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Bundestagswahl 2025 - Wahlkampf, Trends, Umfragen, Meinungen

Was wählt ihr?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 16 16,3%
  • SPD

    Stimmen: 7 7,1%
  • Grüne

    Stimmen: 39 39,8%
  • FDP

    Stimmen: 2 2,0%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 4 4,1%
  • AfD

    Stimmen: 15 15,3%
  • FW

    Stimmen: 1 1,0%
  • BSW

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 11 11,2%
  • Ich wähle nicht

    Stimmen: 3 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    98

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Boah ein Video im Querformat auf Hochformat Tiktok, dann wieder im Querformat hochgeladen. Mir platzt der Kragen!

:eastwood:

E: okay, nur halb so schlimm, das letzte Querformat kam hier durch die Einbettung.
 
was haben denn die Grünen aus den 80zigern mit den heutigen Grünen zu tun? Bis 1992 war die Vergewaltigung in der Ehe erlaubt, bis 1994 Homosexualität strafbar. Und Obacht, die Grünen bis dahin nie in der Regierung.

Also komm doch bitte nicht mit so einem Pseudoargument.

edit: davon aber waren es nur einzelne Mitglieder. Macht es nicht besser aber daraus jetzt noch irgendne Skandalsuppe rühren zu wollen ist lächerlich.
 
was haben denn die Grünen aus den 80zigern mit den heutigen Grünen zu tun? Bis 1992 war die Vergewaltigung in der Ehe erlaubt, bis 1994 Homosexualität strafbar. Und Obacht, die Grünen bis dahin nie in der Regierung.

Also komm doch bitte nicht mit so einem Pseudoargument.
Hey, ob das für mich ein Pseudoargument ist, entscheide immer noch ich. Anderen Parteien trägt man ihre Sünden noch 100 Jahre später nach und das zu Recht! Und das waren nochmal andere Zeiten. Macht es das besser?

Vergewaltigung in der Ehe war damals schon Scheiße und dann möchte man noch einen drauf setzen?

Jeder hat seine Meinung dazu. Auch das Thema Drogen sehe ich extrem kritisch und das haben sie nun "endlich" durchgesetzt.

Für mich ist rechts und grün einfach der Teufel!

Wenn man sich den Grünen anschließt hat man halt seine Vergangenheit.
Genau wie viele bei der Kirche oder anderen Religionen gewisse Sünden der Obrigkeiten bei Zugehörigkeit toleriert.

Jeder wie er mag. Oder eben jeder, wie er versucht das kleinste Übel zu wählen.
 
was redest du da? Ich habe dir nicht vorgeschrieben ob es ein Pseudoargument ist, sondern dass es so ist.
die FDP war ja mit dabei, die C!DU ist ja christlich, also auch raus. WEIL!

Du weißt schon dass man sowas auch Kontext- und geschichtsbezogen sehen muss? Ansonsten kannst du dich und alle Männer verdammen weil wir früher Frauen unser Eigen genannt haben. Sowas nennt man Entwicklung.
Was Rechts und grün miteinander zu tun haben bleibt natürlich dein Geheimnis.

edit: mein Fehler, was diskutier ich überhaupt mit dir.
 
Boah ein Video im Querformat auf Hochformat Tiktok, dann wieder im Querformat hochgeladen. Mir platzt der Kragen!

:eastwood:

E: okay, nur halb so schlimm, das letzte Querformat kam hier durch die Einbettung.


Meckerkopp ...:rot:

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...zufrieden jetzt?
 
Nun, ich tue mich sehr schwer mit den bevorstehenden Wahlen. Imho sind für mich momentan alle Parteien unwählbar.

Viele Grüße vorab aus dem Wolkenkuckucksheim!

Meine soziale Seele wünscht sich links der Mitte, dass man auch wirklich linke Politik macht, dass man sich wieder mehr den Wählern ihrer Kernklientel zuwendet: den Armen, den hart arbeitenden Frauen und Männern, den sozial Vergessenen, dass man die Reichen (und reich ist für mich jeder, ab 4000€ netto) stärker besteuert, dass man sich einem System nähert, das den Menschen im Vordergrund seiner Arbeit sieht, gem. marxistisch-ökonomischen Schriften eine historisch-materialistische Wende herbeisehnt, die uns Menschen Schritt für Schritt weg vom Kapitalismus hin zu einer Gemeinwohl-Ökonomie führt. Hier muss so schnell wie möglich eine geistige Revolution stattfinden.

Meine libertäre Seele wünscht sich eine liberale Partei, die sich den argentinischen Präsidenten zum Vorbild nimmt und unseren aufgeblähten Staatsapparat rigoros rasiert, verkleinert und diese verdammte Bürokratie, die den Menschen in seiner persönlichen Freiheit einschränkt, auf ein Minimum reduziert. Bitte, FDP, habt den Mut, echten Liberalismus wieder politisch vorzuleben und umzusetzen!

