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MOVIEChernobyl Diaries (Der neue Horrorstreifen von Oren Peli)
Chernobyl Diaries is an original story from Oren Peli, who first terrified audiences with his groundbreaking thriller, Paranormal Activity. The film follows a group of six young tourists who, looking to go off the beaten path, hire an “extreme tour” guide. Ignoring warnings, he takes them into the city of Pripyat, the former home to the workers of the Chernobyl nuclear reactor, but a deserted town since the disaster more than 25 years ago. After a brief exploration of the abandoned city, however, the group soon finds themselves stranded, only to discover that they are not alone.
Ich würde es halt extrem spannend finden, da mal ganz alleine hinzulatschen und mir ein wenig alles anzusehen. Das ist ja wirklich so, alles wurde zurückgelassen. Darum gehört auch die Metro-Reihe zu meinen Lieblingsbücherreihen, ich finde dieses postapokalyptische äußerst interessant. Das war auch an Urban Explorer so geil, diese riesigen Bunkeranlagen unter Berlin, die heutzutage einfach nur verlassen daliegen. Einfach nur awesome
Trailer hab ich gestern schon gesehen und fand es ganz ansprechend obwohl ich gar nicht auf Horror stehe. Aber das Setting macht vieles wett, hab sogleich wieder Lust gekriegt endlich mal Stalker anzufangen.
Trailer gesehen und für absolut awesome befunden. Würd ich n Horrfilm drehen können würd er wahrscheinlich genauso aussehen. Nur das ich noch auf die gute alte Wackelkamera gesetzt hätte. Endlich mal wieder n Film für mich
Meh, Found-Footage... Naja, nicht ganz so Found-Footage'ig wie Paranormal Activity, aber trotzdem noch Found-Footage'ig genug, um mich anzuöden. Mir geht dieses neue Genre mittlerweile tierisch auf den Zeiger. Jeder zweiter Horror-Film macht einen auf Wackelkamera-Pseudo-Realismus. Ne, ist nichts für mich.
Ich poste es mal hier rein, passt vermutlich am besten, wenn der Film schon einen eigene Thread hat.
Den er nicht verdient. Dieser Film ist...ziemlich schlecht. Ich hab ihn am Wochenende gesehen im Kino und naja, ich drösel es euch mal auf.
Die Prämisse kennt ja jeder, der oben den Trailer gesehen hat. Dusselige Typen wollen nach Pripyat und dann passiert was. Darauf kann man den Film auch echt reduzieren, denn mehr als das ist es nicht.
Der Film erfüllt beinahe ALLE Klischees eines wirklich schlecht-schlechten Horrorstreifens. "Ey, lass ma in die potentiell gefährliche Gegend fahren, passiert schon nix, schau hier, wir fahren mit einem wirklich gepflegten 400 Jahre alten Schrottbuss. Klingt doch super, oder?" Immerhin versuchen sie nicht, Party in Pripyat zu machen. DANKE Film, daß du mir wenigstens das erspart hast.
Aber hier fass ich es in Spoiler, wenn der Film es auch wirklich so gar nicht verdient hat
Immerhin braucht der Film nicht ganz so lange, bis er zur Sache kommt. Bindung zu den Charakteren gibts keine, wir haben den leichtsinnigen Schwachmaten, der den Leuten das eingebrockt hat, den quengeligen kleinen Bruder, der lieber normal Urlaub machen will (auch bekannt als "Der Vernünftige"), seine viel zu leicht bekleidete Freundin, die keinerlei Charaktermerkmale hat, ihre Kollegin, die man mit "Ich will da Fotos machen" zusammenfassen kann, 2 hastig hinzugestolperte Rucksacktouries (Grinsefilzlaus und Die Schwedin) und Yuri, den einzig halbwegs sympathischen Charakter, der hier den Fremdenführer gibt.
Wir fahren also mit bereits erwähntem Schrottbuss nach Prippiprappy, aber natürlich dürfen die Kerls nicht rein, Sprerrgebiet und Militärpräsenz und so. Aber Yuri kennt natürlich einen Schleichweg und schwupps sind sie drin. Hier folgt dann minutengenau getimed der erste Non-scare, gefolgt vom ersten Jumpscare. Schnitt, Pripyat-Rumlaufmontage (ich überspring das, ihr habt alle Stalker und COD gespielt, ihr wisst wie Pripyat aussieht). Eine wahnsinnig schlechte CGI-Bärenattacke später wird es auch schon dunkel und Wunder oh Wunder, der Wagen ist sabotiert.
Ich fass mich von hier an kurz. Yuri stirbt, Quengelkopp stirbt, Freundin wird entführt, Filzlaus und Schwedin sterben, Leichtsinnskerl und Fotofrau kommen nach 20 Minutem total verwackeltem Rumgehetze im Reaktor raus und werden total verstrahlt. Leichtsinnskerl wird postwendend vom Militär erschossen, Fotofrau wird mit anderen Verstrahlten eingesperrt, die noch für den letzten, vom Konzept so gewollten Jumpscare mit Schnitt auf die Credits und irgendeinen Song von Marilyn Manson gut sind.
Oh und die "Monster"? Einfach bloss entflogene Verstrahlte, sonst nix. Rumpeln etwas in der Gegend rum, können sonst aber nichts ausser Grapschen und beißen. Spannend.
Meine Lieblings-Quatschszene? Ein offenbar zu den Verstrahlten gehörendes Mädchen schleicht sich an die Gruppe an und stellt sich mit dem Rücken zu ihnen, weil sie mal in nem Buch über Standart-Horrorfilme gelesen hat, daß das total schaurig wär. Natürlich geht die ganze Gruppe unter verwundertem "Hallo? Hallo?"-Rufen auf sie zu, während ihr dicker Papa, den man natürlich nur im Schemen sieht, einen aus der Gruppe mopst und dann mit scheinbar 300km/h davonwetzt, denn 5 Sekunden später ist keine Spur mehr von ihnen zu finden.
Von der Location abgesehen bietet dieser Film absolut gar nichts. Miese Story, miese "Monster", katastrophale Kamera.
Die Kamera muss ich nochmal extra erwähnen, denn uns ist beiden ziemlich übel geworden davon, dieser Film hat eine absolut grauenhafte Shakeycam, schlimmer als Cloverfield würde ich fast schon behaupten.
Zusammenfassend würde ich Chernobyl Diaries als verschwendete Zeit bezeichnen. Gute Vorlage, nichts draus gemacht, zumal der Film sich gegen Stalker, S.T.A.L.K.E.R. und andere Werke behaupten muss mit dem Setting und der Prämisse. Und das schafft er absolut nicht.
Dann tu dir aber den Gefallen und schau ihn nicht im Kino. Abgesehen davon, daß er das nicht wert ist, je kleiner der Bildschirm, desto weniger schlimm ist die Wackelkamera und wenn sowas dein gesamtes Blickfeld ausfüllt...wie gesagt, ich hab mich schwummerig gefühlt und meine Freundin musste erstmal ne Weile an die frische Luft danach, der gings total mies dadurch...sieht man ja auch stellenweise in den Trailern.
Wenn man jetzt aber denkt, das wären bloss ausgesuchte Szenen, die so sind? Nope, die sind ALLE so, von ein, zwei Minuten mal abgesehen.