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GEN7 Bioshock Infinite (DLCs jetzt mit dt. Audio)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann erklärt doch mal was euch GENAU am Gameplay nicht geschmeckt hat?

Die KI macht je nach Gegnertyp was sie soll: Auf Distanz bleiben oder in die mittlere Front bis in den direkten Nahkampf aufrücken und das möglicht von allen Seiten, wie in so ziemlich jedem anderen Shooter auch (in Killzone und Covershooter XY macht sie doch noch weniger, indem sie immer schön auf Distanz bleibt und man die Gegner Schießbuden mäßig einen nach dem anderen über den Haufen nieten kann). Als Ausnahmen würden mir hier nur FEAR und die Crysis Teile einfallen, die mit einer besseren KI glänzen.

Osterhase07 schrieb:
Von der Steuerung und KI kann es natürlich nicht ganz mithalten.

Ich kanns nicht beurteilen wie es auf den Konsolen umgesetzt wurde aber am PC ists wie bei jedem anderen guten Shooter auch: Point and kill, da die Steuerung gleiche die eigene Reaktion an der Maus ist, dazu eine angenehme Laufgeschwindigkeit, ein unproblematischer Nahkampfmove, ebenso geschmeidig einzusetzende Vigors und schnell zu erreichende bzw. zu navigierende Menus. Was gibts an einer derartigen Steuerung bitte auszusetzen? Besser kann es doch kaum von der Hand gehen.
 
Die Steuerung geht schon ok. Ich hab nur ein anderes Layout gewählt, damit man mit dem linken Trigger in den Zoom gehen kann.

Das Gameplay kann sich aber nicht mit anderen "richtigen" Shootern messen. Gegner versuchen aus der Distanz (teilweise aus gefühlten 1.000 Metern) zu schiessen oder kommen wie irre auf einen zugelaufen. Von guter KI keine Spur.

Das Gunplay wirkt einfach ziemlich gewöhnlich und uninspiriert und steht damit im krassen Gegensatz zum Rest des Spiels.
 
Zimtzicke schrieb:
Das Gameplay kann sich aber nicht mit anderen "richtigen" Shootern messen. Gegner versuchen aus der Distanz (teilweise aus gefühlten 1.000 Metern) zu schiessen oder kommen wie irre auf einen zugelaufen. Von guter KI keine Spur.

Wie bereits geschrieben reagieren sie je nach Gegnertyp unterschiedlich. Selbst kann man ja auch mit der Sniper, anderen Gewehren oder dem Raketenwerfer aus hoher Distanz anlegen und die Gegner treffen, wenn man geschickt genug zielt. So verhält es sich auch bei den Gegner, die dabei mal besser treffen und mal nicht. Sie haben ja 1:1 dasselbe Repertoire.

Die heranstürmenden Gegner sind auch meist nicht mit Fernkampf tauglichen Waffen ausgestattet und hoch aggressiv, sprich sie gehen nicht in Deckung (was ich übrigens auch im gesamten Spiel nur getan habe wenn mal wieder nachgeladen wurde, ansonsten befand ich mich auch in ständiger Bewegung), sondern gehen den Spieler direkt an und am liebsten gleich in den Nahkampf. Die würden aus den hinteren Reihen nicht treffen und haben zudem den Sinn, den Spieler aufzuscheuchen, damit er seine Positionen wechselt und nicht an einem Ort campiert. Oder sich halt etwas überlegt wie er doch an einem Ort campieren kann, indem er die anstürmende Front (meist von mehreren Seiten) direkt ausschaltet.

Nochmal? Was soll an dieser KI schlechter als in den anderen Shootern sein?
Die Gegner tun genau das was sie sollen.
 
Zimtzicke schrieb:
Die Steuerung geht schon ok. Ich hab nur ein anderes Layout gewählt, damit man mit dem linken Trigger in den Zoom gehen kann.

