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Der Boulevardpresse Thread (5 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Länger wegsperren bringt nix, es sei denn, man lässt sie tatsächlich nie wieder raus.
Damit könnte ich - als Vater zweier Töchter - tatsächlich leben.
Andererseits muss man versuchen, das objektiv zu betrachten, und da bin ich dann tatsächlich dafür, die Leute zu therapieren. Aber halt konsequent und ein Leben lang, mit Überwachung. Wer sich weigert, bzw. auch nur annähernd gegen eine Auflage verstösst, kann dann tatsächlich für immer in den Bau.

Wenn ich lese, dass der Typ von Freiburg (der das kind der lebensgefährtin anderen zur Vergewaltigung vermietet und selbst vergewaltigt hat) - ein bereits verurteilter Kinderschänder - zwar wieder verurteilt wird, weil er gegen Auflagen verstösst, aber dagegen Berufung einlegen kann und solange weiterhin auf freiem Fuß ist; wenn ich dann noch lese, dass polizeilich bekannt war, dass er sich in übelsten Kinderschänder-Foren im Darknet rumgetrieben hat, und nichts ist passiert, wenn dann noch klar wird, dass er die ganze Zeit, während er sich auf seine Rechte berufen hat, eben diesen Jungen vergewaltigt hat, dann muss ich schon ganz oft tief durchatmen um den demokratischen Rechtsstaat mit seinem Bürgerrechten zu verteidigen. Sehr, sehr oft und sehr tief.
Ich versteh schon, wenn viele Angesichts dessen dann nach härteren Strafen rufen. Wie kann man das denn nicht verstehen? Klar, manche wählen nen rauen Ton und ne klare Sprache, aber das ist bei so nem emotionalen Thema verständlich.

Ich finds anstrengend, wenn dann mit nem süffisanten Einzeiler das Thema ins Lächerliche gezogen wird.
Das hilft dann der Diskussion auch nicht weiter, sondern lässt sie eher eskalieren.
 
lol, jetzt ist man schon ein Heuchler, wenn man es gut findet, dass wir in einem Staat leben, in dem die Judikative neutral entscheidet und sich nicht auf dämliche Plattitüden einlässt :lol:

Und was auch immer du mit dem "auf die harte Tour" Spruch meinst... Ich geb dir mal den Credit, mir nicht wünschen zu wollen, dass mir oder meiner Familie so ein Schicksalsschlag widerfährt. Ansonsten... wow.

Und natürlich: wenn ich dran denke, dass irgendjemand meinen Sohn missbrauchen könnte... Ich persönlich würde diesem Menschen aus dem Affekt den nur schlimmsten denkbaren, grausamsten und langsamsten Tod wünschen, den man sich vorstellen kann.
Aber gleichzeitig ist es gut, dass unser Staat hier einen Schritt zurück geht, den persönlichen Hass keine Rolle spielen lässt und DANN entscheidet. Das ist mir lieber als in einem restriktiven, oppressiven Polizeistaat zu leben, in dem es keine Chance auf Rückkehr in die Gesellschaft gibt.

Wobei natürlich niemand sagen will, dass es nicht Fehlurteile und psychologische Fehleinschätzungen gibt, die im Einzelfall zu Wiederholungstaten führen, die vermeidbar wären. Aber das rechtfertigt nicht die Mittelaltermethoden, die hier manche propagieren.
Wir als Gesellschaft sind besser als das.
 
Herrlich, wunderschöne Fallstudie an Argumentationsformen, die man so am besten nicht führt :D

Krieg mal Kinder, übernimm Verantwortung für so ein kleines, unschuldiges Wesen. Dann reden wir weiter.

argumentum ad hominem

Ich sehe hier einfach nur Heuchler.

argumentum ad personam

Wenn ein bereits mehrfach verurteilter Kinderschänder bei Euch als Nachbar einzieht, will ich Euch sehen ...

argumentum ad metum
 
Zuletzt bearbeitet:
Der plumpe, süffisante Einzeiler war die Reaktion auf eine übergeordnete Frage, welche mit "Zwangskastration", eine noch plumpere Antwort als Lösung der ganzen Problematik liefert.
 
Ich teile ebenso wenig die Meinung, dass härtere Strafen irgendwie weiterhelfen oder gar Straftaten verhindern. Auch wenn ein höheres Strafmaß auf emotionaler Ebene vielleicht "gerechter" erscheinen mag, wem genau ist denn bitte damit geholfen, einen Täter auf ebenso unmenschliche Weise zu bestrafen? Ich habe vollstes Verständnis für Menschen, die z.B. ihre Kinder schützen möchten. Aber unsere Möglichkeiten als Menschen bestimmte Dinge zu verhindern oder zu beeinflussen sind nunmal beschränkt. Eine demokratische Gesellschaft muss soetwas aushalten.


