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BVB - der Thread über Liebe und Fußball im Pott

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Lucien Favre: "Es war nicht gut von uns. Wir waren nicht präsent, wir haben zu viele Geschenke gemacht. Das war zu wenig. Wir müssen gemeinsam verteidigen. Wir werden das ziemlich schnell vergessen. Wir haben trotzdem unser Ziel erreicht."

Der letzte Satz sagt eigentlich alles. Ich dachte das Ziel war die Meisterschaft??? Haben wohl Vorstand und Trainer aneinander vorbei geredet. Und andere Trainer hätten für diese Vorstellung sicher ganz andere Worte gewählt.
 
Hm... Minimalziel kann schon sein, aber beim BVB "muss" sich langsam Mal die Ansicht durchsetzen auch unzufrieden zu sein, wenn man keinen Titel geholt hat und das entsprechend zu zeigen.
Das ist halt eine Frage der Einstellung und wenn ich mich damit zufrieden gebe, jedes Mal zweiter zu werden, dann sagt das tatsächlich viel aus. Nur braucht dann im Grunde keiner mehr in der Liga antreten und die Bayern bekommen jedes Jahr ne schale und nen netten Brief.
 
Bin da auch geteilter inner Meinung.
Einerseits sind die Bayern echt ne Liga für sich
, mit Flick haben die jetzt auch wieder alles abgeräumt und kaum mal irgendwo Punkte grlassen. Da ist es halt auch fast unmöglich gegen anzukommen (ausser letztes Jahr).
Da ist dann Meister werden einfach ein recht unrealistisches Ziel, daran machr man sich kaputt wenn man das propagiert.
Andererseits muss man halt eine andere innere Spannung haben, wenn man mehr erreichen will. Wir geben auch einige Spiele viel zu leicht her, ohne das nötige Feuer und ohne den Biss, der nötig ist um auch mal mehr zu bekommen. An der Einstellhng muss sich jedenfalls was ändern, alle müssen viel giftiger und galliger sein und einfach mehr Antrieb haben auch schwierige Spiele gewinnen zu wollen.
 
alter... bloß keine ziele stecken oder ambitionen haben...

Vizemeister Borussia Dortmund verzichtet vor der neuen Saison auf eine Kampfansage an den deutschen Fußball-Rekordchampion Bayern München. "Wir spielen dieses Spiel mit den Zielen nicht mehr mit", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei einem Medientermin am Dienstag in Dortmund.
Der BVB landete in der abgelaufenen Saison mit 13 Punkten Rückstand auf Serienmeister München auf Rang zwei. Dass man kein offizielles Ziel ausgebe, heiße aber nicht, "dass wir nicht ambitioniert sind", so Watzke: "Wir versuchen, jedes Spiel zu gewinnen.
https://www.spox.com/de/sport/fussb...rzichtet-auf-bvb-ansage-an-den-fc-bayern.html

:wand:
 
:lol::lachweg:
Letztes Jahr noch unser Ziel ist es Meister zu werden.
Und jetzt, wo es nicht geklappt hat, wir machen dieses Spiel nicht mehr mit.
Autsch.
Wie gesagt ich habe ja auch schon gesagt, dass das auf jeden Fall ein Zweischneidiges Schwert ist.
Es ist einfach hammer schwer gegen die Bayern. Die sind super in Einstellung und Qualität. Da muß man über sich selbst hinauswachsen und eine perfekte Saison spielen um dagegen Stand zu halten. Wenn man da jedes Mal als Ziel Meisterschaft rausgibt zermürbt man sich. Andererseits muß man eben auch eine gewisse Erwartungshaltung haben, ansonsten entwickeln wir uns nicht wenn wir immer nur mit dem zufrieden sind was ist. Man muß auch einfach mal mit Platz 2 unzufrieden sein dürfen.
So wie letztes Jahr. Und man muß auch mit der Einstellung und dem Auftreten unzufrieden sein dürfen, ohne dass einem da jetzt dann direkt jemand mit Meisterschaft im Umkehrschluß daherkommt. Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen (was für mich bedeutet: ernsthaft und mit aller Macht versuchen zu gewinnen) ist der logische Schritt, aber das sollte man anders kommunizieren als so.
Aber Watzke, bei allen Verdiensten, kommt mir eh immer sonderbarer und regelrecht schnippisch vor. Mag immer weniger und weniger von ihm hören. Da lob ich mir echt Zorc, der immer super sachlich und eloquent und bei der Sache ist. Bei guten wie bei schlechten Fragen.
 
vor allem gibts du der mannschaft und dem trainer doch jetzt schon wieder ne ausrede. und am ende wundert man sich, warum man kleine teeams nicht ernst genommen hat und hinten raus die spannung nicht halten konnte.

es ist ein jämmerliches bild, wenn der club der in den vergangenen 10 jahren am wenigsten weit weg war schon vor beginn der saison kapituliert.
 
Joa, wenn der BVB keine Ziele mehr für sich definiert, dann klingt das wirklich nach einer Kapitulation.

