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Amerika, we have a problem (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Es dürfte ja wohl langsam sehr offensichtlich sein, dass das "Looting"-Ding in erster Linie ein Strohmann ist um illegitime Gewaltausübung der Exekutive und die Einschränkung des Versammlungs- und Demonstrationsrechts zu rechtfertigen.

    Ein Grund mehr, warum Gewalt und Plünderungen die falschen Mittel sind.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ein Grund mehr, warum Gewalt und Plünderungen das falsche Mittel sind.
    Also weil es abseits friedlichen Protestes Gewalt und Plünderungen gibt, hat die Exekutive das Recht den friedlichen Protest zu unterbinden?
    Dann kannst du den Laden direkt zu machen, weil dann ist es kein Rechtsstaat und keine Demokratie mehr (nicht mal mehr auf dem Papier) sondern ein Polizeistaat.

    Nochmal: Die Exekutive ist dazu da, um die Ausübung der in der Verfassung verbrieften Rechte zu sichern und zu gewährleisten. Alles andere ist Staatsversagen. Und zu dem ist es nicht mehr weit.
     
    Kurios sind solche Fälle aber immer: Wenn es einen Schwarzen trifft, gibt es großes Tamtam mit Ausschreitungen etc.
    Wenn es einen weißen erwischt, zerreißt sich drüben kaum ein Medienblatt groß darüber.
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    Und die Cops feixen und lachen, er soll mal aufwachen. Drüben kann man ACAB schon nachvollziehen im Gegensatz zu Deutschland.
     
    Du lebst echt in deiner Traumwelt Blase und kapierst gar nichts, oder willst es gar nicht.
    Ich habe eben geschrieben daß friedliche Demonstranten angepisst sind wegen der Idioten. Jeder darf friedlich demonstrieren! Liest du überhaupt oder willst du nur Streit immer? Ich lese ab Jetzt nur noch mit und amusiere mich über dich und einige anderen hier, zum Glück gibt es noch den ein oder anderen hier der auch etwas nachhakt.
    Grüß mir die Einhörner in deiner Welt, ich mag Einhörner
    Man merkt ja an deiner liebenswürdigen Art was für ein feiner gelassener Kerl du bist. Ich wüsste zu gerne wie du protestieren würdest wenn du wüsstest das fast 40% der Leute unter 20 aus deiner Bevölkerungs gruppe an Mord sterben. Wenn du jedes mal zusammen zucken würdest wenn die Polizei vorbei fährt. Wenn deine Familie medizinisch schlechter versorgt wird weil sie nicht ist wie alle anderen. Wenn du keinen oder nur minderwertige Jobs bekommst weil du nicht bist wie alle anderen usw.

    Wenn ich sehe das die AFD Anhänger und andere spinner schon die Presse verprügeln und gewalt bereit auf Demos gehen, nur weil ihnen zu viele Ausländer im Land sind, dann wäre schon interessant wie sie und du auf reale Probleme reagieren. :)
     
    Kurios sind solche Fälle aber immer: Wenn es einen Schwarzen trifft, gibt es großes Tamtam mit Ausschreitungen etc.
    Wenn es einen weißen erwischt, zerreißt sich drüben kaum ein Medienblatt groß darüber.
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    Und die Cops feixen und lachen, er soll mal aufwachen. Drüben kann man ACAB schon nachvollziehen im Gegensatz zu Deutschland.
    Dürfte wohl jedem klar sein, dass es solche Szenen wie bei George auch beim ganzen White Trash und was man sonst noch alles dazuzählen will, gibt. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine Bevölkerungsgruppe, welche auch sonst Ressentiments über sich ergehen lassen muss (jedenfalls nicht wegen der Hautfarbe).

    Sind wir ehrlich: Wenn ein weisser Drogenabhängiger von Polizisten zusammengeschlagen wird, interessiert dies nicht wirklich jemanden.

    Edit: Habe das Video allerdings nicht angeschaut.
     
    Also weil es abseits friedlichen Protestes Gewalt und Plünderungen gibt, hat die Exekutive das Recht den friedlichen Protest zu unterbinden?

    Natürlich nicht aber wie du schon geschrieben hast, wird es halt als Vorwand genutzt, um gewaltsam gegen Demonstranten vorzugehen. Darum wird Gewalt, Plünderungen und Sachen in Brand stecken, nichts bringen.
     
    Sind wir ehrlich: Wenn ein weisser Drogenabhängiger von Polizisten zusammengeschlagen wird, interessiert dies nicht wirklich jemanden.

