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Der Digi Cam, Video und Bilder Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist hier natürlich eine ganz andere Liga, allerdings habe ich keinen passenderen Thread gefunden.

Ich würde gerne den Alltag mit unserem Nachwuchs etwas mehr festhalten, gerade auch, da wir zur Zeit viel unterwegs sind (innerhalb und ausserhalb Deutschlands) und wir z.B. auch die Urgroßeltern besuchen, was sicherlich nicht mehr so oft wiederholbar sein wird.

Ist eine Action Cam (DJI Osmo / GoPro o.Ä) etwas, was dafür taugt? Der Ton ist uns nicht so wichtig, wir hätten gerne am Ende des Jahres einfach nur gerne Videomaterial, aus dem wir dann etwas Schönes zusammenscheiden können für die (Ur-)(Groß-)Eltern.
Filmen mit dem Smartphone haben wir nicht so drauf, da wir beide eher bescheidene Telefone haben und die gut und gerne auch mal ein paar Tage einfach in der Ecke liegen :D

Bei den aktuellen Action Cams (Osmo 2, GoPro 10) lesen sich die Bewertungen teilweise so heftig schlecht, allerdings weiß ich nicht ob das nicht evtl. auch daran liegt, dass die Bewertenden da ganz andere Vorstellungen und Erwartungen haben.
 
Action Cams haben meist Weitwinkelobjektive, würde die nicht so als geeignet sehen. Gibt dadurch auch Verzerrungen an den Rändern. Aber ich kenne die von dir genannten Modelle nicht. Kann sein, dass die inzwischen andere optische Möglichkeiten haben. Am besten im Geschäft mal ausprobieren und beraten lassen.
Gibt ja gute Bridge Kameras (z.B. Panasonic), die ich eher empfehlen würde. Damit kann man gute Fotos und Videos machen. Ist halt nicht so handlich wie ein Action Cam.
 
Danke dir!

Sind Bridge Kameras denn kleiner als typische Spiegelreflex? Wir haben hier eine Sony DSLR liegen, weiß allerdings gerade nicht welches Modell, welche im Grunde immer zuhause bleibt, da es uns zu viel Geschleppe ist, selbst mit nur zwei Objektiven :/
 

Tolle Bilder. Der Lichteinfall auf dem
Friedhof (?) ist schon sehr beeindruckend! Direkt aus dem Forum hochgeladen? Meine Bilder sind leider sehr unscharf, das möchte ich für die Zukunft ändern.
 
Tolle Bilder. Der Lichteinfall auf dem
Friedhof (?) ist schon sehr beeindruckend! Direkt aus dem Forum hochgeladen? Meine Bilder sind leider sehr unscharf, das möchte ich für die Zukunft ändern.

Mhm, also die Bilder von mir, die einen weißen Rahmen haben, die kommen so aus lightroom und sind ohnehin schon stark datenreduziert. Ich weiß nicht, ob die hier beim Download nochmal runtergerechnet werden. Ich vermute eher nicht. Ich sehe gerade, deine Bilder sind ja verlinkt auf deine Seite. Vermutlich kommt das davon.

Was die Lichtstimmung auf dem Friedhof angeht: Ich hatte auf das Wetter gewartet, da ich es zwei Wochen vorher verpasst hatte.
 
Ich wollte mal die Profis fragen.
Ich möchte mit dem Fotografieren anfangen, aber nicht professionell.
Deswegen suche ich eine günstige Spiegelreflexkamera, hab aber keine Ahnung. Sie sollte nicht mehr als 500€ kosten.
Hab mal bei Idealo geschaut und diese hier gefunden.
https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/6044346_-eos-2000d-canon.html

Also, die Frage ist sicherlich nicht so einfach zu beantworten. Ich versuche es mal:

Grundsätzlich:

20MP oder 24MP sind teilweise auch für ambitionierte Fotografen völlig ausreichend. Es ist auch günstiger bei der Archivierung und Bildbearbeitung, gegenüber 40MP+ bei Vollformat. Ich will damit nur sagen, lass dich nicht von diesem MP-Fetisch volllabern. Die allermeisten Leute erkennen den Unterschied nicht und es macht auch nicht automatisch bessere Fotos.

