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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du hast es nicht so mit Uhren was? :D
Es ist natürlich ausgesprochen sinnlos hier über den Preis zu streiten. Wir beide kennen weder die verwendeten Materialen, die Technik und die Arbeitsstunden die in eine solche Uhr bzw. das Werk geflossen ist.
 
Das ist doch Quatsch, die mögen noch so hochwertig sein aber bei dem Preis müßte jemand 40 Jahre an der Fertigung verbracht haben um so einen Preis zu rechtfertigen.
 
Belehre uns Nicht-Schweizer doch bitte, wie man ein Uhrwerk für 900.000 € hinbekommt? Werden da vorher gesalbte Kühe in Schoki eingelegt und geschlachtet? Gibts in jedem Dorf nur einen Druiden, der das Rezept kennt und nur kurz vor seinem Tod weitergibt?
 
Lesen ist nicht deine Stärke was? :grins:

Zitat von mir selbst: "Es ist natürlich ausgesprochen sinnlos hier über den Preis zu streiten. Wir beide kennen weder die verwendeten Materialen, die Technik und die Arbeitsstunden die in eine solche Uhr bzw. das Werk geflossen ist."

Aber hier rennen ja sowieso nur Einsteins rum. :D
 
Die Dinger werden komplett in Handarbeit gefertigt. Diese Art der Fertigung, eine geringe Stückzahl und die hochwertigen Materialien machen die Dinger so teuer.
 
Angebot und Nachfrage. Uhren haben ein gigantisches Luxussegment, da verlangt man halt für ein handgeklopptes Uhrwerk aus relativ wertvollem Material, gefertigt von einer Prestigeschrauberei so einen Preis.

Uhrwerk fürn Hunni tuts natürlich auch genauso gut.
 
Leute, so eine Uhr kann EINIGES mehr als die Zeit anzeigen und dabei sind bei sowas alle Funktionen per Feinmechanik realisiert, komplett ohne Digitaltechnik.
Einmal kurz googeln hätte euch da auch mehr Klarheit gebracht, was daran (neben Gold und Platin) so viel wert ist.

http://weltderuhren.blogspot.com/2006/08/patek-philippe-sky-moon-tourbillon-ref.html

Sie ist der erste Zeitmesser am Handgelenk mit zwei Zifferblättern, der auf seiner Rückseite den kompletten nächtlichen Sternenhimmel präsentiert. Dass dabei der jeweilige Wohnort ihres künftigen Besitzers berücksichtigt wird, ist bei Patek Philippe selbstverständlich.

Der retrograde ewige Kalender ist allein für sich ein Meisterwerk. Er zeigt Datum, Wochentag, Monat, und Schaltjahr. Das Zeigerdatum folgt in einem Winkel von 270° jedem Tag und springt nach Monatsende (28., 29., 30., 31.) wieder zum Ausgangspunkt zurück. Der Totalisator bei der neun zeigt den Wochentag, der bei der 12 das Schaltjahr, der bei der drei den Monat und der bei der sechs die Mondphasen. Das ist das, was der Betrachter sieht. Was er nicht sieht, der Kalender arbeitet kontinuierlich. Während die Anzeigen der herkömmlichen Mondphasen mit ihrem Umlauf von 29 1/2 Tagen schon nach wenigen Monaten eine merkliche Abweichung gegenüber dem wahren Lauf des Mondes verursachen, sind bei dem ewigen Kalender der "Sky Moon Tourbillon" alle Funktionen miteinander gekoppelt. Sie verhalten sich also genauso zueinander, wie die Gestirne. Das bewirkt, dass der Kalender erst im Jahre 2100 wieder korrigiert werden müsste, vorausgesetzt die Uhr würde immer aufgezogen.

"Sky Moon Tourbillon"
der Name fasst in drei Worten höchste Kunst der Feinmechanik und eines
der derzeit möglichen Maxima an Komplikationen zusammen, was ein
Uhrmacher überhaupt in einer Armbanduhr unterzubringen vermag, deren Fertigung auf jährlich ganze zwei Stück limitiert ist.


