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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hm. Sei mir nicht böse, aber wer Probleme kriegt, weil die Kassiererin nicht freundlich grüßt, die Polizei ihren Job macht und eine Bewerbung nicht erfolgreich ist, der muss dann irgendwie an seiner Persönlichkeitsentwicklung arbeiten. Wie gesagt, ich bin weiß wie Schnee und hab schon ohne dass Leute meine Herkunft kennen Körbe und Absagen bekommen und hatte unfreundliche Bedienungen. Irgendwo braucht man da auch einfach ein dickes Fell. Wenn man jetzt alles und jeden auf Rassismus schiebt, macht man es sich auch zu einfach. Es kann mitschwingen, aber sehr oft wird das einfach andere Gründe haben. Zu echtem Rassismus gehört meiner Meinung nach einfach mehr und das kann ich durchaus als Betroffener sagen.

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Du kannst aus Deiner individuellen Erfahrung und Deinem persönlichen empfinden nicht relativieren und daraus schießen das es keinen strukturellen Rassismus in Deutschland gibt.

Bevor Du solche Aussagen triffst solltest Du Dich vielleicht erstmal dahingehend bilden und ein paar mehr Artikel lesen die sehr gut zeigen wie struktureller Rassismus auch in Deutschland existiert. Ich selbst habe ihn mehr als oft genug gesehen und erlebt, egal ob in einem Dorf, einer Kleinstadt, einer Großstadt oder sonst wo in Deutschland. Und auch in meiner Familie und meiner unmitelbaren Umgebung.

"Weiss wie Schnee" Ich lese hier nur white privilege. Wenn man sich soweit "anpassen" (Was das rassimus problem nur maximal unterstreicht) kann oder so aussieht als wäre man es dann hat man das Privileg. Körbe und Absagen bekommen wir alle, das was struktureller Rassimus macht kommt nochmal on top, genauso wie Seximus und Homphobie etc. (Und da hast Du auch schon eine eindeutige Aussage gemacht...). Das bedeutet nicht das alle Körbe und Absagen rassistischen Hintergrund haben, ein großer Teil davon ist leider durchaus rassistisch, sexistisch, Homophob etc. motiviert und begünstig strukturell den weissen cis hetero mann. Ja auch in Deutschland!

Generell, über den Eigenen Tellerrand gucken, weit aus breiter und diverser lesen und sich Bilden, dann wirst auch Du sehen das es erhebliche Benachteiligungen in DE gibt wenn Du nicht sprichst und aussiehst wie ein weisser BioDeutscher ;)

Zudem müssen gerade jetzt (eigentlich schon fucking immer!!) weisse in der Lage sein über Rassismus und strukturellen Rassimus zu refletieren und erkennen das sie das Problem nur nähren und leben, wenn sie es nicht hinterfragen und anerkennen das über Jahrhunderte etwas gewaltig schief gelaufen ist.

https://www.dw.com/de/deutschland-hat-ein-rassismus-problem/a-52804368
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bart ein Gefühl für/Wissen über Rassimus abzusprechen halt ich jetzt aber auch für etwas... naja... seltsam. So viel ich weiß hat er aufgrund seiner Herkunft ja auch schon genug Bekanntschaft damit gemacht. Hinzu kommt seine berufliche Position.

Du kannst aus Deiner individuellen Erfahrung und Deinem persönlichen empfinden nicht relativieren und daraus schießen das es keinen strukturellen Rassismus in Deutschland gibt.

Tut er doch nicht. :?

...und wenn als zweiter Satz

Ich selbst habe ihn mehr als oft genug gesehen und erlebt

kommt klingt das auch irgendwie komisch.
 
Bart ein Gefühl für/Wissen über Rassimus abzusprechen halt ich jetzt aber auch für etwas... naja... seltsam. So viel ich weiß hat er aufgrund seiner Herkunft ja auch schon genug Bekanntschaft damit gemacht. Hinzu kommt seine berufliche Position.



Tut er doch nicht. :?

...und wenn als zweiter Satz



kommt klingt das auch irgendwie komisch.

Ich persönlich habe nur Fremdenfeindlichkeit/Homphobie erlebt und erfahren. Rassimus habe ich persönlich nicht erlebt, da habe ich die falsche Wortwahl getroffen, den habe ich aber durchaus miterlebt? Ich habe ihn gesehen und aktiv bekämpft ich diskutere mit weissen, wenn ich sehe das sie rassitische Aussagen bringen und oder Verhalten an den Tag legen, ich bin ja selbst nicht davon frei und muss noch sehr viel lernen und das ist auch ein Prozess denn struktureller rassimus ist tief in unserer Gesellschaft verankert und so sind wir aufgweachsen.

Und wenn ich Sätze wie: "Wie gesagt, ich bin weiß wie Schnee und hab schon ohne dass Leute meine Herkunft kennen Körbe und Absagen bekommen und hatte unfreundliche Bedienungen. Irgendwo braucht man da auch einfach ein dickes Fell. Wenn man jetzt alles und jeden auf Rassismus schiebt, macht man es sich auch zu einfach." Zeugen von relativierung des eigentlichen Problems.

Ich kenne Ihn nicht und ich kenne seinen Background nicht und sollte ich diese Nachricht out of Kontext beantwortet haben, dann tuts mir leid. Ich bin bissle voreingenommen wegen seinem Homphoben Kommentar neulich.
 
Rassismus ist eine Ideologie, die Menschen aufgrund ihres Äußeren, ihres Namens, ihrer (vermeintlichen) Kultur, Herkunft oder Religion abwertet. In Deutschland betrifft das nicht-weiße Menschen – jene, die als nicht-deutsch, also vermeintlich nicht wirklich zugehörig angesehen werden. Wenn Menschen nicht nach ihren individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften oder danach, was sie persönlich tun, sondern als Teil einer vermeintlich homogenen Gruppe beurteilt und abgewertet werden, dann ist das Rassismus.