Das Gameplay kann sich aber nicht mit anderen "richtigen" Shootern messen. Gegner versuchen aus der Distanz (teilweise aus gefühlten 1.000 Metern) zu schiessen oder kommen wie irre auf einen zugelaufen. Von guter KI keine Spur.

Das Gunplay wirkt einfach ziemlich gewöhnlich und uninspiriert und steht damit im krassen Gegensatz zum Rest des Spiels.

Ich finde hier ist genau das Gegenteil der Fall :D
GoW bzw. Covershooter XyZ sowieo die CoDs und ähnliche Militärshooter AbC haben ein gewöhnliches und uninspiriertes Gameplay. Da wir hier immer noch von einem Shooter reden ist das Gameplay in Bioshock erfrischend anders und abwechslungsreich - für einen Shooter. Ich kann frei rumrennen im Gefecht und habe keine Standarddeckungen hinter denen ich mich immer wieder verstecke. Hier geht die Post ab, ich muss dauernd schauen wo was passiert. Mit einer guten Taktik kann ich Gefechte ohne Schaden einzustecken überstehen. Stelle ich mich doof an und renne einfach drauflos leert sich meine Lebensleiste entsprechend schnell.
Da ist Bioshock meiner Meinung nach den meisten Genre-"Größen" überlegen :D

Aus 1000m Entfernung schießen die Scharfschützen und die fiesen Nahkämpfer rennen auf mich zu. Das passt doch wunderbar. In den von mir oben genannten Spielen - und damit quasi im gesamten Shooter-Genre - ist das doch bei weitem langweiliger.

Ich will eben NICHT ewig hinter einer Deckung kauern und warten bis die Gegner aus der ihrigen spicken damit ich ihnen den Kopf wegballern kann. Ebenso wenig will ich durch Level rennen wo mir 1 Bazillion gleicher doofer Standardgegner wellenweise entgegengeworfen werden die ich dann wie die Moorhühner einfach niedermähe :nein:

Falls sich jemand nicht mehr erinnern kann... Das hier ist Moorhuhn:
moorhuhn2.jpg

Das Gameplay der Covershooter ist für mich kein Stück anders als bei Moorhuhn: Bleibe an Ort und Stelle und warte bis die Gegner vor die Flinte laufen :sleep:



Edit: Natürlich das was Trayal sagt :deal: (Er formuliert das eben schöner als ich :oops: )
 
Hier treffen wohl einfach unterschiedliche Geschmäcker und Meinungen aufeinander. Ich bin ja nicht der Einzige, der über das Gameplay/Gunplay mosert.

Betrachte ich rein das, dann macht mir ein Killzone oder CoD bei weitem mehr Spass. Und bei Killzone würde ich auch von besserer KI sprechen.
 
Dann begründe es doch, statt nur davon zu sprechen. Mich würds nämlich wirklich interessieren woher diese Meinungen kommen, aber bisher habe ich noch keine wirkliche Begründung dazu gelesen. :)
 
Trayal schrieb:
Dann begründe es doch, statt nur davon zu sprechen. Mich würds nämlich wirklich interessieren woher diese Meinungen kommen, aber bisher habe ich noch keine wirkliche Begründung dazu gelesen. :)

Das kann ich dir genau sagen.

Das fängt bei Killzone bei der KI an, die grösstenteils wirklich sehr gut agiert. Sie decken sich gegenseitig, wechseln die Flanken, wechseln teilweise die Höhenebenen, Gruppen teilen sich auf und greifen aus unterschiedlichen Richtungen an, gehen in Deckung, usw.

Bei CoD ist das nicht so der Fall.

Beide Spiele haben aber eins gemeinsam. Sie sind durch und durch gut designte Shooter. Alles wirkt so, als wären Welt und Gegner genau so geplant gewesen, kein Zufall. Orte und Zeitpunkte der Angriffe passen. Bei Infinite habe ich das Gefühl, man hätte die Welt erschaffen und dann irgendwo die Gegner platziert. Es fühlt sich nicht gut an.

