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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Allein das kochende Wasser reicht ja schon für die Verbrennungen. Was da jetzt verpufft ist, ist allerdings die Frage.. Aber vermutlich ist "verpufft" das Ösi-Wort für "versehentlich überm Kopf ausgeschüttet" :deal:

Ich hab mir btw mal im Auto heißen Kaffee in den Schritt gekippt und hatte Verbrennungen zweiten Grades. Das reicht mir schon, Brandwunden sind imo der größte Albtraum...
 
Vielleicht in sonem Hochdruck Topf erhitzt? Denn auch mit nem Normalen Topf und Deckel drauf wär das erstmal hochgekocht und hätte langsam angefangen zu sprotzen, nicht so explosionsartig.
 
Naja Verpuffung.. wenn das oben caramelisiert ist und sich dann irgendwie unten ne Blasebildet und die auf einmal platzt, spritzt es halt aus.


Achtung geschmacklos
Die Haare dürften sie aber los sein.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Haare entfernen mit caramellisiertem Zucker? :ugly:. Einige Leute sind echt zu dämlich fürs Leben.

Dich wird das jetzt sicher schockieren, aber das ist tatsächlich der neuste Schrei bei der Haarentfernung.


edit: Ups, ich hätte vorher mal auf den Link klicken sollen, das war ja tatsächlich ihre Intention. :ulgy:
 
Das Raketenabwehrsystem ist nur 'ne Zeitungsente, das U-Boot gibt es aber wirklich. Dürfte bei der 100m+ Range inzwischen Standard sein. Ist übrigens charterbar - ab 750.000$/week zzgl Nebenkosten und Aufschläge :D
 
Cloud Strife schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Haare entfernen mit caramellisiertem Zucker? :ugly:. Einige Leute sind echt zu dämlich fürs Leben.

Dich wird das jetzt sicher schockieren, aber das ist tatsächlich der neuste Schrei bei der Haarentfernung.


edit: Ups, ich hätte vorher mal auf den Link klicken sollen, das war ja tatsächlich ihre Intention. :ulgy:

Ist wahr, kann man machen und funktioniert an sich auch, hab ich selbst schon gemacht. Aber vorsichtig gekocht und gut gerührt etc. - das Zeug siedet nämlich echt schnell und blubbert schnell wie blöd los, wenn man nicht aufpasst.
Für mich klingt das, als hätten die den Kram einfach aufgesetzt, nicht weiter drauf geachtet und als der Topfinhalt dann am Abgehen war... tja.
 
Aber man muss doch schpn völlig verbödet sein, um auch nur auf die Idee zu kommeen. Haarwachs kostet 2,50. Allein die Arbeitsleistung, so einen Topf wieder sauber zu bekommen ist zehnmal so gleicht das 10 mal wieder aus :ugly:.
 
Nee, da Zucker wasserlöslich ist, ist das tatsächlich das Einfachste. Halt Topf mit Wasser füllen, kurz auflösen lassen, auskippen, auswischen. :> Und Haarwachs gibt es zumindest hier nicht eben um die Ecke zu kaufen?

So oder so, ausgesprochen dumm etwas, das man noch nie irgendwie behandelt hat so nachsichtig zum Sieden zu bringen.
 



Auf der Spielemesse Gamescom in Köln tobte letzte Woche der virtuelle Krieg. Martialische Ballerspiele wohin man sah.
Selbst Spiele-Reihen, die bislang aufgrund ihrer Gewaltdarstellung nicht in Deutschland auf den Markt kamen, scheinen plötzlich salonfähig zu sein – z. B. „Gears of War“ und „Prototype“.

Was ist da los? Gibt es Grund zur Sorge?

Der Veranstalter Kölnmesse versuchte schon vor der Gamescom, den Eindruck kleinzureden. Nur ein Prozent der Spiele-Neuheiten sei Erwachsenen vorbehalten. Doch wer sich in den Hallen umsah, erlebte Dauerbeschallung durch Maschinengewehr-Salven und Explosionen, martialisch gekleidete Models mit schweren Waffen-Attrappen, Panzer und Düsenjäger als werbewirksame Hingucker!

Keine Frage: Actionspiele wie „Rage“, „Battlefield 3“ oder „Call of Duty: Modern Warfare 3“ gaben in Köln den Ton an und werden sich blendend verkaufen. Und für Jugendliche gab es Brutalo-Spiele nicht zu sehen. Wer Zugang zu Spielen für Erwachsene haben wollte, musste ein entsprechendes Armbändchen als Altersnachweis vorweisen.

Merkwürdig aber:

Neuerdings werden in Deutschland Spiele veröffentlicht, deren Vorgänger noch vor ein, zwei Jahren keine Chance auf eine Alterskennzeichnung durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gehabt hätten.

Beispiel 1: Das Metzel-Spiel „Prototype“ erschien 2009 nicht in Deutschland. Zu brutal! Hersteller Activision verzichtete auf eine Veröffentlichung.

