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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Bemerkenswerte ist ja, dass zumindest mein Punkt wirklich nur speziell in die Richtung gehen sollte, dass GAR KEINE Begrenzung so gestört ist. Runtergebrochen: Soll 500 km/h fahren auf öffentlichen Straßen erlaubt sein?

Fernab der üblichen Tempolimit-Streiterei (130, 140, wasauchimmer).

Aber es kommt die gleiche Schnappatmung wie beim 130er-Thema. Und ich werde mir auch kein 30 Minuten Video anschauen, um zu wissen, dass ich Recht habe. Dass natürlich irgendwo Schluss sein muss.

Inhaltlich kommt natürlich nix Gescheites, um all die vernünftigen Fahrer der Bereiche 280-420 km/h zu verteidigen. Wie soll man die fettgedruckte Frage auch anständig denkend bejahen?
 
Totschlagargument. Da kannst Du auch gleich wieder das Radio-Verbot rausholen (und sorry, für den Verkehrsfunk machen wir eine kleine Ausnahme :lol: )

Ob das Verbot des Radios wirklich so viel CO2 einsparen würde wie ein Tempolimit bleibt übrigens praktisch unbelegt. Btw. lässt das Video bei einer seiner "Argumentationen" bzw. Rechnungen wie viel CO2 ausgestossen/eingespart wird auch schön den Bereich der 140 bis 160 km/h-Fahrenden aus. Es gibt nur die die bis 130 km/h fahren ["die erreicht man mit einem Tempolimit eh nicht"], die 130 bis 140km/h fahren ["die fahren auch bei einem Tempolimit von 130 so, erreicht man also auch nicht"] und die die über 160km/h fahren ["winziger Anteil"]. Schon faszinierend wenn man sich das mal ansieht, findet man so einige Schwachstellen. :)
 
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Aber ....
Können wir noch ne Weile so machen :D

Ein Tempolimit bringt aber mehr als nur Umweltschutz. Neben der Verkehrssicherheit senkt es btw. afaik auch den Verschleiss des Autos, so das sich auch dort Material und damit Produktionsabfall senkt.

Edit. Beim Gesamtbenzinverbrauch [weniger Verbrauch aber im Vergleich dazu längere Zeit] bin ich mir nicht sicher, waren da nicht auch Einsparungen? :?
 
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Verkehrssicherheit ist fraglich, Verschleiß der Autobahn kommt fast ausschließlich durch den Schwerverkehr, für den Verschleiß am Auto ist jeder selbst verantwortlich, gibt ja keinen Zwang zum schnell fahren.

Edit: für den Verbrauch des Autos ist jeder selbst verantwortlich, gibt ja keinen Zwang zum schnell fahren.
 
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Ganz schön anstrengend hier. Das Thema Auto ist aber auch eines der ganz eigenen, persönlichen Themen, bei dem jeder gerne Recht hat.
Ich persönlich hätte mich vor dreißig Jahren auch gegen ein Tempolimit ausgesprochen. Heute sieht das anders aus. Vor allem wenn man öfters in den Niederlanden unterwegs ist und am eigenen Leib erfährt, wie entspannt es dort zugeht.
 
Ist ja zum Glück jedem selbst überlassen, wie schnell er fahren will (zumindest auf 65-70% der Autobahnen). Daß man nicht dauerhaft mit 130 auf der linken Spur rumgammeln kann, ist das wirklich so schlimm? Naja, egal, ich bin hier auch raus, die Argumente sind eh immer gleich.
 
Gibt keine Statistik, die auf tempolimitfreien Strecken eine höhere Unfallrate aufgrund von höherer Geschwindigkeit ausweist. Insofern fraglich, inwieweit das eine praktische Auswirkung hat. Außer natürlich der Neigung, jede ungeklärte Ursache im Zweifel der Geschwindigkeit zuzuschlagen (weil im Stand macht man keine Unfälle)

kann man sich natürlich drehen wie man will, v.a. da ja auch unfallträchtigen Strecken nach und nach ein Tempolimit genau aus diesem Grund kam und kommt.
 
