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Bundestagswahl 2025 - Wahlkampf, Trends, Umfragen, Meinungen

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    Stimmen: 11 11,2%
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    Stimmen: 3 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    98

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Zum Thema Wahlprogramm.... Geschichten-Alice hat ja gestern darauf gepocht....Den Bezug des ALG an die Einzahlungsdauer zu hängen ist clever. So kommen gerade die jungen Leute und Geringverdiener richtig schnell in den Hartz4 Sumpf. Unglaublich....... Partei der Angehängten.... Muahaha
 
Also bist du auch so ein AFD Anhänger?

Ne im Ernst, ich bin nicht aus dem Osten und finde das alles andere als passend!

Ich denke du hast meinen Beitrag richtig erfasst, daher werd ich da nicht drauf eingehen.

Aber da du nicht aus dem Osten bist und wahrscheinlich auch nie länger hier gelebt hast und daher auch nichts von dem immer stärer werdenden Alltagsrassismus mitbekommst, solltest du dir deine Echauffiertheit dahin stecken, wo keine Sonne scheint.
 
Ich hab in eine Ossi Familie eingeheiratet. Hatten letztens die Tante da ( Gymnasium Lehrerin a.D. )... Da war glaub ich auch das Kreuz blau weil der Habeck an allen Schuld ist...... Mein Framing Grund sind eher die Feuerwehr Fahrten in den 90ern nach Thüringen. Lecko Mio was man da erlebt hat. 3000 Einwohner, 2 Nachnahmen, kein Ausländer... Aber Abends zuckten die Arme. Ich hab da immer gesagt das die Kids dort 7 Minuten in Duisburg Marxloh überleben....

Wat sabbel ich..... War schon oft drüben. Und das meiste ist halt Ossi Getrolle... Dafür ist bei uns der Ruhrpott dreckig und keiner hat Zähne im Mund.
 
Da die AfD gerade im Osten den größten Zulauf hat, find ich das schon passend. Also als Ostdeutscher kann ich mich für meine Mitbürger nur schämen...

Genau das, bin selber aus dem Osten und auf was da hingedeutet wird, ist eindeutig ich finde es eher beschämend das wir uns überhaupt noch mit solchen Leuten versuchen vernünftig zu unterhalten, die sind in ihrer elenden Bubble gefangen die stimmt man nicht mehr um einfach ignorieren und gut. Die Weidel könnte wieder Lager bauen und das würde wohl eher noch die Zahlen der AfD nach oben treiben.
 
Warum fragst du eigentlich nicht erstmal, was er damit meint?

Ich lese das nämlich eher so, das er damit einfach die Partei AfD meint, und nicht die Menschen, die in Ostdeutschland leben.
Da brauche ich gar nicht erst nachzufragen – er hat jetzt schon wiederholt gegen Ostdeutsche gewettert und auch über Menschen, die in der DDR aufgewachsen oder dort gelebt haben.
 
Mit Osten oder "den selbsternannten Experten im Osten" habe ich mich auf die Partei, bzw. Parteimitglieder bezogen. Ist aber meine Schuld, weil ich mich in der Vergangenheit auch schon sehr über ostdeutsche Wähler geärgert habe, weil diese die Partei so erstarken lassen und ich mich eher abfällig dazu geäußert habe. Mir fiel es bei den Werten die von der AfD in Ostdeutschland erreicht werden oft schwer, unter den vielen Menschen denen 1989 die Freiheit geschenkt wurde auch die zu sehen, die das nicht vergessen haben.

Snapdog schrieb:
Warum fragst du eigentlich nicht erstmal, was er damit meint?

Wir sind uns wegen meiner Spitzen gegen Ostdeutsche nicht sonderlich grün. Verständlich, aber ich komme damit klar.
 
Zu Weidels Behauptung, Hitler wäre Kommunist gewesen, kann ich nur sagen: Schöne Grüße an alle Fans der Hufeisen-Theorie, die ja auch hier im Forum ihre Anhänger hat.
So sieht es aus, wenn man diese durchgespielt hat.
Dieses Hitler Ding hat mir meine Verschwörungsschwester schon vor Monaten versucht einzureden. Seitdem sie damit angefangen hat, ist bei mir eh vorbei.
Man kann ja "anders" Denken. Da habe ich weniger Probleme wie manch anderer hier. Aber das ging mir dann doch zu weit. Will da jetzt nicht näher drauf eingehen, was angeblich alles damals schon von den Alliierten gefaked worden sein soll. Harter Tobak. Und Dank KI wird halt auch immer mehr Mist verbreitet.
 
