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Champions League Finale 2012/2013

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab nach dem Spiel im Dortmund-Fanshirt mit den Bayernfans gefeiert (auch wenn's ab und zu "BVB Hurensöhne" gab) und muss sagen, dass es ein wirklich würdiges Finale war.
 
Jiders schrieb:
Ich hab nach dem Spiel im Dortmund-Fanshirt mit den Bayernfans gefeiert (auch wenn's ab und zu "BVB Hurensöhne" gab) und muss sagen, dass es ein wirklich würdiges Finale war.

Wenn das kommt, ist fremdschämen angesagt. Fühl mich da immer unwohl neben solchen Idioten.
 
Hamlet schrieb:
Boarder schrieb:
Marcello schrieb:
Hevito schrieb:
eMKay schrieb:
Viele Fußballfans in München haben sich mal wieder verhalten wie ne Hauptschulklasse am RTL am Mittag Set.

Emotionen gehören ganz klar zum Sport, aber wie oft man den Gesang "ojoladijo BVB Hurensöhne" hören musste - :fp:

Müsst ja eigentlich heissen : Alle Fussballfans benehmen sich wie Haupschulklässler,
denn da hebt sich keine Fangruppierung von der anderen ab.

Das ist auch nicht richtig.
Sagen wir lieber alle Vereine haben auch Fußballfans, die sich daneben benehmen können. Sonst wäre ja ausnahmslos jeder Fan ein Neanderthaler.

hmmmmm, wieso kommt mir da Hamlet in den Sinn?

Pffff...Viele denken wie ich, bloß keiner außer mir macht's Maul auf, aus Angst so gedisst zu werden wie ich.

sags ja.... Neandertaler... .danke für die Bestätigung.
 
Boarder schrieb:
Hamlet schrieb:
Boarder schrieb:
Marcello schrieb:
Hevito schrieb:
eMKay schrieb:
Viele Fußballfans in München haben sich mal wieder verhalten wie ne Hauptschulklasse am RTL am Mittag Set.

Emotionen gehören ganz klar zum Sport, aber wie oft man den Gesang "ojoladijo BVB Hurensöhne" hören musste - :fp:

Müsst ja eigentlich heissen : Alle Fussballfans benehmen sich wie Haupschulklässler,
denn da hebt sich keine Fangruppierung von der anderen ab.

Das ist auch nicht richtig.
Sagen wir lieber alle Vereine haben auch Fußballfans, die sich daneben benehmen können. Sonst wäre ja ausnahmslos jeder Fan ein Neanderthaler.

hmmmmm, wieso kommt mir da Hamlet in den Sinn?

Pffff...Viele denken wie ich, bloß keiner außer mir macht's Maul auf, aus Angst so gedisst zu werden wie ich.

sags ja.... Neandertaler... .danke für die Bestätigung.

Was hast du gegen Neandertaler?
 
Masterman schrieb:
Mandos schrieb:
Sorry, aber das Gif ist irgendwie zu geil :lol: Die tun einem da echt fast schon leid.

happynothappyn7us0.gif

Kann das jemand nochmal auftreiben?

Na klar, mach ich gerne :D

happynothappyn7us0.gif
 
Meine Gedanken zu Wembley
http://bvb-forum.de/index.php?id=727482

Viel ist im Vorfeld geschrieben worden über die Veränderungen in der Fanszene von Borussia Dortmund. Über Leute, die die Mannschaft gegen Augsburg mit Pfiffen in die Kabine zur Halbzeitpause schicken. Über Leute, die ihre Finalkarten lieber für horrende Beträge bei Auktionshäusern verticken, als beim größten Spiel im Leben eines Fans dabei sein zu wollen. Über Leute, die Karten haben, ohne wirklich mit Herzblut Borusse zu sein. Und auch die Floskel, dass uns mal wieder ein Jahr lang Mittelfeld gut tun würde, um die Spreu vom Weizen wieder zu trennen, ist mehr als einmal gefallen. Nach zwei Meistertiteln und einem Pokalspiel zu satt? Zu erfolgsverwöhnt? Zu hipp und in?