Meine konservative Seele wünscht sich die sofortige Abschiebung aller Migranten, die sich hier negativ aufspielen und sich nicht in unsere pluralistische Gesellschaft integrieren wollen, eine effiziente Armee und mehr Bezug zu den Traditionen unserer Heimat (letzteres macht der Söder ja ganz gut, dafür mag ich ihn, auch wenn er am Ende des Tages ein opportunistisches Fähnchen im Wind ist).

Letztendlich sind das natürlich alles Träumereien, aber wenn ich über meine letzten Worte nachdenke, liegen mir die sozialen und liberalen Anliegen doch sehr am Herzen, bzw. die Erwartungen an diese „Bewegungen“ (denn nichts anderes sollte eine Partei sein, eine Bewegung, die als Spiegelbild unserer Gesellschaft wandelbar bleibt und alle Träume, Sorgen, Nöte, Hoffnungen der Menschen in sich aufnimmt und versucht umzusetzen) sind größer. Das passiert nur irgendwie nicht. Die leben wirklich alle in ihren Elfenbeintürmen. Zudem ist die politische Landkarte übersäht von Todsünden, egal welche Politiker aus welcher Partei man sich zum Beispiel nehmen will. Mit einem konservativen Wirtschaftssystem bleibt halt auch alles beim Alten, der westliche Mensch beugt sich weiterhin dem Haben statt dem Sein, fungiert als Marionette des Kapitalismus und verliert dabei aus den Augen, worum es im Leben geht: wahre Menschenliebe.

Was bleibt mir als libertär-sozialer: nichts, keine wählbare Bewegung. Diese Bewegung scheint es in diesem Land noch nicht zu geben. Zumindest nicht für mich. Nicht einmal das notwendige Übel. Und strategisch werde ich nicht wählen.

Aber vielleicht noch ein schönes Zitat zum Schluss aus Hermann Hesses Steppenwolf, dass mir etwas zurückgibt: das Bindeglied zwischen den Seelen ist die Liebe :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier muss so schnell wie möglich eine geistige Revolution stattfinden.

Dieser eine Satz fasst aber auch wunderbar zusammen, warum Sozialismus in der Vergangenheit gescheitert ist und auf alle Zukunft ebenfalls scheitern wird. Er geht von einem Menschenbild aus, dass es nicht gibt. Und auf absehbare Zeit in großen Gesellschaften nicht geben wird. Und sobald die Herrschenden es merken, dass die Menschen sich nicht in ihren "Plan" fügen wollen, versuchen sie die Menschen in dieses Bild zu zwingen. Und genau da trifft die Scheiße dann den Ventilator.
 
Und sobald die Herrschenden es merken, dass die Menschen sich nicht in ihren "Plan" fügen wollen, versuchen sie die Menschen in dieses Bild zu zwingen. Und genau da trifft die Scheiße dann den Ventilator.

Die erste Voraussetzung für den Aufbau einer neuen Gesellschaft ist, sich die nahezu unüberwindbaren Schwierigkeiten bewusst zu machen, die einem solchen Versuch im Wege stehen. Das vage Wissen darüber dürfte einer der Hauptgründe sein, warum so wenig Anstrengungen unternommen werden, einen Wandel herbeizuführen. Aber grundsätzlich gebe ich dir schon recht, gerade wir Deutschen sind sehr staatsgläubig, anders die Franzosen, die im Grunde noch den Revolutionsgedanken vorleben oder eben bei den Amerikanern den Freiheitsdrang, tief verwurzelt in den Genen deren Gesellschaft, wie man zuletzt bei den Wahlen sehen konnte. Letztendlich fängt es bei den Menschen an. Schade nur, dass wir uns von einem System so sehr leiten lassen bzw. unser Leben darauf zugeschnitten ist.

Ich bin halt sehr idealistisch eingestellt und verstehe durchaus, dass sich das in der Realität nicht in Gänze umsetzen lässt. Aber wenigstens ein bisschen, ein Funke dessen, würde uns als Menschheit so viel weiterbringen.
 
Dieser eine Satz fasst aber auch wunderbar zusammen, warum Sozialismus in der Vergangenheit gescheitert ist und auf alle Zukunft ebenfalls scheitern wird. Er geht von einem Menschenbild aus, dass es nicht gibt. Und auf absehbare Zeit in großen Gesellschaften nicht geben wird. Und sobald die Herrschenden es merken, dass die Menschen sich nicht in ihren "Plan" fügen wollen, versuchen sie die Menschen in dieses Bild zu zwingen. Und genau da trifft die Scheiße dann den Ventilator.
Für dich ist Kapitalismus auch so eine Art Naturzustand, oder?
 
Nicht zwangsläufig der Kapitalismus in seiner heutigen Form. Weit weg von perfekt. Aber das Bedürfnis dass Menschen für ihre Arbeit und Anstrengung belohnt werden wollen, dass sie etwas besitzen wollen. Ja. Und weder das eine noch das andere bekommen sie im Sozialismus.
 
Meine Definition von Kapitalismus wäre eher in die Richtung, andere für sich arbeiten zu lassen und Vermögen in den Mengen anzuhäufen, dass man es dafür einsetzt, dass dieser Zustand auch erhalten bleibt.
 
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