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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, aus unsererm Leben raus gesehen ist das so. Wenn du aus dem Krieg kommst, gesehen hat wie deine Familie umgebracht wurde etc. bist du so traumatisiert dass dann solche Sachen passieren. Das soll es nicht legitimieren, aber vll eine Anregung sein etwas weiter zu denken.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass auch bei den schwersten Straftaten von Flüchtlingen, einige sofort in den Verteidigungsmodus fallen und die Taten entweder herunterspielen oder irgendwie versuchen zu rechtfertigen/erklären . Da wird ein Bild gemalt vom armen Flüchtling der vor dem Krieg floh, deren Familie umgebracht wurde, der traumatisiert ist, obwohl man ja eigentlich gar nichts über diese Person weiß. Von solchen reflexartigen Erklärungsversuchen ist keinen Flüchtling geholfen, ganz im Gegenteil.
 
Ok. Also heißt das, wenn in Deutschland der Krieg aus ausbricht, ich in ein anderes Land flüchte, und es dann als normal angesehen wird, wenn ich erst mal Leute in der U-Bahn die Treppe runtertrete, Frauen vergewaltige und Leute ersteche?

Nein, du wirst dann nach den Gesetzten des Landes dafür verurteilt. Du wirst aber froh sein, dass du als harmloser Hamlet nicht die Schuld dafür zugeschoben bekommst, dass irgendjemand anders sowas macht.
 
Imo sollte genauso viel über Flüchtlinge gesprochen werden, wie darüber, was für ein Land wir eigentlich sein wollen.

Wollen wir die Würde des Menschen achten und uns einem Menschenrecht verschreiben, dann nehmen wir Risiken auf uns, die durch diese praktischen Unzulänglichkeiten, ja auch die des deutschen Staates, sowie Terrorgefahr oder einfach sehr dumme gefährliche Flüchtlinge, entstehen. Dagegen gibt es keine 100% Garantieren.

Wir sollten aber auch vielleicht alle rauswerfen, die nicht Deutsch sind, weil sie nicht deutsch sind. Diese Entscheidung kann jeder für sich treffen.
 
Wieso gibt es denn nur schwarz oder weiß?

Wieso nicht die friedlichen Flüchtlinge hier lassen und die gewalttätigen rauswerfen?

Warum sollen entweder alle oder keiner in Deutschland bleiben dürfen?

Das ist doch gar nicht der Punkt! Der Punkt ist, dass Leute wie @Gerri solchen Nachrichten übermäßig viel Beachtung schenken. Und damit natürlich sofort eine Debatte über Flüchtlinge startet. Ich wollte nur anmerken, dass wenn man sich als Land dazu entscheidet Flüchtlinge aufzunehmen, was man ja tun sollte, Risiken in Kauf nimmt, um Menschen in Not zu helfen. Und dieses Selbstverständnis gibt es dafür nicht. Das heißt nicht, dass Straftäter nicht verurteilt werden sollen und das heißt auch nicht, dass keiner mehr Abgeschoben werden sollte. Eine Integration funktioniert ja auch nur, wenn beide Seiten daran ein Interesse haben.
 
Das ist doch gar nicht der Punkt! Der Punkt ist, dass Leute wie @Gerri solchen Nachrichten übermäßig viel Beachtung schenken. Und damit natürlich sofort eine Debatte über Flüchtlinge startet. Ich wollte nur anmerken, dass wenn man sich als Land dazu entscheidet Flüchtlinge aufzunehmen, was man ja tun sollte, Risiken in Kauf nimmt, um Menschen in Not zu helfen. Und dieses Selbstverständnis gibt es dafür nicht. Das heißt nicht, dass Straftäter nicht verurteilt werden sollen und das heißt auch nicht, dass keiner mehr Abgeschoben werden sollte. Eine Integration funktioniert ja auch nur, wenn beide Seiten daran ein Interesse haben.

Natürlich aber hat das "Land" sich dazu entschlossen oder unsere Regierung? Ich glaube bei einer Befragung wäre es nicht sonderlich positiv ausgegangen.
Natürlich muss die Regierung auch manchmal Dinge tun, die sie für richtig hält aber das Volk nicht. Jedoch war das hier sehr gravierend und die Regierung tut eben zu wenig um dagegen zu steuern. Das Ende vom Lied wird sein, das die Rechten immer mehr Zulauf erhalten.

