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MOVIE Arrival (Sci-Fi mit Amy Adams, von Denis Villeneuve)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Klasse film. :dhoch: mit interstellar kann man ihn aber nicht vergleichen, aber gemein hat er den mindfuck, tolle story, ist mal wieder ein film bei dem man erst mal sitzen bleibt und grübelt.
 
Was für ein grandios guter Film :huldig: Hat mich als Vater extrem berührt. Musste da schon schlucken. Total ruhig und trotzdem jede Sekunde spannend. Das ist schon ne Kunst und hebt sich wohlwollend von den üblichen krach bum cgi Schlachten ab. Die sehe ich zwar auch gerne, aber ein Film mit Seele der dich aufgrund der Story von Anfang an packt und bis zum Ende nicht mehr los lässt ist einfach nochmal was ganz anderes. Für mich wie Interstellar ein ganz klassischer Scifi Film, so wie früher viele Bücher waren. :dhoch:
 
Fand ihn auch toll. Vom Pacing und von der Stimmung her nochmal wesentlich ruhiger als Interstellar und meiner Meinung nach auch wesentlich emotionaler und persönlicher. Interstellar wirkte in der Hinsicht bisschen bombastischer, im Verhältnis. Was nicht schlechter ist, haben aber beide eine ganz eigene Art von der Stimmung und der Spannung her. Wäre ich nicht im Kino gewesen, hätte ich beim Ende wahrscheinlich paar Tränchen vergossen. Hat mich auch nachdenklich zurück gelassen und grübel jetzt immer noch drüber. War wirklich beeindruckt.

Für mich eine klare 10/10. Nochmals besser als Prisoners und der war schon top. Sicario leider noch nicht gesehen. Blade Runner darf kommen.
 
Waren eben drin. Hat uns gut gefallen. Contact oder Interstellar haben uns aber noch etwas besser unterhalten. Einen wirklichen Mindfuck konnten wir bei Arrival nicht ausmachen, es war ja nach der Hälfte des Films klar, wohin die Reise geht. Auch gab es hier wieder mal alle zu erwartenden Hollywood-Stereotypen für diese Art Film. Das hat Interstellar etwas besser hinbekommen. Würde maximal 8/10 geben.
 
Ich fand ihn ja echt nicht schlecht vorallem hab ich das gefühl ihn verstanden zu haben in gegensatz zu interstellar.
Verstanden? Ich fand beide Filme jetzt nicht sonderlich kompliziert. Interstellar fand ich nur inhaltsleerer.
Meine ich nicht negativ, der Film hat mir sehr gut gefallen.
Arrival hat aber für mich noch eine in der heutigen Zeit wichtige Botschaft.
 
Kommen gerade aus dem Kino. Was für ne emotionale Nummer der Film doch war. Von Anfang bis Ende spannend. Und es wurden mehr als eine Träne vergossen im Saal. Auch von mir.


In diesem Sinne

Supernatural-Dean.gif


10/10
 
fand den auch gut, interstellar gefiel mir aber besser(weil hier jeder den vergleich bringt).

würde dennoch 8,5/10 geben. mir hatte er in der mitte zu wenig fahrt, das erzähltempo war allerdings sehr angenehm. das gefällt mir mittlerweie bei vielen filmen nicht mehr, da hegelt es schnitte und neue szenen im sekundentakt.
 
Hm...Geschmäcker halt.

Meine zugegeben hohen Erwartungen hat der Film nicht erfüllen können. Zwar endlich mal wieder ein intelligenter Streifen über den man auch nach der Sichtung noch etwas nachdenken kann. Visuell auch tadellos. Aber das war mir dann doch zu viel Handbremse.

Villeneuve-Filme sind ja bekannt für die eher ruhige, aber jederzeit gespannte Grundstimmung. Ein Prisoners oder Sicario schafft es dann aber, zum richtigen Zeitpunkt das Tempo anzuziehen, was umso intensiver wahrgenommen wird. Arrival dagegen hat diese Temposchübe eigentlich garnicht oder nur sehr abgeschwächt. Das Niveau ist zwar durchgehend hoch, aber in meinen Augen niemals 'outstanding' wie es bei anderen seiner Filme oder um im Genre zu bleiben bei Interstellar der Fall ist.

Aber...Geschmäcker halt.
 
Heute spontan im Kino geguckt. Hat mir sehr gut gefallen. Bin mal gespannt, ob noch mehr Geschichten von Ted Chiang verfilmt werden. Cleveres SciFi-Kino kann es gerne häufiger geben. Und wenn dann noch ein Regisseur wie Villeneuve aufm Regiestuhl sitzt, umso besser.
 
Ich habe den Film gestern auch gesehen, ich hatte sehr hohe Erwartungen wegen all der Reviews und Eindrücke von anderen und meine Erwartungen waren wohl doch zu hoch, der Film konnte diese bei mir nicht ganz erfüllen.

Leider leiden clevere Scifi Filme fast immer an größeren und unverzeihlicheren Logikfehlern als ihre dümmeren Scifi Geschwister mit viel Explosionen.

