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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es bleibt folgendes zu hoffen:

- Es wird ein Speicheltest durchgeführt
- Schlägt der an wird der Gehalt ermittelt, "ansonsten halt nicht" - bei auffälligen Verhalten trotzdem möglich

Bei häufigerem Konsum können die THC-Konzentrationen trotz adäquatem Trennverhalten allerdings im konkreten Einzelfall durchaus auch oberhalb des Grenzwertes von 3,5 ng/ml THC im Blutserum liegen. So zeigte eine Studie, dass die THC-Konzentrationen ohne aktuellen Cannabiskonsum und ohne Leistungseinbußen in dieser Gruppe bei 4,8 ng/ml (SD: 7,8) lagen (Di Ciano, 2024). Mit diesem Grenzwert würden Konsumenten mit häufigerem Konsum durchgängig als beeinträchtigt gelten. Um dem entgegen zu wirken, sollte der Einsatz von Speichelvortests mit adäquatem Cut off und ausreichender Sensitivität und Spezifität zum Nachweis des aktuellen Konsums weiterverfolgt werden. Wenn ein Fahrer Anzeichen von Ausfallerscheinungen zeigt, sollte er auch bei negativem Speichelbefund eine Blutprobe abgeben.

https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/cannabis-expertengruppe-langfassung.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ja auch ein Witz. Jemand der regelmäßig sein Bier kippt wird ja auch nicht in frage gestellt.
Dieser Witz ist leider momentan die Realität, es wurde schon Leuten der Führerschein abgenommen, weil bei ihnen eine größere Menge Cannabis gefunden wurde, sie haben angegeben, dass dies zum eigenkonsum war. Daraufhin wurde das der Führerscheinstelle gemeldet, die daraufhin die Fahrerlaubnis eingezogen hat.
 
Ja sollte ab ersten April aber ja nicht mehr so laufen da Cannabis nicht mehr als Betäubungsmittel gilt.

Daher zählt da auch nur noch wieviel ng während der Blutabnahme im Blut war, sollte das unter 3,51 sein ist man raus, ähnlich wie bei Alkohol, hier darf man ja auch keine 0,55 haben.
 
Habe mich bei ein paar Clubs unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen. Noch ist ja kaum was bekannt, was sowohl die Gegend / welcher Bezirk angeht noch Details wie Preise.

Nur beim Cannabis Social Club Berlin e.V. habe ich jetzt eine Rechnung erhalten für die komplette Saison 24/25. Bei 12.- Euro Jahresbeitrag denke ich kann man nicht so viel falsch machen.

https://csc.berlin/was-ist-ein-cannabis-social-club/

Vielleicht kann jemand einen Blick darauf werfen und ggf eine Warnung aussprechen falls ich was übersehen habe :)
 
Habe mich bei ein paar Clubs unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen. Noch ist ja kaum was bekannt, was sowohl die Gegend / welcher Bezirk angeht noch Details wie Preise.

Nur beim Cannabis Social Club Berlin e.V. habe ich jetzt eine Rechnung erhalten für die komplette Saison 24/25. Bei 12.- Euro Jahresbeitrag denke ich kann man nicht so viel falsch machen.

https://csc.berlin/was-ist-ein-cannabis-social-club/

Vielleicht kann jemand einen Blick darauf werfen und ggf eine Warnung aussprechen falls ich was übersehen habe :)
Wirst wahrscheinlich pro Gramm dann nochmal extra zahlen, keine Ahnung wieviel das dann sein wird.
 
Wirst wahrscheinlich pro Gramm dann nochmal extra zahlen, keine Ahnung wieviel das dann sein wird.
"Jede*r, die/der Teil des kollektiven Anbaus sein will, muss sich an den anfallenden Arbeiten sowie anteilig an den Start- und Unterhaltungskosten beteiligen. Wir rechnen derzeit mit 10 € Mitgliedsbeitrag pro Monat und einem durchschnittlichen Abgabepreis von ca. 4-8 € pro Gramm Cannabis."
 
Mal abgesehen davon, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, hab auch ich mittlerweile meine Lehren gezogen und bin in der Kreislaufwirtschaft und im Nachhaltigkeitsbereich tätig.

Aber gleich persönlich zu werden, anstatt sachlich zu bleiben, ist schwach von Dir sry.

Mein Bruder ist heute worldwide VP eines Forbes 100 Unternehmen; das sah aber mal ganz anders aus. Durch den falschen Freundeskreis (trotz familiärer Bilderbuch Verhältnisse) kam er mit 15 Jahren zu Cannabis, rauchte sich ständig ein und rutschte immer tiefer. Geendet hat es dann, dass er Heroin geraucht (zum Glück nicht gespritzt) hat und war mit einem Bein im Grab. Nach unzähligen Therapie versuchen war er Monate lang auf einem Therapeutischen Bauernhof, hat es dort geschafft clean zu werden, hat sich mit dem familiären Rückhalt wieder in den Alltag eingegliedert, sich einen Job gesucht und steil Karriere gemacht.