Beide Spiele haben natürlich auch Vorteile in der Art der Inszenierung des Gameplays. Überall kracht und scheppert es, Häuser stürzen ein, der MAWLER lässt den ganzen Screen erschüttern (und die Boxen...), usw.

Infinite lebt von der Welt, Charaktere und Story. Gameplay ist IMO nicht seine Stärke.
 
Zuerst sollte ich sagen, ich habe das Spiel nur auf Normal gezockt. Aber das mache ich bei anderen Shootern auch und kann deswegen doch gewisse Vergleiche ziehen. In Bioshock macht die KI immer genau das Gleiche und reagiert nicht gross auf das Verhalten des Spielers. Die Gegner gehen nie in Deckung, sondern rennen einfach immer auf den Spieler zu ohne gross auszuweichen. Das ist doch Moorhuhnschiessen pur. Das machen die Gegner bei einem CoD sicher auch nicht anders. Aber man kann imo in der Beziehung nicht CoD kritisieren dafür aber BI loben. Und wenn ich dann Spiele sehe wie Killzone oder Halo in der die Gegner wirklich auf mein Verhalten reagieren. Sie versuchen mich zu flankieren, sie versuchen mich aus der Deckung zu locken und und und… das sind einfach Welten zum Gameplay von BI. Und wo ist denn das Gameplay von BI erfrischend anders? Nur durch das Einbinden der Skylines welche man eh nur in 30% der Gefechte wirklich zur Verfügung hat? Zu 90% spielt sich BI nicht anders als die ganzen  Old School Shooter ohne aber deren perfekte Steuerung zu haben dafür aber ne nervende Beschränkung auf 2 Waffen. Bei Bioshock reagiert die Pad-Steuerung einfach träger und ist auch nicht so genau wie sie z.B. bei einem CoD, Halo oder auch Rage ist. Ich bin der festen Überzeugung dass die meisten Spieler das Gameplay auch kritisieren würden, wäre das Ganze nicht in einer so tollen Verpackung zu finden.
 
Was man auch sagen muss ist, dass das Spiel schon "zäh" mit eingeschaltetem V-Sync läuft (360). Ohne V-Sync läuft es flüssiger (schneller), dafür hat es dann Tearing aus der Hölle.
 
Zhadow schrieb:
Zuerst sollte ich sagen, ich habe das Spiel nur auf Normal gezockt. Aber das mache ich bei anderen Shootern auch und kann deswegen doch gewisse Vergleiche ziehen. In Bioshock macht die KI immer genau das Gleiche und reagiert nicht gross auf das Verhalten des Spielers. Die Gegner gehen nie in Deckung, sondern rennen einfach immer auf den Spieler zu ohne gross auszuweichen. Das ist doch Moorhuhnschiessen pur. Das machen die Gegner bei einem CoD sicher auch nicht anders. Aber man kann imo in der Beziehung nicht CoD kritisieren dafür aber BI loben. Und wenn ich dann Spiele sehe wie Killzone oder Halo in der die Gegner wirklich auf mein Verhalten reagieren. Sie versuchen mich zu flankieren, sie versuchen mich aus der Deckung zu locken und und und… das sind einfach Welten zum Gameplay von BI. Und wo ist denn das Gameplay von BI erfrischend anders? Nur durch das Einbinden der Skylines welche man eh nur in 30% der Gefechte wirklich zur Verfügung hat? Zu 90% spielt sich BI nicht anders als die ganzen  Old School Shooter ohne aber deren perfekte Steuerung zu haben dafür aber ne nervende Beschränkung auf 2 Waffen. Bei Bioshock reagiert die Pad-Steuerung einfach träger und ist auch nicht so genau wie sie z.B. bei einem CoD, Halo oder auch Rage ist. Ich bin der festen Überzeugung dass die meisten Spieler das Gameplay auch kritisieren würden, wäre das Ganze nicht in einer so tollen Verpackung zu finden.