Also ich habe lieber einen flotten, aufmerksamen Fahrer, als einen der träumend in der Mitte schleicht und somit für mehr Unfallpotenzial sorgt. Es gibt soviel mehr Gefahren im täglichen Straßenverkehr als das reine schnelle Fahren. Ich schaue quasi täglich Dash-Cam Videos aus Deutschland und da ist wirklich nur ein geringer Anteil an Rasern vertreten. Die meisten sind mit einfachsten Manövern überfordert, nutzen keinen Schulterblick, überholen an unübersichtlichen Stellen, können die Breite ihres Fahrzeuges nicht einschätzen etc etc..

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass flotte Fahrer meistens vorausschauender und aufmerksamer fahren und mehr gewillt sind Sicherheitsabstände einhalten. Dieses ganze "Road Rage-Gedöns" mit Lichthupe und Drängeln ist sicherlich nicht repräsentativ.

Auf der Berliner Stadtautobahn hängt zb Jeder Jedem bei 80 km/h im Kofferraum. Da gibt's keinerlei Sicherheitsabstände. Sind ja "nur" 80 km/h. Der Bremsweg freut sich.

Man sollte bei vielen Fahrern lieber mal die charakterliche bzw. persönliche Eignung in Frage stellen anstatt die Masse durch Regeln zu bestrafen. Verwarnungs- und Bußgelder müssen noch mehr geahndet werden. Genauso wie Führerscheine schneller sichergestellt werden sollten.
 
Ist ja zum Glück jedem selbst überlassen, wie schnell er fahren will (zumindest auf 65-70% der Autobahnen). Daß man nicht dauerhaft mit 130 auf der linken Spur rumgammeln kann, ist das wirklich so schlimm? Naja, egal, ich bin hier auch raus, die Argumente sind eh immer gleich.

Das mag ja sein. Wenn ich aber mit 130 auf der rechten Spur "rumgammel", was häufig nicht geht, weil ein sich ein LKW an den nächsten reiht und auf die linke Spur zum Überholen ansetzen möchte, dann wird es stressig. Erst recht auf einer dreispurigen Bahn, weil man dort die Mittelspurgammler auch noch berücksichtigen muss.
 
Also ich habe lieber einen flotten, aufmerksamen Fahrer, als einen der träumend in der Mitte schleicht und somit für mehr Unfallpotenzial sorgt. Es gibt soviel mehr Gefahren im täglichen Straßenverkehr als das reine schnelle Fahren. Ich schaue quasi täglich Dash-Cam Videos aus Deutschland und da ist wirklich nur ein geringer Anteil an Rasern vertreten. Die meisten sind mit einfachsten Manövern überfordert, nutzen keinen Schulterblick, überholen an unübersichtlichen Stellen, können die Breite ihres Fahrzeuges nicht einschätzen etc etc..
Das was Du hier beschreibst ist ALLES richtig, ist aber ein zusätzliches Problem zum Schnellfahren und rechtfertig daher das Rasen mit bis zu über 300 km/h nicht. Da könntest alternativ auch gleich die schlechten Autobahnzustände oder mangelhafte Autos mit aufzählen. Kannste genauso schlecht beeinflussen, oder? Oh wait, kannste doch ... Die Autobahn GmbH kümmert sich um die sorgfältige Instandhaltung der Autobahn und der TÜV um entsprechend fahrbereite Autos, die Polizei zieht Schnarcher und Verkehrsbehinderer aus dem Verkehr ... und um die Raser kümmert sich das ..... Trommelwirbel .... daaaas Tempolimit.

Bei uns wird doch eh schon jeder scheiß reglementiert, wo ist denn bitte das Problem beim Tempolimit? Und nur weil es auch andere Probleme gibt muss man dieses Problem doch nicht so auf die leichte Schulter nehmen ...
 