    Edit: Habe das Video allerdings nicht angeschaut.

    Es interessiert auch keinen wenn ein PoC zusammengeschlagen wird. Sonst würde es täglich mehrere Aufstände geben.
    Nur geht es bei Floyd leider nicht um zusammengeschlagen werden. Da geht es um Mord.
     
    Sind wir ehrlich: Wenn ein weisser Drogenabhängiger von Polizisten zusammengeschlagen wird, interessiert dies nicht wirklich jemanden.

    Edit: Habe das Video allerdings nicht angeschaut.


    Ehmm... Doch!? Wie mich solche Kommentare triggern :ugly:. Mit welchem Recht würde die Polizei denn bitte wahllos Menschen verprügeln!? Ich rede hier nicht von Selbstschutz (auch da lernen die Techniken die minimal den Angreifer gefährden bei maximalen Selbstschutz). Spontan fällt mir da Stuttgart 21 ein. Das ging sofort durch die Presse wie dort teils mit Demonstranten umgegangen wurde. Das Problem ist allerdings, daß "normales verprügeln" für PoC in Amerika schon Normalität ist. Die cops dort sind extrem handgreiflich und Gewalt bereit. Wie traurig ist es bitte, dass in einem Land wie Amerika erst ein Mord stattfinden muss bis die Leute auf die Straße gehen? Das ist doch die eigentliche Frage.
     
    Natürlich nicht aber wie du schon geschrieben hast, wird es halt als Vorwand genutzt, um gewaltsam gegen Demonstranten vorzugehen. Darum wird Gewalt, Plünderungen und Sachen in Brand stecken, nichts bringen.
    Ich verstehe immer noch nicht so richtig, auf was du hinauswillst. Es gibt in der ganzen Gemengelage natürlich Agents Provocateurs, und in vielen dokumentierten (!) Fällen geht die Provokation sogar direkt und unverhohlen von der Polizei aus. Nicht zu vergessen, dass die größte und ursächlichste Provokation der Mord an George Floyd war.
    Nichts davon kann ein Grund oder eine Entschuldigung sein, das Recht zum friedlichen Protest einzuschränken.
    Und dass das gerade passiert, davor kann man doch unmöglich die Augen verschließen!?
     
    Ehmm... Doch!? Wie mich solche Kommentare triggern :ugly:. Mit welchem Recht würde die Polizei denn bitte wahllos Menschen verprügeln!? Ich rede hier nicht von Selbstschutz (auch da lernen die Techniken die minimal den Angreifer gefährden bei maximalen Selbstschutz). Spontan fällt mir da Stuttgart 21 ein. Das ging sofort durch die Presse wie dort teils mit Demonstranten umgegangen wurde. Das Problem ist allerdings, daß "normales verprügeln" für PoC in Amerika schon Normalität ist. Die cops dort sind extrem handgreiflich und Gewalt bereit. Wie traurig ist es bitte, dass in einem Land wie Amerika erst ein Mord stattfinden muss bis die Leute auf die Straße gehen? Das ist doch die eigentliche Frage.
    In Europa schlägt das (zurecht) hohe Wellen.
    In den Staaten gehört dies wohl einfach dazu. Bzw. wird so akzeptiert. Schon nur, wenn man das Register des Polizisten, welcher Floyd auf dem Gewissen hat, ansieht stehen mir die Haare zu Berge. Denke nicht, dass solch ein Typ für die Polizei in der DACH-Region noch im Dienst gewesen wäre.
     
    Es interessiert auch keinen wenn ein PoC zusammengeschlagen wird. Sonst würde es täglich mehrere Aufstände geben.
    Nur geht es bei Floyd leider nicht um zusammengeschlagen werden. Da geht es um Mord.
    Ich weiss. Wollte damit nur sagen, dass die Toleranzschwelle in den Staaten unglaublich hoch ist. Würde es in Europa so nie geben. Nach dem Motto: So lange du bei der Verhaftung nicht draufgehst, kannst du dich nicht beschweren.

    Kein Wunder dreht sich dann die Gewaltspirale gegen oben.
     
    Ich glaube man kann sich nur schwer vorstellen, wie Afroamerikaner in den USA sich fühlen, wenn sie der Polizei begegnen. Ich hab mich schon bei den pissigen TSA Beamten am Flughafen extrem unwohl und bedroht gefühlt. Und das ist vielleicht 1/100 dessen, wie Afroamerikaner oder Latinos sich bei ner Kontrolle fühlen. Natürlich sind nicht alle so, aber viel zu viele US Cops sehen sich nicht als Freund und Helfer, sondern holen sich einen darauf runter, Leuten Angst zu machen und ihre Macht auszuüben.
     