Wembley hat für mich viele dieser Fragen beantwortet. Eigentlich wollte ich nichts zu den Bayern, die den Titel verdient gewonnen haben, sagen, weil das immer ein wenig trotzig und nach dem „Stachel der Niederlage“ klingt. Trotzdem verstehe ich nicht annähernd, warum man sich in diesem Moment des Sieges am Gegner abarbeitet und ihn verspottet, während die eigene Mannschaft sich auf dem Rasen über den verdienten Lohn einer großartigen Saison freut. „Deutscher Meister ist nur der BVB“ - so hallte es spöttisch in der Bayernkurve direkt nach dem Abpfiff. Worüber hat man sich da gefreut? Über den Henkelpott und das Ende vom „Finale dahoam“-Trauma? Oder doch eher darüber, dass man sich wieder widerspruchslos als Geilsten, die Besten und die Größten fühlen darf? Armselig, wenn man nicht einmal einen Champions-League-Sieg mit Würde und Anstand feiern kann.

Natürlich hätte ich, hätten wir, dieses Spiel auch verdammt gerne gewonnen und den Pott einer in schwarz und gelb getauchten Stadt präsentiert. So ehrlich sollte jeder zu sich selbst sein. Die 89. Minute war ein Stich ins Herz und mit dem Abpfiff lastete ein dicker Brocken Enttäuschung und Niedergeschlagenheit auf jedem Borussenherz. Das ist natürlich und so soll es auch sein.
Und dennoch bleibt das Gefühl des Stolzes langlebiger. Stolz darauf, dass man diesen gewaltigen Brocken zur Seite geschoben und der Mannschaft den mehr als verdienten Respekt gezollt hat. Das haben sich alle verdient. Es war eine großartige Saison mit phantastischen Spielen und bewundernswerten Leistungen. „Dortmunder Jungs“. Die Mannschaft hat es sich verdient gehabt, mit großem Applaus und dem höchstmöglichen Kompliment aus schwatzgelber Kehle in die Sommerpause verabschiedet zu werden.

Und so lange wir solche Leistungen anerkennen und würdigen, so lange wir so ein Spiel als etwas Kostbares begreifen, das Millionen anderer Fans in ihrem Leben nie feiern dürfen, so lange ein Block nicht nur bei einem geschossenen Tor, sondern auch bei einer mit letzten Einsatz ausgeführten Killergrätsche von Neven, komplett ausrastet und so lange man sich ein oder zwei Stunden nach so einer Niederlage schüttelt und stolz auf das Erlebte zurück blicken kann – so lange bewahren wir unsere Identität als Borussia Dortmund. Diese Identität lebt nicht durch Marketing-Clames und Siegesparaden. Sie lebt durch jeden Einzelnen, für den Borussia mehr ist als nur das Gefühl der Überlegenheit über andere. Wembley hat gezeigt, dass man sich um diese Identität keine Sorgen machen muss. Sie lebt und schlägt kraftvoll. Ihren Herzschlag hat man in ganz Europa gehört. Alles ist gut.

