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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerri schrieb:
In Frankreich läuft das anders, wenn da z.b. ne Schlägerei ist gehen die rein, knüppeln erstmal alles auseinander und fragen dann was Sache. Da überlegste dir 3mal ob de Stress anfängst.

Tolle Sache.

Not.



:fp:
 
Rumgesprochen ist gut. Das fast eine ganze Generation, die sprichwörtlich auf die Polizei spucken.

Hab das mitbekommen, wie zwei Jugendliche lautstark eine Streife angepöbelt haben, Stinkefinger gerzeigt etc. Die Streife fuhr einfach unbeeindruck, aber provizierend langsam, an den vorbei.
Da sagt der eine zum anderen: "Ach scheiß auf die. Die ham auch keinen bock wegen sowas (wie uns) Überstunden einzulegen. Die sind auch froh, wenn die nach ihren 8 Stunden arbeit zu Hause sind. Wenn wir mehr nicht machen, machen die keinen Finger krum."

Und ich steh da nur so -> :staun:

Hät' ich mir nie erlaubt. Nicht mal dran gedacht hab ich in dem alter. Und die waren bestimmt schon Volljährig.
 
Genau da liegt das Problem. Polizisten werden in manchen Bezirken einiger Deutschen Städte regelmäßig mit Sachen beworfen und reagieren nur indem sie Leine ziehen.

WTF?

@Evin

Klar klingt das hart und ungerecht, aber so wie es in Deutschland gemacht wird ist keine Lösung!
 
Evin schrieb:
Gerri schrieb:
In Frankreich läuft das anders, wenn da z.b. ne Schlägerei ist gehen die rein, knüppeln erstmal alles auseinander und fragen dann was Sache. Da überlegste dir 3mal ob de Stress anfängst.

Tolle Sache.

Not.



:fp:

ich hab nicht gesagt das es toll ist, sondern nur wie es ist.

Eine Mischung wäre sicher das Beste, klar will niemand wegen Banalitäten eine mitm Knüppel kriegen aber so wie es jetzt ist ist es doch nur lächerlich.

Ich weiß ja nicht wie das bei euch in Österreich ist, bei uns tanzen die Leute der "Ordnungsmacht" auf der Nase rum.....
 
Ich hab das auch nicht kapiert. Das muss ein völlig anderes Bewusstsein/denken gegenüber der Polizei sein, als wie noch vor 15 Jahren.
Das mag jetzt Naiv und kindlich wirken, aber ich hab nie daran gedacht, Polizisten als einen Arbeiter anzusehen, der genau so die Schaunze nach seinen 8 Stunden voll hat, wie jeder andere Arbeitnehmer auch.
Wir sind da früher ganz anders ran gegangen (worden). Polizist war eine Respektsperson, da wurde nix hinterfragt sondern einfach nur Ja und Amen zur Antwort gegeben.
Seit ich die Story mitbekommen habe, steh ich aber auch anders zur Polizei. So kuschen wie Anno dazumal tu ich nicht mehr. Bleib aber respektvoll.
 
und genau das ist das Problem, die Leute müssen Respekt haben und den erreicht man bei solchen Leuten nur durch eins. Durchgreifen!

wenn einem da einer mit der Kamera vor der Nase rumfummelt, weg damit, konfisziert, fertig. Die hat da nix zu suchen.
 
@Striker

Genau die Einstellung hatte ich auch immer gegenüber Polizisten. Für mich waren das immer diese unfehlbaren Menschen vor denen man Respekt zu haben hat und das hatte ich auch immer.

Man kann halt echt machen was man will.
Letztens wurde ich zu einer Verkehrskontrolle rausgezogen und war grade auf dem Weg zu einem Gespräch mit meinem Professor. Ich also nur kurz das Fester runter und gesagt, dass ich es eilig habe und schnell zu einem Gespräch muss. Er guckt ich komisch an und ich sage energisch und mit einem authoritären Unterton "hier geht es um meine diplomarbeit an einem forschungsinstitut. ich habe jetzt keine zeit für sowas". Da hat er mich einfach fahren lassen.

