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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Versteh ich nicht, wieso du dich darüber lustig machst. Hat exakt die selbe Relevanz wie der von DIR angeführte Tweet.

EDIT: Oh, wenn wir gerade bei Einzelmeinungen sind: Ekka hat sich hier vor einigen Seiten auch sehr relaxt gezeigt...

bin immernoch der Meinung das Vanille way better is als Schokolade. Weiß immernoch nicht warum hier wieder Terror ist. Bei Rassismus und KT halt ich mich aber lieber raus. Das letze Mal hat mir gereicht :D.
 
Ich folge mit diesem Vorwurf nur deiner Argumentation, wenn ich dich richtig verstanden habe. Du sagst, wir sollten möglichst jeden Einzelfall wahrnehmen und aus der Sicht der Betroffenen heraus die Beschwerdegründe entfernen.
Dann hast du mich nicht verstanden. Ich sage nicht, dass ein Einzelfall Grund genug ist, um irgendwas zu verbieten oder zu entfernen.
Es kamen aber Aussagen wie "daran kann sich unmöglich jemand stören", "nur Wichtigtuer regen sich darüber auf", "wieder mal ein Fall von political corectness" etc.
Ich habe nur angebracht, dass es durchaus Menschen gibt, die sich hier betroffen zeigen.

Wo also soll es enden, wenn wir jedem Einzelnen die Möglichkeit geben, Dinge, die ihn eben stören, verbieten zu lassen?
Also echt, das ist nun wirklich Null Komma Null meine Argumentation. :O_o:
 
Dann hast du mich nicht verstanden. Ich sage nicht, dass ein Einzelfall Grund genug ist, um irgendwas zu verbieten oder zu entfernen.
Es kamen aber Aussagen wie "daran kann sich unmöglich jemand stören", "nur Wichtigtuer regen sich darüber auf", "wieder mal ein Fall von political corectness" etc.
Ich habe nur angebracht, dass es durchaus Menschen gibt, die sich hier betroffen zeigen.


Okay, dann habe ich das tatsächlich. Da bin ich vollkommen bei dir, übrigens.
 
tmp_8971-images(11)-1182029299.jpgIch wurde auch lange Zeit im TV verunglimpft und beleidigt. Als kahlköpfiger Kraftsportler, welcher sehr gerne shirts traegt, wurde ich eine Zeit lang jeden Abend vorgeführt und verhohnepipelt vor Millionen Menschen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie elend ich mich fühlte. Heute, mit 40 Jahren, traue ich mich langsam wieder ab und an eine TV Sendung zu schauen, aber immer mit der Angst, das im naechsten Werbeblock Mr. P. Kommt! Auch mir als Einzelfall half damals niemand. Traurig, aber es musste mal raus.....:-(
 
Mingo nix für ungut aber ich habe sehr viele schwarze Freunde und einige halten alles was der Weiße Mann tut für einen Angriff auf Schwarze. Man muss da also auch aufpassen :). Dennoch bist du nicht gänzlich falsch. Eine Ethikkomission, die sowas reguliert könnte nicht schaden. Es werden sich eh immer irgendwo LEute aufregen. Die Frage ist, wie ernst sollte man das nehmen? Ist es eine Gefahr für das Schwarz-Weiß verhältnis wenn Müller Schokololade mit Schwarzen bewirbt? Vielleicht ja, vielleicht werden Kinder weiterhin schwarze Kids als schokobabies betiteln. Aber ob das an der Werbung liegt oder eher einfach an der Natur des Menschen Dinge zu vergleichen?

just my 5 cents
 
Wie kommt nur Amerika damit klar, wo ständig schwarze Mitmenschen in der Werbung und auf Produkten abgebildet werden - wenn das so bei uns weitergeht, wird bald MR Proper von der Uncle-Bens Packung grinsen. :gerri:
 
hut ab, mingo!

