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Amokläufe - Wieso, weshalb, warum?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bald ist aber Wahl. In den Zeiten passieren die wunderlichsten Dinge. Ne SPD wird plötzlich sozial, die Linken links und sogar die Grünen werden mal grün und die CDU versprechen Steuersenkungen. Nur die FDP ist immer gleich unrealistisch.

Ich tippe als Konsequenz eine Killerspielsteuer. Würde ja auch Geld bringen, können sie doch 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Nie wieder Amokläufe und Geld iun den Kassen. Bis zum nächsten Amoklauf weils ne Raubkopie war die auf dem Comp des Amokschützen Thimo M. gefunden wurde, spätestens dann werden Raubkopien auch verboten fordert Pfeiffer.
 
FLip schrieb:
Darko schrieb:
12378cp.jpg


Montag am Kiosk.

"Stoned vor dem Schirm"

:nein:


Wobei ich sagen muß, daß war nie mein Ding gewesen, beifft im Netz zu surfen oder zu zocken. Das passt einfach nicht zusammen.
 
Verdammt nochmal, was ist das denn jetzt für ein Theater? Entweder das Arschloch war in Therapie oder nicht. Das kann doch soo schwer nicht rauszukriegen sein. Man muss vielleicht nicht auch immer gleich den ersten Nieser des ersten Passanten drucken, den man als Journaille trifft.
 
Spielor schrieb:
Unterdessen gaben Ermittler bekannt, dass Tim K. am Abend vor der Tat Killerspiele im Internet spielte.

Der Amokläufer von Winnenden soll wenige Stunden vor der Tat noch Killerspiele im Internet gespielt haben. Die Auswertung des Rechners von Tim K. habe ergeben, dass der 17-Jährige am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr das Spiel "Far Cry 2" startete und den PC gegen 21.40 Uhr ausschaltete, berichtete "Der Spiegel" unter Berufung auf Ermittler.

Und das Letzte was die Amokläufer von Littleton gemacht haben bevor sie 13 Leute umbrachten war bowlen zu gehen.
Geben wir doch einfach dem Bowling die Schuld!


vielleicht war er ja auch durch die langen fußwege in far cry 2 so drauf. nach dem motto "ach ich lauf doch nich 30 min um was vor die flinte zu kriegen. da geh ich lieber in meine schule"
d.h. wenn far cry brutaler gewesen wäre, wäre vielleicht nichts passiert o.O
 
StoKi schrieb:
BAZONG schrieb:

also wenn mir sowas passieren sollte, dass sich nen durchgeknallter in mein auto setzt und ich den kutschieren soll, dann gäbe es die story auch nur für geld. schließlich machen die mit den schlagzeilen geld, das darf man nicht vergessen.
Yo, weil die würden ihn ohne Ende belagern, wenn er dafür dann noch Geld rausschlagen will, kann ich das ein Stück weit nachvollziehen.

Schlimm fand ich ganz besonders, als am Abend der tat dieser Gottesdienst war, und zig Kamerateams dort waren. Beim Zappen bin ich kurz bei der ARD hängengeblieben, als ein Reporter im Vorraum der Kirche stand, und betroffenes Geschwafel von sich gab, während heulende Menschen an ihm vorbeiliefen. Ich hab dann kopfschüttelnd umgeschalten.
Diese Art betroffender Boulevard-'Journalismus' hätte ich von RTL erwartet, aber doch nicht von der ARD. :nein:
 
Journalisten arbeiten im Grunde alle gleich, egal ob privat oder öffentlich. Ich hatte schon öfter mal mit Kamerateams und Schreiberlingen zutun. Es ist selten, daß einer wirklich das aufnimmt und so verarbeitet, wie es sich ihm darstellt. Dazu fehlt oftmals einfach die Zeit. Wenn du einen Journalisten triffst, der sich an die Arbeit macht, dann hat er das Konzept dafür bereits im Kopf. Die Realität wird darin quasi eingefügt und passend gemacht, mal mehr mal weniger drastisch. Und so läuft das nicht nur bei solche Top-Themen, sondern auch bei ganz banalen, kleineren Reportagen und Berichten.
 
also ich gestern im TV sah, dass Tim Far Cry 2 zockte, war mir klar, weshalb er mit dem auto 40km durch die gegend fuhr. ;)

ne, jetzt mal im ernst, wo war denn das sonst immer unvermeidliche kaunterstreik?
 
