Im Prinzip ist das auch heuchlerisch. Es gibt eigentlich kein "Jetzt ist aber genug", weil das ja schon mehr als vier Jahre so geht. Auch wenn sich jetzt Leute wie Graham und Cruz (der ja sogar nach der Attacke weiter seine Election Fraud-Scheisse durchgezogen hat) plötzlich angeblich erhellt äußern.
Die Republikaner haben im Prinzip schon alle "Werte" über Bord geworfen als sie ihn aufgestellt haben. Für konservative Christen müsste er sowas wie Damien sein statt ein Heilsbringer, ist er aber nicht. Und irgendwelche friedvollen Christen, die wirklich Nächstenliebe oder ähnliche Werte vertreten und jemanden wie Trump komplett ablehnen sind halt ganz leise und in Amerika kaum warnehmbar, auch wenn es sie sicherlich gibt.
Ich mein die lauten, prominenten schaffen es sogar das Recht auf Waffenbesitz irgendwie mit ihrem Gott zu verknüpfen, eigentlich hat auf Trumps Bibelfoto nur die Maschinenpistole damals gefehlt, die wären ausgerastet und hätten von Jesus 2.0 gesprochen, während Christen, die ihren Glauben ernst nehmen und nicht nur mißbrauchen um sich überlegen zu fühlen, wahrscheinlich eher geweint haben, dass er sich für dieses blasphemische Foto den Weg freigasen lässt.
Bedenkt bitte immer, dass ich natürlich auch noch aus meiner Sicht schreibe, für den Religion keinerlei Rolle spielt.