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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

…oder es heimlich machen. Und sowas ist Verlogen bzw. heuchlerisch. Selber machen oder gemacht haben und an Drees es verbieten. Dabei sollte man seine Erfahrungen eher weitergeben und den Konsum bewusst machen.

Was soll denn daran verlogen oder heuchlerisch sein? Seinen Körper irgendwelche Substanzen zuzufügen, abseits von Nahrung und Flüssigkeit, ist halt irgendwo auch nicht die Norm und sicherlich nicht notwendig. (und selbst bei Nahrungsaufnahne kann man schon viel falsch machen :D)

Sich mit erhobenen Hauptes vor seine Kinder zu stellen und das als Normal abzutun könnte sich später durchaus rächen.

Wenn man selber schon, was auch immer, konsumieren möchte, kann man das auch so organisieren, dass die Kids halt nichts mitbekommen..

Sicherlich lässt sich sowas nicht gänzlich vermeiden oder verstecken. Draußen laufen ja auch genug Deppen rum, die es übertreiben. Das bekommt man ja auch zwangsläufig mit. Aber sein Zuhause sollte man sich schon einigermaßen "sauber" halten.

Wenn das jetzt für Menschen bedeutet, dass man "sein Leben nicht mehr leben kann" sollte man vielleicht selbstkritisch hinterfragen, ob dieser Kosum nicht einen zu hohen Stellenwert eingenommen hat.

Aber das ist nur meine Meinung. :)
 
Andererseits ist es fraglich ob du deine Kinder vor allem beschützen kannst/willst.
Die die unvorbereitet auf alles treffen kann es ganz anders weghauen
 
Darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, was man seinen Kindern vorlebt. Kinder sollten täglichen Drogenkonsum nicht als Normalität ansehen, als etwas, das zum Erwachsensein dazugehört.
 
Was soll denn daran verlogen oder heuchlerisch sein? Seinen Körper irgendwelche Substanzen zuzufügen, abseits von Nahrung und Flüssigkeit, ist halt irgendwo auch nicht die Norm und sicherlich nicht notwendig.

Vorweg ich stimme deinen Beitrag "größtenteils" zu, aber darauf will ich noch mal kurz darauf eingehen:
Klar über die "notwendig" Drogen nehmen, müssen wir nicht sprechen.

Aber wer bestimmt sonst was die "norm" ist? Warum ist drogen nehmen nicht "die Norm"? - Stichwort: Die Dosis macht das Gift.

Warum sind Drogen quasi in allen Völkern unserer Erde ein Thema? Warum nehmen die Menschen in den tiefsten Urwäldern Drogen?
Und das seit Jahrtausenden von Jahren?

Sich also pauschal zu positionieren "Drogen nehmen ist nicht die Norm" ist schon bisschen arg naiv (?! nicht das beste Wort, mir fällt gerade kein besseres ein).

Ansonsten hoffe ich das du auch so streng mit allen "normalen" Drogen wie Koffein, Zucker etc (auch Sport kann Süchtig machen btw.) bist und diese auch nicht einnimmst - oder auch gleicherweise verteufelst. - Aber alles zu verteufeln halte ich wiederum auch nicht für die Norm ;)

Achso noch vergessen:
Die Menschen sind ja nicht die einzige "Rasse" die Drogen nimmt, auch im Tierreich gibts das - öfter mal bei den höher intelligenten Tieren - wie bspw. Delfinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll denn daran verlogen oder heuchlerisch sein? Seinen Körper irgendwelche Substanzen zuzufügen, abseits von Nahrung und Flüssigkeit, ist halt irgendwo auch nicht die Norm und sicherlich nicht notwendig. (und selbst bei Nahrungsaufnahne kann man schon viel falsch machen :D)

Sich mit erhobenen Hauptes vor seine Kinder zu stellen und das als Normal abzutun könnte sich später durchaus rächen.

Wenn man selber schon, was auch immer, konsumieren möchte, kann man das auch so organisieren, dass die Kids halt nichts mitbekommen..

Sicherlich lässt sich sowas nicht gänzlich vermeiden oder verstecken. Draußen laufen ja auch genug Deppen rum, die es übertreiben. Das bekommt man ja auch zwangsläufig mit. Aber sein Zuhause sollte man sich schon einigermaßen "sauber" halten.

Wenn das jetzt für Menschen bedeutet, dass man "sein Leben nicht mehr leben kann" sollte man vielleicht selbstkritisch hinterfragen, ob dieser Kosum nicht einen zu hohen Stellenwert eingenommen hat.