Ich kenne mich mit Canon nicht aus. Ich glaube, du hast dir dort keine klassische Spiegelreflexkamera rausgesucht, sondern eine APSC-Kamera von Canon. Ich glaube, das ist nicht der Kernmarkt, um den sich Canon kümmert, die sind imo mehr bei Vollformat unterwegs. Und deswegen könnte ich mir vorstellen, dass du da zwar einen sehr günstigen Einstieg finden könntest, aber am Ende hast du da wohlmöglich nicht sehr viele Objektive zu Auswahl. Müsstest du mal recherchieren.

Du musst dir heute auch die Frage stellen, wie groß und schwer die Kamera sein soll. bzw. was du bereit bist mitzuschleppen. Es gibt heute sehr leistungsfähige und günstige und auch kompakte Bodys im APS-C Bereich. Das sollte man ruhig mal vorher in die Hand nehmen im Fachhandel. Zu klein geht meiner Meinung nach oft mit Abstrichen im Handling einher. Aber einen Backstein mitschleppen, da haben bestimmt viele die Erfahrung gemacht, dass man dann irgendwann keine Lust mehr hat, den Rucksack zu packen.

Ich glaube, viele in deiner Ausgangslage würden sich für eine Sony-Kamera entscheiden. Ich denke, da kann man vermutlich auch nicht viel falsch machen. Ist ein Platzhirsch im APS-C Bereich.

Grundsätzlich sind die meisten Männer (ich auch) schnell im Strudel der Technikbesessenheit. Es ist aber tatsächlich so, dass vieles davon Marketing ist. Die Kameras sind heute (und das schon seit einigen Jahren) auf nem sehr guten technischen Niveau. Auch wenn du ne 2-3 Jahre alte Kamera kaufst, hast du da einen richtig guten Einstieg.

Für mich persönlich ist ein guter Sucher sehr wichtig. Etwas, auf das ich nicht mehr verzichten möchte. Bedenke, viele kompaktere Cams haben gar keinen Sucher. Du nutzt quasi das Display. Das wäre für mich überhaupt nicht machbar. Auch, weil meine Augen auch nicht mehr die besten sind.

Zuletzt noch: Wenn du bisher viel mit dem Handy fotografiert hast, wird der Umstieg unter Umständen recht hart. Es ist ein anderes Fotografieren, aber es ist viel befriedigender. Aber es fordert einen auch nen anderen Workflow ab. Ich denke es lohnt sich durchzuhalten. Mein Handy wird immer unwichtiger für mich. Handyfotos mache ich kaum noch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es kommt darauf an, in den meisten Fällen funktioniert es gut in auto, das stimmt. Aber z.B. wenn man auf einer saftig grünen Wiese fotografiert oder im Schnee, dann kommt die Automatik durcheinander. Ich muss dazu sagen, dass ich wenig nachbearbeite, also versuche das Bild schon in der Kamera richtig zu bekommen. Habe mir deswegen mal eine Expodisc geholt, daher frage ich. Habe noch nicht viel damit experimentiert, aber die ersten Bilder hatten sehr gute Farben.
 
Gut, Schnee ist eine der Ausnahmen. Hatte ich jetzt auch noch nicht, aber darauf hoffe ich natürlich in dieser Saison. Ich freue mich natürlich auch, wenn ein Foto auf Anhieb so gut geworden ist, dass ich weniger nachbearbeiten muss. Aber grundsätzlich macht mir Nachbearbeitung auch viel Spaß. Das ist Teil des kreativen Prozesses.
 
Neulich in den Alpen. Ein Bild, das ich sehr schätze und das einen großen Teil meiner Weltsicht ausmacht. Wo viel Licht ist, ist immer auch ein Weg, wenn auch verborgen und schwer sichtbar, denn der Schatten macht uns den Weg schwer. Aber am Ende führt der Weg immer zum Ziel. Das mag ich übrigens auch an der Fotografie, das Spiel mit Licht und Schatten, die Möglichkeit den Augenblick festzuhalten. Es gibt kaum ein Medium, dass uns das ermöglicht.

 
Ich freue mich natürlich auch, wenn ein Foto auf Anhieb so gut geworden ist, dass ich weniger nachbearbeiten muss. Aber grundsätzlich macht mir Nachbearbeitung auch viel Spaß. Das ist Teil des kreativen Prozesses.
Das verstehe ich. Vielleicht komme ich auch noch an den Punkt. Momentan fasziniert mich mehr es wie analoge Fotografie zu behandeln. Den richtigen Moment abpassen, richtiges Licht, Verschlusszeit und Blende. Ich bearbeite wirklich sehr wenig nach, außer Seitenverhältnisse, Cropping, Rotation.
 
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