Trotzdem sollte man sich den Film unbedingt anschauen, der Story "Twist" ist eine schöne Abwechslung und mal was neues und regt zum nachdenken an. Nur ist genau dass das Problem des Films, sobald man etwas mehr darüber nachdenkt, mach plötzlich nichts mehr sinn.

Emotional konnte der Film mich auch nicht abholen, dass liegt aber an mir, Filmkinder sind mir meist eh völlig egal.

Jetzt mal zu den Logikfehlern:

Warum lernen die Menschen den Aliens in der Zukunft nicht einfach eine menschliche Gegenwartssprache, damit sie deren Universalsprache leicht lernen können? Dass dies pronlemlos möglich wäre beweist ja gerade der Storytwist, als der Chinese ihr in der Zukunft unbedingt persönlich seine Telefonnummer und die letzten Worte seiner Frau ins Ohr flüstert. Er weiß von dem Telefonat mit ihr in der Gegenwart, dass dies in der Zukunft geschehen muss. Wieso macht dann die gesamte Menschheit in der Zukunft so einen gravierenden Fehler und vergisst dies einfach so?

Klar kann man sagen, die Menschheit nutzt seit 3000 Jahren nur noch die Universalsprache, aber sie wissen ja, dass dies in der Gegenwart nicht so ist und irgendwo lassen sich schon noch Datenreste über die Sprachen finden.

Der einzige Grund warum dies nicht passiert ist, weil sonst der Ganze Film fürn Arsch ist. So ein Grund spricht aber leider nie für den Film.

Der zweite große "Logikfehler" ist, dass es im Grunde keinen unterschied macht, ob ihre Tochter jetzt vor der Ankunft der Aliens stirbt, oder danach. Klar ist es im ersten Moment so ein Mindfuck Moment, aber nach kurzer Zeit fragt man sich, wieso? Der einzige Unterschied ist, dass sie danach ihrem Mann sagen wird, dass ihre Tochter sterben wird, er es nicht hören will und die Familie verlässt, was wiederum zum nächsten Logikfehler führt:
Der typ hat zur hälfte die Universalsprache mit entschlüsselt, sie hat darüber sogar eine Buch geschrieben, mit welchem alle diese Sprache lernen können und ausgerechnet er möchte jetzt nichts mehr mit der Sprache zu tun haben und nur noch komplett in der Gegenwart leben? Rein praktisch geht das garnicht mehr, da viel zu viele im engen Umfeld von der Zukunft wissen und vor ihm nicht so tun können, als wüssten sie nicht was mit seinem Kind passieren wird.

Ich könnte hier noch ein paar mehr Logiklöcher aufzählen, aber die fallen jetzt auch nicht mehr ins Gewicht.

Es ist auf jedenfall positiv, dass der FIlm einen zum Denken anregt, aber man sollte es am besten unterdrücken darüber nachzudenken. Mir hat der Film trotzdem besser gefallen als Interstellar, da er irgendwie bodenständiger und auch nachvollziehbarer ist, jedenfalls für mich.

7-8/10
 
Ach ja, einen größeren Kritikpunkt habe ich doch noch vergessen:
Sie weiß ja, dass die Aliens den Menschen nicht böse gestimmt sind, versucht aber trotzdem unter größter Dramatik zu verhindern, dass China das erste Raumschiff in die Luft sprengt. Nur was würde passieren, wenn sie es nicht verhindern könnte? Absolut nichts negatives. Die Alienes können ja wohl nicht erwarten, dass die Menschen sofort ihre Sprache und Absichten von den Tentakeln ablesen können, sie müssen damit rechnen, dass sie beim ersten mal weggeballert werden. Sie reagiert aber so, als würde die Menschheit davon abhängen, dabei hängen nur die 12 Raumschiffe samt Besatzung von ihr ab. Und so ein riesiges Mitgefühlen denen gegenüber nehme ich ihr auch nicht ab, sie war ja mehr mit ihrem zukünftigen Leben beschäftigt als mit allem anderen.
 
Es ist doch die Kernidee des Films. Die Sprache der Außerirdischen ermöglicht das Denken außerhalb der linearen Zeit. Alles entfaltet sich gleichzeitig. Deshalb war auch keine alternative Sprache möglich.
 
Fand den ok, optisch sehr geil und die Idee auch super. Vor allem das "Kennenlernen" von Menschen und Aliens war richtig gut und habe ich so in bisher keinen Film gesehen. Aber was mich störte:

Immer muss so ein Drama eingebaut werden, wie den Tod des Kindes. So gut der Film auch ansonsten war, aber da sieht man einfach dass es Hollywood ist. Ohne so Drama kommen die halt leider nicht aus. Bin ja großer Fan von Twists und Mindfucks, aber wenn sie dafür wieder so ein aufgesetztes Drama benötigen, so find ich es leider sehr schwach. Da wäre die wahre Kunst gewesen, sich etwas anderes einfallen zu lassen.
 
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