ein zitat, das kritiker des pc-wahnsinns als rechte bezeichnet, gefolgt von der traurigen geschichte von pclern, die automatisch für ihre ansichten diskreditiert werden.

respekt auch für die zwei personen die du erwähnst. beide vermitteln definitiv eine bodenständige und neutrale postion in dieser geschichte. ich meine von wem sonst würde man diese bekommen, wenn nicht von einer buzzfeedbloggerin und einem vereinsvertreter, der für alle schwarzen spricht und für die verwässerung der definition von rassismus propagiert.
danke, aber da fand ich die "vielen twitternutzer" authentischer.

die alarmierend worte wie rassismus und sexismus verlieren immer mehr von ihrer kraft und solche bescheuerten überreaktionen der zeugen der political correctness sind mit schuld daran. die abbildung einer attraktiven, schwarzen frau auf einer schokomilchflasche kann menschen schaden, beleidigen oder gar diskriminieren?
welchen mentalen gymnastikakt muss man dafür absolvieren und sollte man davor einen intersectionalen gender studies kurs zum aufwärmen abschließen um das problem zu sehn? ich scheine aufgrund meiner hautfarbe bei dem thema ja fast blind zu sein, ich sehe nämlich nur einen haufen, der sich für andere empört und das rass- und sexistische bild vermittelt, frauen und schwarze sind so schwach, so labil, die nehmen durch diese flaschen nennenswerten schaden...
zum glück ist die eigene empörung groß genug, um von dieser perspektive verschont zu bleiben. gleichberechtigung sei dank!

play me off, ricky!
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hut ab, mingo!

ein zitat, das kritiker des pc-wahnsinns als rechte bezeichnet, gefolgt von der traurigen geschichte von pclern, die automatisch für ihre ansichten diskreditiert werden.

Nicht pauschal, ich lese da zumindest das Wort „vorwiegend“. Und du stützt ja lediglich meine These, indem du vom „PC-Wahnsinn“ schwadronierst.
Denn: Meinungen werden in erster Linie nicht deshalb vertreten, weil es der Political Correctness entspricht. Sondern Political Correctness ist das Ergebnis davon, dass viele Menschen einer Meinung sind.
„PC-Kritiker“ zäumen jedoch das Pferd von hinten auf.

respekt auch für die zwei personen die du erwähnst. beide vermitteln definitiv eine bodenständige und neutrale postion in dieser geschichte. ich meine von wem sonst würde man diese bekommen, wenn nicht von einer buzzfeedbloggerin und einem vereinsvertreter, der für alle schwarzen spricht und für die verwässerung der definition von rassismus propagiert.
danke, aber da fand ich die "vielen twitternutzer" authentischer.

Warum so ironisch? Sie vermitteln eben keine „neutrale Position“, weil sie direkt betroffen sind oder sich subjektiv betroffen fühlen. Genau darum geht es doch!
Und btw, der ISD sagt über sich selbst: „Die ISD versteht sich nicht als alleinige Vertreterin Schwarzer Menschen in Deutschland, sondern vielmehr als Teil der Schwarzen Community.“

die alarmierend worte wie rassismus und sexismus verlieren immer mehr von ihrer kraft und solche bescheuerten überreaktionen der zeugen der political correctness sind mit schuld daran.

Siehe oben, du bestätigst mich. „Zeugen der political correctness“, mehr marginalisieren und diffamieren kann man Meinungen, die als political correct gelten, ja gar nicht.
 
@Mingo

Deine Diskussionskultur in allen Ehren, aber:

Du gehst – z.T. zu Recht – gegen einzelne Aussagen anderer User vor, weil diese in irgendeiner Weise der Logik entbehren; so z.B., dass ein Dritter nicht für einen Betroffenen entscheiden kann, ob dieser sich diskriminiert fühlt. Trotz aller Akribie verzichtest du aber auf eine Stellungnahme, ob du nun die Milchflasche für diskriminierend hälst oder nicht. Und – wenn ja – was das denn im Ergebnis für unsere liebe Gesellschaft bedeuten würde.

