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BVB - der Thread über Liebe und Fußball im Pott

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

warum sollte das nicht möglich sein? es geht ja nicht darum, die polizei zu ersetzen, sondern zu unterstützen. in dem ich 2 fanlager trenne, zum beispiel. oder einfach präsenz zeige, ohne, dass das es gleich polizeikräfte sein müssen. in absprache mit der polizei sollte das locker möglich sein und auch bei der leidigen diskussion helfen, wer welche kosten übernimmt.
Es gibt aber, wie auch in anderen Städten, bewusst keine Fantrennung. Und man macht damit gute Erfahrungen. Zu 99% passiert ja nichts, die Ultras und Co. gehen doch auch eh über die Süd rein. Und beim Derby gibt es ja schon einen vorgezogenen Gästeeingang.

Und was soll die Präsenz bringen, wenn du nichts machen darfst?

natürlich kann ich das, weil das zwei völlig verschiednee ansätze sind. watzkes antworten sind halt sehr leicht und dazu populistisch. ich erwarte von ihm keine perfekte lösung, schon gar nicht sofort. aber zu sagen "die gesellschaft verroht", "wir brauchen härtere strafen", "die justiz ist ohnmächtig"... au weia! das soll alles sein? warum fallen dann nicht "fans" aller vereine negativ auf, wenn DAS doch die alleinige ursache ist?
Weil in Dortmund 80.000 ins Stadion gehen und selbst bei einem Spiel mit leerer Südtribüne das Dortmunder Spiel das zweitmeistbesuchte des letzten Spieltages war. Natürlich ist Dortmund auch ein besonderer Kick für alle. Da ist viel los, da geht was. Dazu die Freundschaft mit Boyz usw. Wie du weißt, stehen allein auf der Süd mehr als anderswo überhaupt ins Stadion passen. Das ist etwas besonderes. Und es ist ja wohl auch klar, dass da, wo mehr Leute sind, mehr passiert. Und dafür ist es echt selten der Fall. Die mediale Präsenz ist auch anders Ständig "passiert" irgendwo was. Fakt ist aber, dass im Fußball sehr wenig passiert, was von medialem Interesse ist. Guck dir doch mal die Zahlen der ZIS an. Das ist auf die Masse Zuschauer lächerlich.

Hinzu kommt, dass auch meiner Meinung nach härte Strafen das einzige ist, was nützt. Wie Watzke schonsagt, hat Riot Stadionverbote. Ich wiederhole mich - mehr kann der Verein nicht tun. Danach muss die Justiz handeln und jemanden eben wegen Gewaltdelikten wegsperren.
 
okay.
härtere strafen haben aber noch nie genutzt. altes beispiel: es gibt die todesstrafe in teilen der usa und trotzdem morde.

damit hab ich aber auch alles gesagt, ich denke nicht, dass wir da zusammenkommen.
 
natürlich kann ich das, weil das zwei völlig verschiednee ansätze sind. watzkes antworten sind halt sehr leicht und dazu populistisch. ich erwarte von ihm keine perfekte lösung, schon gar nicht sofort. aber zu sagen "die gesellschaft verroht", "wir brauchen härtere strafen", "die justiz ist ohnmächtig"... au weia! das soll alles sein? warum fallen dann nicht "fans" aller vereine negativ auf, wenn DAS doch die alleinige ursache ist?
Das "Lustige" ist ja, dass es früher mehr Gewalt im Stadion und im Umfeld des Stadions gab.

Was passiert denn heute noch großartig in den Fußballstadien? Bei einem Aufkommen von zig Tausend Leuten (meist dann Männer im besten Alter, Alkohol ist im Spiel, Frust/Freude) finde ich es nicht überraschend, dass es auch zu Gewalt kommen kann.

Damit möchte ich nichts relativieren und nichts gutheißen, aber Watzke dramatisiert einfach extrem und die Medien stürzen sich natürlich auch sofort auf den "Randale-Sport Fußball".

Und wenn ich sehe, wie die Überwachung mittlerweile in den großen Stadien ist (das Westfalenstadion dürfte wohl eins der besten Systeme in Deutschland haben), dürfte es für den Verein eigentlich keine riesengroße Schwierigkeit sein, Leute von z.B. 0231 Riot zu identifizieren.
 
okay.
härtere strafen haben aber noch nie genutzt. altes beispiel: es gibt die todesstrafe in teilen der usa und trotzdem morde.
Es geht ja auch eher um die Durchsetzung ebendieser. Ich glaube nicht, dass Watzke die Todesstrafe fordert :D Sondern eben für Meldeauflagen für bekannte Gewalttäter aus dem Fußballmilieu bei Spielen oder halt den Knast bei Gewaltdelikten.