Puh, also dem missbrauchten Jungen hätte es geholfen wenn der Kerl länger als 4 Jahre im Knast gewesen wäre....
 
Herrlich, wunderschöne Fallstudie an Argumentationsformen, die man so am besten nicht führt :D
Wow, Du zitierst etwas, was ich in der Sekunde wieder gelöscht habe, eben weil ich mich nicht auf das Diskussionsniveau begeben will. War aus der Emotion heraus; weil dieses wirklich sehr ernste Thema, hier ständig ins lächerliche gezogen wird.

Und Du wirst hier nur persönlich und versuchst mich aufzumachen, weil es Dir Spaß macht; mit einem süffisanten Smiley. Ohne irgendeinen Bezug zum Thema. Sry, aber genau das ist diese typische KT Diskussionskultur; Hauptsache draufhauen.

@el_barto
Ich bin fast ein wenig beleidigt; um ehrlich zu sein. :( Soetwas wünscht man doch niemanden. Dass Du mir soetwas überhaupt zutraust; Diskussion hin oder her. :/
 
Puh, also dem missbrauchten Jungen hätte es geholfen wenn der Kerl länger als 4 Jahre im Knast gewesen wäre....

Inwiefern denn? Ob der 5, 50 oder 500 Jahre im Knast schmort, macht die Tat nicht rückgängig oder es dem Opfer in irgendeiner Form leichter die Tat zu verarbeiten. Was genau bewirke ich denn an Positivem, bei der Verarbeitung des traumatisch-Erlebten, wenn ich den Täter für alle Zeit zur Hölle schicke?
 
Inwiefern denn? Ob der 5, 50 oder 500 Jahre im Knast schmort, macht die Tat nicht rückgängig oder es dem Opfer in irgendeiner Form leichter die Tat zu verarbeiten. Was genau bewirke ich denn an Positivem, bei der Verarbeitung des traumatisch-Erlebten, wenn ich den Täter für alle Zeit zur Hölle schicke?

Er hat doch als er rauskam wieder einen Jungen missbraucht.....
 
Wow, Du zitierst etwas, was ich in der Sekunde wieder gelöscht habe, eben weil ich mich nicht auf das Diskussionsniveau begeben will. War aus der Emotion heraus; weil dieses wirklich sehr ernste Thema, hier ständig ins lächerliche gezogen wird.

Das habe ich nicht mitbekommen, sonst hätte ich es auch gar nicht quoten können. Habs aber rausgestrichen, der Fairness halber, um deinen Fehltritt nicht unnötig breitzuschlagen, nachdem du es bereits selbst erkannt hast.

Und Du wirst hier nur persönlich und versuchst mich aufzumachen, weil es Dir Spaß macht; mit einem süffisanten Smiley.

Nein, das verdrehst du nun. Persönlich werde ich hier nicht, da unterstellst du mir etwas. Ich habe nur die unglücklichen Argumentationen herausgestrichen, da es eben schlagend viele in kürzester Zeit waren. Das ging nicht gegen deine Person.
 
Tja, die einen schauen mit einem Handy in der Hand anderen beim Sterben zu und man denkt, was für Arschlöcher müssen Menschen sein und dann gibts sowas:

Kollegen spenden Überstunden, damit Vater bei krankem Sohn sein kann

Er wollte unbezahlten Urlaub - und darf nun bis zu sechs Monate bei vollem Gehalt zu Hause bleiben. Über die ungewöhnliche Spendenaktion einer Berliner Firma.

http://www.spiegel.de/karriere/berl...ter-bei-krankem-sohn-sein-kann-a-1189222.html

sehr schöne Geste der Geschäftsführung und Kollegen. :dhoch:
 
Naja, finde ich eher so 50/50 gut. Wenn du so eine Email von der GF bekommst, hast du ja kaum noch eine andere Wahl, als da mitzumachen, um nicht als Arschloch dazustehen. Eine wirklich freie Entscheidung der anderen Mitarbeiter war das eher nicht.
 
Bei uns geht sowas gar nicht. Überstunden sind nicht übertragbar. Manche Mitarbeiter haben so viele, aufgrund von älteren Verträgen, die sie gar nicht weg bekommen alleine.
 
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