Hab ich ja hier schon geschrieben

Und mir ist schon klar was rechtes Gedankengut anrichten kann, aber in D sind wir lange nicht soweit. Dieses Gedankengut breitet sich hier aber trotzdem aus, weil der Staat zu wenig um dem entgegen zu wirken.
Und natürlich hat das dann auch was mit den Gefährdern zu tun. Dort wird man sicher nicht eingeordnet aus Spaß. Die Leute sollten eben auch dorthin geschickt werden, wo sie ihr Gedankengut und Fanatismus gelernt haben.

Und JA es ist mir egal ob sie dann dort unten morden. Das hört sich egoistisch an, es ist es vllt. auch aber wir sind nicht für die ganze Welt zuständig und wir können nicht jedem wirren Kopf und Staat mit Geduld und Genügsamkeit begegnen, denn so sprießt hier die Saat des Radikalen in Form von Rechten....

Tante Emma und Ottonormalbürger interessieren keine Texte ala "Das muss ein Rechtsstaat aushalten". Die hören das ein vorher straffälliger Afghane ein 15-jähriges Mädchen abstechen konnte und das Amri einen Anschlag verüben konnte obwohl er sich schon lange nicht mehr hier hätte frei bewegen dürfen und du kannst dir denken, was dann gewählt wird.
und DAS muss man unterbinden, an der Wurzel, durch konsequentes Abschieben wie oben erwähnt und nicht durch gutes Zureden. Nur so können wir eine Demokratie ohne Rechtsregierung bleiben.
Dieser Demokratie wurde schon viel aufgehalst, indem wir auf einen Rutsch mehrere Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben und ja, das war RICHTIG so aber man muss eben jetzt auch dafür sorgen das nicht alles aus dem Ruder läuft.

Mir ist auch klar das es auch Nachteile mit sich bringt wenn man so viele Menschen aufnimmt, aber man muss dem entschlossen entgegen wirken und das geht nur wenn man eben auch mit harter Hand gegen die vorgeht, die hier her kommen und sich in die Illegalität stürzen.

V.a. hätte man bei einem entschiedenen Vorgehen Amri und den 15 jährigen Afghanen garnicht mehr in unserem Land gehabt. Damit verhindert man nicht alles Übel was passieren kann, ist und wird aber es wären schon 1 Anschlag und 1 Mord weniger und sicher keine 13?% für die AFD.

edit: außerdem, was sind denn "Leute wie Gerri"?

Im Endeffekt sind wir doch derselben Meinung? Es war richtig die Leute aufzunehmen, es gehen Risiken damit einher und es ist eben deshalb auch genau so richtig und wichtig die Leute, die es verdient haben, konsequent abzuschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich aber hat das "Land" sich dazu entschlossen oder unsere Regierung? Ich glaube bei einer Befragung wäre es nicht sonderlich positiv ausgegangen.
Natürlich muss die Regierung auch manchmal Dinge tun, die sie für richtig hält aber das Volk nicht. Jedoch war das hier sehr gravierend und die Regierung tut eben zu wenig um dagegen zu steuern. Das Ende vom Lied wird sein, das die Rechten immer mehr Zulauf erhalten.

Also weder noch- Die Regierung hält sich einfach an die schon bestehende Gesetzeslage. Das passiert, wenn man Teil der EU ist. Da hat das "Volk", welches meiner Meinung nach übermäßig aus VOLLIDIODTEN besteht, überhaupt nichts zu melden. Was die Regierung natürlich tun sollte, was deren Job ist, ist die Sicherheit und den Wohlstand seiner Bevölkerung zu ermöglichen. Das funktioniert in Ost-Deutschland, vor allem in den Brennstätten, nicht. Wer hätte Angst, dass der Flüchtling einem dem Job wegnimmt, wenn man selbst einen gesicherten hätte? Oder will halb Bautzen Döner machen und findet den Imbiss einfach nicht?

