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REVIEW Call of Duty 4

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Vorbemerkung:

Auch wenn meine Texte nie objektiv sind, ist das folgende Review noch aus weit subjektiverer Sicht geschrieben als sonst. Das liest sich auch aus der Wortwahl heraus. Ich muss gestehen, Kriegsspiele aller Art mag ich nicht. Sie haben meist schlechte Stories ohne Charaktere und glorifizieren das Militär. Mir sind Einzelschicksale lieber als diese meist anonymisierten Großschlachten. Dazu kommt noch, dass ich eher ein Online- und Multiplayermuffel bin. Insofern war ich von Anfang an eher skeptisch, was Call of Duty 4 anging. Bitte beachten Sie dies beim Lesen und nehmen Sie diesen Test nicht als allgemeingültige Weisheit… was Sie grundsätzlich bei keinem Test tun sollten.

Call of Duty 4

Der zweite Weltkrieg war schon cool. Er muss es gewesen sein, warum sonst würden Gamer wieder und wieder in denselben ziehen? So hat man was, womit man sich mit den Großeltern unterhalten kann. Gut, minus die Not und das Elend, die Todesgefahr und solche Kleinigkeiten, die man in Games nicht so recht rüber bringen kann. Aber selbst das wird langweilig und so haben Infinity Ward einmal Nachrichten geschaut und festgestellt, dass man das Ganze doch ohne Weiteres auch in die Zukunft bzw. die Gegenwart legen könnte. Gesagt, getan.

Die Pflicht ruft. Sag ihr, ich ruf zurück…

Und so spielt der vierte Teil der Call of Duty Reihe in unserer schönen, von Terrorismus geprägten modernen Welt, wie dann auch der Untertitel Modern Warfare so schön verdeutlichen will. Schnell stellt ihr aber fest, dass sich die moderne Kriegsführung von der unserer Großväter nur in Art der Waffen unterscheidet. Wie in jedem Call of Duty schlüpft ihr in die Haut von mehreren Soldaten, einmal Mr. Soap aus England und dem Soldaten Jackson aus den USA. Zusammen mit eurer Kompanie durchstreift ihr in der Egoperspektive enge Level und schießt alles über den Haufen, was gefährlich aussieht. Was für Helden ihr dabei steuert, bemerkt ihr in der ersten Szene, wenn die britische SAS in der wunderschön betitelten Mission „Crew Expendable“ zuerst die Mitglieder der Brücke erschießen, dann einen Sturzbetrunkenen, der nicht einmal mehr stehen geschweige denn kämpfen kann, kommentiert mit „Last Call“ (Letzte Bestellung), anschließend weiter gehen und zwei weitere Mitglieder im tiefsten Schlaf mit dem Kommentar „Schlaft schön!“ aus Point-blank-range regelrecht hinrichten… Holt die Tapferkeitsmedaillen raus, diesen Jungs gebührt alle Ehre.

War, war is stupid and people are stupid

Das Spiel versucht von der ersten Minute an, dem Spieler die Härte des Krieges zu vermitteln, wenn es zum Beispiel die Exekution einer Geisel nicht als Cutszene laufen lässt, sondern in der Egoperspektive zeigt. Natürlich wirkt es etwas seltsam, wenn ihr im Auto sitzt und bei einem Blick nach unten feststellt, dass nirgendwo Beine oder sonstige Körperteile zu sehen sind. Wenn ich sitze und nach unten schaue, sollte ich Beine sehen, wenn nicht sogar meinen Oberkörper. In Call of Duty 4 gibt es nichts außer den freien Sitzen und den erstaunlich gut gepflegten Böden des Autos. Generell will Call of Duty 4 mit dem Tod aus der Ich-Perspektive auf die Tränendrüse drücken, das Problem der Serie war aber schon immer, dass die Helden praktisch nie reden, kaum ein Gesicht haben und nichts tun als Befehle zu befolgen, die meistens auch nur aus „Töte!“ bestehen. Insofern interessiert das Schicksal dieser Menschen recht wenig, zumal sie ja, wie eingangs gesehen, selber das menschliche Leben nicht sehr hoch schätzen. Abgesehen davon ist das Grausame am Tod ja, dass es danach meist endgültig zu Ende ist. Gut, so genau weiß das von uns keiner, aber die Wahrscheinlichkeit ist zumindest höher als dass wir anschließend auf einer Wolke rumschweben. In Call of Duty 4 spielen wir das nächste Level halt einfach mit einem anderen Charakter und da es im Game wie gesagt gar keine Charaktere gibt, sondern nur in der Luft schwebende Waffen, ist es absolut schnuppe, ob da jetzt Soldat Hein Wuptie gestorben ist oder nicht.

