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TV Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (Amazon)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Verstehe das nicht. Wenn es dir doch so gut gefallen, dass der kleine Dita das Köpfchen gereckt hat und nur durch Xena beruhigt wurde, dann hat es dir doch gefallen.
 
Das Title Announcement Video selbst wurde hier noch nicht verlinkt, wenn ich das richtig sehe.

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Wenn ich sehe wie Amazon Wheel of Time verwurstet hat, bin ich sehr skeptisch was diese Serie anbelangt. Zumal man einige fragwürdige Gerüchte hört. Stichwort: Bumsende Hobbits
 
Das sich Hobbits nicht durch Zellteilung vermehren, dürfte klar sein.

Dennoch:
Befremdliche Vorstellung, so was hat dort nichts zu suchen :schreck:
 
Irgendwoher müssen die kleinen Frodos ja rumkommen :D

Ansonsten macht ihr das schon richtig mit den niedrigen Erwartungen, aber ich freu mich trotzdem auf die Umsetzung
 
Gab ja alle möglichen Gerüchte, dass Gender- und Identity Politics in Amazons Herr der Ringe Einzug halten und wir dort jede Menge "Diversity" geboten kriegen werden. Man kann nur inständig hoffen, dass das NICHT der Fokus wird. Sie das Universum nicht sexualisieren und plötzlich queere Hobbits auftauchen oder Gandalf plötzlich transgender ist. Bei allem Respekt, aber man sollte solches Material in dem historischen Kontext behandeln, in dem es entstanden ist. Wenn Tolkien keine people of color in seine Fantasy-Welt geschrieben hat, sollte Jeff Bezoz sich auch nicht von einer vokalen Minderheit auf Twitter davon überzeugen lassen, dass wir Diversität in Mittelerde brauchen.
 
So Gerüchte gab/gibt es?

Fakt ist jedenfalls, dass für die Serie ein sog. "Intimitätscoach" engagiert wurde (wie bei GoT übrigens auch). Laut Wikipedia besteht die einzige Tätigkeit eines solchen Intimitätscoach darin, die Beteiligten "bei der Umsetzung intimer und Sexszenen zu beraten und zu betreuen, mit dem Ziel, dass ein respektvoller und sicherer Umgang zwischen den Beteiligten herrscht".

Man kann durchaus mit Nackt- und Sexszenen im stile von Game of Thrones rechnen.
 
Sex in einer High Fantasy Serie wie LOTR ist einfach nur falsch...auf sovielen Ebenen.

Zwar kein direkter connect zur LOTR Serie, aber: Diversity war ein grosses Thema der "Tolkien Society" vergangenes Jahr. Transsexualität in Mittelerde? C'mon. Das Konzept gab es zu Tolkiens Lebzeiten doch noch gar nicht. Und das ganze pünktlich ein Jahr nach Christopher Tolkiens Tod...oh, wonder! :hammer:

Die Serien-Beteiligten werben auch schon länger mit dem Thema. Man wolle eine "mass global audience" erreichen, heisst es. Und das geht natürlich nur mit identity politics...ist klar.

Nicht falsch verstehen: ich habe nichts gegen Representation. Aber nicht zu Lasten des Storytellings und entgegen der zugrundeliegenden Vorlagen. Die LOTR Filme sind zeitlos gut, weil Jackson & Co. die Vorlage zu 100% respektiert haben. Keinen bullshit dazu erfunden oder Gesellschaftspolitik einfliessen lassen haben.
 
Kann ich schon verstehen den Standpunkt, wenn man großer Tolkin-Fan ist und sein Werk als Gral versteht. Aber ich sehe es auch als Chance, die angestaubte und schon ziemlich konservativ anmutende Vorlage mit zeitgemäßen Ideen aufzufrischen. Was hat man denn von einer Serie, die sich akribisch und pflichtbewusst am Werk abarbeitet? Zu mal es ja bereits die Kinofilm gibt. Is ja nicht so, dass es das nicht in anderen Serien auch gibt, dann man da Dinge nochmal anders erzählt, Dinge hinzufügt oder manches weglässt. Zumindest würde man damit mein Interesse wieder wecken.
 
