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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Letzter Stand, den ich kenne, ist, (spezielle) Decke drüber und warten, fertig. Ist bei einem Bus sicher schwieriger, aber da ist ein Brand auch insgesamt komplizierter, als bei einem PKW.
 
Absolut. So ähnlich könnte man auch zusammenfassen, wie wir unsere beiden Jungs groß bringen wollen.
Dieser typische "Mannlichkeits"-Stereotyp - hart sein, Gefühle sind was für Weicheier, man muss sich auch mal prügeln und man muss Anführer oder Gewinner sein wollen - hat mich schon immer abgeschreckt. Weder als Kind noch als Jugendlicher konnte ich mich damit identifizieren.

Mitgefühl, Emotionen zulassen und als normal ansehen sind für mich auch Werte, die meine Kinder unbedingt als normal vorgelebt bekommen.

Daher sind für mich auch die typischen "Anführer"-Typen in Politik und Wirtschaft keinerlei Vorbild oder für mich ein Typ Mensch, den ich an der Macht sehen will. Ich finde so ein Verhalten mehr suspekt als sonstwas.
 
Naja, nur solche Menschen haben die Menschheit vorangebracht - und aber auch ins Verderben gestürzt. Die sind halt in einer Sache richtig gut (oder schlecht, je nachdem wie man es sieht). Aber sympathische Menschen sind das in der Regel nicht, das stimmt.

Ich finde solche Sprüche wie oben im Video allerdings in der Regel wenig hilfreich. Sie stimmen zu 100% und sie hören sich in nem Interview oder auf dem Podium auch schön an, aber das sind alles Eigenschaften, die im besten Fall auf jeden Menschen zutreffen (sollten), unabhängig vom Geschlecht. Zumal es als berühmter, wohlhabender und sehr männlich aussehender Mann (ok, LOL :D) auch viel einfacher ist, auf diese Weise drüber zu sprechen.

Die Probleme, die viele Jungen mit fehlenden Rollenvorbildern, einer größtenteils weiblich dominierten schulischen Erziehung oder uneinheitlichen Signalen in der Familie usw. haben adressiert es aber nicht. Klingt nur schön, aber hilft null weiter. Und wenn man als Vater vom Sohn im Teenager-Alter immer noch als Vorbild gesehen wird hat man echt Glück, die Regel ist das aber wohl eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das vermisste 8jährige Mädchen, das beim Wandern im Böhmerwald am Sonntag verloren ging, ist unterkühlt aber außer Lebensgefahr gefunden worden

https://www.spiegel.de/panorama/boe...funden-a-cdc51424-dd85-4d3e-9c0a-e44823487038

Mir zieht sich als Papa immer alles zusammen, wenn ich sowas lese und mag mir nicht ausmalen, wie man sich da als Eltern fühlt, wenn man sich umschaut und ein Kind nicht mehr da ist und auch nicht wieder auftaucht.
Grade im Wald kann das so schnell gehen, wenn Kinder spielen.

Nach zwei Tagen hat man als Eltern bestimmt noch nicht damit abgeschlossen, sein Kind je wieder lebendig zu sehen, aber die Stimme im Hinterkopf ist sicher schon unerträglich laut geworden.
Man mag sich nicht vorstellen, was für eine unfassbar riesige Erleichterung diese Nachricht sein muss.

1400 Suchkräfte, über 100 Hunde, ein Hubschrauber. Krass, was für ein Aufwand und schön, dass er sich gelohnt hat.
 
Eltern machen sich zu viele Gedanken. Es gibt doch diese schöne Kurzgeschichte von Stephen King, in der sich auch so ein junges Mädchen im Wald verirrt. Die können mehr ab als man denkt! :D
 
Ich bin in italien auf der Badematte Eingeschlafen und dann abgetrieben. Irgendwann aufgewacht und hab keine Ahnung gehabt wo ich war. Damals war ich circa sieben oder sechs Jahre alt.
 
Ich bin in italien auf der Badematte Eingeschlafen und dann abgetrieben. Irgendwann aufgewacht und hab keine Ahnung gehabt wo ich war. Damals war ich circa sieben oder sechs Jahre alt.

badematte.jpg


Wusste gar nicht das die Dinger auch schwimmfähig sind...
 
Und wieder der ÖRR. Na Mensch. Sowas aber auch.
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Das gute ist, dass sie außerhalb des eh schon verlorenen Milieus kaum noch jemanden erreichen.
Klar, auch die BILD als Echokammer ist schon zu viel, aber ein Glück hat das Blatt längst nicht mehr den gesellschaftlichen Einfluss wie vor ein paar Jahrzehnten.

Auch wenn sie das selbst natürlich immer ganz anders darstellen.
 
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