XettMan schrieb:
also ich gestern im TV sah, dass Tim Far Cry 2 zockte, war mir klar, weshalb er mit dem auto 40km durch die gegend fuhr. ;)

ne, jetzt mal im ernst, wo war denn das sonst immer unvermeidliche kaunterstreik?

guckst du
http://steamcommunity.com/profiles/76561197999229296

Condition Zero
Played 0.1 hours past 2 weeks
war aber das letzte was er in den letzten 4 wochen gespielt hat
er hatte aber alle CS games so ziemlich
 
pil schrieb:
Dieses mal wird ne Änderung kommen, die werden Killerspiele besteuern, auf so ne beschissene Idee kommen die noch. Ein Spiel mit der Kennzeichnung Killerspiel darf kein Cover besitzen (besteht nur aus dem FSK Zeichen mit abschreckenden Bilder eines Amoklaufes vorne drauf und dem Titel) und der Zuschlag beträgt 45% des normalen Preises. Killerspiele kosten also 95€ in Deutschland.

Und der nächste amokschütze putzt eh schon seine Waffen, so oder so, da kannst du die Uhr danach stellen. Natürlich wird man wieder Killerspiele finden, wie auch sonst, Spiele gehören zum täglich Brot eines Jugendlichen wie die Bild Zeitung zu einem Politiker. Natürlich auch klar, dass es für einen Waffen narren auch nichts besseres gibnt als ein Ballerspiel, gehört halt schon auch dazu, das ist auch nicht vonm der Hand zu weißen, hat mit der Tat halt trotzdem nichts zu tun. Auch Pazifisten spielen Killerspieler. Auch wenn sich das pervers anhört.

Wenn wirklich irgendwas in der Richtung kommt, weiß ich, was ich in Zukunft mache: Deutschland meiden und ins Ausland ziehen (viell. Österreich)...das ist mein ernst. Nicht, dass mir Videospiele über alles wichtig wären, aber ich fühle mich in meinem Hobby betrogen und zensiert. Meine Steuern bekommt das Land dann nicht mehr.

XettMan schrieb:
also ich gestern im TV sah, dass Tim Far Cry 2 zockte, war mir klar, weshalb er mit dem auto 40km durch die gegend fuhr. ;)

ne, jetzt mal im ernst, wo war denn das sonst immer unvermeidliche kaunterstreik?

:lol:

Counterstrike :roll: Stimmt, DAS Spiel schlechthin, was das Töten von Unschuldigen angeht. Vielleicht sollte man mal Super Mario untersuchen
 
Leute, solche Sachen kommen garantiert nicht...
Schaut euch doch mal die Diskussion an: Es hat sich doch schon viel gebessert, es schreien nur einzelne Stimmen (und die Medien) nach irgendwelchen Verboten, aber auf entscheidungsfähiger politischer Ebene steht kein Verbot zur Debatte...
Selbst ein Pfeiffer pocht nicht mehr auf Verbote, sondern sagt, dass die Hintergründe komplex sind und mit Verboten nichts bewirkt wird...
Da muss man keine Horrorvisionen von einem Staat, der seinen Bürgern Böses will, beschwören...
 
Der Pfeiffer hat letzten behauptet, dass Männer eine erotische Beziehung zu Waffen haben und deswegen voll drauf abfahren!

Das solche Menschen noch frei rumlaufen und nicht in der Klapsmühle sitzen ist ein Unding, denn anscheinend hat gerade der Herr Pfeiffer von allem ne Ahnung wenn es um Amok und Gewalt geht.
 
Bart Wux schrieb:
Verdammt nochmal, was ist das denn jetzt für ein Theater? Entweder das Arschloch war in Therapie oder nicht. Das kann doch soo schwer nicht rauszukriegen sein. Man muss vielleicht nicht auch immer gleich den ersten Nieser des ersten Passanten drucken, den man als Journaille trifft.

Kann ja sein das die Eltern davon nichts wussten und es daher verneinen. Müsste man halt mal nen blick in seine Krankenakte werfen.
 
Ganz normaler Ärztebetrug der dort statt fand. Es wurde natürlich am Ende was ganz anderes abgerechnet als das, was der Junge wahrscheinlich bekam und jetzt ist ne Klinik ein bisschen in Erklärungsnot. Warum sollte es dort anders sein als in vielen anderen Kliniken und Ärzten? So wirds raus kommen oder halt nicht da Ärzte Götter in weiß sind, die Lügen doch nicht, Politiker auch nicht und die Journalie eh nicht, die Anderen aber alle.
 
Weil das kein Einzelfall ist und zu den Widersprüchen sehr gut passt. Die einen behandeln einen Ambulant, geben ihm ein paar Medikamente was sie gar nicht dürfen aber schreiben ne Therapie auf womit die Medikamente wieder rechtlich passen und das Krankenhaus viel Geld dafür bekommt. So kommts auch, dass die Ärzte dort sagen, er hat ne Therapie gemacht und die Eltern sagen, da war gar nichts.n Das muss nicht stimmen aber es kann weil das nicht selten ist. Es ist bekannt, dass Ärzte falsch abrechen, das ist überhaupt nichts neues und immer wieder in den Medien.
 
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