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/rassismus/was-ist-rassismus/
 
Vorsicht, ist mal wieder verstörend wie die Polizei hier mit einem alten Mann umgeht.
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11:19 p.m.: Video shows Buffalo police pushing man during protest
Graphic footage of a 75-year-old man being pushed to the ground by police at a protest in Buffalo has now led the Buffalo Police Department to open an investigation into the incident.

Commissioner Byron C. Lockwood has ordered the immediate suspension of two officers involved.

Mike DeGeorge, a spokesperson for the Buffalo Police Department told ABC News that while an initial statement said the man tripped and fell, "once the department became aware of additional video from the scene, they immediately opened an investigation."

In the video, the injured man can be seen lying flat on the ground, bleeding from his ear, as protesters around him call for help.

He is currently in stable but serious condition at Erie County Medical Center.
https://abcnews.go.com/

Zum Glück hat er überlebt. Hatte im ersten Moment befürchtet, daß er gestorben ist. Solche Cops wären bei den Hooligans besser aufgehoben.
 
Haben die eigentlich irgendwelche Erkennungszeichen an ihren Uniformen, damit man im nachhinein erkennen kann, wer dafür verantwortlich war? Und das keiner dieser Widerlinge auch nur den Anstand hat, sich danach um den Mann zu kümmern. Da kommt die Kotze direkt wieder hoch.
 
Und dann blutet der ja auch noch total, nachdem er da hingeknallt ist. :traurig:
Es ist einfach zum kotzen wie da teilweise mit Menschen umgegangen wird.
ACAB ist mir trotzdem noch eine für mich insgesamt zu plumpe und der Sache nicht gerecht werdende Polemik, aber das ganze "System" der Polizei müsste da geändert werden. Die sind natürlich auch einer großen Gefahr ausgesetzt, wo jeder eine Schusswaffe dabei haben kann, aber das ist doch kein Umgang und überhaupt gar keine Verhältnismäßigkeit.
 
Haben die eigentlich irgendwelche Erkennungszeichen an ihren Uniformen, damit man im nachhinein erkennen kann, wer dafür verantwortlich war? Und das keiner dieser Widerlinge auch nur den Anstand hat, sich danach um den Mann zu kümmern. Da kommt die Kotze direkt wieder hoch.
Ja, die haben ihren Namen auf dem Brust-Sticker stehen.

Das Problem ist leider vielmehr, dass niemand Interesse an einer Aufklärung oer gar Bestrafung hat.
Das wird gemacht, wenn das Medienecho es fordert, aber ansonsten wird da nur gedeckt und geschützt.
 
Alle umstehenden da von mir aus. Dagegen sag ich ja auch nicht. :)
Da hast du es ja aber auch.
Das ist ja kein Einzelfall. Noch nicht mal ein Ausnahmefall. Eher der Regelfall, vor allem gegenüber PoC. Sowas und viel schlimmeres passiert ständig in den USA. Jeden Tag, nur schauen im Alltag die Kameras nicht so genau hin wie jetzt.
Und jeder Cop, der da Täter ist ist genau so ein Bastard wie jeder Cop, der schützend oder nichtstuend daneben steht und genau so ein Bastard wie jeder Cop, der die Leute dann deckt, sie aus der Schusslinie bringt, die interne Aufklärung und Bestrafung behindert und so weiter.

ich glaube, ein sehr weiter Weg bis zum wortwörtlichen "alle" ist es da nicht mehr.
 
Ja, die haben ihren Namen auf dem Brust-Sticker stehen.

Das Problem ist leider vielmehr, dass niemand Interesse an einer Aufklärung oer gar Bestrafung hat.
Das wird gemacht, wenn das Medienecho es fordert, aber ansonsten wird da nur gedeckt und geschützt.

Selbst das ist scheinbar nicht mehr immer der Fall in Washington wurden offenbar schon Polizisten / Agenten von Bundesbehörden ohne Erkennungszeichen eingesetzt

https://www.nytimes.com/2020/06/04/us/politics/unidentified-police-protests.html
 
Der Polizist, dein Freund und Helfer ist eher so kein amerikanisches Konzept, was?
Hatte ich glaube ich schon einmal im Forum verlinkt: das ist tatsächlich ein nationalsozialistisches Konzept und enstammt direkt der NS-Propaganda.
Nur als Hintergrundinfo. In diesem Kontext vielleicht auch deshalb interessant weil natürlich auch die Polizei in den USA gerade viel PR macht, oder wenn man es weniger wohlwollend formulieren möchte: Propaganda.
 
Vorsicht, ist mal wieder verstörend wie die Polizei hier mit einem alten Mann umgeht.
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https://abcnews.go.com/

Zum Glück hat er überlebt. Hatte im ersten Moment befürchtet, daß er gestorben ist. Solche Cops wären bei den Hooligans besser aufgehoben.
Überlebt ja, aber ist wohl in einem schlechten Zustand. Der Mann ist 75 Jahre alt, mir kommt das Kotzen !
 
Selbst das ist scheinbar nicht mehr immer der Fall in Washington wurden offenbar schon Polizisten / Agenten von Bundesbehörden ohne Erkennungszeichen eingesetzt

https://www.nytimes.com/2020/06/04/us/politics/unidentified-police-protests.html
Ja, da in DC Trump persönlich über den Einsatz von Militär entscheidet. Die sind im Gegensatz zu der normalen Polizei nicht gekennzeichnet.
Es wurden dort offenbar auch schon private Militärunternehmen (allein bei dem Wort krieg ich Brechreiz...) eingesetzt...
 
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