könnte, dann bin ich über 40. Zu alt für Kinder, zu alt um noch eine Familie zu gründen. Und zu alt für Ausbildung, Studium oder sonst was. Jetzt sagt wahrscheinlich der eine oder andere, nein das ist nicht zu alt. Doch ist es. Ab 40 ist eine Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft. Und keiner kann mir erzählen das ich mit 40 und ohne Berufserfahrung und mit komplett zerschossenen Lebenslauf eine Ausbildung oder Arbeit bekomme. Es ist nicht mal sicher ob ich überhaupt jemals arbeiten werden kann und wenn ob auf den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt (und ganz ehrlich zweiter Arbeitsmarkt ist Ausbeutung von behinderten Menschen, mehr nicht und das WILL ICH NICHT)

Ich habe noch nie mein eigenes Geld verdient, nie auf eigenen Beinen gestanden. Ich habe absolut nichts erreicht. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes Resourcenverschwendung. Verschwendung von Haut und Fett. Allen nur im Weg. Eine Last. Ganz besonder für den einen Menschen, der mich mag, meinem Freund. Er kauft mir alles, da ich effektiv mir nichts leisten könnte. Er hofft mir damit eine Freude zu machen, das ich mich etwas besser fühle und das tue ich auch aber gleichzeitig fühle ich mich schlecht, weil ich auf seine Kosten lebe.

Die ganzen Spiele, die ich habe? Zu 99% von meinen Freund bezahlt. Aber selbst darauf sind ja manche eifersüchtig und machen mich deswegen nieder.

Dabei habe ich effektiv nichts mehr in diesem Leben außer meinen Freund und wenn er nicht da ist meinen Spielen.

Und was soll ich machen? Mich hinsetzten und chillen, zocken und die Füße hochlegen? Einfach die nächsten 10 Jahre abwarten, bis ich wieder Handlungsfähig bin? Klingt sicher für den einen oder anderen nach Traumzuständen, ist es aber nicht. Vor allem wenn man dank Depri nicht mal zocken kann, dann liegt der ganze Kram da, man starrt die Decke oder den Bildschirm an und ja, man existiert nur noch.

Und da ich ja alle so nerve und die Leute es nicht lassen können, mir dieses mitzuteilen und mich immer und immer wieder weiter fertig zu machen, habe ich halt beschlossen dem ganzen ein Ende zu bereiten. Dann verbrauche ich keine Rohstoffe mehr, dann störe ich niemanden mehr mit meiner Anwesenheit und alle sind glücklich. Wenn ich Pech habe überlebe ich das ganze bin dann geistig behindert oder wenn das nicht passiert zumindest in der Klapse aber dann haben die Leute doch endlich das was sie wollen, sie haben mich erfolgreich in den Selbstmord getrieben und dies scheint ja das Ziel zu sein, also tue ich ihn den Gefallen, denn ich halte das persönlich auch nicht mehr aus, überall diese Ablehnung zu bekommen oder einfach ignoriert zu werden als wäre ich Luft, als würde es mich gar nicht geben...und ich möchte mich noch bei allen von euch entschuldigen, denn wenn ihr in Schelswig Holstein Steuern zahlt, dann lebe ich effektiv auf eure Kosten, auf die Kosten der Leute die nicht so versagt haben und ein normales Leben führen und arbeiten gehen...
 
Ich habe keine Zukunft, wenn die Insolvenz vorüber ist und niemand mehr das Geld weg fischt, das ich verdienen könnte, dann bin ich über 40. Zu alt für Kinder, zu alt um noch eine Familie zu gründen. Und zu alt für Ausbildung, Studium oder sonst was. Jetzt sagt wahrscheinlich der eine oder andere, nein das ist nicht zu alt. Doch ist es. Ab 40 ist eine Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft. Und keiner kann mir erzählen das ich mit 40 und ohne Berufserfahrung und mit komplett zerschossenen Lebenslauf eine Ausbildung oder Arbeit bekomme. Es ist nicht mal sicher ob ich überhaupt jemals arbeiten werden kann und wenn ob auf den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt (und ganz ehrlich zweiter Arbeitsmarkt ist Ausbeutung von behinderten Menschen, mehr nicht und das WILL ICH NICHT)
Liebe Aya, ich kann vieles verstehen was du geschrieben hast, vieles nachvollziehen und ja, ich empfinde auch mitleid für dich und deine Situation. Fühl dich an dieser Stelle einfach mal gedrückt.

Aber, und das sage ich hier einfach mal frei heraus, dieser Absatz deines Textes ist schon ziemlich daneben. Mit 40 ist das Leben noch lange nicht vorbei, bei den heutigen Standarts und der medizin und den immer neuen Möglichkeiten ist dort nicht mal Halbzeit. Du würdest dich wundern, wie viele Leute mit 40 noch mal ne neue Ausbildung machen, ihr Leben neu ausrichten etc. pp. Und du würdest dich wundern, wie viele Arbeitgeber dich dabei unterstützen.

Und wenn es dann doch "nur" ne Anstellung bei z. B. den Ledder-Werktstätten geben würde, hey. Immerhin hast du Arbeit und kannst gewissermaßen auf eigenen Beinen stehen. Das als Ausbeutung zu sehen ist übel. Natürlich verdient man nicht das meiste, natürlich ist man auf weitere Hilfe angewiesen. Aber man steht zumindest auf eignen Beinen, tut was für sein Geld, kann sich einen gewissen Luxus leisten. Und ich weiß bedingt wovon ich rede. 2 gute Freunde haben einen GdB von über 80, können weder richtig lesen noch schreiben noch komplex rechnen und haben Probleme, sich Dinge zu merken. Aber hey, mit ein wenig unterstützung kommen sie zurecht, haben Wohnung, soziales Umfeld und leben so ziemlich genauso, wie ich es auch tue.

Red nicht alles so schlecht, mehr will ich dir damit eingentlicht garnicht sagen.

LG :*
 
Red nicht alles so schlecht, mehr will ich dir damit eingentlicht garnicht sagen.
Sorry, Marius, aber das ist genau der Satz, der bei jemandem mit klinischer Depression und suizidalen Gedanken absolut daneben ist.
Denn es spielt eine ernsthafte Krankheit zu "stell dich nicht so an" runter...
Da helfen auch die restlichen netten Worte imo nix.

@Aya Lass dir um Himmels Willen helfen. Zur Not renn in die Ambulanz und sag denen, dass du suizidale Gedanken hast, dann wirst du wohl auch ernst genommen.
Schmeiß dein Leben nicht weg, denn den Schritt kannst du nie rückgängig machen.
Und denk an deinen Freund.
Du wärst nicht die erste, bei der das Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt und die in 10 Jahren dasitzt und denkt "wow, das hätte ich fast weggeworfen".

Viel kann ich dazu nicht schreiben, da ich noch nie ne Depression hatte (zum Glück) und natürlich die Gedankengänge nicht nachvollziehen kann.
 
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