Selbst wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung statistisch keinen Einfluss auf Unfälle haben sollte, heißt das doch nicht, dass das an den tollen Skills der Raser liegt, sondern eher, weil die restlichen 99% der Nichtraser für die Raser mitaufpassen und sich ewig lange überlegen müssen, ob das Auto im Rückspiegel jetzt mit normaler Geschwindigkeit fährt, oder ein Depp mit 250 kmh angerast kommt. Denn auf der Autobahn möchte man am wenigsten Recht beim Unfall bekommen, man tut einfach alles, um diesen zu verhindern, auch wenn es viel elegantere Wege gäbe, diese zu verhindern.

Von daher hat keine einzige Statistik, die keinen Zusammenhang zwischen keiner Geschwindigkeitsbegrenzung und höherer/schwereren Unfallwahrscheinlichkeit sieht, besonders Aussagekraft.
 
Das was Du hier beschreibst ist ALLES richtig, ist aber ein zusätzliches Problem zum Schnellfahren und rechtfertig daher das Rasen mit bis zu über 300 km/h nicht. Da könntest alternativ auch gleich die schlechten Autobahnzustände oder mangelhafte Autos mit aufzählen. Kannste genauso schlecht beeinflussen, oder? Oh wait, kannste doch ... Die Autobahn GmbH kümmert sich um die sorgfältige Instandhaltung der Autobahn und der TÜV um entsprechend fahrbereite Autos, die Polizei zieht Schnarcher und Verkehrsbehinderer aus dem Verkehr ... und um die Raser kümmert sich das ..... Trommelwirbel .... daaaas Tempolimit.

Bei uns wird doch eh schon jeder scheiß reglementiert, wo ist denn bitte das Problem beim Tempolimit? Und nur weil es auch andere Probleme gibt muss man dieses Problem doch nicht so auf die leichte Schulter nehmen ...

Schnell Fahren ist aber nicht immer gleich Rasen. Ich habe keine Lust die ganzen Pendler, Vertreter und sonstigen Fahrer die von berufswegen tagtäglich unterwegs sind auf läppische 130 km/h zu verdonnern.

Für Raser gibt's den 315d Stgb. Allerdings ist das reine schnell fahren noch keine Straftat und auch nicht strafbar. Logischerweise. Erst die damit einhergehende Rücksichtslosigkeit und das grob verkehrswidrige Verhalten ist anzukreiden.

Wenn ich ein flottes Auto habe liegt es in meiner Verantwortung das auch vernünftig zu führen. Mir brauch kein Gesetzgeber sagen, dass ich mit meinem Porsche jetzt nur noch 130 km/h fahren darf, weil Peter Lustig gestern Abend in die Mittelleitplanke gedonnert ist.

Erwachsenen Menschen sollte man durchaus eine gewisse Eigenverantwortung zudichten bzw die Anforderung beim Führerschein noch steigern und mehr sensibilisieren.

@lüsterneLINDA: Alle die 250 km/h fahren sind jetzt also automatisch schon Deppen? Das ist durchaus eine normale Geschwindigkeit die ich damals mehrmals täglich gefahren bin. Und ich lebe auch noch und habe auch niemanden in den Tod gerissen. Vorrauschauend fahren, mit den Fehlern Anderer rechnen und nicht immer auf seinem eigenen Recht bestehen. Dann funktionieren auch höhere Geschwindigkeiten.
 
Selbst wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung statistisch keinen Einfluss auf Unfälle haben sollte, heißt das doch nicht, dass das an den tollen Skills der Raser liegt, sondern eher, weil die restlichen 99% der Nichtraser für die Raser mitaufpassen und sich ewig lange überlegen müssen, ob das Auto im Rückspiegel jetzt mit normaler Geschwindigkeit fährt, oder ein Depp mit 250 kmh angerast kommt. Denn auf der Autobahn möchte man am wenigsten Recht beim Unfall bekommen, man tut einfach alles, um diesen zu verhindern, auch wenn es viel elegantere Wege gäbe, diese zu verhindern.

Von daher hat keine einzige Statistik, die keinen Zusammenhang zwischen keiner Geschwindigkeitsbegrenzung und höherer/schwereren Unfallwahrscheinlichkeit sieht, besonders Aussagekraft.

Na dann mal danke an alle langsamen Fahrer, dass ich Depp am Sonntag nicht ums Leben kam.
 
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