In dem Moment war ich natürlich froh, aber als ich dann weitergefahren bin habe ich mir mal so überlegt. Mein Auto ist offensichtlich getunt und ich wurde da schon öfters angehalten und auf Drogen kontrolliert. Ich hätte ja sonst was in meinem Auto haben können und der hat sich einfach so "abspeisen" lassen
 
Josen. Autobahnkontrolle auf der A-schlag-mich-tot. Von Venlo richtung Ruhrgebiet. Wurde rausgezogen mit Verdacht auf Drogenschmuggels. Hab gesagt das ich in Holland studiere und jetzt die Heimreise antrete, war ne harte Woche. Hab direkt meinen Studentenausweis zu meinen Fahrzeugpaieren gepackt. Die haben mich so ziehen lassen. Nicht einmal mehr in den Kofferraum geguckt... :roll:
Ich hätte nen gelben Sack voll was auch immer dabei haben können... ka was sowas soll. Da hab ich in der Schweiz/Österreich ganz anderes erlebt. Scheint wohl nicht nur die Respektlosigkeit zu sein, sondern auch, wie du selber auch sagst, mangelende Kompetenz/Druchgreifungsvermögen der Polizei. Ganz komisch.
 
Gerri schrieb:
sie sind nicht selbstsicher weil sie wissen das sie nix machen dürfen.

In Frankreich läuft das anders, wenn da z.b. ne Schlägerei ist gehen die rein, knüppeln erstmal alles auseinander und fragen dann was Sache. Da überlegste dir 3mal ob de Stress anfängst.

war frankreich nich auch das land mit den wochenlangen unruhen, bei denen die polizei komplette stadtteile nicht mehr besucht hat, weil es zu gefährlich war? wo arbeiter ihre rechte äusserst gewaltbereit auf der strasse durchsetzen und schonmal damit drohen, eine komplette fabrik in die luft sprengen wollen?
 
also ich kann mir nich vorstellen, dass der respekt vor der polizei da im moment anders aussieht in den vierteln. eher im gegenteil... was man da an berichten mitbekommt ist das doch streckenweise noch heftiger als hier. wenn ich mich rech erinnere waren die unruhen in vierteln, in denen die polizei auch sonst eher nix zu sagen hat.
 
polizisten sind auch nur menschen, die nicht zuviel arbeiten wollen.

ich hab mal welche rufen müssen, wegen pöbelnden, betrunkenen jugendlichen und die haben es auch nicht für nötig befunden mehr als nur langsam an denen vorbei zu fahren ohne auszusteigen. natürlich nütz sowas null.

polizisten bekommen hier genauso viel respekt wie busfahrer. selbst schuld bei so einer arbeitsmoral.
 
Bei uns gibt es ne Menge englische Soldaten die auch gerne pöbeln und prügeln; die deutsche Polizei holt dann einfach die MP und die packen sich die dann. Vor der MP haben die Soldaten aber richtig Angst, die teilen auch gut aus und später in der Kaserne gibts noch mehr Stress.
 
Zum Thema respekt vor der Polizei:

Attacke in einem Bahnhof: Ein 16-Jähriger und ein 21-Jähriger sollen im niederrheinischen Wesel einen Bundespolizisten zusammengeschlagen haben. Der Beamte in Zivil hatte nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen einen der Täter zuvor auf das Rauchverbot in Zügen aufmerksam gemacht.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,689871,00.html

Gut, der war in Zivil, aber der wird denen schon gesagt haben, dass er Polizist ist.
 
jo, hab ich auch gelesen.. heftig...

ich denke aber trotzdem, dass is kein deutsches problem und hat weniger mit dem auftrten zu tun. in anderen ländern isses ähnlich. und selbst wenn mand en weg beschreitet und die polizei öfter mal zuschlagen lässt, das erzeugt keinen respekt sondern angst. respekt bekommt man anders...
 
Das Problem ist, dass die Jugend bzw. junge Generation oft vor niemanden Respekt hat. Da könnte auch Obama oder Merkel vor denen stehen und die würden die anpöbeln.

Man sollte die Polizei nicht als Unschuldslamm abstempeln. Was die Woche für Woche auf Demonstrationen machen und friedliche Demonstraten einfach filmen. Ebenso bei Fußballspielen. Bei Auswärtsspielen filmen die einfach alle Auswärtsfans, so war es zumindest bei Union Berlin oft der Fall. Und ich erinnere mich auch an eine Erzählung eines Schalke Fans, wo die erst von der Polizei kontrolliert wurden, bevor sie kurz vor Ende des Spiels noch reindurften.
 
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