Ansonsten wird die Geschichte ausschließlich durch Missionsbriefings erzählt, was langweiliger kaum sein könnte. Die Missionen sind zwar noch durch einen roten Faden verbunden, gegen Ende wirkt das Ganze aber etwas zu hektisch und gezwungen und die Bonusmission nach den Credits hat zum Rest so überhaupt gar keinen Bezug. Keine Charaktere, keine Wendungen, die Antagonisten werden als Terrorist vorgestellt und damit lässt man es auf sich bewenden und sämtliche Figuren sind genau das, was der Schiffscrew am Anfang vorgeworfen wurde. Sie sind expendable. Oftmals wurde die Präsentation von Call of Duty 4 als filmreif bezeichnet. Ich kann mich an keinen Film erinnern, der ohne Story und ohne Figuren lediglich aus einer Aneinanderreihung von Briefings und Schusswechseln bestanden hätte.

Nur nicht die Flinte aufs Korn nehmen… oder so

Aber noch wird jedes Spiel an seinem Gameplay gemessen, sonst hätte man Ninja Gaiden 2 nie so hoch und Alone in the Dark 5 zumindest nicht ganz so niedrig bewerten dürfen. Als FirstPersonShooter hatte sich die Call of Duty Serie bereits in Episode 2 als Bank etabliert und diesbezüglich hat sich nicht viel geändert. Die Steuerung ist schon in der Standardeinstellung astrein und kann im Tutorial noch auf Wunsch verändert werden. Zielen ist butterweich und geht schnell von der Hand. Durch Druck auf den linken Trigger zielt ihr genauer, was eine höhere Trefferquote und ein leichtes Autoaiming zur Folge hat. Ihr zielt automatisch auf den Feind, der euch am nächsten steht, aber euer Fadenkreuz ist nicht fest auf ihn anvisiert. Wenn er sich bewegt, müsst ihr schon selber zielen. Zur Not geht das Zielen auch frei aus der Hüfte heraus. Zwei Waffen können gleichzeitig benutzt werden, wobei ihr nicht auf ein Sturmgewehr und eine Handfeuerwaffe beschränkt seid. Ihr könnt auch zwei MG oder ein MG und ein Scharfschützengewehr nehmen, das ist euch überlassen. Granaten wie Splitter-, Rauch-, oder Blendgranaten runden das Arsenal ab. Ein Coversystem dagegen gibt es nicht, ihr müsst euch altmodisch ducken oder aus dem weg sprinten.

Die Missionen finden in recht engen Leveln statt, die wenig Raum für Taktik lassen. Hier und da kann man zwar flanken, oft genug bleibt jedoch nur ein Frontalangriff. Ein Kompass zeigt immer die Richtung an, in die es als nächstes geht, sodass man sich nicht groß verlaufen kann. So hält man die Action konstant und verhindert Leerlauf. Hier kommt dann auch der größte Kritikpunkt des Spiels ins selbige. Call of Duty 4 ist ein Scriptfestival. Will heißen, mehr als einmal braucht ihr niemanden zu erschießen, sondern es genügt, einfach stur nach vorne zum nächsten Ziel zu rennen. Eure Kameraden folgen euch, schießen ein, zwei Leute ab, ihr erreicht den nächsten Checkpoint und löst das nächste Scriptereignis aus. Wie schon öfters gesagt, man fühlt sich so sehr schnell wie einer schlechten Geisterbahn, bei der Attraktionen abhängig von eurem Vorkommen ausgelöst werden. Manchmal zwingt das Game regelrecht dazu, wenn es unendlich oft nach kommende Feinde auf euch los lässt und ihr vorpreschen müsst. Andernorts müsst ihr die Stellung halten, bis alle Feinde besiegt sind. Solche Unregelmäßigkeiten führen zum allseits beliebten Trial’n’Error, da man im Vorfeld nie weiß, was das Game nun von euch erwartet.