Mit Osten oder "den selbsternannten Experten im Osten" habe ich mich auf die Partei, bzw. Parteimitglieder bezogen. Ist aber meine Schuld, weil ich mich in der Vergangenheit auch schon sehr über ostdeutsche Wähler geärgert habe, weil diese die Partei so erstarken lassen und ich mich eher abfällig dazu geäußert habe. Mir fiel es bei den Werten die von der AfD in Ostdeutschland erreicht werden oft schwer, unter den vielen Menschen denen 1989 die Freiheit geschenkt wurde auch die zu sehen, die das nicht vergessen haben.



Wir sind uns wegen meiner Spitzen gegen Ostdeutsche nicht sonderlich grün. Verständlich, aber ich komme damit klar.
Naja. Ich bin jetzt kein Ostdeutscher. Aber wohne Nähe Thüringen und bekomme doch so einiges mit.
Viele haben damals für die Freiheit gekämpft und wurden die letzten 20 Jahre im Westen nur beschissen. Den meisten geht es mittlerweile gefühlt schlechter als damals.
Massiv steigende Preise, immer höhere Mieten. In vielen "Arbeiter"Branchen sinkende Löhne. Politik macht ausser blabla , nichts vernünftiges mehr. usw usw.
Auch da kann ich es ansatzweise verstehen. Egal welche der Altparteien. Sie haben die letzten Jahre nur Scheise gebaut.
 
Naja. Ich bin jetzt kein Ostdeutscher. Aber wohne Nähe Thüringen und bekomme doch so einiges mit.
Viele haben damals für die Freiheit gekämpft und wurden die letzten 20 Jahre im Westen nur beschissen. Den meisten geht es mittlerweile gefühlt schlechter als damals.
Massiv steigende Preise, immer höhere Mieten. In vielen "Arbeiter"Branchen sinkende Löhne. Politik macht ausser blabla , nichts vernünftiges mehr. usw usw.
Auch da kann ich es ansatzweise verstehen. Egal welche der Altparteien. Sie haben die letzten Jahre nur Scheise gebaut.

Das Schlagwort ist "Gefühlt". Das ist das Problem. Was die Leute fühlen ist wichtiger als Fakten.

Als wenn es den Leuten in der DDR besser ging, so ein Schmarn. Das ist Verklärung. Aber meim Vater ist auch so einer: überall wurden die letzten Jahre Handwerker gesucht. Die Löhne sind gestiegen, aber er hat munter weiter fürn Mindestlohn malocht, während die neuen Kollegen besseres Gehalt bekommen haben. Jetzt regt er sich auf, dass er ja "zu wenig" Rente bekommt. Ja bedank dich doch bei deinem mießen Chef, der dich über 40 Jahre ausgebeutet hat, oder fass dir mal an die eigene Nase, dass du das mit dir hast machen lassen.

Wohlgemerkt bei abbezahltem Haus
 
Sicherlich läuft vieles nicht perfekt. Aber Eigenverantwortung Ist ein großes Thema.

Einfach mal den Arsch hochbekommen, sich weiterbilden, eine Umschulung machen oder als Quereinsteiger sich irgendwo einfuchsen. Gefühlt hat man echt viele Chancen heutzutage, man muss nur die Augen offen halten. Gibt soviele Unternehmen die händeringend Kräfte suchen und auch gut bezahlen. Man muss nur Google mal 10 Minuten bemühen.

Aber die eigene Komfortzone wird nur ungerne verlassen. Stattdessen schimpft man über die Obrigkeit oder die Nachbarn aus anderen Bundesländern.
 
Aber meim Vater ist auch so einer: überall wurden die letzten Jahre Handwerker gesucht. Die Löhne sind gestiegen, aber er hat munter weiter fürn Mindestlohn malocht, während die neuen Kollegen besseres Gehalt bekommen haben. Jetzt regt er sich auf, dass er ja "zu wenig" Rente bekommt. Ja bedank dich doch bei deinem mießen Chef, der dich über 40 Jahre ausgebeutet hat, oder fass dir mal an die eigene Nase, dass du das mit dir hast machen lassen.
Es mag nur mir so gehen, aber für mich ist das eine sehr verstörende Sichtweise über einem Menschen, der, wie Du sagst, über 40 Jahre für die eigene Familie geschuftet hat.
 