Anyway, da das deutsche "Volk" sich einen Scheiß für politische Strukturen interessiert und sich selbst nicht aktiv darin engagiert, sollte man das auch nicht fragen. Ansonsten sind wir uns einig: Es gibt Sicherheitsbedenken, weil der Polizei zum Beispiel weder genug Mittel noch Möglichkeiten eingeräumt werden ihre Arbeit ordentlich zu machen. Zum Beispiel beim Thema Überwachung von Extremisten. Aber auch wenn sich das verbessert, wird es immer wieder solche Fälle geben. Kriminalität ist ja heute schon verboten, passiert eben (leider) trotzdem.

Hab ich ja hier schon geschrieben

Das was du da schreibst ist doch genau das, was die Populisten wollen: Eine Rechtfertigung für Extremismus, weil irgendeine Oma Angst hat. Das ist genau das, was ich nicht will. Ich will eine ZUSÄTZLICHE Debatte über Menschlichkeit.

Mir ist auch klar das es auch Nachteile mit sich bringt wenn man so viele Menschen aufnimmt, aber man muss dem entschlossen entgegen wirken und das geht nur wenn man eben auch mit harter Hand gegen die vorgeht, die hier her kommen und sich in die Illegalität stürzen.
V.a. hätte man bei einem entschiedenen Vorgehen Amri und den 15 jährigen Afghanen garnicht mehr in unserem Land gehabt. Damit verhindert man nicht alles Übel was passieren kann, ist und wird aber es wären schon 1 Anschlag und 1 Mord weniger und sicher keine 13?% für die AFD.

Wie ich schon sagte: Die Regierung (und auch alle Institutionen des Staates) sind dazu verpflichtet ihre Arbeit so gut wie möglich zu machen. Doch das heißt eben leider auch, dass Anschläge und Morde trotzdem nicht restlos zu verhindern sind. Diese Erkenntnis muss verinnerlicht werden, damit man den ÜBERWIEGEND FRIEDLICHEN TEIL der Flüchtlinge auch angemessen integrieren kann. Der Gedanke ist ja eigentlich einfach. Ein Afghane hat ein Mädchen umgebracht, aber ich verurteile andere Flüchtlinge dafür nicht, nur weil sie auch aus Afghanistan kommen. Aber genau das mache ich, wenn ich Posts verfasse, wie "Man, warum sind die alle bewaffnet und hat die nicht abgeschoben?"

Zum Abschluss möchte ich gerne noch mal wiederholen: Wer sich nicht integrieren will und gegen Gesetze verstößt, den sollte man auch im Zuge des dafür zuständigen Gesetzes zur Rechenschafft ziehen. Genauso, wie bei jedem Deutschen halt auch. Ich will auch nichts relativieren, nur weil der Täter ein Flüchtling war. Ich will auch nichts entschuldigen. Vielleicht ist dieses Individuum auch ein widerliches Arschloch? Woher soll ich das wissen? Genauso wie von den anderen Leuten, die in meinem Bezirk wohnen.
 
Der Punkt ist, dass Leute wie @Gerri solchen Nachrichten übermäßig viel Beachtung schenken. Und damit natürlich sofort eine Debatte über Flüchtlinge startet.

Keine Ahnung wie viel Beachtung deiner Meinung bei der Tötung einer 15 jährigen angebracht ist oder wenn bei einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt viele Menschen sterben. Ich finde schon das man dem Beachtung schenken und darüber reden sollte. Nicht "Leute wie @Gerri" lösen eine Debatte über Flüchtlinge aus, sondern kriminelle Flüchtlinge lösen diese Debatte aus. Das sollte man nicht vergessen.
 
Keine Ahnung wie viel Beachtung deiner Meinung bei der Tötung einer 15 jährigen angebracht ist oder wenn bei einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt viele Menschen sterben. Ich finde schon das man dem Beachtung schenken und darüber reden sollte. Nicht "Leute wie @Gerri" lösen eine Debatte über Flüchtlinge aus, sondern kriminelle Flüchtlinge lösen diese Debatte aus. Das sollte man nicht vergessen.