Aber das ist nur meine Meinung. :)

Von erhobenen Hauptes habe ich nicht gesprochen. Sondern von Leuten, die das Zeug selbst konsumieren oder konsumiert haben und gegenüber ihren Kinder dann es verteufeln oder es heimlich tun. Alkohol ist unserer Gesellschaft (ob es einem gefällt oder nicht) verankert und ich trink selber gern mal ein Bier. Auch vor meinen Kindern. Sie sind aber darüber aufgeklärt und auch das man das wie mit allem in Maßen trinkt. Halte absolut nichts davon, den Kindern irgendeinen Quatsch vorzugaukeln.
 
Vorweg ich stimme deinen Beitrag "größtenteils" zu, aber darauf will ich noch mal kurz darauf eingehen:
Klar über die "notwendig" Drogen nehmen, müssen wir nicht sprechen.

Aber wer bestimmt sonst was die "norm" ist? Warum ist drogen nehmen nicht "die Norm"? - Stichwort: Die Dosis macht das Gift.

Warum sind Drogen quasi in allen Völkern unserer Erde ein Thema? Warum nehmen die Menschen in den tiefsten Urwäldern Drogen?
Und das seit Jahrtausenden von Jahren?

Sich also pauschal zu positionieren "Drogen nehmen ist nicht die Norm" ist schon bisschen arg naiv (?! nicht das beste Wort, mir fällt gerade kein besseres ein).

Ansonsten hoffe ich das du auch so streng mit allen "normalen" Drogen wie Koffein, Zucker etc (auch Sport kann Süchtig machen btw.) bist und diese auch nicht einnimmst - oder auch gleicherweise verteufelst. - Aber alles zu verteufeln halte ich wiederum auch nicht für die Norm ;)

Achso noch vergessen:
Die Menschen sind ja nicht die einzige "Rasse" die Drogen nimmt, auch im Tierreich gibts das - öfter mal bei den höher intelligenten Tieren - wie bspw. Delfinen.

Sicherlich ist Konsum menschlich, daher habe ich ja auch oben geschrieben, das Viele bei der Nahrungsaufnahme ja schon genug Defizite haben. :D

Das hat sicherlich auch nichts mit Naiv zu tun..

Ich habe leider genug Menschen getroffen, die aufgrund von Drogen vor die Hunde gegangen sind. Und Niemand kann sich selber freisprechen davon oder absehen, ob er selber mal irgendwann in der Gosse landet. Ich finde es daher eher naiv Drogenkonsum als historisch gewachsen oder normal oder kontrollierbar abzutun, da prinzipiell jeder anfällig für Süchte ist. Gibt viele Menschen die sich für stärker halten, als sie im Endeffekt sind und ein paar Jahre später ihr vorheriges Leben zurück ersehnen oder sich selber oftmals die Frage stellen, wo ihr Leben diese beschissene Wendung genommen hat.

Jeder ist erwachsen und kann dieses Risiko für sich eingehen. Aber gerade als Elternteil mit meiner Garantenstellung, ist es doch meine Pflicht mein Kind zu schützen und aufzuklären und nicht einfach wahllos zu konsumieren und eine Normalität zu erschaffen, die einfach so nicht wahr ist oder viel zu trügerisch ist. Selbst wenn es nur Gras ist.
 
1) Ich habe leider genug Menschen getroffen, die aufgrund von Drogen vor die Hunde gegangen sind. Und Niemand kann sich selber freisprechen davon oder absehen, ob er selber mal irgendwann in der Gosse landet. Ich finde es daher eher naiv Drogenkonsum als historisch gewachsen oder normal oder kontrollierbar abzutun, da prinzipiell jeder anfällig für Süchte ist. Gibt viele Menschen die sich für stärker halten, als sie im Endeffekt sind und ein paar Jahre später ihr vorheriges Leben zurück ersehnen oder sich selber oftmals die Frage stellen, wo ihr Leben diese beschissene Wendung genommen hat.

2) Jeder ist erwachsen und kann dieses Risiko für sich eingehen. Aber gerade als Elternteil mit meiner Garantenstellung, ist es doch meine Pflicht mein Kind zu schützen und aufzuklären und nicht einfach wahllos zu konsumieren und eine Normalität zu erschaffen, die einfach so nicht wahr ist oder viel zu trügerisch ist. Selbst wenn es nur Gras ist.

1) Es kann auch keiner davon freisprechen, wenn ich bei meiner Freizeitsportart verunglücke. Klar gibt es immer den worst case und ich sage auch nicht das du dem nicht exponentiell mehr ausgesetzt bist, aber ne das ist mir zu pauschal und auf deiner Meinung nach bösen Drogen beschränkt. Und wenn es über folgenden punk 2) hinausgeht (Die Dosis macht das gift) ist es eben auch zu viel das ist klar.

