Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Amerika, we have a problem (8 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 2 weitere.
Ich sehe da schon einen Unterschied. Trump hat es bei solchen Leuten ja geschafft, durch seine Macht und seinen Erfolg, dass sie, die ehemaligen Kritiker, nun vor ihm kriechen. Ich glaube, das genießt er.

Anders sieht es aus, wenn Weggefährten ihn kritisieren. Das empfindet er als Verrat.
 
Eigentlich gibt es nichts, worüber wir uns beschweren dürfen. Schließlich waren die Europäer stets die Speichellecker Nr. 1 jeder US-Regierung. Wir haben Kriege ums Öl, vorgeschobene terroristische Angriffe, territoriale Wunschträume etc. der Amerikaner stets unterstützt, uns offen abhören lassen und sinnbildlich gefragt, ob wir ihnen noch den Allerwertesten abwischen dürfen. Jetzt wird sich der extra dafür gewählte US-Präsident mit mehr als fragwürdigen Mitteln nur um das eigene Land kümmern - check.

Mein Mitleid mit dem schon lange abgehängten und nun von Russland (und den USA) bedrohtem Europa hält sich in Grenzen, auch wenn ich gerade für meine Kinder nicht in die Zukunft sehen will. Es ist gekommen wie es irgendwann kommen musste, weil die Protagonisten und die Situationen nun ausnahmsweise mal ein richtig gutes Tinder-Match haben.
 
Und weiter geht es mit Lichtgeschwindigkeit :fp:

bafkreieiu2rxy75jxmykkvu6lniqp27c6sjydjcnekch7i33heqdh2svyq@jpeg
 
Einer der größten Vorteile der USA, 2 Amtszeiten und Ende, nicht wie hier das man sich ewig dran festbeißen kann, sollte hier auch so sein.

Bin ich ja mal gespannt ob das umsetzbar ist für Mr. Trump, ich hoffe nicht..
 
Ich krieg richtig Schiss. Wir leben wirklich in der schlimmsten Timeline. Das war vor ein paar Jahren noch alles so unvorstellbar.

So ist es. Habe mir vorgenommen mich nach den Wahlen auch ein stückweit aus den sozialen Medien zurück zu ziehen. Gerade so threads wie im reddit worldnews wo man quasi in Echtzeit die neusten Entwicklungen nachlesen kann. Das ist so unheimlich und angsteinflößend. Ich habe gestern einen treffenden Vergleich gehört. Hätten wir im zweiten Weltkrieg einen Präsidenten Trump gehabt - wäre die aktuelle Situation wie wenn er sich mit Hitler darüber ausgetauscht hätte, wie es nun mit England weiter geht und allen Alliierten in den Rücken fällt. Das ist so dermaßen unfassbar. Und ich wundere mich, weshalb die Stimmen in den USA die dagegen sind nicht lauter sind. Es finden ja schon Proteste statt. Aber die finden logischerweise nicht medial statt - denn die kontrollieren Trump und seine Buddies ja schon.

Und dann stellt sich mir auch die nächste Frage: Wir alles scheuen uns größtenteils davor, chinesische Software und ähnliche Gadgets zu nutzen aus Angst ausspioniert zu werden. Wie ist aber nach dieser Zeitenwende mit den ganzen Googles, Facebooks, Apples und Co umzugehen? Eigentlich muss man als Europäer ab jetzt ja auch schauen so wenig wie möglich an Datenkraken aus den USA zu nutzen. Aber - tada - wir haben ja selbst nahezu nichts mehr.
 
Ich krieg richtig Schiss. Wir leben wirklich in der schlimmsten Timeline. Das war vor ein paar Jahren noch alles so unvorstellbar.
Und jetzt ist es wie ein Autounfall, in den immer mehr und mehr Autos ungebremst rein krachen.

Die Ultrarechten können sich darüber aufgeilen, wie sie wollen, die Verfassung wird halten. Und ich glaube, dass ein zentralistisch-präsidiales oder gar diktatorisches System (wie auch immer) dem einfachen Amerikaner zu wider ist, die sind einfach viel zu freiheitsliebend. Man kann von den Amis halten, was man will, aber Hauptfach in amerikanischen Schulen ist welches? Amerikanische Geschichte...

Da wird es keinen gesellschaftspolitischen Konsens geben. Auch wenn das hier auf der europäischen Bühne von linken Kreisen gerne so propagiert wird und auch wenn das von ultrarechten amerikanischen Hardlinern so gewünscht wird, dazu wird es nicht kommen. Die Verfassung wird halten. Meine Worte.

Wir leben in der schlimmsten Timeline? Leute, geht bitte vor die Tür, wacht auf und verlasst eure Keller. Ich bitte euch. Schlimmste Timeline? Ihr habt alle Freiheiten der Welt, könnt tun und lassen was ihr wollt und sprecht von der schlimmsten Timeline... Bitte...
 
