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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie soll man den ein Auto gross anmoderieren?

Ohne Kohle:
"Der neue Audi A irgendwas mit quattro Antrieb und 100 und etwas PS wartet auf den Gewinner."

Mit Kohle:
"Der neue Audi A irgendwas hat einen quattro Antrieb, 100 und etwas PS sowie serielles ABS, Sportdiffernzial und Sitzheizung und wartet auf den Gewinner."

Sollte wohl klar sein. Und ob sie nun noch irgendwas hervorheben ist mir eigentlich auch egal. Ist ja klar, dass die Firmen auch was für das Geld haben wollen.
 
Das Gute M schrieb:
Mingo schrieb:
Das ist ja auch nicht das Problem, sondern dass die Firmen Einfluss hatten auf redaktionelle Inhalte wie z.B. den genauen Wortlaut und Umfang der Anmoderation etc.

Danke, das wollte ich auch grad schreiben.....

Naja, also wenn ein Gewinn eines Gewinnspiels in der Anmoderation vorgestellt wird, bin ich eigentlich auch immer davon ausgegangen, dass die Texte aus der Marketingabteilung des Unternehmens stammen, die den Gewinn zur Verfügung stellt.
Die wollen damit ja nicht komplett selbstlos den Samariter spielen, sondern nen Werbeeffekt haben.

Find ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht schlimm... Wenn, dann muss man den ÖRs eben kompltt verbieten, Gewinnspiele mit Sachgewinnen durchzuführen.
Aber wenn man sowas zulässt, muss man imo auch den Unternehmen zugestehen, dass ihr Produkt so vorgestellt wird wie sie sich es vorstellen.
Da steckt ja immer ne konsistente Strategie hinter allen Werbemaßnahmen, die will man da ja auch durchziehen, sonst wird diese Art der Promotion ne Ecke uninteressanter.

Die Anmoderation eines Gewinns ist für mich btw auch ne klare Werbemaßnahme, und sicher KEIN redaktioneller Inhalt.
 
Hosen runter, Zug fährt ab!
Zum zwölften Mal fand am Sonntag weltweit der "No Pants Subway Ride" statt

Im Winter 2002 ließen New Yorker U-Bahn-Passagiere erstmals ihre Hosen runter. Seither ist der "No Pants Subway Ride" ein Fixtermin im Kalender der kollektiven urbanen Hipness, und das nicht mehr nur im Big Apple. Weltweit entledigten sich am Sonntag tausende junge Menschen in U-, S-, Straßen- und sonstigen Bahnen ihrer Beinkleider, um am "internationalen Festakt der Albernheit" teilzunehmen. So bezeichnen die Organisatoren "Improv Everywhere" selbst ihre Mission.

Sieben Menschen waren Teil der ersten Ausgabe vor elf Jahren, und weil das Wörtchen "Flashmob" noch nicht erfunden war, nannten sie es einfach noch Practical Joke. Ein tieferer Sinn der Aktion ist bis heute nicht überliefert. Wir zeigen unter anderem Bilder aus London, Berlin, Schanghai, Mexiko-Stadt und freilich der Heimatstadt der "hosenfreien U-Bahn-Fahrt", New York. Vorsicht, leiser NSFW-Verdacht. (mm, derStandard.at, 14.1.2013)
http://derstandard.at/1356427604817/Hosen-runter-Zug-faehrt-ab

1356480055212.jpg
 
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