Das ist irgendwie unverständlich, denn Aussagen wie "daran kann sich unmöglich jemand stören" mögen zwar logisch falsch sein (siehe oben) haben aber auch einen zentralen Inhalt, nämlich dass der Verfasser eine Werbung mit einer schwarzen Frau für Schokolade offensichtlich für nicht diskriminierend hält.

Das ist zwar nur ein (fragwürdiger) Einzeiler, aber immerhin einer mit einem Statement.


Von einem völlig verkorksten Gesellschaftsbild zeugt im Übrigen die zitierte Aussage gemäss Quelle, wonach "Das Problem ist, wenn die Definition bei Nichtbetroffenen liegt und nicht bei Betroffenen."

Im Ernst? Vertritt tatsächlich jemand die Meinung, es sollte derjenige "Diskriminierung" definieren, der sich diskriminiert fühlt? Es muss die Gesellschaft als Ganzes sein – inkl. eines i.d.R. überwiegenden Anteils nicht diskriminiert fühlender –, welche darüber entscheidet, ob Aussage x nun als diskriminierend zu verstehen ist oder nicht (bzw. von dieser direkt oder indirekt gewählte Parlamentarier und Richter). Wo kämen wir denn anderenfalls hin, wenn z.B. von einer öffentlichen Rede in welcher Art auch immer betroffener Schwarzer aufgrund seiner Empfindungen entscheiden dürfte, ob nun z.B. der Tatbestand der Rassendiskriminierung erfüllt ist oder nicht... Ein Rechtsstaat – und nur dieser garantiert die so feinen Menschenrechte, diese sind weder gottgegeben noch naturbedingt – funktioniert nun mal anders. In diesem Sinne muss es auch für jeden einzelnen in einer Gesellschaft erlaubt sein für sich zu entscheiden – und dies auch zu äussern – ob z.B. eine Werbung seiner Auffassung nach Schwarze und Frauen im Rahmen des gemeinsamen Verständnisses diskriminiert oder nicht.

Ich bin mir der Problematik des Bildes auf der Flasche bewusst, halte das aber im Ergebnis für unproblematisch. Genau das ist es, was für mich eine funktionierende Gesellschaft ausmacht: Man sieht etwas, ist sich einer allenfalls vorhandenen Problematik bewusst und entscheidet dann in einer Interessenabwägung, ob sich der Ärger darüber lohnt und ob allenfalls was dagegen zu unternehmen ist oder ob man einfach weitergeht und sich denkt "nun gut".

Dass Begriffe wie Political Correctness oder auch Begriffe aus der gender Diskussion oft aufs äusserste negativ belastet sind hat zu ganz wesentlichen Teilen damit zu tun, dass einige ausser Stande sind in diesem Sinne zu unterscheiden und statt dessen bei jeder Kleinigkeit den Weltuntergang prophezeien und sich schliesslich grundlos an Winzigkeiten aufreiben...

In diesem Sinne hat der "onliner" im Ergebnis vielleicht manchmal mehr verstanden als der "wall of text".
 
Also wenn Müller eine Kampagne macht dann kostet das tausende von Euro und da sitzen Profis am Werk. Sowas wird Monate im Voraus geplant. Meint ihr nicht da wäre einer nicht auf die Idee gekommen das man das rassistisch auffassen könnte ? Das ist GENAU so gewollt. Soll halt provozieren und das Produkt ins Gespräch bringen. Hat doch hier im Forum super geklappt. Ich sehe @Zerfikka morgen schon mit einem ganzen Karton unterm Arm damit der Scheiß vom Markt verschwindet.
Aber echt lohnt doch die Diskussion nicht. Da gibt es hier doch immer viel bessere Themen über die wir streiten können.
 
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