Freezi
Masterchief
nick goat schrieb:Sampras war schon alleine deshalb meilenweit von einem Grand Slam entfernt, weil er an den French Open nie Tennis gespielt hat, mit dem man gewinnen kann. was war da sein bestes Ergebnis? ein Viertelfinale? vllt ein Halbfinale? beides nicht gerade herausragend, wenn man bedenkt wie oft er da als Nummer 1 antreten durfte...
Pete war nun mal kein Aschespezialist, da kam er nicht wirklich drauf klar. Man darf in der heutigen Zeit auch nicht vergessen dass sich die Beläge recht verändert haben. Besonders Wimbledon soll sich nicht mehr so klassisch anfühlen wie noch vor 10-15 Jahren.
Nadal hat zweifelsohne das Talent, um den Grand Slam zu schaffen, genauso wie Federer das hatte(, oder hat?). ihm funkte nur ein Spieler dazwischen, der in die Geschichte als einer der (oder DER) besten Sandplatzspieler eingehen wird. (mit mindestens 8 und vermutlich über 12 Grand Slam Titeln auch als einer der besten Tennisspieler überhaupt)![]()
Ich traue Nadal durchaus zu mehr Slams zu holen als Federer. Vom Weg dahin ist er schon jetzt besser als Federer.
Um den Grand Slam zu schaffen braucht man aber (neben Talent) eine bestechende Konstanz und Glück. Ich traue es ihm, wie gesagt, ohne Zweifel zu. logisch, er kann jedes Turnier einzeln gewinnen (das hat er ja ab heute Nacht auch) und kann offenbar auch über 50+ Wochen auf höchstem Niveau spielen.
aber klar, der Grand Slam bleibt unglaublich schwierig in der heutigen Zeit. Federer, Djoko, Del Potro und Murray werden vermutlich auch im nächsten Jahr an 3 der 4 Grand Slams würdige Gegner sein für Nadal. und dann gibt es auch immer die Möglichkeit, dass ein neues Supertalent kommt, welches wir noch kaum kennen(Federer schlug damals auch Sampras, als dieser Titelverteidiger in Wimbledon war)
Das ist klar. Zudem bezweifle ich es auch dass Nadal fit genug bleibt um alle vier in einem Jahr zu holen. Er ist ja leider durch sein physisches Spiel sehr viel anfälliger als ein Federer, bei dem alles viel mehr aus dem Handgelenk kommt.
zu den AO: ach, sie haben einfach für mich eine geringere Bedeutung. das ist rein subjektiv. Gründe:
- Wer in New York gewinnt, kann mit allerlei wideren Umständen (inkl Lärm) umgehen. da zu spielen ist wirklich etwas anderes (sagen die spieler, ich war noch nie da), als in JEDEM anderen Stadion, in denen es fast immer deutlich ruhiger ist
- das traditionsreichste Major ist Wimbledon! Weiss, Rasen, Klassik Pur.
- die French Open stellen eine ganz andere Herausforderung dar als die anderen 3 Grand Slams. das macht auch dieses Turnier speziell. dieser Herausforderung gewachsen sind nur Spieler, die auch richtig Tennis spielen können, und nicht nur auf 2-3 Schläge fixiert sind![]()
Da vergisst du meiner Meinung nach aber einen ganz gewichtigen Aspekt der AO, und zwar die Temperaturen. Die sind um einiges höher als bei den anderen drei Slams, weshalb die AO physisch gesehen sicherlich das härteste Turnier darstellt. Nirgends wird der Bodenbelag so heiß wie bei den AO.
In einem anderen Forum in dem ich auch poste mögen viele die AO am liebsten. Es ist auch mein persönliches Lieblings Grand Slam. Bei den USO nervt mich vor allem diese Beweihräucherung der eigenen Leute und speziell wie immer diese überzogene ... oh man, jetzt fällt mir der Begriff nicht ein.

Jedenfalls finde ich es furchtbar wenn da auf dem Platz nur Flaggen stehen, oder gar der ganze Platz mit einer US-Flagge belegt ist.

(und wetten, dass odb einen French Open, US Open oder Wimbledon Titel von Djokovic nicht vergessen hätte)
Sehr gewagte Aussage. In meinem Gedächtnis zählen AO Siege genauso eine Rolle wie die anderen Slams.
Edit: Patriotismus meinte ich.

Grand Slam Siege und insbesondere Niederlagen von Federer habe ich eigentlich fast alle im Kopf, und gegen Murray fällt mir spontan keine einzige ein?!
Wahnsinn, wie viele will Nadal denn insgesamt holen? 
