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Amokläufe - Wieso, weshalb, warum?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei den unqualifizierten Verkäufern die da teilweise rumzuckeln wäre mir als Kaufhof auch Angst und Bange das mir da wöchentlich irgendwelche Geldstrafen ins Haus flattern, weil dem Verkäufer wieder mal alles scheißegal war was er da an wen verkauft.
 
passend zu dem thema hatten sie gerade auch nen "bericht" im radio.

da ja jetzt ständig geschäfte mit minderjährigen testkäufern überrant werden sollen, hat der sender auch 3 jugendliche losgeschickt. einer 14 ein mädchen mit 15 und noch nen typ mit 17. die beiden 14 und 15 jährigen haben nix bekommen aber der 17jährige. ach was ham die sich dann daran hochgezogen xDDD
als ob das eine jahr den bock jetzt fett macht. bedenklicher wärs gewesen wenn 14/15 jährigen was bekommen hätten. aber mit 17 nen spiel ab 18 kaufen.. naja. man kanns auch übertreiben
 
lesenswertes:

http://schul-kritik.de/2009/03/11/mehrere-tote-bei-amoklauf-in-winnenden-stuttgart/

http://schul-kritik.de/2009/03/11/amoklauf-an-deutscher-schule/

http://schul-kritik.de/2009/03/12/ankundigung-der-tat-nur-fake/
 
Doch, hat es schon, das sind genauso Amokläufe und von denen redet keine Sau. Nirgends steht, dass ein amoklauf 10 Tote haben muss und in einer Schule verübt werden muss. Das passiert außerdem richtig oft und 3 mal kann man raten womit sie geschossen haben, sind alles Sportschützen die eine Waffe zuhause haben, es werden ständig Familien ausgerottet von einem Elternteil, meistens ließt man schon dass der Mann es gemacht und Frau und Kinder und dann sich selbst gerichtet hat. Also in 1 Monat hast du die gleiche Zahl an Opfern die durch solche Taten getötet werden und es juckt keinen. Zumindest die Medien nicht. Das sind meistens die 3 Zeiler zwischen Titten und der neuesten Kinofilm Anzeige.
 
Ganz net grade , das gewalt zu uns menshen dazu gehört .
Und IMO grade in der Jugend , das ist so ein punkt der gerne verdrängt wird , weil das in unsere "saubere" Gesellschafft nichtmehr so recht passen will .
 
Hmmm die waren sogar an ner LAN-Party mit
Stern-TV.

Gerne hätte ich im Kontrast ne normale Fasnachtsveranstaltung,
Bundesligaspiel etc. gesehen.
Da ist ohne die Thematik Killerspiele und Schützenvereine ein deutlich
grösseres Konfliktpotential vorhanden.
Oder anders: die Leute hauen sich sinnlos die Fresse ein.

Wenn diese virtuellen Gewaltorgien so gefährlich wären,
würde doch kaum eine Lan ohne Keilerei ablaufen.
 
Medienforscher: Computerspiele sind nicht für Gewalt verantwortlich

19.03.09 - Aus Sicht des Medienforschers Johannes Fromme werden Computerspiele allzu häufig vorschnell für reale Gewaltexzesse wie den Amoklauf in Winnenden verantwortlich gemacht. Das meldet Heise.

'Man merkt jetzt, dass die Diskussionen nach einem bekannten Muster ablaufen, aber nicht fundiert. Es ist alles sehr vorhersagbar, was da kommt', sagte der Professor für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung an der Universität Magdeburg gegenüber der dpa.

'Die Wahrscheinlichkeit, dass ein 17-Jähriger ein Counter-Strike-Spiel oder ähnliches auf dem Rechner hat, ist relativ hoch. Eigentlich ist das normal.' Inzwischen interessiert sich die Mehrheit der Forscher für die Frage, weshalb Jugendliche Computerspiele spielen und nicht mehr, was die Spiele mit den Jugendlichen anstellten, sagte Fromme.

Er organisiert in Magdeburg noch bis zu diesem Samstag eine internationale Tagung zum Stand der Computerspieleforschung. 'Die Faszination von Computerspielen hat etwas zu tun mit der Interaktivität, die neu ist und eine andere Erfahrung als beim Film.' Die jungen Menschen erlebten sich selbst als jemanden, der etwas bewirken könne, was ihm im Alltag oft nicht gelinge. 'Gerade Leute, die eher unauffällig und still sind, sich nichts trauen, haben da ein Feld – und das ist erstmal etwas Positives –, wo sie erleben, dass es Wirkung hat, was sie machen.'

Es sei wichtig, den jungen Menschen den Umgang mit Computerspielen beizubringen. 'Das lernt man vor allem in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen, über die Resonanz von anderen, die mir wichtig sind. Die wichtigen Partner können auch im Internet sein.' Entscheidend sei hier allerdings auch die Arbeit der Schulen, wo noch einiges im Argen liege.

'Ob man damit Geschehnisse wie in Winnenden verhindern kann, ist eine andere Frage. Ich glaube nicht, dass das nur an mangelnder Medienkompetenz lag, was da passiert ist.' Im Abschlussbericht des Amoklaufes von Erfurt im Jahr 2002 habe sich dieses simple Erklärungsmuster nicht bestätigt. Auch bei dem 17 Jahre alten Amokläufer aus Winnenden hatten Fahnder 'Killerspiele' gefunden und einen deutlichen Zusammenhang zu dem Blutbad hergestellt.

Fromme erteilte pauschalen Forderungen, Computer generell aus Kinder- und Jugendzimmern zu verbannen, eine Absage: 'Das würde ich für unsinnig halten, weil ein Computer ein multimediales Gerät ist, das für alles Mögliche verwendet werden kann.' Dazu gehöre, Filme abzuspielen, Radio zu hören und zu telefonieren oder Bücher zu lesen. 'Natürlich müssen junge Leute lernen, mit dem Computer und den Risiken, die er birgt, umzugehen. Da gilt das gleiche wie im Straßenverkehr oder beim Umgang mit dem anderen Geschlecht.'
CLICK (Heise: 'Medienforscher: Computerspiele sind nicht für Gewalt verantwortlich')
 
Im Stern wird auch nicht über Spiele hergezogen, stattdessen wird betont, dass man anstatt den immer gleichen Reflexen (Spiele, Musik,... ist schuld) einsehen muss, dass die Ursachen komplex sind und man nicht einfach so einen Sündenbock suchen darf.

Und wieder weiß ich, wieso ich den Stern, und nicht den Spiegel abonniert hab. In solchen Sachen (aber nicht nur hier) ist der Spiegel einfach für meine Ansichten zu konservativ.
 
Ich denke mal bevor jemand Amok läuft müssen Tausende kleine Puzzle Teilchen zusammen kommen wovon der Film oder das Game dann auch höchstens je ein Puzzle Teil ausmachen.

Keines dieser Puzzle Teilchen allein können einen Amoklauf auslösen.
Aber so ist es ja einfacher.

Vor allem gab es Amokläufer doch schon bevor es überhaupt Games gab, das scheinen aber irgendwie alles zu ignorieren.
 
Die leute, die es auf Killer-games zurückführen, machen sich einfach nicht genug Gedanken.

Aber in meinen Augen treten die Medien das Ganze eh zu breit. Sogar Schmidt & Pocher absagen und dafür ne Sondersendung über Kirchengang in Winnenden :nein:
 
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