Das ist ja ein wenig das Tolle für mich :)

Die Gameplay-Entwicklungen im Shootermarkt der letzten Jahre empfand ich fast durchgehend als Rückschritte.
Killzone kenne ich nicht. Halo ist tatsächlich gut was das Gameplay angeht, keine Frage. Ob besser als Bioshock kann ich für mich persönlich nicht entscheiden, eben anders.

Zur Pad-Steuerung kann ich nichts sagen. Ich hab Bioshock Infinite mit Maus und Tastatur gespielt, und da ist die Steuerung eigentlich hervorragend.
 
Die Problematik ist eher, dass sich das Gameplay eines Bioshocks nicht mit dem eines CoD oder Killzone vergleichen lässt. Nicht weil es qualitativ schlechter ist, sondern weil es eine ganz andere Grundlage hat.

In einem CoD oder Killzone bewege ich mich nicht großartig im Areal (außer das Spiel zwingt mich explizit dazu), wechsle nur ab und an zwischen meinen Deckungen, schwenke das Fadenkreuz und knalle ab wo sich ein Köpfchen auftut, während ich in einem Bioshock in ständiger Bewegung bin und mich selten zweimal an derselben Stelle befinde. Würde ich vorgehen wie in genannten Shootern, dann würde ich schnell im Dreck liegen (wahrscheinlich auch der Grund, wieso sich viele über den unausgegorenen Schwierigkeitsgrad von Infinite beschweren - habe selbst ca. vor der Hälfte hochgeschaltet), da Movement und schnelles wechseln der Taktik, sprich der Waffen, Distanz und Vigors das A und O ist.

Zimtzicke schrieb:
Was man auch sagen muss ist, dass das Spiel schon "zäh" mit eingeschaltetem V-Sync läuft (360). Ohne V-Sync läuft es flüssiger (schneller), dafür hat es dann Tearing aus der Hölle.

Ja, V-Sync hab ich am PC auch deaktiviert, wie bei so ziemlich allen Spielen. Da nehme ich lieber das Tearing in Kauf (welches mir nach einer gewissen Spielzeit nicht mehr auffällt), statt den mit V-Sync einhergehenden "Schmierffekt", der für mich einfach unerträglich ist. Auf der Konsole soll das ja noch schlimmer sein, was man so liest.

MouseMan schrieb:
Das ist ja ein wenig das Tolle für mich :)

Die Gameplay-Entwicklungen im Shootermarkt der letzten Jahre empfand ich fast durchgehend als Rückschritte.

Da schließe ich mich an. Dieses Old School Gameplay im Shooter Bereich vermisse ich einfach, denn bis auf Vanquish, FEAR (wobei ich das vor dieser Generation am PC gespielt habe) und Crysis 1 & 3 gibts in dieser Generation kaum einen neuen Shooter der mich Gameplaymäßig wirklich überzeugt hätte.

Gut, für Shooter bin ich aber auch die falsche Anlaufstelle, da es nur zwei Genres gibt denen ich für normal noch mehr abgeneigt bin: Sportspiele und Racing-Simulationen.
War aber nicht immer so, da ich früher echt gerne einen Shooter eingelegt habe.
 