Was vom Wembley für mich bleibt, ist ein Wort: Einzigartig. So einzigartig, dass es kein Wort gibt, dass das Erlebte der letzten Jahre wirklich ausreichend beschreiben könnte. Auch wenn es vielen mittlerweile zu den Ohren herauskommt, man kann gar nicht oft genug sagen, was für ein unfassbares Glück wir haben, die letzten Jahre so intensiv zu erleben. Wie viele von uns haben am Molsiris Montag mindestens eine Abmahnung riskiert, weil der Arbeitstag ausschließlich aus bangen Blicken auf Tickermeldungen und dem endlosen Wiederholen des „Aktualisieren“-Buttons bestand? Wer konnte nach dem Bielfeldspiel all die Gesichter zählen, die nicht nur im fahlen Laternenlicht grau und leer aussahen und bei denen Tränen in den Augenwinkeln schimmerten? Wer kann diese gespentische Stimmung vor Anpfiff in Aachen vergessen und den vierfachen, grandiosen Torpogo, mit dem sich die Erleichterung ihre Bahn brach? Das sind Geschichten aus einer Zeit, die gerade einmal acht Jahre her ist. Das sind wir. Da kommen wir her. Die bisherige Geschichte unseres Ballspielvereins fast auf den Nullpunkt zurück gestellt. Neue Wurzeln einer breiten und bunten Fangeneration, die Menschen aller Altersklassen umspannt. 2011 wurden wir Meister. Überraschend und unerwartet – und in einer wunderschönen und berauschenden Art und Weise. Oft fällt das Wort „Märchen“, wenn versucht wird, die Entwicklung unserer Borussia in den letzten Jahren zusammen zu fassen. In einem Märchen wäre jetzt jedoch Schluss. Das Happy End ist da und jeder Versuch, noch einen drauf zu setzen, wäre zu unwahrscheinlich, zu phantastisch, um noch einen Rest Glaubwürdigkeit zu behalten. Und Borussia setzt mit dem Double-Gewinn noch einen drauf. Zerlegt den großen FC Bayern München mit 5:2 im Pokalfinale. Hier fällt oft das Wort „Wunder“. Aber „Wunder“ würde die Leistung der Mannschaft schmälern. Es war keine göttliche Fügung, kein unerwartetes Glück, sondern eine schier übermenschliche Leistung, den Titel nicht nur zu verteidigen, sondern auch noch einen Pokalsieg oben drauf zu setzen.

Und jetzt eine Saison ohne Titel. Aber eine Champions-League Gruppe, die fast jeder als zu groß, zu mächtig für den BVB angesehen hat, mit dem spanischen, dem englischen und dem niederländischen Meister, dominiert. Wir haben im Halbfinal-Hinspiel mit Real Madrid den vielleicht größten Verein der Welt mit 4:1 demontiert. Und wir haben dem FC Bayern München, der Juventus Turin und den FC Barcelona mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit aus dem Wettbewerb geschmissen hat, einen großen Kampf geliefert und in der letzten Minute knapp verloren. Aber mit Würde und Anstand. Und wir haben nie die Enttäuschung über das fehlende Tüpfelchen auf dem i größer werden lassen, als den Stolz auf unsere Farben. Ein großartiger Abend mit großartigen Menschen und einem großartigen Verein. Die Eindrücke und Bilder nimmt uns niemand mehr. Einfach einzigartig.

Genießt die Sommerpause. Alles ist gut.

:)
 
Marcello schrieb:
Hevito schrieb:
eMKay schrieb:
Viele Fußballfans in München haben sich mal wieder verhalten wie ne Hauptschulklasse am RTL am Mittag Set.

Emotionen gehören ganz klar zum Sport, aber wie oft man den Gesang "ojoladijo BVB Hurensöhne" hören musste - :fp:

Müsst ja eigentlich heissen : Alle Fussballfans benehmen sich wie Haupschulklässler,
denn da hebt sich keine Fangruppierung von der anderen ab.

Das ist auch nicht richtig.
Sagen wir lieber alle Vereine haben auch Fußballfans, die sich daneben benehmen können. Sonst wäre ja ausnahmslos jeder Fan ein Neanderthaler.

Ein Bayernfan in der Stadt hatte ein Dortmundtrikot an mit hinten 00 drauf und als Schriftsatz "Hurensöhne" ...
 
An dem Gif dass das 0:1 einfängt kann ich mich einfach nicht satt sehen. Wie geil der Neuer den Rückpass annimmt und Volley nach vorne kloppt und damit das Tor einleitet. Einfach nur Klasse

iboNZ1LdD8noTe.gif


Wobei die Szene auch gut war :lol:

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Sagen wir es so, der "die-hard" Fussballfan ist schon eine besondere Spezies, welche ich nicht um mich herum haben muss. Hurensöhnesprechchöre, Hass, Verachtung und Schlägereien aufgrund unterschiedlichen Fandaseins ist an Dummheit nicht zu überbieten,
fanlagerunabhängig!
 
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