So spielt ihr also die meiste Zeit mit diversen Standardwaffen ausgerüstet in engen Leveln stur nach vorne, erledigt den obligatorischen Helikopter, den obligatorischen Panzer und schaut ansonsten, was das Game als nächste Attraktion für euch bereit hält. Abwechslung findet sich in einigen Railshooterpassagen sowie einer Szene, in der ihr an Bord eines Helikopters Granaten auf Feinde fallen lassen müsst. Letzt genannte Szene ist an Langeweile kaum zu überbieten und dank des gewaltigen Radius der Granaten hat sie auch nicht viel mit euren Fähigkeiten zu tun.

In der Kampagne könnt ihr einstellen, auf welchem Schwierigkeitsgrad ihr das Game angehen wollt. Hier ist mit vier Stufen wirklich jede erdenkliche Spielergruppe angesprochen. Auf easy kann das ganze Game relativ locker durchgespielt werden während sich auf Veteran selbst Hardcorezocker die Zähne ausbeißen werden. Die Künstliche Intelligenz ist dabei meist auf einem hohen Niveau, hat allerdings Ausreißer nach unten und einige billige Momente. Manchmal laufen Gegner einfach wie Moorhühner in euer Fadenkreuz rein, dafür haben die Feinde einige der besten Granatenwerfer aller Zeiten in ihren Reihen. Ihr könnt davon ausgehen, dass mehr als eine Granate direkt vor euren Füßen landen wird. Dazu haben die Dinger eine solche Reichweite, dass ihr teilweise zum Anfang der Level zurück müsst, um dem Explosionsradius zu entkommen.

Es kommt doch auf die Länge an

Eine Szene jedoch im Spiel macht ausnahmslos alles richtig. In einer spielbaren Rückblende seid ihr zu zweit in einem radioaktiv verseuchten Gebiet unterwegs und müsst in bester Stealthmanier operieren. Die daraus resultierende Spannung ist sagenhaft. An Atmosphäre und coolen Momenten sowie fantastischer Szenerie ist diese Sequenz das eindeutige Highlight in einem ansonsten eher handelsüblichen Shooter. Zu allem Überfluss ist der SinglePlayerModus in etwas über vier Stunden vorbei. Dass das zu wenig ist, braucht wohl nicht weiter erörtert zu werden. Freilich kann man das entschuldigen mit „Lieber kurz und spaßig als lang und langweilig“. Sicher, aber abgesehen davon, dass ich das Game soo spaßig ja gar nicht mal fand ist „Lang und spaßig“ ja nun kein Widerspruch. Insofern ist es etwas seltsam so tun, als habe man nur die Wahl zwischen kurzen, spaßigen und langen, langweiligen Spielen. Dann wurde teilweise gesagt, man hätte bei Call of Duty 4 halt auf das Füllmaterial verzichtet. Füllmaterial? Füllmaterial wie… was? Stellen, an denen man einfach mal ein, zwei Stunden lang nur nach vorne läuft und hier und da Leute erschießt? Sorry, ich habe bisher immer gedacht, das wäre das eigentliche Spiel. Es ist auch nicht so, dass man nach dem SinglePlayer der Meinung wäre, man hätte ein episches Abenteuer erlebt. Wie schon erwähnt, kommt das Ende zu früh, zu abrupt und sehr unbefriedigend. Freispielbare Cheats und ein Missionsmodus (aus der deutschen Version raus geschnitten) erhöhen den Mehrspielwert.

Aber was das Game an SinglePlayer fehlt, macht es durch Multiplayer wieder wett. In verschiedenen Spielmodi könnt ihr online auf Punktejagd gehen. Das Besondere hieran ist, dass ihr neben der Wahl eurer Klasse durch Erfahrungspunkte so genannte Perks erwerben könnt. Besondere Fähigkeiten, das Tragen von mehr Sprengstoff oder die Granate beim Ableben gehören zur Auswahl. So kann man sich durchaus seine eigene Charakterklasse aufbauen. Dank voller Server und des guten Rufes der Call of Duty Reihe als Onlinespiel wird man als reiner Onlinespieler durchaus auf seine Kosten kommen. Das einzige Problem aber bleibt für die Leute, die gern mal den Charakter wechseln. Konstanz ist das Mittel zum Erfolg in Call of Duty 4. In der hier vorliegenden Game of the Year Edition findet sich ein Zugangscode im Booklet, mit dem vier weitere Multiplayerkarten erworben werden können, davon und der neuen Hülle abgesehen aber handelt es sich um das gleiche Produkt. Bedenkt man den Mehrpreis ist das schon leicht enttäuschend. Man hätte durchaus erwarten können, dass die Karten bereits auf der DVD enthalten sind anstatt dass man das Gefummel mit den Codes über sich ergehen lassen muss.

