Yzerman
Alle Konsolen sind grün
Nach meinem letzten Review aus dem Jahre 2015, welches noch zu einem Hit avanciert, dachte ich schreibe mal wieder etwas. Hier in diesem Unterforum ist sowieso nur noch wenig los (@Bart Wux !!)...
Die Spielwelt ist schön.. und gross - Kefalonia sieht man übrigens schräg links oben
Odyssey hat mir die Liebe zu den Spielen wieder zurück gebracht. Das hätte ich nie gedacht, da ich das Spiel zum Release nicht gekauft habe, da mich die UbiSoft-Formel abschreckte. Hunderte Nebenmissionen, eine vollgepflasterte Karte, eine riesige OpenWorld-Welt… Nicht gerade Dinge welche mich wirklich ansprechen. Nun ja, mein Bruder hat sich das Spiel Anfang des Jahres für die PS4 geholt und ich schaute ihm mal über die Schulter: Und ja, Athen sah verdammt gut aus. Dazu ist auch meine Lieblingsinsel (Paros) vorhanden und schon hatte das Spiel meine Aufmerksamkeit. Beim Anspielen wurde ich nach 2 Minuten bereits wieder desynchronisiert. Ich habe noch nie ein AC-Spiel gespielt und war mit der Steuerung überhaupt nicht vertraut. Ein paar Tage später stellte UbiSoft das Spiel für ein paar Tage gratis zur Verfügung - von da an war ich gehooked!
Alexios oder Kassandra
Zu Beginn kann man zwischen einem männlichen und weiblichen Charakter wählen. Ich habe mich für Alexios entschieden. Auf das Spiel hat diese Entscheidung allerdings so gut wie keinen Einfluss. Ich würde den Charakter mit der besseren Synchro nehmen… Und das ist - aus meiner Sicht - leider Kassandra. Vor allem in den späteren (Stichwort erstes DLC) Abschnitten, wo es zumindest teilweise ein wenig Emotionen gibt, versagt Alexios total. Im Hauptspiel ist es noch ganz okay, mit dem Sunnyboy durch das antike Griechenland zu pflügen, aber das funktioniert halt nur solange man Leute umbringen kann.
Nach der Auswahl geht es eigentlich auch gleich los. Im Animus! Keine Ahnung wie das in den vorderen AC-Ablegern gebraucht worden ist, in Odyssey kommt es zum Glück nicht so oft vor. Aber die paar Mal sind jedesmal ein Ärgernis. Es bringt weder Story- noch Gameplaymässig das geringste. Es zieht einem nur aus der Erfahrung hinaus. Scheisse, ich spiele ein Videospiel. Ich muss dann nicht alle 20 Stunden darauf aufmerksam gemacht werden, dass ich ein Spiel in einem Spiel spiele…
Spartanisches Leben
Die ganze Odyssey startet man als Söldner, wo man auf der griechischen Insel Kefalonia versucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es gibt eine Art Vaterfigur (von dem man aber danach nie wieder was hört), ein paar Freunde (die einem später auch wieder begegnen), diverse Rüpel und ganz böse Buben. Treuer Begleiter ist Ikarus, ein Adler, mit dem man im Voraus die Gegend aus der Luft erkunden kann. Ikarus markiert auch gleich alle relevanten Objekte (Gegner, Schätze, versteckte Objekte, etc.) in der Umgebung - Sam Fisher wäre froh um solche Gadgets.
Ich freue mich auf den Sommerurlaub...