Jedem das seine, aber wie kann sich manch einer vom Gameplay das Game so vermiesen lassen? Das ist echt schade :(. Scheißt doch einfach drauf und genießt die Story, manche machen ja so als sei das Game unspielbar ;). Wenn ich so ticken würde hätte ich nie im Leben Deady Premonition gezockt und somit wäre mir das Game of the Gen durch die Lappen gegangen. Natürlich verstehe ich das manchen das Gameplay besonders wichtig ist, ja vllt sogar am wichtigsten, ist ja auch völlig legitim, jeder Gamer hat andere Ansprüche an ein Spiel. Wenn die Story stimmt dann ist mir alles andere egal, aber so bin halt ich. Aber nochmal, das Gameplay von Infinite ist keine Revolution im Spielegenre und es gibt andere Shooter die es wahrscheinlich besser machen, aber wie kann man sich bitte so dermaßen davon beeinflussen lassen? Ich bin auch durch manche Abschnitte einfach durch und hab alles niedergemetzelt ohne großartige Strategie, das fand ich bei den Vorgängern besser, aber es gab auch Stellen da musste man vorsichtig vorgehen und mehrere Versuche starten, war gut balanciert wie ich finde. Lasst euch einfach von dieser Atmo, dem Design, den Charakteren und der Geschichte mitreißen und werdet am Ende dafür mit einem der tollsten Erlebnisse seit Jahren belohnt. Beim Gameplay mögen sich die Geister scheiden, aber alles andere an dem Spiel hat das was dieses Hobby so großartig macht. :)
 
Trayal schrieb:
Dann erklärt doch mal was euch GENAU am Gameplay nicht geschmeckt hat?

Die KI macht je nach Gegnertyp was sie soll: Auf Distanz bleiben oder in die mittlere Front bis in den direkten Nahkampf aufrücken und das möglicht von allen Seiten, wie in so ziemlich jedem anderen Shooter auch (in Killzone und Covershooter XY macht sie doch noch weniger, indem sie immer schön auf Distanz bleibt und man die Gegner Schießbuden mäßig einen nach dem anderen über den Haufen nieten kann). Als Ausnahmen würden mir hier nur FEAR und die Crysis Teile einfallen, die mit einer besseren KI glänzen.

Osterhase07 schrieb:
Von der Steuerung und KI kann es natürlich nicht ganz mithalten.

Ich kanns nicht beurteilen wie es auf den Konsolen umgesetzt wurde aber am PC ists wie bei jedem anderen guten Shooter auch: Point and kill, da die Steuerung gleiche die eigene Reaktion an der Maus ist, dazu eine angenehme Laufgeschwindigkeit, ein unproblematischer Nahkampfmove, ebenso geschmeidig einzusetzende Vigors und schnell zu erreichende bzw. zu navigierende Menus. Was gibts an einer derartigen Steuerung bitte auszusetzen? Besser kann es doch kaum von der Hand gehen.

Die Steuerung geht auf jedenfall in Ordnung. Sie funktioniert solide und das reicht. Allerdings grenzt sie halt einfach nicht an die Perfektion eines „Halo“, muss es aber auch nicht. Deswegen ist es für mich auch kein wirklicher Kritikpunkt. Natürlich ist dies aber auch nur eine weitere Perspektive.
Das wollte ich eigentlich nur damit sagen. =)
 
@ dynosys

Mir ist das Gameplay nichtmals "besonders" wichtig. Es muss nur passen. Ich hab damals schon gesagt, dass das grösste Problem an Bioshock ist, dass sie einen schnöden Shooter daraus gemacht haben.

@ Trayal

Ok, zugegebenerweise habe ich nie in Betracht gezogen, dass dieses hektische Gunplay auch noch gewollt sein könnte. :ugly:
 
Es ist zwar schon zig Jahre her seit ich System Shock 2 gezockt habe, aber das war ja nochmal ne andere Nummer vom Gameplay her und natürlich wäre es awesome wenn sie das beibehalten hätten. Aber nichtsdestotrotz finde ich es einfach schade wenn man deswegen so ein tolles Spiel wie Infinite nicht weiterspielen möchte. Aber das muss natürlich jeder selber für sich entscheiden.

Achja, auch ich fand den Endfight dämlich und hab paar mal geflucht. Es gab 2 Stellen im Spiel wo ich mich geärgert habe, aber trotzdem konnten mir diese Abschnitte nix vermiesen.
 