2) Ich habe extra fett geschrieben: Die Dosis macht das Gift. Das inkludiert Menge und Häufigkeit gleichermaßen. Klar sollte ich etwas nicht jeden Tag vormachen - aber das es passieren könnte - bei Alkohol oder Gras - im entsprechenden Alter - wird wohl so sein.
Quasi deine Aussage "ist es doch meine Pflicht mein Kind zu schützen und aufzuklären und nicht einfach wahllos zu konsumieren" :dhoch:

Irgendwann ist man dann auch mal bei dem Punkt: Dass das Kind eine Panikattacke bekommt, weil es einen Softdrink sieht?
Selbst wenn es die Eltern nie vormachen, gibt es immer den Freundeskreis, den man nicht kontrollieren kann.
Möglichst das Thema komplett ignorieren kann auch nicht der Richtige weg sein.

Aber ich beschränke mich jetzt wieder auf das Cannabis Topic an sich, das war mir genug drogen OT jetzt

Edit: hab auch das Gefühl, wir haben teilweise bisschen aneinander vorbeigeredet
 
Alles gut. Bin da vermutlich auch was zu drastisch...

Belassen wir es einfach dabei. :)

Bei dir mache ich mir btw keine Sorgen. So wie du dich gibst, wirkst du sehr reflektiert und geerdet.

Gibt natürlich auch andere Menschen die vermutlich was einfacher gestrickt sind und da mehr Probleme haben. :D
 
Mehrheit der Deutschen hält Cannabislegalisierung rückblickend für falsch
Für Volljährige ist Kiffen seit dem 1. April in Deutschland erlaubt. Fast jeder Dritte nimmt seither gesteigerten Konsum in seinem Umfeld wahr. Eine Polizeigewerkschaft zweifelt am Nutzen der Reform.
https://www.spiegel.de/politik/cann...falsch-a-4f4e5d46-97db-4c1a-a3af-7688dd02e24e


Keine guten Vorzeichen für eine CDU Regierung.
Die Wahrnehmung hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Cannabis Konsumenten seit der Legalisierung offener mit dem Konsum umgehen. Vor der Legalisierung hat man es eher geheim gehalten, jedenfalls vor denen die nichts damit zu tun hatten.
Ich gehe nicht davon aus, dass der Konsum seit der Legalisierung signifikant gestiegen ist.

Und zum Thema Konsum vor Kindern, als Vorbild sollte man sich vor seinen Kindern nicht betrinken oder mit Cannabis und anderen Substanzen betäuben.
 
Mich würde ja auch mal interessieren WARUM, die Mehrheit es jetzt rückblickend für falsch hält? Weil sie den Konsum an sich jetzt für falsch halten, weil sie durch den subjektiv wahrgenommenen Anstieg an Konsum sich gestört fühlen, oder vlt. doch, weil wichtige Punkte in dem Gesetz einfach dumm und rückblickend schlecht umgesetzt sind?

Ich halte die Legalisierung grundsätzlich für richtig, aber das Gesetzt ist einfach nur Humbug. Der Staat legalisiert es und dann wird drauf geschissen, woher der Konsument sein Zeug bekommt. Es gibt keine Läden und bis die Clubs mal überhaupt anfangen können, mit der Ausgabe ist viel zu viel Zeit verstrichen. Wir haben immernoch keine Anbaugenehmigung...es verschiebt sich immer weiter und dann kann ich da auch Leute verstehen, die sich das Zeug dann eben doch wieder beim Dealer um die Ecke holen. Einen Anstieg im Konsum kann ich aber in meinem direkten Umfeld nicht feststellen...Eher dass durch den Eigenanbau der ein oder andere Dauerkonsument doch weniger vom Schwarzmarkt bezieht und für sich selbst anbaut.
 
Also rückblickend halte ich auch für falsch, dass die Raucher draußen rauchen dürfen, aber es egal ist wo. Erst gestern wieder, kommst du aus dem Restaurant raus und läufst erst mal in die Rauchwolke rein. Die Kinder natürlich auch. Das kümmert keinen.
 
Ich nehme an er nimmt Bezug auf Cannabis aber kann man für Beides so sehen und ich stimm ihm da zu.

Jeder kann und soll imo konsumieren was er möchte aber man sollte nicht Unbeteiligte mit rein ziehen.
 
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:kotz:CDU :kotz:
(Mir war nicht klar, dass sie sogar schon einen Antrag eingereicht haben)
 
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