Es mag nur mir so gehen, aber für mich ist das eine sehr verstörende Sichtweise über einem Menschen, der, wie Du sagst, über 40 Jahre für die eigene Familie geschuftet hat.

Nur weil es der Vater ist? Man darf doch trotzdem den Elefanten im Raum benennen. Eltern sind keine Heiligen die perfekt sind. :D

Edit: Hat auch nichts mit Undankbar zu tun..
 
Naja. Ich bin jetzt kein Ostdeutscher. Aber wohne Nähe Thüringen und bekomme doch so einiges mit.
Viele haben damals für die Freiheit gekämpft und wurden die letzten 20 Jahre im Westen nur beschissen. Den meisten geht es mittlerweile gefühlt schlechter als damals.
Massiv steigende Preise, immer höhere Mieten. In vielen "Arbeiter"Branchen sinkende Löhne. Politik macht ausser blabla , nichts vernünftiges mehr. usw usw.
Auch da kann ich es ansatzweise verstehen. Egal welche der Altparteien. Sie haben die letzten Jahre nur Scheise gebaut.

schlechter als damals? Das halt ich aber für seeeeehr gewagt :)

oder warten die noch 10jahre auf ihr Pappauto?
 
Es mag nur mir so gehen, aber für mich ist das eine sehr verstörende Sichtweise über einem Menschen, der, wie Du sagst, über 40 Jahre für die eigene Familie geschuftet hat.

Kannst du finden wie du willst. Ich war froh mit 17 ausziehen zu können und bin froh immernoch 150km zwischen unseren Wohnorten zu haben.

Ich bin ihm in sofern dankbar, dass ich ohne ihn ja auch nicht da wäre, wo ich jetzt bin und dass er wenigstens seinem Enkel gegenüber liebevoll und führsorglich ist, was er bei uns nie hinbekommen hat.

Ich finde es halt nur zum Kotzen, wenn jemand so rumjammert, der in seinem Leben nie was erreicht hat, obwohl er alle Möglichkeiten dazu hatte. Er hätte seinen Meister machen können (hat er mir mehrmals erzählt) und hätte damit seinen eigenen Betrieb gründen können. Er ist extrem gut in seinem Handwerk und ist teilweise extra für Arbeiten angefragt worden. Wenn ich aber mein Lebtag für einen Hungerlohn arbeiten gehe und auch später nur für den absoluten Mindestlohn, dann kann er doch nicht erwarten eine höhere Rente zu bekommen....wie soll das gehen? 40 oder 45 Jahre (keine Ahnung wie lang genau) hat er in ein und demselben Betrieb gearbeitet und seinem Meister ein tolles Leben ermöglicht. Wir dagegen konnten uns kaum einen Urlaub leisten. Wir hatten als Kinder kaum Spielzeug, ich musste die Klamotten meines Bruders tragen. Halt die typischen Klischees von damals. Meine Mutter und meine Tante haben "Nutella" selbst gemacht, weil wir die so gern gegessen haben, aber es gab ja keine und welche selber machen war auch billiger. Heute kommt mein Sohn nicht einmal von seinen Großeltern zurück, ohne mehrere Spielzeuge, Klamotten und Süßkram. Ja, geht meinem Vater finanziell echt mieß...

Zumal das wie schon gesagt Jammern auf sehr hohem Niveau ist. Meine Eltern haben ein abgezahltes Haus, haben ein bisschen was geerbt, als meine Oma verstorben ist. Denen gehts gut und wenn sie mal ein bisschen besser auf ihre Körper geachtet hätten, dann müssten sie eig gar nicht jammern. Die haben keine Schulden, haben keine Verpflichtungen. Die beiden können jetzt ihre Rente genießen, wie wir es vermutlich nicht mehr können werden.
 
Als wenn es den Leuten in der DDR besser ging, so ein Schmarn. Das ist Verklärung.
Nichts für ungut, aber das kannst du mit deinen 38 Jahren überhaupt nicht beurteilen. Ich persönlich würde die Zeit auch nicht mehr zurückdrehen wollen – obwohl ich gerne noch mal jung wäre. Ich bevorzuge ein Leben im Hier und Jetzt mit all seinen Vorzügen.

Wenn heute jemand sagt, früher in der DDR ging es ihm besser, dann empfindet er das eben so. Wo liegt das Problem? Fakt ist: Das Leben in der DDR war einfacher. Nach der Schule bekam man eine Lehrstelle und konnte anschließend bis zur Rente im selben Betrieb arbeiten. Niemand musste Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes haben, und das Leben war eigentlich bis zur Rente durchstrukturiert. Man musste sich um nichts weiter kümmern.

