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Mondknallschlumpf schrieb:TV Total lässt die Szenen aber auch für sich sprechen und der Moderator verkleidet sich nicht als dicke Transe, umd das ganze irgendwie komisch zu machen. Kalkofe lässt seine Hiwis die Szenen raussuchen, verkleidet sich, äfft die Typen auf dem Bildschirm mehr schlecht als recht nach und das wars dann. Das kann im Endeffekt jeder, dafür muss man kein Comedian sein.
Saufen mit Niveau
[Text: Oliver Kalkofe, mit freundlicher Genehmigung von TV Spielfilm.]
Na endlich traut sich mal einer zu sagen, was wir alle schon lange denken und hoffen: bedachtes Saufen mit Vernunft und Niveau fördert den Intellekt und lässt den alten Affen Besoffenheit in der verschlossenen Schublade der Unzurechnungsfähigkeit schlummern. Oder auf Bierzelt-Deutsch: Oan Kasten Bier, a Flascherl Korn, die stör’n mi net beim Autofoan! Zwei Maß Gerstensaft sind für einen echt kernigen Münchner jedenfalls noch lange kein Grund, so ein schwules Taxi zu rufen. Und das sagte nicht irgendwer, sondern ein richtiger Politiker, der Herrscher von Bayern, dem Land der Trinker und Denker, Günther Beckstein himself! Das kann also nur stimmen, die alte Schnapsnase ist schließlich eine Respektsperson und verantwortlich für das Schicksal mehrerer Millionen seiner Bürger, viele davon sogar noch in Lederhosen. Und wenn dieser kluge Mann aus eigener Erfahrung sagt, dass er nach zwei kleinen Litern Starkbier noch einigermaßen gerade nach Hause findet, ohne all zu viele Unschuldige umzufahren, dann wird er schon wissen, was er sagt.
Letztlich ist diese Aussage auch nichts als ein Appell an die Rückkehr zum eigenen Körperempfinden und gesunder Selbsteinschätzung. Ein gestandenes Mannsbild braucht keine künstlich oktruierten Autoritäten, die ihm mit Hilfe einer Apparatur zur Oralexhalation sagen, ob er noch fahrtauglich ist. Wenn man selbst daran glaubt und in der Lage ist, dreimal hintereinander verständlich ‚Ich kann noch fahren!’ zu lallen ohne sich zu übergeben, sollte dies in einer aufgeklärten Gesellschaft ausreichend sein. Wir sind schließlich alle erwachsen! Da würde doch niemand mehr in sein Auto steigen, wenn er nicht mehr im Vollbesitz seiner noch so geringen Kräfte ist, das wäre ja absurd! Ich bin zwar kein Bier-Fan und würde nach zwei Literhumpen lieber meinen Sportwagen in der Spielstrasse stehen lassen, aber nach zwei Flaschen Wein oder Grappa könnte auch ich als Gewohnheitstrinker noch sehr fröhlich einen Schulbus fahren, was ich mir z.B. nüchtern gar nicht zutrauen würde.
Weisheit blüht meist an den verborgensten Orten, wo wir sie nie vermutet hätten, sogar in der CSU. Der Philosoph Beckstein hat erkannt, was uns alle bewegt: dieses Leben ist nüchtern kaum mehr zu ertragen. Ein gewisser angenehm-schummeriger Dämmerzustand erleichtert die Existenz. Alkohol ist das Schmieröl der modernen Gesellschaft. Er macht fröhlicher als Rauchen, außerdem ist die Leber tapfer und robust und nicht so ein Mädchen wie die Lunge. Alk ist der Reality-Upgrade des kleinen Mannes, der nicht in der Politik, Werbung oder den Medien arbeitet und sich keine teuren Designer-Drogen leisten kann. Und wer sich noch nicht strulledick vom eigenen Chauffeur oder im Privatjet nach Hause shutteln lassen kann, der sollte wenigstens selber besoffen heimfahren dürfen, das ist ja auch fast wie fliegen. Die Amerikaner haben das Recht auf Waffen und großzügig ausgelegte Selbstverteidigung, wir sollten wenigstens das Recht aufs Saufen ohne Konsequenzen haben! Besoffen würd’ ich auch CSU wählen! Prost.


Es ist Laura H., 35 Jahre, aus Berlin. Sie hat wohl die irrste Frisur Deutschlands!
Seit zehn Jahren lässt Laura ihre Haare wachsen. Ihre voluminöse Mega-Mähne ist inzwischen 1,20 Meter lang, wiegt fast sieben Kilo!
Ein BILD-Leser-Reporter fotografierte sie vor ein paar Tagen in der U-Bahn. BILD-Reporter machten sich daraufhin auf die Suche nach der ungewöhnlichen Frau, fanden sie in einem feinen Berliner Stadtteil – und hatten ganz viele Fragen: Sind diese Haare wirklich echt? Wie wäscht man so was? Kann man damit überhaupt normal leben?
„Ja!“, sagt Laura, „ich arbeite als Sekretärin. Mein Chef hatte nie ein Problem mit meiner Frisur. Für ihn zählt die Qualifikation. Und trotz meiner Haare lebe ich so wie jeder andere Mensch.“
Konkret heißt das: „Im Bus und Flugzeug nehme ich meine Haare einfach auf die Brust. Ansonsten trage ich Ohrringe, ich mache Sport – und ich gehe sogar schwimmen.“
Einmal in der Woche wäscht Laura ihre Haare kopfüber in der Badewanne. „Meistens geht dafür ein ganzer Tag drauf.“ Vor allem für das Trocknen. Föhnen tut sie die gigantische Lockenfrisur nicht: „Das würde einfach ewig dauern.“ Und wahrscheinlich würde auch der Motor des Föhns nicht durchhalten ...
Rund 150 Euro kostet die Pflege für so viel Haare im Monat. Die Produkte kauft sie im Internet – Großpackungen, die sie so nicht im Handel bekommt.
Nimmt sie da irgendwas Besonderes? „Nein, nur Spülungen, Shampoo, Kuren. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kamillen- und Zitronenextrakt meinem Haar gut tut.“
Laura H.s Lebensgefährte ist übrigens der größte Fan ihrer Wuschel-Mähne. „Er findet die Frisur super“, sagt sie und: „Mir ist egal, wie sehr die Leute immer starren. Ich bin eine selbstbewusste Frau und trage meine Haare so, weil ich es mag.“
tim_buktu schrieb:Ein Haar von ihr in der Suppe und der Teller ist voll![]()


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