Entscheidungen
Die Wahl des Geschlechts ist erst der Anfang: Welchen Brustpanzer möchte ich, welche Nahkampffähigkeiten passen zu mir, soll ich in der Welt mit Hinweisen zugeballert werden und soll ich mich auf einen Flirt einlassen? Fragen über Fragen. Man sich auch während den Dialogen zwischen diversen Antwortmöglichkeiten entscheiden. Wieviele Entscheidungen dann wirklich relevant sind, weiss ich nicht. Es dürfte sich im tiefen Promillebereich bewegen. Trotzdem ist es nicht so, dass man völlig belanglos durch das Spiel gehen kann: Bereits in Kefalonia habe ich eine Auswahl getroffen, welche ich immer noch bereue. Nicht weltbewegendes, aber ich würde mich nun definitiv anders entscheiden. Lustigerweise bemängelt die GP in ihrem Anspielvideo, gerade mit „meinem“ Beispiel, dass es keine Konsequenzen gibt. Das ist wohl Pech
Es gibt einiges zu tun
Alleine die vielen Möglichkeiten, die auf der ersten Insel warten, fressen Stunden, wenn man sich denn dafür entscheidet, alles genau auszukundschaften, Nebenmissionen zu erfüllen oder mit dem Pferd über die traumhaften Landschaften zu galoppieren. Ich war zu Beginn etwas überfordert. Es gibt Dutzende Markierungen auf der Karte: Nebenquests, historische Orte, Festungen, Dörfer, Hauptquests, Schätze, Höhlen, Tiere, Söldner, Kultisten, die Liste kann ewig fortgesetzt werden. Öffnet man dann noch die Karte, kriegt man ein wenig Angst. Die Welt ist riesig! Alle wichtigen Orte und Inseln Griechenlands haben es in das Spiel geschafft. Die Grösse finde ich aber absolut super eingefangen: Genug gross, um eine gewisse Distanz zwischen den verschiedenen Gebieten und Städten zu schaffen, aber auch so kompakt, damit alles einigermassen schnell erreichbar ist. Vor allem wenn man mit dem Schiff unterwegs ist, merkt man, wie komprimiert die Welt ist. An Land erhält man dieses Gefühl allerdings nie. Das haben die Programmierer wirklich hervorragend gelöst. Kleiner Tipp: Immer die Sehenswürdigkeiten (Schnellreiseorte) besuchen. Später werdet ihr froh darum sein!
Fight for your right
Als Held bereist man ein antikes Griechenland, in welchem der Peloponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta stattfindet. Verschiedene Gruppierungen versuchen sich gegenseitig zu vernichten und eine Welle der Gewalt weht über die Inseln, während ein geheimnisvoller Kult im Hintergrund die Fäden zieht. Die Geschichte ist nicht sonderlich clever oder spannend, aber es hält einem genug bei der Stange, damit man weiterspielen will. Dazu kommen die historischen Figuren und politischen Intrigen. Auch hier wieder ein riesiges Lob an die Entwickler: Die Persönlichkeiten und Schlachten aus dem alten Griechenland wurden vorzüglich umgesetzt. Jedenfalls so wie ich (und meine Wikipedia-Recherchen) dies beurteilen kann. Einzig das Ende der Hauptstory ist sehr unbefriedigend. Und zwar alle (habe die anderen auf YT angeschaut). Da hätte man mehr herausholen müssen.
Apropos Kämpfe: Diese sind intensiv, herausfordernd und blutig. Zum Glück machen die Schlachten Spass, denn man kämpft oft. Sehr oft! Keine Ahnung wie viele Soldaten und Söldner ich auf dem Gewissen habe, aber ich denke, dass es so viele sind, damit die komplette damalige griechische Bevölkerung ausgelöscht worden wäre. Zu den Kämpfen gibt es ein paar RPG-Elemente. Im Skilltree kann man Spezialfähigkeiten freischalten. Viele sind nicht wirklich brauchbar und nur ein nettes Gimmick (z. B. Die Tierbeherrschung), aber man kann zum Glück die Verteilung immer wieder ändern. Beim Skilltree habe ich mich an @DoK gehalten und bin damit sehr gut gefahren.
Mit der Adresteia ist man auch ein paar Mal unterwegs - eine tolle Abwechslung, auch wenn die Landkämpfe mehr Laune machen
Schönheit mit Makeln
Assassin’s Creed bietet malerische Landschaften, durch die man einfach sehr gerne schreitet, auf Entdeckungstour geht und sich auch mal verliert. Griechenland wird hier von seiner schönsten Seite gezeigt und überrascht, wie abwechslungsreich die Flora und Fauna der unterschiedlichen Inseln ist. Ich habe die ganze Zeit Lust nach Griechenland in die Ferien zu fahren.
Doch trotz wunderschönen Landschaften, das Spiel hat auch weniger schöne Seiten.
