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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Spannend finde ich das jetzt nicht unbedingt. Wenn irgendwelche Staaten auf der Welt einem Fluss Menschenrechte zusprechen (oder irgendwie sowas), dann fahre ich da einfach ganz sicher nicht mehr hin. Was für ein Unfug.
 
http://www.computerbild.de/artikel/...ache-kuenstliche-Intelligenz-AI-18621481.html
http://www.computerbild.de/artikel/...ache-kuenstliche-Intelligenz-AI-18621481.html
Bei einem Experiment entwickelten die von Forschern geschaffenen Bots Bob und Alice plötzlich ihre eigene Sprache. Das ihnen beigebrachte Englisch erschien den beiden Bots demnach zu kompliziert, weshalb sie sie durch eine effizientere Geheimsprache ersetzten. Grund für die anscheinend wirren Konversationen war ein Programmierfehler. Denn die Forscher verpflichteten Bob und Alice nicht dazu, das von ihnen eingestellte Englisch auch tatsächlich zu nutzen. Zur Arbeitsoptimierung hielten es die Bots dann lieber mit ihrer Geheimsprache. Ergebnis waren Sätze mit englischen Wortfetzen, Wiederholungen und nicht nachvollziehbaren Ausdrücken.

Irgendwie finde ich das ja schon ziemlich gruselig :ugly:
 
Spannend finde ich das jetzt nicht unbedingt. Wenn irgendwelche Staaten auf der Welt einem Fluss Menschenrechte zusprechen (oder irgendwie sowas), dann fahre ich da einfach ganz sicher nicht mehr hin. Was für ein Unfug.
Es gibt auch was zwischen schwarz und weiß.

Man kann ja durchaus weitreichendere Rechte fordern, damit der Umgang der Gesellschaft mit Tieren geregelt wird, ohne gleich in abstruse Beispiele zu verfallen.
Wie ich schonmal geschrieben habe, da steht das eigene Moralempfinden dem Menschen entgegen.
Wenn Wale gefangen werden oder Robbenbabies gejagt werden, ist die Empörung immer groß, wenn Küken geschreddert oder Schweine massakriert werden, ist das schon ok, wenn ich dafür mein günstiges Frühstücksei und Schnitzel bekomme.

Aber um es nicht ganz so polemisch auszudrücken:
Es gibt gute Gründe, allen Lebewesen, die empfindungsfähig sind, ein Recht auf Würde und Selbstbestimmung zuzusprechen.
Das würde bedeuten, Tiere als Eigentum oder Handelsware abzulehnen.
Menschenrechte und Tierrechte werden dabei aber explizit nicht gleichgestellt.

Obwohl es natürlich genügend Forscher und Philosophen gibt, gerade in der Tierrechtstheorie, die sich fragen, ob der moralische Status von Tieren zwingend unter dem des Menschen stehen muss.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber um es nicht ganz so polemisch auszudrücken:
Es gibt gute Gründe, allen Lebewesen, die empfindungsfähig sind, ein Recht auf Würde und Selbstbestimmung zuzusprechen.
Das würde bedeuten, Tiere als Eigentum oder Handelsware abzulehnen.
Menschenrechte und Tierrechte werden dabei aber explizit nicht gleichgestellt.

Ok, dann müssen wir aber Prozesse gegen Tiere führen die anderen Tieren unrecht getan haben? Wenn also ein Delfin einen Fisch vergewaltigt, oder ein Pinguin einen anderen Pinguin vergewaltigt, oder wenn Ameisen ihre Artgenossen opfern?

Dem Tier wurde ja unrecht getan, und ob jetzt von einem Menschen oder einem Tier ist ja zweitrangig?


Was ist, wenn Affen auf dem Markt was stehlen? Oder wenn ein Löwe einen Menschen tötet? Ist das dann Mord und das Tier muss vor Gericht? Und dann Lebenslange Haft?

Wenn man die Tiere schon rechtlich auf die Stufe des Menschen heben will, dann muss das in beide Richtungen funktionieren... imo
 
Ich hab doch extra geschrieben, dass diese Regeln und Gesetze den Umgang der Gesellschaft mit den Tieren regeln soll, nicht das Verhalten der Tiere untereinander.