Geldprobleme gab es kaum, weil die Lebenshaltungskosten extrem niedrig waren. Solche krassen sozialen Unterschiede wie heute gab es nicht. Gerade in ländlichen Gegenden führte das zu einem guten Miteinander. Die Leute trafen sich im Konsum oder in der Kneipe, um zu quatschen. Solche Treffpunkte gibt es heute auf den Dörfern gar nicht mehr, weil sie alle schließen mussten.

Durch die soziale Ungleichheit sind die Menschen heute weniger offen; man zieht sich mehr zurück, was auch zu Verbitterung führen kann. Viele hatten ein unbeschwertes Leben in der DDR und waren zufrieden – so ging es mir auch, selbst wenn ich oft über den Staat gemeckert habe.

Wer nicht in der DDR gelebt hat, kann das überhaupt nicht beurteilen. Ich denke, die meisten Menschen sind glücklich, dass die Mauer gefallen ist, und würden sich kein Leben in der DDR mehr wünschen – mich eingeschlossen. Aber wer das nicht miterlebt hat, sollte einfach nicht abfällig über Leute sprechen, die nostalgisch auf diese Zeit zurückblicken.
 
Nichts für ungut, aber das kannst du mit deinen 38 Jahren überhaupt nicht beurteilen. Ich persönlich würde die Zeit auch nicht mehr zurückdrehen wollen – obwohl ich gerne noch mal jung wäre. Ich bevorzuge ein Leben im Hier und Jetzt mit all seinen Vorzügen.

Wenn heute jemand sagt, früher in der DDR ging es ihm besser, dann empfindet er das eben so. Wo liegt das Problem? Fakt ist: Das Leben in der DDR war einfacher. Nach der Schule bekam man eine Lehrstelle und konnte anschließend bis zur Rente im selben Betrieb arbeiten. Niemand musste Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes haben, und das Leben war eigentlich bis zur Rente durchstrukturiert. Man musste sich um nichts weiter kümmern.

Geldprobleme gab es kaum, weil die Lebenshaltungskosten extrem niedrig waren. Solche krassen sozialen Unterschiede wie heute gab es nicht. Gerade in ländlichen Gegenden führte das zu einem guten Miteinander. Die Leute trafen sich im Konsum oder in der Kneipe, um zu quatschen. Solche Treffpunkte gibt es heute auf den Dörfern gar nicht mehr, weil sie alle schließen mussten.

Durch die soziale Ungleichheit sind die Menschen heute weniger offen; man zieht sich mehr zurück, was auch zu Verbitterung führen kann. Viele hatten ein unbeschwertes Leben in der DDR und waren zufrieden – so ging es mir auch, selbst wenn ich oft über den Staat gemeckert habe.

Wer nicht in der DDR gelebt hat, kann das überhaupt nicht beurteilen. Ich denke, die meisten Menschen sind glücklich, dass die Mauer gefallen ist, und würden sich kein Leben in der DDR mehr wünschen – mich eingeschlossen. Aber wer das nicht miterlebt hat, sollte einfach nicht abfällig über Leute sprechen, die nostalgisch auf diese Zeit zurückblicken.

Wenn du diese verklärte nostalgische Sichtweise für dich beanspruchen willst.

Ich habe auch nie behauptet, alles wäre schlecht in der DDR gewesen. Gerade die Rechte der Frauen und die Kinderbetreuung waren um längen besser, als im Westen.
Mag auch sein, dass das soziale Gefüge ein unbeschwerteres war...naja bis auf den Fakt, dass man sich nie sicher sein konnte, wer aus dem nächsten Umfeld evtl. ein Spitzel war ;)

Mag sein, dass ich nicht viel von der tatsächlichen DDR mitbekommen habe, aber evtl. fehlt mich dadurch auch die rosarote Brille, die einige Ältere zu haben scheinen. Immerhin hab ich dennoch mehr als genug Schilderungen bekommen.

Aber ich kann ja auch überhaupt froh sein, am Leben zu sein, obwohl ich in der DDR geboren wurde. Ich bezweifel nämlich ein bisschen, dass sie im Westen 1986 noch Frühchen mit einem warmen Ziegelstein warmhalten mussten. Dort hätte ich vermutlich bessere Chancen gehabt. Naja hat ja dennoch geklappt, also....DDR rules.
 
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