Während die Zwischensequenzen von feinster Qualität sind, trifft man bei den Dialogszenen oft auf emotionslose Gesichter, die geistesabwesend ins Leere schauen. Zum Synchronsprecher habe ich schon genug gesagt. Dieser spricht (zumindest im Englischen) mit einem überspitzten Akzent, welcher manchmal sogar zum Fremdschämen ist. Dazu sehen alle Kinder im Spiel gleich aus und haben nur eine Stimme… Die Nebenmissionen fand ich meistens gut, jedenfalls jene welche noch zumindest ein wenig eine Story erzählten (jene mit dem Ausrufezeichen). Alles andere kann man eigentlich links liegen lassen. Da geht es wirklich nur um die Abarbeitung von x-beliebigen Zielen (töte 10 Wölfe, sammle 5 Kräuter, lösche 20 Banditenlager aus, versenke 3 Piratenschiffe), welche keinen Spass machen. Allerdings erledigt man viele der Ziele halt im normalen Spiel ohne, dass man gezielt vorgeht.
Unterhaltungsgranate
Einige Kritikpunkte im Vorfeld des Spieles kann ich nicht nachvollziehen: Grinding gab es bei mir nur einmal während der ganzen Odyssey, als ich zu Beginn noch ein paar Level unter dem geforderten war. Ansonsten kam es während den über 80 Spielstunden nie vor, dass ich irgendwelche Nebenmission machen musste, um einen Stufenaufstieg zu schaffen. Man hat so viele Möglichkeiten und wird immer wieder von der Hauptstory abgelenkt, damit es mit den EP nie ein Problem gab. Dazu ist die Steuerung ausgezeichnet. Das Spiel hat einen super Flow, die Kämpfe sind klasse, die Klettereinheiten gut, die Schleichpassagen spannend. Es ist erstaunlich wie gut man die ganze Steuerung in dieser riesigen Welt implementiert hat.
Auch die „Filler“-Nebenmissionen sind mir nicht negativ aufgefallen (bis im ersten DLC). Ein richtiges Gute-Laune-Spiel um nach einem Arbeitstag für ein paar Minuten (oder wohl eher Stunden) gut abschalten zu können.
9/10 Hauptspiel
5/10 für das erste DLC (Vermächtnis der ersten Klinge)
Besten Dank auch an @tim_buktu, dessen Fotos ich benutzen durfte. Ich habe vor 30 Tagen ein paar Fotos mit dem Xbox-Screenshot-Dings geschossen, welche die Schönheit des Spiels leider nie einfangen, dafür mit HUD und allem -> siehe auch Spoiler.
Die Spielwelt ist schön.. und gross - Kefalonia sieht man übrigens schräg links oben
Odyssey hat mir die Liebe zu den Spielen wieder zurück gebracht. Das hätte ich nie gedacht, da ich das Spiel zum Release nicht gekauft habe, da mich die UbiSoft-Formel abschreckte. Hunderte Nebenmissionen, eine vollgepflasterte Karte, eine riesige OpenWorld-Welt… Nicht gerade Dinge welche mich wirklich ansprechen. Nun ja, mein Bruder hat sich das Spiel Anfang des Jahres für die PS4 geholt und ich schaute ihm mal über die Schulter: Und ja, Athen sah verdammt gut aus. Dazu ist auch meine Lieblingsinsel (Paros) vorhanden und schon hatte das Spiel meine Aufmerksamkeit. Beim Anspielen wurde ich nach 2 Minuten bereits wieder desynchronisiert. Ich habe noch nie ein AC-Spiel gespielt und war mit der Steuerung überhaupt nicht vertraut. Ein paar Tage später stellte UbiSoft das Spiel für ein paar Tage gratis zur Verfügung - von da an war ich gehooked!
Alexios oder Kassandra
Zu Beginn kann man zwischen einem männlichen und weiblichen Charakter wählen. Ich habe mich für Alexios entschieden. Auf das Spiel hat diese Entscheidung allerdings so gut wie keinen Einfluss. Ich würde den Charakter mit der besseren Synchro nehmen… Und das ist - aus meiner Sicht - leider Kassandra. Vor allem in den späteren (Stichwort erstes DLC) Abschnitten, wo es zumindest teilweise ein wenig Emotionen gibt, versagt Alexios total. Im Hauptspiel ist es noch ganz okay, mit dem Sunnyboy durch das antike Griechenland zu pflügen, aber das funktioniert halt nur solange man Leute umbringen kann.