Außerdem hab ich extra dazugeschrieben, dass Menschenrechte und Tierrechte nicht gleichgestellt werden sollten, was natürlich direkt impliziert, nicht alle menschlichen Maßstäbe eins zu eins auf das Tierreich zu übertragen.
Und was sind schon menschliche Maßstäbe, gibt es die? Selbst diese Maßstäbe sind von Person zu Person, Gruppe zu Gruppe, Land zu Land, Kontinent zu Kontinent, Zeit zu Zeit absolut unterschiedlich.

Wir können also den Umgang von Mensch zu Tier regeln, dass kann man sogar als moralisches Gebot sehen, wenn man sich als geistig/ethisch/moralisch höherwertig einstuft.
 
Ich hab doch extra geschrieben, dass diese Regeln und Gesetze den Umgang der Gesellschaft mit den Tieren regeln soll, nicht das Verhalten der Tiere untereinander.
ich nehm mal an dabei geht es insbesondere um artgerechte Haltung, Abkehr von der Massentierhaltung und Schreddern von Küken, wie du schon gesagt hast. Das ist aber gänzlich was anderes als die "spannende" Frage, ob Tiere als Rechtssubjekt in Erscheinung treten sollen.
Würde man das bei der Rechtsprechung hier in Deutschland (die ich jetzt nicht für soo schlecht halte) so einführen hätte das weitreichende Folgen und es gäbe allerlei abstruse Szenarios.
Von daher ist das für mich keine interessante Frage sondern unter diesen Umständen einfach nur Schwachsinn. Und damit will ich dem Affen nicht mal unterstellen, dass das purer Zufall war. Der hat vielleicht schon gewusst, dass da irgendwas passiert wenn man das Knöpfchen drückt und das bewusst gemacht. Alles noch ok. Es gibt nur ein Problem: Dem Affen is sowohl Urheberrecht, Rechtsprechung und vor allem Geld scheiß egal. Von daher sollte man das Foto als das sehen, was es letztendlich nun mal ist: Ein durch glückliche Umstände entstandenes Bild, an dem wir unseren Spaß haben können.
Dass man da jetzt mit aller Macht versucht auch noch den letzten Cent rauszupressen spricht nicht gerade für PETA, eine Organisation, die andere gerne mal als unmenschliche Barbaren hinstellt, selbst aber anscheinend auch dazu bereit ist, andere ausbluten zu lassen, wenn Kohle im Spiel ist.
 
Es gibt auch was zwischen schwarz und weiß.

Man kann ja durchaus weitreichendere Rechte fordern, damit der Umgang der Gesellschaft mit Tieren geregelt wird, ohne gleich in abstruse Beispiele zu verfallen.
Wie ich schonmal geschrieben habe, da steht das eigene Moralempfinden dem Menschen entgegen.
Wenn Wale gefangen werden oder Robbenbabies gejagt werden, ist die Empörung immer groß, wenn Küken geschreddert oder Schweine massakriert werden, ist das schon ok, wenn ich dafür mein günstiges Frühstücksei und Schnitzel bekomme.

Obwohl es natürlich genügend Forscher und Philosophen gibt, gerade in der Tierrechtstheorie, die sich fragen, ob der moralische Status von Tieren zwingend unter dem des Menschen stehen muss.

Schon klar. Einen vernünftigen Umgang mit Tieren begrüße ich auch. Mein modernes Leben ist aber zu komplett und mittlerweile hängen auch zu viele andere Existenzen dran, als das ich jeden Tag Zeit hätte die Welt zu verbessern oder mir sonderlich viel Zeit dafür nehmen könnte. Meine Studentenzeit ist vorbei. Ich gebe mir zwar redlich Mühe, aber man weiß ja wie das ist.
Ich sehe auch noch einen Unterschied zwischen einem Wal, der vom Aussterben bedroht ist und 20.000 Küken. Ich kann mir jetzt schlecht zwei Wale in die Badewanne legen und ihnen sagen sie sollen ein Baby machen. Wenn es um die Hühnerpopulation schlecht bestellt wäre, dann könnte ich mir einen Schlag in den Garten bauen und hätte binnen kürzester Zeit 50 Stück da rumlaufen. Insofern mache ich da in meiner unendlichen Arroganz tatsächlich einen Unterschied zum Nutztier. Muss man nicht gut finden, ist aber so. Essen muss ich auch.