Alles andere funktioniert ja nicht.

damit hab ich aber auch alles gesagt, ich denke nicht, dass wir da zusammenkommen.
Glaube ich auch :D

Das "Lustige" ist ja, dass es früher mehr Gewalt im Stadion und im Umfeld des Stadions gab.
Kommt auf die Definition von Umfeld an. Im direkten Stadionumfeld sicherlich. Gucken wir auf Drittorte, ist es heute sicherlich schlimmer.

Was passiert denn heute noch großartig in den Fußballstadien? Bei einem Aufkommen von zig Tausend Leuten (meist dann Männer im besten Alter, Alkohol ist im Spiel, Frust/Freude) finde ich es nicht überraschend, dass es auch zu Gewalt kommen kann.
So ist es.

Damit möchte ich nichts relativieren und nichts gutheißen, aber Watzke dramatisiert einfach extrem und die Medien stürzen sich natürlich auch sofort auf den "Randale-Sport Fußball".
Er wird ja auch in die Ecke gedrängt. Irgendwie wird ja medial alles in einen Topf geworfen. Banner, Pyro, Vorfälle vor dem Stadion.

Und wenn ich sehe, wie die Überwachung mittlerweile in den großen Stadien ist (das Westfalenstadion dürfte wohl eins der besten Systeme in Deutschland haben), dürfte es für den Verein eigentlich keine riesengroße Schwierigkeit sein, Leute von z.B. 0231 Riot zu identifizieren.
Aber genau so ist es doch.

Gewaltbereite Anhänger zogen sich immer mehr aus verschiedenen Ultra-Gruppen (u. a. Desperados, Junge Borussen) zurück, um dann als Hooligan-Crew „0231 Riot“ wiederzukehren und auch unter den eigenen Fans Angst und Schrecken zu verbreiten. Diese, sich nach außen unpolitisch gebende Gruppierung agiert wie ein SA-Trupp. Durch Einschüchterung und Anwendung roher Gewalt gegenüber Andersdenkenden und Schwächeren entlarven sie sich von selbst als faschistischer Mob. Zurzeit schätzt man diese Gruppe auf ca. 60 Personen ein. Sie besteht aus ausgebildeten Mixed-Martial-Arts Kämpfern, Türstehern und teilweise fußballfremden Schlägern.
http://www.unsere-zeit.de/de/4848/vermischtes/4234/Borussenfront-und-0231-Riot.htm

In »Riot 0231« haben sich ehemalige Mitglieder bestehender BVB-Ultragruppen zusammengeschlossen, die vor allem die Lust auf Gewalt eint. Sie sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, viele von ihnen ausgebildete Kampfsportler, fast alle austrainiert und den anderen Ultras physisch überlegen. Die Union der Schläger soll innerhalb des vergangenen Jahres von 30 auf ungefähr 60 Mitglieder gewachsen sein. Dabei ist sie immer wieder durch ihr brutales Vorgehen aufgefallen. [...]
Die Polizeibehörde teilt mit, dass bei fast allen Spielen des BVB Staatsschützer zur Beobachtung im Stadion sind, auch wenn sich dort nur ein kleiner Teil der Gruppe versammelt. Laut Angaben der szenekundigen Beamten haben derzeit circa 30 Mitglieder ein Stadionverbot. Deshalb werden sie in Dortmund weniger auffällig als vielmehr bei Auswärtsspielen, vor allem im Ausland. Denn einige der Stadionverbote gelten auch bundesweit.
http://www.11freunde.de/artikel/neue-Hooligans-beim-bvb
 
Unter identifizieren verstehe ich aber etwas anderes als bloße Schätzungen. Und diese kommen eher von den Medien, denn vom Verein selbst.

Lägen eindeutige Identifikationen vor und man würde die beschriebenen Vorkommnisse im Stadion beobachten, könnte der Verein Stadionverbote gegen diese Personen aussprechen.
 
@CandleWaltz
du triffst meine meinung eigentlich ziemlich gut. deshalb ist mir die aussage von watzke bzgl der verrohung auch zu wenig. der verein hat sich in den letzten jahren bei bekannten problemen nur sehr langsam bewegt. nazi-ordner, 0231riot, ja sogar so sachen wie die brennende nordtribüne, als dresden zu gast war. das kann man alles schneller und besser handhaben, denke ich.
das jetzt alles auf die gesellschaft und zu lasche strafen zu schieben kann man machen, ist aber nicht zielführend. auch nicht nach außen.
 
Die Zahlen gibt es in etwa auch vom Verein.

Und da steht doch auch, dass die Hälfte ein Stadionverbot hab. Um das auszusprechen, muss halt auch etwas vorgefallen sein.
 