Krieg ist hässlich, aber er sieht soo gut aus

Eines muss man dem Game lassen. Grafisch macht es durchgehend einen bombastischen Eindruck. Partikeleffekte wie spritzendes Wasser oder Rauch sind wegweisend, die Umgebung abwechslungsreich und detailliert, Explosionen sehen stark auf und auch die Licht-/Schatteneffekte können gefallen. Dazu ist das Game frei von Screentearing oder Rucklern aller Art und das bei all der Action. Was aber sehr negativ auffällt ist das Fehlen der Körperanimation der eigenen Charaktere. Während bei The Darkness der gesamte Körper animiert ist und gesehen werden kann, steuert ihr in Call of Duty 4 wieder nur die Waffe in der Luft. Wie bereits im dritten Absatz erwähnt wird das Ganze dann lächerlich, wenn ihr im Auto sitzt. Es ist mehr als ob eine Kamera auf dem Rücksitz eingebaut wäre als dass dort ein Mensch sitzen würde. Viel mehr gibt es dann aber an der Optik nicht zu kritisieren.

Brauchbar ist der Sound mit vielen guten Waffeneffekten, die aber nicht ganz an Black oder das neueste Battlefield: Bad Company heran reichen. Unspektakulär ist die englische Synchronisation, die zwar nie schlecht ist, aber durch ihren Minimalismus auch zu keinem Zeitpunkt wirklich das Spielgefühl stärken kann. Dafür stimmen die verschiedenen Dialekte und Akzente im Spiel, ob aber die Russen auch von echten Russen gesprochen wurden statt von Amerikanern, die die Texte phonetisch auswendig gelernt haben, kann mangels Sprachkenntnis hier nicht überprüft werden. Trotzdem ist Call of Duty 4 audiovisuell ein Meisterwerk, dass vor allem nicht nur auf Bildern, sondern auch und erst Recht in Bewegung durch seine Sauberkeit beeindruckt.

Fazit: GOTY? Eher Goatie…

Sorry, ich weiß nicht, was an Call of Duty 4 nun so genial sein soll. Das Gameplay an sich ist sehr gut, keine Frage. Selten ist das Zielen in einem Konsolenshooter so sicher und präzise wie in der Call of Duty Reihe. Auch technisch präsentiert sich das Game nahezu ohne Fehl und Tadel (Details siehe Fließtext). Was aber absolut nicht mehr beeindrucken kann, sind die Story und das Leveldesign. Charaktere gibt es überhaupt nicht, statt dessen werden nur Abziehbilder von Soldaten und Terroristen vorgeführt und die Story selbst beschränkt sich auf Missionsbriefings. Einzige Ausnahme ist die extrem gute Rückblendenmission. Während dessen ist das eigentliche Gameplay ein linearer Sprint von Checkpoint zu Checkpoint mit eingeworfenen Alibifights. Ihr zielt und schießt, andere Elemente wie Railshootereinlagen langweilen eher als dass sie unterhalten. Zuviel Hektik gen Ende und ein abruptes, enttäuschendes Finale nach schlappen vier Stunden Spielzeit stellen keinen vollwertigen SinglePlayer dar.
Multiplayerfans könnten dank guter Steuerung, vieler Optionen und dem rollenspielartigen Auflevelsystem auf längere Sicht Spaß haben. Der SinglePlayer ist dagegen stark überbewertet. Game of the Year jedenfalls ist schon eine ziemlich mutige Behauptung.
 
Bart Wux schrieb:
ob aber die Russen auch von echten Russen gesprochen wurden statt von Amerikanern, die die Texte phonetisch auswendig gelernt haben, kann mangels Sprachkenntnis hier nicht überprüft werden

Ein Studienkollege von mir ist Russlanddeutscher und er meinte, dass es wohl Amerikaner waren, die ihren Job aber ganz gut gemacht haben.
 
SP muss ich dir sogar Recht geben. Bis auf die Snipermission ist da nichts, was nicht schon da gewesen wäre. Aber trotzdem ist die Amto wirklich geil.
Ich hasse normal auch Kriegsspiele, aber COD4 hat mich trotzdem beeindruckt. Wohl eher weil ich es auf Veteran gezockt habe.