Jo, wie viel weißte denn über den letzten Mord eines Deutschen? Welche Emotion hattest du denn bei dem Typen, der seine Frau zerstückelt hatte und 24 Jahre lang in ein Fass einschweißte? Hat ja auch irgendwie keinen Interessiert, vor allem, weil er nicht verurteilt werden kann. Oder die regelmäßigen Anschläge von Extremisten, die jede Woche in irgendwelchen Ländern verursacht werden. Das interessiert hier doch auch keine Sau.

Und ich dachte, so irgendwo dazwischen. Ich verstehe, dass es mehr Beachtung findet, weil es vor der eigenen Haustür passiert, klar, imo ist mir die populistische Erstattung darüber schon beschämend zuwider. Ich würde gerne andere Aspekte davon diskutieren, nicht nur die, die ich schon angesprochen habe. Aber das wird hier ja auch nicht gemacht.
 
ich glaube im Grunde sind sich hier die meisten einig, dass man Einzelfälle nicht auf eine ganze Gruppe von Menschen/Minderheiten whatever verallgemeinern sollte.

Das Problem, das letztendlich halt auch dazu führt, dass rechte Parteien wie die AFD immer mehr Zuspruch und Zulauf erhalten, sind aber Schlampereien der zuständigen Behörden und eine Mentalität, die gerne auch mal zwei Augen zudrückt, als nur eines. Ich bin ja wirklich gespannt, wie die ganze Geschichte mit dem angeblich 15-Jährigen ausgeht. Wenn sich da wirklich raus stellt, der Typ is in Wirklichkeit schon volljährig brennt vermutlich wieder die Hütte. Dann wirds auch ganz dünn mit Relativierungen wie traumatisiert er gewesen sein mag. Das ist dann nämlich absolutes Kalkül. So agiert kein vom Krieg traumatisierter Mensch, aber da würde ich hier eh gern mal nen Psychologen hören. Hab die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gefressen aber das sagt mir mein Verstand. Und um sowas vorzubeugen muss man halt mit allen Mitteln versuchen, Identitäten festzustellen. Dann seh ich heute in den Nachrichten eine von den Linken tatsächlich sagen, Röntgenstrahlen, die bei der Ermittlung des Alters durch Handgelenknochen benutzt werden, seinen gesundheitsschädlich :lol: sorry, aber da wundert es mich nicht, wenn die Omma vorm Fernseher wieder wild mit dem Krückstock fuchtelt und vor sich hin schimpft
 
ich glaube im Grunde sind sich hier die meisten einig, dass man Einzelfälle nicht auf eine ganze Gruppe von Menschen/Minderheiten whatever verallgemeinern sollte.

Das Problem, das letztendlich halt auch dazu führt, dass rechte Parteien wie die AFD immer mehr Zuspruch und Zulauf erhalten, sind aber Schlampereien der zuständigen Behörden und eine Mentalität, die gerne auch mal zwei Augen zudrückt, als nur eines. Ich bin ja wirklich gespannt, wie die ganze Geschichte mit dem angeblich 15-Jährigen ausgeht. Wenn sich da wirklich raus stellt, der Typ is in Wirklichkeit schon volljährig brennt vermutlich wieder die Hütte. Dann wirds auch ganz dünn mit Relativierungen wie traumatisiert er gewesen sein mag. Das ist dann nämlich absolutes Kalkül. So agiert kein vom Krieg traumatisierter Mensch, aber da würde ich hier eh gern mal nen Psychologen hören. Hab die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gefressen aber das sagt mir mein Verstand. Und um sowas vorzubeugen muss man halt mit allen Mitteln versuchen, Identitäten festzustellen. Dann seh ich heute in den Nachrichten eine von den Linken tatsächlich sagen, Röntgenstrahlen, die bei der Ermittlung des Alters durch Handgelenknochen benutzt werden, seinen gesundheitsschädlich :lol: sorry, aber da wundert es mich nicht, wenn die Omma vorm Fernseher wieder wild mit dem Krückstock fuchtelt und vor sich hin schimpft
Röntgenstrahlen sind nunmal faktisch gesundheitsschädlich und die Methode um das Alter festzustellen ist extrem umstritten, weil wohl sehr ungenau.
 
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