1. Ein Fahrzeug anzugreifen, während es sich bewegt, ist extrem schwierig. Man muss die Sprengsätze entweder im richtigen Moment fernzünden (z.B. per Handy oder mit einer Garagenfernbedienung), dabei klare Sicht auf das Ziel haben. Mehrere Sprengsätze gleichzeitig zur Detonation zu bringen, ist noch komplizierter, spricht für Erfahrung beim Bau und Auslösen von Sprengsätzen.
Eine zweite Möglichkeit ist ein Auslöser in Form einer Lichtschranke (wie zum Beispiel beim Anschlag auf Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen) oder eine Druckplatte auf der Straße.
Eine dritte Möglichkeit ist, dass jemand die Sprengsätze (zum Beispiel Granaten) von Hand auf den Bus wirft. Die vierte Möglichkeit ist, dass die Sprengsätze vorher am Bus angebracht waren. Dagegen spricht, dass der Mannschaftsbus auf gesichertem Gelände bewacht wird.
ALLE vier Szenarien würden für eine Mischung aus enormer Erfahrung, großer Skrupellosigkeit und Entschlossenheit, Menschen zu verletzen oder zu töten sprechen. Das alles spricht gegen einen „Streich“ und für einen gut geplanten Anschlag.
2. Ein Mannschaftsbus hat enormes Gewicht. Die Explosion muss deswegen große Wucht haben, um Menschen im Innern zu verletzen, zum Beispiel durch Glassplitter, Schrapnell oder Hitze, Feuer und Druckwelle. Auch das spricht für das Werk von Profis und sehr gute Vorbereitung.