Die Import-Version wurde später indiziert, durfte hier nicht verkauft werden. Jetzt kommt die Fortsetzung (in einer entschärften Version) mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren auf den Markt.

Beispiel 2: Im dritten Teil des Xbox-360-Hits „Gears of War“ kämpfen die Helden unter anderem mit Kettensägen gegen Aliens. Beide Vorgänger landeten auf dem Index, sie waren zu blutrünstig.

Nun erscheint das neue Spiel auch hier – und zwar ungeschnitten!

Jürgen Hilse (ständiger Vertreter der Landesjugendbehörden bei der USK):
„Bei 'Gears of War 3' haben wir auf einen Zweifelsfall entschieden.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat anschließend auf eine Indizierung verzichtet.“
Einer der Gründe: Der Anteil der menschenähnlichen Gegner sei deutlich geringer als in den früheren Titeln der Reihe, der fiktionale Charakter des Spiels durchgängig erkennbar.
Hilse weiß auch: „Die Vorbehalte gegenüber den so genannten Killerspielen gehen zurück.“ Er plädiert grundsätzlich für einen gelasseneren Umgang mit Spielen für Erwachsene.
Ego-Shooter und andere Gewaltspiele werden in der Gesellschaft anscheinend zunehmend akzeptiert.
Letztes Wochenende übertrug der Sender „ZDFkultur“ E-Sport-Wettbewerbe von der Gamescom. Gezeigt wurde dabei auch der Online-Shooter „Counter-Strike“. Anfang des Jahres legten sogar Abgeordnete im Bundestag auf einer LAN-Party Hand an das Spiel.

IST DAS THEMA „KILLERSPIELE“ JETZT AUSDISKUTIERT?

„Für uns schon“, sagt Jens Fischer (Stellvertretender Chefredakteur von COMPUTER BILD SPIELE). „Call of Duty, Counter-Strike und Co. haben als E-Sport längst eine deutlich höhere Akzeptanz.“ Den Spielern gehe es um Wettbewerb, um Fähigkeiten wie Teamplay, Schnelligkeit und Präzision.

Nicht der Wunsch zu töten stehe beim Spielen im Vordergrund.

SIND DIE GEGNER MENSCHEN ODER MONSTER?

„Überraschend“ findet aber auch Fischer die USK-Entscheidung zu „Gears of War 3“: „Die Bewertungs-Kritierien haben sich ganz offensichtlich verschoben.“
Nicht mehr die Gewalt-Darstellung an sich stehe als Kritikpunkt im Vordergrund, sondern vor allem die Frage, ob sich die virtuelle Gewalt gegen menschenähnliche Spielfiguren richtet oder – wie bei „Gears of War“ – gegen Außerirdische und Roboter.


Aber noch längst nicht alle Menschen sind bereit, Gewaltspiele als etwas Alltägliches zu akzeptieren.

Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) warben kurz vor der Gamescom auf der Stadtbahn mit Kriegsszenen für das Online-Spiel „World of Tanks“. Die Empörung bei den Fahrgästen und in der Lokal-Presse war groß. KVB-Chef Jürgen Fenske versprach anschließend: „So etwas wird es in Zukunft nicht mehr geben.“

http://www.bild.de/spiele/spiele-news/gamescom/brutale-spiele-19489320.bild.html
 
Hab ich mir grad auch gedacht...
Fängt typisch reißerisch an, schlägt danach aber einen (für BILD-Verhältnisse) doch sehr beschwichtigenden Ton an.

Wer, weiß, vllt stehen wir wirklich am Anfang einer Zeitenwende, und das Thema Games wird hierzulande endlich so gesehen, wie es sich gehört: Als komplett legitime Form der medialen Unterhaltung, bei der es eben auch Sparten für Erwachsene gibt, genauso wie sich niemand echauffieren würde, dass es brutalere Actionfilme für ein erwachsenes Publikum gibt.
 
Naja, das überrascht dann auch nicht wirklich. Das war wohl immer so, wenn ein neues Medium oder eine neue Kustform entwickelt wird. Und Games sind ja gleich beides.

Actionfilme, Rockmusik, Comics... Was es da in den bisher etablierten Medien für haarsträubende Berichte und für hetzerische Berichterstattung gab.

Und bald sind auch Games akzeptiert, dann ist das nächste neue Medium dran.

Beispielsweise eine Technik, mit der alle Sinneseindrücke direkt im Kopf erzeugt werden können, so dass man beispielsweise einen Film/ein Game erleben kann, als wäre es real. Was glaubt ihr, was dann wieder für Berichte kommen, dass sowas das Gehirn kaputt machen würde, dass Leute nur noch in dieser Parallelwelt leben würden, wenn man sie lässt, dass Jugendliche durch zu gewalttätige virtuelle Erlebnisse selbst gewalttätig werden würden.

Naja, es ist halt immer das selbe... :kaffee:
 
Jim Carrey liebt Emma Stone (wer tut das eigentlich nicht?).
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=S9lPEP2mGWw&feature=player_embedded[/vid]

:D
 
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