Wir leben in der schlimmsten Timeline? Leute, geht bitte vor die Tür, wacht auf und verlasst eure Keller. Ich bitte euch. Schlimmste Timeline? Ihr habt alle Freiheiten der Welt, könnt tun und lassen was ihr wollt und sprecht von der schlimmsten Timeline... Bitte...

Das gilt nur, wenn du männlich, weis und einigermaßen wohlhabend bist.

Frag mal Ausländer in den USA, welche Freiheiten sie haben, frag mal Frauen in den USA welche Freiheiten sie haben, frag mal die georgische Familie, wo der Vater und die Kinder aus Deutschland abgeschoben wurden und die Mutter mit Hirntumor allein in einem Krankenhaus stirbt, welche Freiheiten die jetzt haben...
 
Einer der größten Vorteile der USA, 2 Amtszeiten und Ende, nicht wie hier das man sich ewig dran festbeißen kann, sollte hier auch so sein.

Bin ich ja mal gespannt ob das umsetzbar ist für Mr. Trump, ich hoffe nicht..

Und ich bin mir immer noch nicht so sicher, dass er für weitere Amtszeiten sorgen wird. Ich traue diesem Idioten mittlerweile alles zu.
 
Und für die, die es noch nicht mitbekommen haben - wir machen den Nazi Gruß weiter salonfähig:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Also nur noch eine Frage der Zeit, bis Trump den auch macht. Aber nein, es ist ja ein römischer Gruß. Keine Sorge Guys.
 
Das gilt nur, wenn du männlich, weis und einigermaßen wohlhabend bist.

Frag mal Ausländer in den USA, welche Freiheiten sie haben, frag mal Frauen in den USA welche Freiheiten sie haben, frag mal die georgische Familie, wo der Vater und die Kinder aus Deutschland abgeschoben wurden und die Mutter mit Hirntumor allein in einem Krankenhaus stirbt, welche Freiheiten die jetzt haben...

Alles eine Frage des Blickwinkels. Das ist richtig. Nur wenn wir danach gehen würden, müssten wir unsere Freiheiten aufgeben, um Menschen, die nicht hier geboren sind, ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Man könnte das als einen Kreislauf sehen, dass man sich die Freiheit für eine bestimmte Lebenszeit erkaufen muss. Vielleicht löst das unser Problem auf der Welt. Aber ich glaube nicht. Es ist einfach kein Platz dafür.

In einem Rechtsstaat gibt es so etwas wie Recht und Gesetz. Und kein Mensch, ob Ausländer oder nicht, steht über dem Gesetz. Denn nur das Gesetz kann uns Freiheit geben. Eine gewisse Grundstruktur muss auch ich als libertärer Geist einem Staat zugestehen. Ohne Struktur geht es nicht. Und die bisherigen Strukturen stoßen an ihre Grenzen. Da sollten wir Europäer und vor allem wir Deutschen erst einmal vor unserer eigenen Haustür kehren. Das ist halt eine Grundsatzdebatte, die wir nicht führen müssen.

Aber zu sagen, der Amerikaner (Frau/Mann) hat in seinem Land keine Freiheiten, ist Quatsch. Ich bin selbst halber Amerikaner, habe Verwandte in Virginia, Arizona und Kalifornien und wenn ich mich mit meiner Tante aus Virginia über amerikanische Politik unterhalte, fällt kein negatives Wort über Freiheitsberaubung. Das ist einfach Quatsch.
 
Frag mal Adelige, wie sie es im Mittelalter fanden, ich glaub die hatten da größtenteils ne ziemliche geile Zeit. Ist alles eine Frage der Perspektive, da hat der Ritter schon recht.

Zum Glück bin ich im richtigen Land, mit der richtigen Hautfarbe, dem richtigen Nachnamen und dem richtigen Geschlecht geboren. Alle anderen haben halt Pech gehabt in unserer, dieser besten Zeit aller Zeiten.
 
Ich glaube, ihr redet aneinander vorbei. Wenn man sich die Geschichte seit dem Beginn der neolithischen Revolution ansieht, als wir anfingen, Gesellschaften zu bilden, dann leben wir wirklich in der besten Zeit. Wenn ich die letzten 35 Jahre meines Lebens Revue passieren lasse, stimmt das nur bedingt, da stimme ich @Dr. Acula zu.

Letztendlich ist die Menschheit immer einen Schritt weiter gegangen. Wo stünden wir auch, wenn wir diesen Maßstab nicht an uns selbst setzen würden. Und das sehe ich durchaus differenziert. Gefühlt stagnieren wir, verlieren uns in Scheindebatten, suchen nach einem gemeinsamen Konsens. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir - gemessen an der Demokratie - im schwersten Zeitalter leben. An einem Wendepunkt...
 
Beste Zeit ist vor ein paar Jahrzehnten gewesen als man noch mit einem normalen Job ein Haus bauen konnte während man heutzutage selbst von einer Eigentumswohnung nur träumen kann.
 
Zurück
Oben