Zimtzicke schrieb:
@ Trayal

Ok, zugegebenerweise habe ich nie in Betracht gezogen, dass dieses hektische Gunplay auch noch gewollt sein könnte. :ugly:

Dann haben wir ja den Hund, an dem sich die Lager spalten.
Die einen stehen auf dieses "hektische"/schnelle Old School Gunplay und die anderen wollen es lieber gemächlicher haben. :D
 
Boarder schrieb:
Für mich war Bioshock Infinte kein Shooter... sondern ein richtig schönes Spiel... was viel zu schnell vorbei war.

Das ist eine Eigenschaft, die mir im Laufe der Jahre vollkommen abhanden gekommen ist. :traurig:

Wenn ich heute ein Spiel einlege, dann muss für mein Empfinden einfach alles passen, damit ich es spielen will. Das schaffen leider nur noch wenige Spiele, was (und das betone ich) nicht unbedingt was mit den Spielen zu tun hat.

Die ersten zwei Stunden Infinite fand ich geil. Danach haben mich die Shootermechaniken genervt.

Anders war es bei Tomb Raider. Ein Titel, dem ich relativ voreingenommen gewesen bin, der hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt.

Derzeit dann eben wieder ein Arcade-Spiel (Motocross Madness), das macht einfach Spass und es passt soweit alles, dass ich über kleinere Macken einfach hinwegsehen kann.
 
dynosys schrieb:
Jedem das seine, aber wie kann sich manch einer vom Gameplay das Game so vermiesen lassen? Das ist echt schade :(. Scheißt doch einfach drauf und genießt die Story, manche machen ja so als sei das Game unspielbar ;). Wenn ich so ticken würde hätte ich nie im Leben Deady Premonition gezockt und somit wäre mir das Game of the Gen durch die Lappen gegangen. Natürlich verstehe ich das manchen das Gameplay besonders wichtig ist, ja vllt sogar am wichtigsten, ist ja auch völlig legitim, jeder Gamer hat andere Ansprüche an ein Spiel. Wenn die Story stimmt dann ist mir alles andere egal, aber so bin halt ich. Aber nochmal, das Gameplay von Infinite ist keine Revolution im Spielegenre und es gibt andere Shooter die es wahrscheinlich besser machen, aber wie kann man sich bitte so dermaßen davon beeinflussen lassen? Ich bin auch durch manche Abschnitte einfach durch und hab alles niedergemetzelt ohne großartige Strategie, das fand ich bei den Vorgängern besser, aber es gab auch Stellen da musste man vorsichtig vorgehen und mehrere Versuche starten, war gut balanciert wie ich finde. Lasst euch einfach von dieser Atmo, dem Design, den Charakteren und der Geschichte mitreißen und werdet am Ende dafür mit einem der tollsten Erlebnisse seit Jahren belohnt. Beim Gameplay mögen sich die Geister scheiden, aber alles andere an dem Spiel hat das was dieses Hobby so großartig macht. :)

Das Gameplay ist nun mal eins der Kernstücke eines Spiels. Und wenn das in einem Fall so sehr im Vergleich zum ganzen Rest abfällt, wie es hier der Fall ist, dann zieht es halt das ganze Spiel runter. Deadly Premonition ist da natürlich noch das viel extremere Beispiel, das habe ich aber auch nach 30 Minuten in die Tonne getreten. Ich persönlich glaube wie gesagt, dass Bioshock Infinite unendlich besser gewesen wäre, wenn sie es wie "The Walking Dead" als Visual Novel aufgezogen hätten...
 
Leck mich fett hab ich mich grad bei dem Spiel erschrocken.

Kurz vor Ende wo man Elisabeth befreit und man den Hebel umlegt, dreh ich mich um und da steht so ein Ding vor mir. Alter hab ich mich erschreckt. Ich glaube so erschreckt hab ich mich noch nie bei einem Spiel oder Film. Leck mich am Arsch….
Danach musste ich erst mal Pause drücken und das ganze verarbeiten. Ich hatte zusätzlich noch 5.1 Kopfhörer auf und das Zimmer dunkel.
 
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