Man sollte dem Favre mal erklären, dass man mit Unentschieden gegen Union, Paderborn und Co. keine Meisterschaften gewinnt. Hätte man die ganzen absolut unnötigen Punkte nicht verschenkt, dann hätte man sich sogar die beiden Patzer gegen Bayern leisten können. Wenn man dann noch sieht, dass von den 13 Punkten Abstand alleine 6 Punkte durch die Arbeitsverweigerung am Ende zu Stande kamen, dann war die Meisterschaft dieses Jahr durchaus drin. Vor allem, weil die Bayern selbst am Anfang der Saison strauchelten.
 
Ich halte das öffentliche Formulieren von Zielen aber auch für Quatsch.

Man geht auf den Platz und will jedes Spiel gewinnen. Jedes. Es kommt immer wieder vor, dass auch ein SC Freiburg die Bayern mal schlägt, usw.

Klar werden die intern eine Tabellenregion anpeilen, alleine aus wirtschaftlicher Planungsnotwendigkeit.
Aber das sportliche Ziel? Rausgehen und gewinnen, immer, und vor allem gegen jeden.
 
Bürki hat das nach dem letzten Spieltag schon treffend formuliert: "Die Bayern haben Siegermentalität. Wir nicht."

Wenn der Vorstand das so vorlebt, hat das auch einen Effekt auf die Mannschaft. Verstehe nicht, wie man mit diesem Kader nicht die Meisterschaft ganz klar als Ziel ausgeben kann. Wenn ich nur noch Ziele formuliere, die ich auch relativ sicher erreiche, treibe ich mich nicht zu Höchstleistungen an. Und mir kann auch keiner erzählen, dass Dortmund mit Platz 2 zufrieden ist. Ist natürlich immer auch ein Medienspiel, diese Diskussion - aber ich denke psychologisch spielt das für ein Team schon eine Rolle, wenn man das Zeug zur Meisterschaft hat.

Schwacher Move von Aki.
 
Ich halte das öffentliche Formulieren von Zielen aber auch für Quatsch.

Man geht auf den Platz und will jedes Spiel gewinnen. Jedes. Es kommt immer wieder vor, dass auch ein SC Freiburg die Bayern mal schlägt, usw.

Klar werden die intern eine Tabellenregion anpeilen, alleine aus wirtschaftlicher Planungsnotwendigkeit.
Aber das sportliche Ziel? Rausgehen und gewinnen, immer, und vor allem gegen jeden.
die dortmunder haben leider genau nicht den anspruch oder das ziel, jedes spiel gewinnen zu wollen.
 
Nee, so leicht ist es glaube ich nicht.

Favre ist ein Aspekt, der sicher geändert gehört. Ein Trainer muss seine Mannschaft immer zu Höchstleistung motivieren können. Aber das entbindet die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler nicht davon, auch so immer Höchstleistung zu bringen. Und beim BVB bedeutet Höchstleistung ja oft nur ein sicheres 3:0 gegen Paderborn auch nach Hause zu bringen...
 
War auch nicht ganz ernst gemeint aber persönlich glaube ich das der Trainer da schon den größten Anteil hat. Watzke und Zorc haben ihn ein sehr guten Kader hingestellt und die Meisterschaft ausgerufen. Der Rest liegt am Trainer. Wenn da nicht alles passt färbt das aufs Team ab, ging ja Bayern auch so. Mit Kovac lief einfach nichts, so gut der Kader auch ist. Wie schnell sich das mit der richtigen Person da ändert hat man ja gesehen. Soll natürlich nicht die völlige Verantwortung vom Team nehmen aber wenn die in der Kabine merken dass der da vorne bei der Ansprache fast einschläft kommt das mal raus.
 
Erst mal ist es schon ein Unterschied, was ich nach außen sage und was intern gilt. Nach den letzten beiden Jahren kann es durchaus sinnvoll sein, den Druck von außen zu minimieren, indem man in der eigenen Außendarstellung keine Ziele ausgibt. Intern wird es ganz anders aussehen, davon bin ich überzeugt. Auch, was die Kommunikation mit potenziellen Neuverpflichtungen angeht. Denen wirst du kaum sagen können, dass es okay ist, wenn man achter wird.

Davon abgesehen haben wir auch erst seit relativ kurzer Zeit einen (neuen?) Mentalcoach. Auch ihm sollte man etwas Zeit zugestehen.
 
Erst mal ist es schon ein Unterschied, was ich nach außen sage und was intern gilt. Nach den letzten beiden Jahren kann es durchaus sinnvoll sein, den Druck von außen zu minimieren, indem man in der eigenen Außendarstellung keine Ziele ausgibt. Intern wird es ganz anders aussehen, davon bin ich überzeugt. Auch, was die Kommunikation mit potenziellen Neuverpflichtungen angeht. Denen wirst du kaum sagen können, dass es okay ist, wenn man achter wird.

Davon abgesehen haben wir auch erst seit relativ kurzer Zeit einen (neuen?) Mentalcoach. Auch ihm sollte man etwas Zeit zugestehen.

Die Medien werden die Spieler aber trotzdem darauf ansprechen und daher ist es doch völlig egal.
 
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