Aber der Erfolg des Spiels beruht wohl eher auf den MP. Bis auf die nervigen Lobbies die nicht nach Ländern zu ordnen sind, ist da nämlich einfach alles genial.
 
Ich fand das Spiel großartig gemacht, perfekte Konsolen Shooter Steuerung, beeindruckende Technik und ein Missionsdesign, woran nur die wenigsten Shooter kommen, alle Missionen waren sehr gut gemacht und einige waren sogar genial.

Das einzige was mich stört ist die total unrealistische Darstellung des Krieges.
 
COD4 ist ein absolut großartiger Shooter der mir ohne Ende Spass gemacht hat und auch grafisch ein echts Brett war. Allerdings haben mich in keinem COD die respawnenden Gegner so sehr genervt. Und die Snipermission war einfach nur :huldig: Auch diese Szene wo man durch die Atomexplosion stirbt ist ein absoluter Gänsehautmoment. Hat mir richtig gut gefallen.
 
Den hier habe ich mal irgendwann bei ciao geschrieben; ist nichts besonderes und bewertet wurde die PS3 Version:

Eins vorab:Call of Duty 4 ist ein First-Person-Shooter der Extraklasse.

Im Solospieler Modus sind die Missionen grafisch einwandfrei umgesetzt - das Spiel sieht einfach toll aus. Schöne Animationen, abwechslungsreiche Schauplätze und die Framerate ist auch konstant gut. Ruckeln konnte ich keines entdecken.
Das absolute Highlight war für mich die Scharfschützenmission hinter den feindlichen Linien. Mit das Beste, was ich jemals in einem Shooter bestaunen durfte. Doch hier will ich nicht zu viel verraten...
Auch vom Sound her absolut überzeugend, es kracht an allen Ecken und Enden aus den (5.1) Boxen.Wahnsinn !

Auch wenn alle Missionen sehr viel Spass machen und sehr schön inszeniert sind könnte man bemängeln, dass man COD4 dennoch recht schnell durchgespielt hat.
Die höheren Schwierigkeitsgrade ermuntern einen dann jedoch zu einem weiteren Durchspielen. So kann man über diesen negativen Kritikpunkt hinwegsehen.
Nach dem erfolgreichen Solospiel sollte man sich dem online Multiplayer widmen.
Hier gibt es verschieden Spielmodi wie z.B. klassisches Deathmatch, Deathmatch im Team, 1 gegen 1 und viele, viele mehr.
Hervorzuheben ist hier noch der "Hardcore" Modus in dem man kein Interface auf dem Bildschirm sieht und die Treffer noch schneller tödlich enden. Eine absolute Herausforderung.

Man startet in einem niedrigen Rang und hat nur beschränkte Waffenauswahl.
Mit jedem Abschuss, Siegen usw bekommt man Punkte und steigt weiter auf. So spielt man Waffen, Extras und neue "Herausforderungen" frei.
Herausforderungen sind verschiedene Aufgaben, wie z.B. töte x Gegner mit Waffe Y - allerdings auch ausgefallenere Aufgaben wie 2 Gegner gleichzeitig mit nur einem Sprengsatz killen. In späteren Phasen des Aufstiegs spielt man die unglaublichsten Herausforderungen frei...
Auch ziemlich interessant ist, wenn man mehrere Abschüsse in Folge schafft ohne zu sterben. So kann man während des Spiels zum Beispiel einen Luftschlag oder bei noch mehr Abschüssen sogar einen Helikopter anfordern und so den Feinden Feuer unter dem Hintern machen. Im wahrsten Sinne ...
Durch das "Auflevelsytems" des eigenen Charakters ist das online Spiel unglaublich motivierend und macht über Monate hinweg Spaß - auch weil es online absolut flüssig läuft und nicht laggt.
Selbstverständlich kann man auch mit einem Headset mit seinen Gegner und Teamkameraden kommunizieren!
Wer auf Shooter steht sollte ohne wenn und aber zugreifen.

Ich empfehle allerdings erst den Singelplayer Modus zu spielen. So kann man schon für das Online Spiel üben und verpasst das solo spielen nicht.
Denn wer einmal online gespielt hat, hört so schnell nicht wieder auf !
Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
 
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