Na das ist doch was. Dann frage ich mich allerdings, wieso Watzke das nach außen hin nicht auch so formuliert.
 
Na das ist doch was. Dann frage ich mich allerdings, wieso Watzke das nach außen hin nicht auch so formuliert.
Wie halten Sie die aus dem Stadion und aus dem Fußballumfeld fern?
Das Stadion ist nicht das Problem. Die bekommen alle Verbote, solange es geht. Und viele hatten schon Stadionverbote bei uns in Dortmund. Es ist gut, dass wir jetzt viele weitere Namen haben, die wir ausgrenzen können. Sie bleiben aber trotzdem Teil unserer Gesellschaft.

edit: Und wenn er primär auf die leere Süd angesprochen wird, geht es dabei ja um die Transparente...
 
Richtig gute Zahlen vom BVB. Finde ich nach wie vor beeindruckend die Entwicklung. Auch wirtschaftlich deutlicher Zweiter in der Buli.

Borussia Dortmund steigert Umsatz und Ergebnis deutlich - Vorläufige Zahlen für H1 2016/2017
DGAP-Ad-hoc: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Vorläufiges Ergebnis Borussia Dortmund steigert Umsatz und Ergebnis deutlich - Vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr H1 2016/2017
20.02.2017 / 11:30 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA veröffentlicht die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017 (01. Juli bis 31. Dezember 2016):

Borussia Dortmund steigerte die Konzern-Umsatzerlöse um EUR 46,0 Mio. bzw. um 27,4% auf EUR 214,2 Mio. (Vorjahr EUR 168,1 Mio.) im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017. Auch transferbereinigt stiegen die Konzern-Umsatzerlöse aufgrund der diesjährigen Teilnahme an der UEFA Champions League um 17,8% auf EUR 169,0 Mio. (Vorjahr: EUR 143,5 Mio.).

Das operative Ergebnis (EBITDA) im Konzern betrug EUR 49,9 Mio. (Vorjahr EUR 25,5 Mio.). Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) betrug EUR 18,2 Mio. (Vorjahr EUR -3,9 Mio.). Das nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelte Konzernhalbjahresergebnis betrug EUR 15,6 Mio. (Vorjahr EUR -4,7 Mio.)

Das Konzern-Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 belief sich auf EUR 319,6 Mio. (30. Juni 2016: EUR 309,5 Mio.); dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 66,5% (Vorjahr 73,0 %).

Der Personalaufwand erhöhte sich auf EUR 82,3 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR 66,1 Mio.). Die Abschreibungen lagen bei EUR 31,6 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR 29,4 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum EUR 69,3 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR 64,0 Mio.). Das Finanzergebnis betrug EUR -0,7 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR -0,6 Mio.), das Steuerergebnis belief sich auf EUR -1,9 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR -0,1 Mio.).

Im Einzelabschluss erzielte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017 ein Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) von EUR 11,3 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR -11,3 Mio.). Das Halbjahresergebnis beträgt im Einzelabschluss vor Steuern (EBT) EUR 16,6 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR -5,1 Mio.), das Halbjahresergebnis EUR 14,5 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR -5,2 Mio.).

Der vollständige Konzern-Halbjahresfinanzbericht H1 2016/2017 steht ab dem 24. Februar 2017 auf www.aktie.bvb.de unter der Rubrik "Publikationen" zum Download bereit.

Dortmund, 20. Februar 2017

Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH

Kontakt: Dr. Robin Steden Syndikusrechtsanwalt / Investor Relations
 
Ich kenn mich ja mit Börse und Aktien nicht aus.
Aber hat das eig. bisher was gebraucht dass der Verein an die Börse damals gegangen ist?
Weiß nur dass das mit ein Grund war das dadurch fast der Ruin kam. Oder irre ich mich?
Wie siehts jetzt aus? Macht man damit Gewinn?
 
Ich kenn mich ja mit Börse und Aktien nicht aus.
Aber hat das eig. bisher was gebraucht dass der Verein an die Börse damals gegangen ist?
Weiß nur dass das mit ein Grund war das dadurch fast der Ruin kam. Oder irre ich mich?
Wie siehts jetzt aus? Macht man damit Gewinn?
die idee hinter dem börsengang war, durch den verkauf der aktien kapital zu erhalten. dortmund hat also (seine) aktien verkauft und dafür einmalig die kohle eingestrichen. diese kohle hat man dann verpulvert. mit dem nahezu bankrott hatte der börsengang nichts zu tun. das lag daran, dass man extrem über seine verhältnisse gelebt hat und die sportlich notwendigen erfolge ausblieben um das zu finanzieren.
 
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