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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du kannst auch so einiges einfach mal für dich behalten, Bart, aber dafür ist es dir dann wohl doch nicht egal genug.

Als wäre es so weird, dass eine Person des öffentlichen Lebens sowas "nicht für sich behält". Sowas kann man gar nicht "für sich behalten", wenn man als Schauspielerin weltbekannt geworden ist :O_o:

Dieser Anspruch dass Leute sowas "für sich behalten" sollen ist eh stark fragwürdig, erinnert mich an Aussagen wie "Die dürfen ja ruhig schwul sein, aber bitte zuhause, wo ich es nicht sehen kann".
 
Woran meiner Meinung nach nichts falsches dran ist. Es gibt keinen Anspruch auf Applaus für seinen Lebenstil.
Herrje, er wird auch nicht für seinen "Lebensstil" gefeiert, sondern dafür dass er mit seinem Coming Out einen langen Weg abgeschlossen hat, der mit einem ungeheuren inneren Leidensdruck verbunden gewesen sein dürfte. Genau dafür freuen sich Leute mit ihm: dass er endlich offen und frei das Leben führen kann, dessen Wunsch er sich vielleicht lange Zeit selbst nicht eingestehen konnte, dem gesellschaftliche, aber auch familiäre Erwartungen im Wege standen. Und ein Körper, der nicht mit seinem Körpergefühl übereingestimmt hat.
Gerade junge trans Männer haben eine der höchsten Suizidraten überhaupt, über 50%, also ja, da kann man sich durchaus freuen und ja, für diesen "Lebensstil" kann man dann auch gerne Applaus spendieren, denn der kann im Zweifelsfall sogar überlebenswichtig sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ungarischer Nationalkonservativer Politiker, der sich damit brüstet, sehr strenge Drogengesetze durchgesetzt zu haben, der bei jeder Gelegenheit alle Homosexuelle brandmarkt und der alles dafür tut, dass in Ungarn gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht anerkannt werden wird erwischt:
während des Corona-Lockdowns,
mit Drogen im Rucksack,
auf einer offensichtlichen Orgie ausschließlich mit Männern.

Kannste dir nicht ausdenken sowas...:lol:
https://www.spiegel.de/politik/ausl...szajer-a-ac2ee2c7-9f22-4594-b9ec-8abe106b7a09

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Herrje, er wird auch nicht für seinen "Lebensstil" gefeiert, sondern dafür dass er mit seinem Coming Out einen langen Weg abgeschlossen hat, der mit einem ungeheuren inneren Leidensdruck verbunden gewesen sein dürfte. Genau dafür freuen sich Leute mit ihm: dass er endlich offen und frei das Leben führen kann, dessen Wunsch er sich vielleicht lange Zeit selbst nicht eingestehen konnte, dem gesellschaftliche, aber auch familiäre Erwartungen im Wege standen. Und ein Körper, der nicht mit seinem Körpergefühl übereingestimmt hat.
Gerade junge trans Männer haben eine der höchsten Suizidraten überhaupt, über 50%, also ja, da kann man sich durchaus freuen und ja, für diesen "Lebensstil" kann man dann auch gerne Applaus spendieren, denn der kann im Zweifelsfall sogar überlebenswichtig sein.
Ich seh schon. Unbändiger tosender Applaus und Zuspruch ist verlangt. Alles andere für sich behalten. Ok, wegen mir. Wie gesagt, hab kein Pferd in dem Rennen. Hab sie eh nur in Beyond gesehen und das Spiel war so oder so scheiße.
 
sagt man dann ihn wenn er sie (zum damaligen Zeitpunkt) in einer Serie gesehen hat? D.h. macht man das dann auch rückwirkend?
Ja, das macht man. Trans bedeutet soviel wie jenseitig, er war also schon immer ein Mann, hat sich seinem Geschlecht jedoch jenseitig angenähert. D.h. er musste zunächst vom weiblichen Geschlecht zu seinem eigentlichen, männlichen Geschlecht finden. Aber es war schon immer sein Geschlecht.
Man spricht übrigens daher vom alten (weiblichen) Namen als dead name. Dieser Name hat nichts mehr mit der neuen Identität gemein, Eliot Page war nie jemand anderes als Eliot.
 
Wow, wenn nicht Ricky Gervais was superschlaues zum Thema Transsexualität beitragen kann, wer dann?!? Schaue ich mir natürlich direkt an, danke für den Tipp!!!!
 
Ja, das macht man. Trans bedeutet soviel wie jenseitig, er war also schon immer ein Mann, hat sich seinem Geschlecht jedoch jenseitig angenähert. D.h. er musste zunächst vom weiblichen Geschlecht zu seinem eigentlichen, männlichen Geschlecht finden. Aber es war schon immer sein Geschlecht.
Man spricht übrigens daher vom alten (weiblichen) Namen als dead name. Dieser Name hat nichts mehr mit der neuen Identität gemein, Eliot Page war nie jemand anderes als Eliot.
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