Bei so geringer Stückzahl müssen schließlich die (garantiert nicht geringen) Forschungs- und Planungskosten auf sehr wenige Exemplare umgelegt werden, was sich natürlich auch auf den Preis niederschlägt. Und ich will nicht wissen, wie lang da die Feinmechaniker sitzen, bis ein Exemplar fertig ist.
Dann will der Hersteller natürlich auch noch verdienen und wenn von nur 2 Exemplaren jährlich die Betriebskosten und die Lohnkosten der beteiligten Arbeiter gedeckt werden müssen...

Und: So etwas ist ein Luxusgut, die MÜSSEN viel kosten, da sonst die Nachfrage sinkt. Wer sowas kauft will etwas exklusives, etwas das sonst so gut wie niemand hat. Und das erreicht man nicht durch knallharte Kalkulation, sondern durch hohe Preise.
 
Ich sag ja, Luxusartikel vom feinsten. Ich mag gute Uhren, muss ich dazu sagen, ich hab selber ein paar nicht ganz so fürchterlich billige, aber das ist halt schon so ziemlich das Ende der Fahnenstange, was reine Fertigung angeht meine ich und bevor man anfängt sich nen 30cm-Diamanten aus Atlantis auf die Uhr zu schrauben :)

Dabei fällt mir ein...ich wollte immer mal ne gefälsche Rolex haben, damit ich sagen kann, ich hätte ne gefälschte Rolex :D
 
Zerfikka schrieb:
Du willst mir also erzählen, dass so eine verschissene Uhr soviel wert sei wie 5 Audi R8´s ? :D

doch, das ist sie. während in 100 jahren deine enkelkinder eine solche uhr noch tragen werden, wird dein audi schon längst vom rost zerfressen oder in form einer cola-dose wiedergeboren werden :)
ich habe eine etwa 60 jahre alte russische taschenuhr mit handaufzug von wostok, wenn man sie jeden abend aufzieht, läuft sie sekundengenau :dhoch:
ich musste die uhrzeit noch nie korrigieren...
 
Selbst wenn sie in 200 Jahren noch läuft ist sie keine 900000 wert.
Naja wenn du 1 Auto 10-15 Jahre fährst kommst du mit 5 Autos auch auf 75 Jahre und in dieser Zeit kannst du mit einem Auto BEDEUTEND mehr anfangen als mit einer Uhr. Es transportiert dich von A nach B. Hat ne Heizung UND zeigt sogar die Uhrzeit an :shock:
Wenn dir ein Techniker die ganze Funktionsweise eines Autos bis ins kleinste Detail erklären würde wie das Zitat von ElBarto es bei den Uhren macht kommen dir die Dinge wie ein noch viel größeres Wunderwerk der Technik vor.

Leute die sich Uhren für 900000 etc kaufen sind im höchsten Maße dekadent und lassen sich auch ihr Essen mit Blattgold servieren. Ich verachte solche Geschöpfe zu tiefst und das hat absolut nichts mit Neid zu tun denn ich würde mir nie...nieeee Dinge kaufen die in lächerlichem Maße überteuert sind nur damit ich zeigen kann, dass ich es mir leisten kann.

Solche Penner halten sich für Götter die lieber 5 Einfamilienhäuser am Handgelenk tragen anstatt anderen Menschen zu helfen.
 
Spielor schrieb:
Selbst wenn sie in 200 Jahren noch läuft ist sie keine 900000 wert.

natürlich, sowas ist für leute, die schon alles haben...

ich wäre neugierig, was eigentlich solch ein rennomierter uhrenmacher so verdient?
ich meine, das ist wirklich kein job für einen kaffeetrinker oder alkoholiker, für sowas braucht man hände wie ein roboter :?
 
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