Verstehe dich zu 100%. Aber ich halte die Tatsache, dass diese politischen Themen in Hollywood und von den Studiobossen auf Krampf als Verkaufsargument ausgenutzt werden für eine kreative Bankrotterklärung. Dass Disney z.B. seinen Star Wars Writers Room's mit diversen, aber jungen und unerfahrenen und teilweise völlig Star Wars-fremden, Personen besetzt, ist doch unbegreiflich. Kein Wunder, dass dabei nur Scheisse rauskommt.

Meines Erachtens ist Authentizität zur Film-/Spiel-/Buchvorlage das, was sich alle wünschen. Gebt uns krasse kickass weibliche Heldinnen, minoritäten Helden und so weiter und sofort in originären Geschichten. Aber fucking James Bond bleibt bitte ein Mann. Kann ja nicht so schwer sein.

Nicht ohne Grund scheitern "woke" Produktionen beim Publikum. Siehe Ghostbusters (2016), Oceans 8, Terminator Dark Fate, Birds of Prey, Captain Marvel...and the list goes on. Die will nämlich auch die weibliche Zielgruppe nicht haben. Weil es beschissene Filme sind.

Kurzum: Schreibt verdammt nochmal neue, coole, diverse Stories und hört auf bestehende Universen damit zu ruinieren. Früher gabs selbstbewusste, mehrschichtige weibliche Heldinnen mit Ängsten und Schwächen wie Ellen Ripley, Sarah Conner, Umas "Bride" aus Kill Bill. Heute kriegen wir Mary Sue Charaktere wie Rey Skywalker oder Captain Marvel, die problemlos jedem Mann den Arsch versohlen...just because. Einfach nein. Die Dekonstruktion weisser, männlicher Helden ist so armseelig.

Aber hey....ich drifte ab....:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, da kann ich auch mitgehen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie diese Produktion so gegen die Wand fahren. Die werden sich der Verantwortung und auch den Bedürfnissen der Fangemeinde schon bewusst sein.
 
Urgs, ich bete zum Filmgott, dass du Recht hast. :D Die letzten Filmjahre lassen zwar ganz definitiv anderes vermuten...aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
Nicht falsch verstehen:
Transsexualität in Mittelerde? C'mon. Das Konzept gab es zu Tolkiens Lebzeiten doch noch gar nicht.
Keine Angst, da gibt es wirklich keinen Spielraum das falsch zu verstehen.

Ich hab keine Ahnung ob und wieviele Transexuelle in dieser Serie vorkommen werden, ich habe aber so eine Vermutung, dass egal was da in der Serie gezeigt wird, Tolkien überhauptgarnicht daran beteiligt war.

Vielleicht sind solche Serien nicht unbedingt für Hardcore Tolkien-Fans gemacht? Mal daran gedacht?
 
Warum braucht es diese Serie in diesem Universum dann? Man kann sich ja was Neues ausdenken, wenn einem die Treue zur Vorlage scheissegal ist. Ich sage nicht, dass es bei LOTR so sein wird, wir sprechen hier natürlich immer noch vom hypothetischen Fall, dass..

Und falls du mir Transphobie oder sonstwas unterstellen willst: glaubst du wirklich Tolkien sei diesem Thema jemals intelektuell oder überhaupt begegnet? Und dass das für diese Story relevant oder notwendig ist? Süss. :lol:
 
Ich unterstelle dir garnichts.
Ich kannte Tolkien nicht und kann deshalb nicht sagen ob und mit vievielen Transsexuellen er sich umgeben hat. Ist mir im Gegensatz zu dir auch vollkommen unwichtig. Das "Konzept" (was auch immer du damit meinst) von Transsexualität gab es aber sicher auch schon zu Tolkiens Zeit, ob es dir gefällt, oder nicht.
 
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