Ich denke, dass einige mit ihrer Wahl und Stellung zur AfD auch einfach nur polarisieren wollen. Praktisch ihre fünf Minuten Ruhm erhalten möchten und leider auch bekommen. Die wenigsten der "Trotz-Wähler" werden von sich behaupten können, nie in der Schule etwas über den Faschismus gehört zu haben oder niemanden zu kennen, der aus leidvoller Erfahrung erzählen kann - vermute ich. Faschismus hat nie funktioniert und wird es auch nie. Das wissen wir alle - auch der AfD-Protestwähler.
Die AfD - Alternative für Deutschland ist 2013 aus der Unzufriedenheit der GroKo und Merkel-Politik geboren worden. Da hat
@Muuhh schon Recht, wie ich finde. Das Problem ist nur, dass viele rechte Parteien im Laufe der Zeit, wie die DVU oder die Republikaner, ihren Weg in die AfD gefunden haben, weil sie selbst wenig erfolgreich waren und dort unter dem Deckmantel einer demokratischen Partei, sich endlich in der breiten Masse Gehör verschaffen konnten. Und das muss man verstehen, dass diese kranken Köpfe nie weg waren.
Die AfD ist nie mit dem Ziel eine rechte Partei sein zu wollen gegründet worden. Sie wurde von Rechten unterwandert und zu einer gemacht. Deshalb haben sich auch die Gründer nach und nach von der AfD verabschiedet. Geblieben ist einfach nur eine rechtspopulistische Partei, die sich immer weiter rechts positioniert und Dank Immunität rechte Parolen wieder salonfähig macht. Teils, weil man dem Faschismus etwas abgewinnen, teils aber auch, weil man damit gut provozieren kann. Seinem Frust warum auch immer ein Ventil verschafft, indem man andere damit zur Weißglut bringt. Scheiß auf die Konsequenzen. Frei nach dem Motto: "
Dann geht es dir eben scheiße. Jetzt sage ich, wo es lang geht!". Im schlimmsten Fall dann auch noch das Leid anderer nimmt, um seinen Standpunkt zu festigen, wie zuletzt in Magdeburg.
Deswegen gehört meiner Meinung nach die AfD mittlerweile auch verboten. Es geht nicht anders. Sollen die Rechten halt wieder bei unter 5% anfangen und auf Stimmenfang gehen. Dann hat sich das Thema erledigt. Ist jetzt nur etwas - ich will nicht sagen schwierig - aber langwierig, weil es es sich um eine Partei im Bundestag handelt. Das braucht jetzt Zeit, aber ich bin mir sicher, dass die Mühlen längst mahlen. Hier geht es jetzt wirklich darum, die AfD am langen Arm verhungern zu lassen, bis das Verbot greift.
Leider werden andere Dinge nicht so konsequent angegangen werden wie man es müsste. Dessen sollte man sich bewusst sein, egal welches Parteiprogramm man gerade studiert. Die Politik die viele von euch machen wollen wird erst wieder möglich sein, wenn die AfD Geschichte ist.