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Der Boulevardpresse Thread

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Makler sagen Streik ab

Na, das ist aber schade, wär bestimmt lustig geworden :lol:. Die alten Blutsauger.

Die Gesetzesänderung sieht vor, dass die Partei, die einen Makler beauftragt hat, auch die Gebühr bezahlt. Bislang müssen meist Wohnungssuchende die Courtage zahlen - auch wenn der Makler vom Vermieter eingeschaltet wurde.

Endlich, längst überfällig so eine Regelung. Für die Faulheit der Vermieter soll der Mieter zahlen, hat mich schon immer aufgeregt.

"Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zum sogenannten Bestellerprinzip führt zur Vernichtung von circa 10.000 Maklerbetrieben, was für etwa ein Drittel aller Maklerunternehmen das Aus bedeuten würde"

Da wäre doch keiner traurig drüber. Zumindest kein Mieter. Diese faule Halsabschneider Bande soll mal ruhig vor die Hunde gehen, dann lernen die endlich mal richtige Arbeit kennen.
 
Auch wenn mein letzter Makler gute Arbeit geleistet hat und in den Verhandlungen mit den (etwas älteren Vermietern) doch hilfreich war, steht so eine Maklergebühr in keinem Verhältnis zu der tatsächlich angefallenen Arbeit, die sich doch meist auf Anzeige bei ImmoScout schalten und Tür aufschließen beläuft.
Dass hierfür immer der Mieter automatisch zahlen musste, war schon seit jeher eine Frechheit und gerade in Gebieten mit Wohnungsmangel eine Gelddruckmaschine für dieses Pack.

Nun wird sich jeder Vermieter überlegen, ob er sich die 3 Monatsmieten nicht lieber spart und die Anzeige selber schaltet.

Ich befürchte allerdings, dass gerade in Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte und knappem Wohnraum sich die Damen und Herren Vermieter und die Makler schon was einfallen lassen werden, um die Provision doch wieder vom Mieter abzupressen. Schließlich ist der auf eine Wohnung angewiesen und wird dann lieber die Gebühr zahlen (die dann sicher irgendwie anders heißt), als weiter ohne Wohnung dazustehen....
 
geil diese Bahnfahrer:liebe: Ich habe vollstes Verständis für Jungs. Immerhin tragen sie eine große Verantwortung, indem sie einen Hebel vor und zurück schieben:dhoch:

Ziemlich respektlos diese Aussage. Bahnfahrer haben imo schon eine große Verantwortung, da sie in vielen Fällen Menschenleben transportieren, bzw. mit Ihnen auch im Falle eines Güterzugs im Verkehr stehen und auf Signale achten (müssen). Außerdem ist der Job durch die hohe Selbstmordrate an deutschen Gleisen sicherlich nicht so "easy", wie sich viele das vorstellen. Im Auto kannst du noch lenken - ich möchte es mir nicht vorstellen, auf einen Menschen, vielleicht ein junges Mädchen zuzufahren, die Notbremsung einzuleiten, aber keine Chance auf Ausweichen oder abstoppen zu haben.
 
Da hat jeder Autofahrer mehr Verantwortung, sorry. So sonderlich kompliziert ist der Job wirklich nicht. Das mit den Selbstmördern ist scheiße, keine Frage, aber so viele springen jetzt auch nicht vor den Zug.
 
Der Bahnführer ist nicht verantwortlich für Kinder die auf den Gleisen spielen. Dank dem Streik können sich nun viele Familien am Wochenende nicht besuchen, Menschen kommen nicht zur Arbeit. Warum werden Milliarden an Steuergeldern in das Schienennetz gesteckt wenn diese Berufsgruppe am Ende die ganze Wirtschaft in Deutschland lahm legen kann. Mich bringt das ganze ziemlich auf die Palme und ich habe 0! Verständis für das Vorgehen. Die Leute mit Verständis sind dann sicherlich auch Leute die seit 10 Jahren nicht mehr in einem Zug gesessen sind.
 
Oops, dann nehme ich das zurück, hätte nicht gedacht, daß es so viele sind...

Ändert aber nichts daran, daß sich Komplexität und Verantwortung im Führerstand in Grenzen hält.
 
Ich arbeite gelegentlich mit einem Zugführer zusammen. Der hat maln bissl aus dem Nähkästchen geplaudert und hat erzählt, dass er schon 3 auf die Hörner genommen hat. Der dritte hat ihm wohl besonders zugesetzt, weil er grad Streckenplan gelesen hatte und beim Hochschauen direkt in sein Gesicht geschaut hat, bevors gerummst hat.

Sowas muss man abkönnen. Kann mir schon vorstellen, dass man danach keinen Bock mehr auf Lokfahren hat....
 
Ich arbeite gelegentlich mit einem Zugführer zusammen. Der hat maln bissl aus dem Nähkästchen geplaudert und hat erzählt, dass er schon 3 auf die Hörner genommen hat. Der dritte hat ihm wohl besonders zugesetzt, weil er grad Streckenplan gelesen hatte und beim Hochschauen direkt in sein Gesicht geschaut hat, bevors gerummst hat.

Sowas muss man abkönnen. Kann mir schon vorstellen, dass man danach keinen Bock mehr auf Lokfahren hat....

Jo sehe ich auch so. Wird sicherlich welche geben, die das wegstecken. Und andere, die den Job an den Nagel hängen.
 
ok und mehr Geld hilft nun dagegen? Außerdem sollten(!) die Bremsen eines modernen Zugs automatisch auslösen sobald er ein rotes Signal überfährt. Sagt diese Statistik auch das nur deutsche Bahn Fahrer unter diesem psychischen Stress leiden? Warum haben dann bisher noch keine Ubahnfahrer oder Tramführer gestreikt?
 
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