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Amerika, we have a problem (7 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 2 weitere.
Definitiv nicht. Dafür haben wir eine Gesetzesordnung. Die Bürokratie ist die Feindin der Freiheit, weil sie das Leben der Bürger einschränkt. Die Zahl von Merkblättern, Richtlinien und Formularen hat mittlerweile ein Ausmaß angenommen, das an Realsatire grenzt.
 
Klaus Jürgen Grün, ein deutscher Philosoph hat mal geschrieben: das menschliche Gehirn ist evolutionsbiologisch nicht dafür gemacht, die Wahrheit zu suchen, sondern, Recht zu haben!

Du kannst dich gerne an Kleinigkeiten aufhängen, meine Message ist klar und deutlich formuliert worden, auch zwischen den Zeilen ;)

Nein, sorry, ist sie nicht.
 
Bürokratieabbau ist auch das Bullshit-Bingowort dieses Wahlkampfs :nein:

Du bist doch Soldat, @Ritter der Kokosnuss

... ohne Bürokratie würdest Du keinen Sold erhalten, keine Zulagen für Extradienste, keine Reisekosten und und und. Du hättest keine Munition fürs Schießen und keine Verpflegung auf Übungen. Bürokratie ist notwendig, um Prozesse zu strukturieren und funktionstüchtig zu halten.

Ohne Bürokratie wären wir im Frühmittelalter, wo dir dein Lehnsherr einen Taler in die Hand drückt, wenn ihm danach ist.
 
Mit dem Wahlkampf-Thema sehe ich nicht so. Es konnte nur so ein großes Thema werden gerade WEIL es jahrzehntelang mit Füßen getreten wurde. Wenn es eine Weltregion mit zu viel Bürokratie gibt, dann ist das Europa und im speziellen Deutschland. Und Italien.
 
Genau. Und wir Soldaten ersticken in Regelungen, Vorschriften und eben in einer Bürokratie, die uns handlungsunfähig macht, die uns unglaublich viel Verwaltungsaufwand kostet, die uns lähmt. Wir werden mittlerweile von einem derart aufgeblähten Bürokratieapparat gelenkt, dass es fast schon kafkaesk ist. Uns fehlt die Luft zum Atmen. Vielleicht habe ich mich nicht konkret genug ausgedrückt, aber es ist einfach zu viel Bürokratie. Daraus sollte man als normal denkender Mitteleuropäer die richtigen Schlüsse ziehen können. Aber ich formuliere es gerne noch einmal präziser: Dass die Feinde der Freiheit kein Problem mit einer „ausufernden“ Bürokratie und damit einem „starken“ Staat haben, der suggeriert, er sorge für das „Glück“ aller, ist mir persönlich ein Dorn im Auge. Aber unser Staat manövriert sich genau da hin…
 
Mit dem Wahlkampf-Thema sehe ich nicht so. Es konnte nur so ein großes Thema werden gerade WEIL es jahrzehntelang mit Füßen getreten wurde. Wenn es eine Weltregion mit zu viel Bürokratie gibt, dann ist das Europa und im speziellen Deutschland. Und Italien.

Dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt: mich stört dass Politiker in schnöder Regelmäßigkeit Bürokratieabbau fordern, es aber nie konkret mit Leben füllen. Ja, was soll den abgebaut werden? Welche Behörden, Prozesse, Verordnungen? Da gäbe es sicher einiges. Aber es muss eben auch einen konkreten Plan geben. Stattdessen aber tragen alle nur das leere Wort Bürokratieabbau vor sich her.
 
Okay, da gehe ich mit. Dass die das niemals hinkriegen/umsetzen werden ist denke ich schon jetzt klar. Was die Ankündigungen dann umso heuchlerischer macht.

Edit: Mein Bruder ist gerade von Stockholm nach Kopenhagen gezogen. Er wollte seine Adresse bei den Behörden aktualisieren, auch um die Post umzuleiten zur neuen Adresse. Da stand schon da dass er nicht mehr in Schweden gemeldet ist und seine neue Adresse aus Dänemark war angegeben. Dabei war er erst einen Tag in Dänemark. Haben die Behörden untereinander schon ausgetauscht. Sowas klappt hier nicht mal zwischen Bundesländern :lol:.
 
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Genau. Und wir Soldaten ersticken in Regelungen, Vorschriften und eben in einer Bürokratie, die uns handlungsunfähig macht, die uns unglaublich viel Verwaltungsaufwand kostet, die uns lähmt. Wir werden mittlerweile von einem derart aufgeblähten Bürokratieapparat gelenkt, dass es fast schon kafkaesk ist. Uns fehlt die Luft zum Atmen. Vielleicht habe ich mich nicht konkret genug ausgedrückt, aber es ist einfach zu viel Bürokratie. Daraus sollte man als normal denkender Mitteleuropäer die richtigen Schlüsse ziehen können. Aber ich formuliere es gerne noch einmal präziser: Dass die Feinde der Freiheit kein Problem mit einer „ausufernden“ Bürokratie und damit einem „starken“ Staat haben, der suggeriert, er sorge für das „Glück“ aller, ist mir persönlich ein Dorn im Auge. Aber unser Staat manövriert sich genau da hin…

Liest du überhaupt, was du schreibst? Erst willst du gar keine Bürokratie, jetzt auf einmal ist es doch "nur" zu viel...Vlt. solltest du nochmal in dich gehen und deine Gedanken sortieren.

Eine überbordende Bürokratie ist also ein Merkmal eines "starken" Staates? Soso...diese Verknüpfung muss man auch erstmal machen.
 
Liest du überhaupt, was du schreibst? Erst willst du gar keine Bürokratie, jetzt auf einmal ist es doch "nur" zu viel...Vlt. solltest du nochmal in dich gehen und deine Gedanken sortieren.

Eine überbordende Bürokratie ist also ein Merkmal eines "starken" Staates? Soso...diese Verknüpfung muss man auch erstmal machen.

Ich habe zu keinem Zeitpunkt erwähnt, dass ich eine Bürokratie ablehne. Ich habe lediglich NICHT darauf hingewiesen, dass wir über eine "ausufernde" Bürokratie verfügen. Ich bin davon ausgegangen, dass dies ohne Weiteres verständlich ist. Allerdings halten wir uns an kleinste Details auf, wie ich bereits erwähnt habe.

Selbstverständlich. Kurz gesagt: Je mehr Vorschriften der Staat erlässt, desto besser kann er uns kontrollieren. Dies führt zu einer Stärkung des Staates bei gleichzeitiger Schwächung des Einzelnen. Ist meine Sichtweise in diesem Zusammenhang korrekt? Ansichtssache, wie sie in einer Demokratie häufig vorkommt ;)
 
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