Nach der Auswahl geht es eigentlich auch gleich los. Im Animus! Keine Ahnung wie das in den vorderen AC-Ablegern gebraucht worden ist, in Odyssey kommt es zum Glück nicht so oft vor. Aber die paar Mal sind jedesmal ein Ärgernis. Es bringt weder Story- noch Gameplaymässig das geringste. Es zieht einem nur aus der Erfahrung hinaus. Scheisse, ich spiele ein Videospiel. Ich muss dann nicht alle 20 Stunden darauf aufmerksam gemacht werden, dass ich ein Spiel in einem Spiel spiele…
Spartanisches Leben
Die ganze Odyssey startet man als Söldner, wo man auf der griechischen Insel Kefalonia versucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es gibt eine Art Vaterfigur (von dem man aber danach nie wieder was hört), ein paar Freunde (die einem später auch wieder begegnen), diverse Rüpel und ganz böse Buben. Treuer Begleiter ist Ikarus, ein Adler, mit dem man im Voraus die Gegend aus der Luft erkunden kann. Ikarus markiert auch gleich alle relevanten Objekte (Gegner, Schätze, versteckte Objekte, etc.) in der Umgebung - Sam Fisher wäre froh um solche Gadgets.
Ich freue mich auf den Sommerurlaub...
Entscheidungen
Die Wahl des Geschlechts ist erst der Anfang: Welchen Brustpanzer möchte ich, welche Nahkampffähigkeiten passen zu mir, soll ich in der Welt mit Hinweisen zugeballert werden und soll ich mich auf einen Flirt einlassen? Fragen über Fragen. Man sich auch während den Dialogen zwischen diversen Antwortmöglichkeiten entscheiden. Wieviele Entscheidungen dann wirklich relevant sind, weiss ich nicht. Es dürfte sich im tiefen Promillebereich bewegen. Trotzdem ist es nicht so, dass man völlig belanglos durch das Spiel gehen kann: Bereits in Kefalonia habe ich eine Auswahl getroffen, welche ich immer noch bereue. Nicht weltbewegendes, aber ich würde mich nun definitiv anders entscheiden. Lustigerweise bemängelt die GP in ihrem Anspielvideo, gerade mit „meinem“ Beispiel, dass es keine Konsequenzen gibt. Das ist wohl Pech
Es gibt einiges zu tun
Alleine die vielen Möglichkeiten, die auf der ersten Insel warten, fressen Stunden, wenn man sich denn dafür entscheidet, alles genau auszukundschaften, Nebenmissionen zu erfüllen oder mit dem Pferd über die traumhaften Landschaften zu galoppieren. Ich war zu Beginn etwas überfordert. Es gibt Dutzende Markierungen auf der Karte: Nebenquests, historische Orte, Festungen, Dörfer, Hauptquests, Schätze, Höhlen, Tiere, Söldner, Kultisten, die Liste kann ewig fortgesetzt werden. Öffnet man dann noch die Karte, kriegt man ein wenig Angst. Die Welt ist riesig! Alle wichtigen Orte und Inseln Griechenlands haben es in das Spiel geschafft. Die Grösse finde ich aber absolut super eingefangen: Genug gross, um eine gewisse Distanz zwischen den verschiedenen Gebieten und Städten zu schaffen, aber auch so kompakt, damit alles einigermassen schnell erreichbar ist. Vor allem wenn man mit dem Schiff unterwegs ist, merkt man, wie komprimiert die Welt ist. An Land erhält man dieses Gefühl allerdings nie. Das haben die Programmierer wirklich hervorragend gelöst. Kleiner Tipp: Immer die Sehenswürdigkeiten (Schnellreiseorte) besuchen. Später werdet ihr froh darum sein!
Fight for your right
Als Held bereist man ein antikes Griechenland, in welchem der Peloponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta stattfindet. Verschiedene Gruppierungen versuchen sich gegenseitig zu vernichten und eine Welle der Gewalt weht über die Inseln, während ein geheimnisvoller Kult im Hintergrund die Fäden zieht. Die Geschichte ist nicht sonderlich clever oder spannend, aber es hält einem genug bei der Stange, damit man weiterspielen will. Dazu kommen die historischen Figuren und politischen Intrigen. Auch hier wieder ein riesiges Lob an die Entwickler: Die Persönlichkeiten und Schlachten aus dem alten Griechenland wurden vorzüglich umgesetzt. Jedenfalls so wie ich (und meine Wikipedia-Recherchen) dies beurteilen kann. Einzig das Ende der Hauptstory ist sehr unbefriedigend. Und zwar alle (habe die anderen auf YT angeschaut). Da hätte man mehr herausholen müssen.