Was Philosophen so fabrizieren, darüber maße ich mir kein Urteil an. Gestern hat ein habilitierter Dozent der Uni Augsburg im Fernsehen gesagt es gäbe kein Problem damit Menschen auf Verdacht für die Ewigkeit hier einzusperren. Ist natürlich völliger Quatsch. Dennoch darf er lehren und ist "Experte". Bei dem kann ich aber beurteilen obs Quatsch ist, beim Philosophen nicht.
 
http://www.computerbild.de/artikel/...ache-kuenstliche-Intelligenz-AI-18621481.html

Bei einem Experiment entwickelten die von Forschern geschaffenen Bots Bob und Alice plötzlich ihre eigene Sprache. Das ihnen beigebrachte Englisch erschien den beiden Bots demnach zu kompliziert, weshalb sie sie durch eine effizientere Geheimsprache ersetzten. Grund für die anscheinend wirren Konversationen war ein Programmierfehler. Denn die Forscher verpflichteten Bob und Alice nicht dazu, das von ihnen eingestellte Englisch auch tatsächlich zu nutzen. Zur Arbeitsoptimierung hielten es die Bots dann lieber mit ihrer Geheimsprache. Ergebnis waren Sätze mit englischen Wortfetzen, Wiederholungen und nicht nachvollziehbaren Ausdrücken.

Irgendwie finde ich das ja schon ziemlich gruselig :ugly:


EXTERMI-MI-CHACHACHA!
 
Schon klar. Einen vernünftigen Umgang mit Tieren begrüße ich auch. Mein modernes Leben ist aber zu komplett und mittlerweile hängen auch zu viele andere Existenzen dran, als das ich jeden Tag Zeit hätte die Welt zu verbessern oder mir sonderlich viel Zeit dafür nehmen könnte. Meine Studentenzeit ist vorbei. Ich gebe mir zwar redlich Mühe, aber man weiß ja wie das ist.
Ich sehe auch noch einen Unterschied zwischen einem Wal, der vom Aussterben bedroht ist und 20.000 Küken. Ich kann mir jetzt schlecht zwei Wale in die Badewanne legen und ihnen sagen sie sollen ein Baby machen. Wenn es um die Hühnerpopulation schlecht bestellt wäre, dann könnte ich mir einen Schlag in den Garten bauen und hätte binnen kürzester Zeit 50 Stück da rumlaufen. Insofern mache ich da in meiner unendlichen Arroganz tatsächlich einen Unterschied zum Nutztier. Muss man nicht gut finden, ist aber so. Essen muss ich auch.

Was Philosophen so fabrizieren, darüber maße ich mir kein Urteil an. Gestern hat ein habilitierter Dozent der Uni Augsburg im Fernsehen gesagt es gäbe kein Problem damit Menschen auf Verdacht für die Ewigkeit hier einzusperren. Ist natürlich völliger Quatsch. Dennoch darf er lehren und ist "Experte". Bei dem kann ich aber beurteilen obs Quatsch ist, beim Philosophen nicht.
wenn er mit "hier" bayern meint ist das kein quatsch:

Der Freistaat Bayern weitet die Rechte der Polizei gewaltig aus. Am Mittwoch beschloss das Parlament eines der schärfsten Gesetze zur Überwachung von gefährlichen Personen. Dabei geht es um Personen, die keine Straftat begangen haben, aber im Verdacht stehen, dies zu tun - wie sogenannte Gefährder. In Bayern können sie in Zukunft sogleich bis zu drei Monate präventiv in Gewahrsam genommen werden. Bisher galt eine Höchstdauer von zwei Wochen, die nun völlig aufgehoben ist. Alle drei Monate muss die Haft von einem Richter überprüft werden. Theoretisch können Betroffene so jahrelang im Gefängnis sitzen, ohne ein Urteil.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-gefaehrder-gesetz-verschaerft-1.3595274
 
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