ER hatte Glück, viele andere nicht und auch wenn Cannabis harmlos scheint, es ist es einfach nicht. Weil es eine Einstiegsdroge ist und die Hemmschwelle senkt vielleicht auch mal etwas anderes zu probieren. Wie schon geschrieben, ich hab kein Problem mit Cannabis und habe genug Freunde, die ab und an einen durchziehen; ich habe aber ein Problem mit der Legalisierung und dem erleichterten Zugang.

Daher werde ich persönlich nie irgendein anderes Argument akzeptieren, weil für mich der erleichterte Zugang (vor allem für labile Menschen, allen voran Jugendliche) ein großes Risiko darstellt.

Darf ich fragen, wie es dein Bruder zu einem bedeutenden Manager geschafft hat? Studium? Vitamin B? Whatever? Das würde mich echt interessieren!
 
Ich weiß… die sollten mal die Keller kontrollieren und gucken wer alles einen Kasten Bier daheim stehen hat.
Das Geschrei würde ich ja gerne sehen :D

Bisher war Cannabis ja illegal und da galt dann halt: wer illegale Drogen konsumiert ist wohl nicht zum Führen eines Fahrzeugs berechtigt.
Das dürfte sich damit aber erledigt haben.
 
Ja sollte ab ersten April aber ja nicht mehr so laufen da Cannabis nicht mehr als Betäubungsmittel gilt.

Daher zählt da auch nur noch wieviel ng während der Blutabnahme im Blut war, sollte das unter 3,51 sein ist man raus, ähnlich wie bei Alkohol, hier darf man ja auch keine 0,55 haben.

sofern man keine Ausfallerscheinungen hat, sollte man immer dazu sagen.
 
Darf ich fragen, wie es dein Bruder zu einem bedeutenden Manager geschafft hat? Studium? Vitamin B? Whatever? Das würde mich echt interessieren!
Kein Studium, kein Vitamin B. Er hat seine Stelle als kaufmännischer Angestellter begonnen; völlig transparent seine Vorgeschichte dargelegt, seine Chance bekommen und sich seit mittlerweile 20 Jahren im Unternehmen, national und auch international hochgearbeitet. Bin super stolz auf ihn!
 
Cannabis wird nicht linear abgebaut, und je nachdem wie viel man kifft, kommt man ggf. gar nicht mehr darunter.

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könnte für "Dauerkiffer" aber schwer werden da Auto fahren zu dürfen.
 
könnte für "Dauerkiffer" aber schwer werden da Auto fahren zu dürfen.

Definitiv. Die müssten eben hoffen, dass der Speicheltest nicht anschlägt und das sie sich unanfällig verhalten, ansonsten wirds schwer.

Oder anders gesagt, man ist mal wieder abhängig von der Laune der Polizei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß auch nicht wirklich, ob ich "Dauerkiffer" hinter dem Steuer sehen will...

Da muss man aber noch mal stark unterscheiden zwischen aktiven Rauschzustand und nicht.

Die Studie dazu gibts ja schon:
https://konsolentreff.de/themen/can...-ab-1-april-2024.24715/seite-108#post-5113190

Weiterhin wirst du das sogar schon einige Male gesehen haben.
Das "darf" jeder Cannabispatient.

(Ich rede jetzt explizit nicht vom im akuten im "Rauschzustand" sein - aber selbst das dürfte man als Patient - solange man keine Auffälligkeiten zeigt, sollte klar sein)
 
Zuletzt bearbeitet:
heute 20 uhr gibts nen FAQ zum thema führerschein, ich verlinke es mal weil es wahrscheinlich danach auch weiter online bleibt:
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Das FAQ vom Freitag allgemein übers CanG (CSCs größtenteils ausgeklammert, weil da kommt noch was extra):
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Ich weiß auch nicht wirklich, ob ich "Dauerkiffer" hinter dem Steuer sehen will...
Wie definiert man einen Dauerkiffer?
Ich ziehe mir regelmäßig abends einen durch, habe in meinem Leben schon sehr viele Kilometer abgespult, habe noch nie einen Unfall selbstverschuldet verursacht, setze mich nie Stoned hinters Steuer.
Gehöre ich auch zu den Dauerkiffern?
Wenn ja, warum sollte ich kein Fahrzeug führen dürfen?
 
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