Apropos Kämpfe: Diese sind intensiv, herausfordernd und blutig. Zum Glück machen die Schlachten Spass, denn man kämpft oft. Sehr oft! Keine Ahnung wie viele Soldaten und Söldner ich auf dem Gewissen habe, aber ich denke, dass es so viele sind, damit die komplette damalige griechische Bevölkerung ausgelöscht worden wäre. Zu den Kämpfen gibt es ein paar RPG-Elemente. Im Skilltree kann man Spezialfähigkeiten freischalten. Viele sind nicht wirklich brauchbar und nur ein nettes Gimmick (z. B. Die Tierbeherrschung), aber man kann zum Glück die Verteilung immer wieder ändern. Beim Skilltree habe ich mich an @DoK gehalten und bin damit sehr gut gefahren.
Mit der Adresteia ist man auch ein paar Mal unterwegs - eine tolle Abwechslung, auch wenn die Landkämpfe mehr Laune machen
Schönheit mit Makeln
Assassin’s Creed bietet malerische Landschaften, durch die man einfach sehr gerne schreitet, auf Entdeckungstour geht und sich auch mal verliert. Griechenland wird hier von seiner schönsten Seite gezeigt und überrascht, wie abwechslungsreich die Flora und Fauna der unterschiedlichen Inseln ist. Ich habe die ganze Zeit Lust nach Griechenland in die Ferien zu fahren.
Doch trotz wunderschönen Landschaften, das Spiel hat auch weniger schöne Seiten.
Während die Zwischensequenzen von feinster Qualität sind, trifft man bei den Dialogszenen oft auf emotionslose Gesichter, die geistesabwesend ins Leere schauen. Zum Synchronsprecher habe ich schon genug gesagt. Dieser spricht (zumindest im Englischen) mit einem überspitzten Akzent, welcher manchmal sogar zum Fremdschämen ist. Dazu sehen alle Kinder im Spiel gleich aus und haben nur eine Stimme… Die Nebenmissionen fand ich meistens gut, jedenfalls jene welche noch zumindest ein wenig eine Story erzählten (jene mit dem Ausrufezeichen). Alles andere kann man eigentlich links liegen lassen. Da geht es wirklich nur um die Abarbeitung von x-beliebigen Zielen (töte 10 Wölfe, sammle 5 Kräuter, lösche 20 Banditenlager aus, versenke 3 Piratenschiffe), welche keinen Spass machen. Allerdings erledigt man viele der Ziele halt im normalen Spiel ohne, dass man gezielt vorgeht.
Unterhaltungsgranate
Einige Kritikpunkte im Vorfeld des Spieles kann ich nicht nachvollziehen: Grinding gab es bei mir nur einmal während der ganzen Odyssey, als ich zu Beginn noch ein paar Level unter dem geforderten war. Ansonsten kam es während den über 80 Spielstunden nie vor, dass ich irgendwelche Nebenmission machen musste, um einen Stufenaufstieg zu schaffen. Man hat so viele Möglichkeiten und wird immer wieder von der Hauptstory abgelenkt, damit es mit den EP nie ein Problem gab. Dazu ist die Steuerung ausgezeichnet. Das Spiel hat einen super Flow, die Kämpfe sind klasse, die Klettereinheiten gut, die Schleichpassagen spannend. Es ist erstaunlich wie gut man die ganze Steuerung in dieser riesigen Welt implementiert hat.
Auch die „Filler“-Nebenmissionen sind mir nicht negativ aufgefallen (bis im ersten DLC). Ein richtiges Gute-Laune-Spiel um nach einem Arbeitstag für ein paar Minuten (oder wohl eher Stunden) gut abschalten zu können.
9/10 Hauptspiel
5/10 für das erste DLC (Vermächtnis der ersten Klinge)
Besten Dank auch an @tim_buktu, dessen Fotos ich benutzen durfte. Ich habe vor 30 Tagen ein paar Fotos mit dem Xbox-Screenshot-Dings geschossen, welche die Schönheit des Spiels leider nie einfangen, dafür mit HUD und allem -> siehe auch Spoiler.
Zuletzt bearbeitet:
totales Entspannungsspiel nach der Arbeit. Wie ne gute Serie.