    Schon erstaunlich wie mancher sein Hauptaugenmerk scheinbar nur auf die Plünderungen legt oder das in jedem 2ten Satz durchklingen lassen muss. Genau so dieses alberne "Aber wenn es einen weißen erwischt hätte, würde kein Hahn danach krähen." Vielleicht mal nachdenken, dann könnte man auch zu der Erkenntnis kommen dass in all diesen Protesten genauso eine generelle Kritik an den Handlungsweisen der Polizei mitschwingt, und man bekommt sie sogar mittlerweile stündlich vorgeführt, nicht nur gegen PoC.

    Aber Hauptsache wir empören uns mal kurz über nen zerstörten Applestore oder Geschäfte von denen etliche Besitzer selbst sagen dass sie es irgendwo verstehen können weil sie genau wissen was das Problem ist und vermutlich auch oft selbst schon Opfer dieses Systems geworden sind.
     
    Für mich ist es einfach mittlerweile die Konsequenz dessen was man jahrelang ignoriert und auch toleriert hat. Ich keul mir auch keinen auf diese Maßnahmen aber alle anderen Optionen wurden ja nun mal weitestgehend erfolglos ausgeschöpft.

    Und man sieht es doch auch in der aktuellen Situation noch. Statt vielleicht wirklich irgendwo einzugreifen wo echte Gefahr droht oder Unrecht geschieht fokussiert man sich auf die die einfach nur ihr Schildchen in die Höhe halten und mit Sprechküren auf sich und ihr anliegen aufmerksam machen wollen.
     
    Aber da bringt auch Gewalt und in Brand stecken nichts. Meinst Du dadurch ändert sich was?
    Es ändert sich erst etwas, wenn das in den Köpfen der Leute ankommt. Es ändert sich dann etwas wenn man sich gemeinsam solidarisiert und füreinander einsteht. Es ändert sich dann etwas, wenn Polizisten damit nicht durchkommen, wenn es schärfer überwacht und geahndet wird. Wenn ein Polizist vielleicht auch mehr als eine 4monatige Ausbildung bekommt.
    Der Fisch stinkt doch hier vom Kopf und wie man sieht ist das Verhalten fest verankert. Da muß sich grundlegend etwas ändern wenn man nachhaltige Verbesserungen haben will. Es geht nicht darum, dass man das nicht unerträglich findet was man in den Videos über Polizisten sieht. Wie ich schon sagte ich finde das abartig, menschenverachtend, da kommt mir die Galle hoch wie man unschuldige Menschen so behandeln kann. Gerade und insbesondere als Polizist! Trotzdem kann man halt eben auch scheiße finden, dass auf der anderen Seite eben auch unschuldige Menschen leiden.
     
    Ich verstehe immer noch nicht so richtig, auf was du hinauswillst. Es gibt in der ganzen Gemengelage natürlich Agents Provocateurs, und in vielen dokumentierten (!) Fällen geht die Provokation sogar direkt und unverhohlen von der Polizei aus. Nicht zu vergessen, dass die größte und ursächlichste Provokation der Mord an George Floyd war.
    Nichts davon kann ein Grund oder eine Entschuldigung sein, das Recht zum friedlichen Protest einzuschränken.
    Und dass das gerade passiert, davor kann man doch unmöglich die Augen verschließen!?

    Was gibt es da nicht zu verstehen, ich habe eine klare Aussage zu deinen Beitrag gemacht.

    Es dürfte ja wohl langsam sehr offensichtlich sein, dass das "Looting"-Ding in erster Linie ein Strohmann ist um illegitime Gewaltausübung der Exekutive und die Einschränkung des Versammlungs- und Demonstrationsrechts zu rechtfertigen.

    Ein Grund mehr, warum Gewalt und Plünderungen die falschen Mittel sind.

    Hier bei KT wird auch niemand das brutale Vorgehen der Polizei gutheißen.
    Ich habe mich schon am Sonntag dazu geäußert.

    Ich finde es schon krass, mit welcher Brutalität die Polizei gegen friedliche Demonstranten
    oder Leuten, die da einfach nur rumstehen, vorgeht. Die müssen doch eine klare Anweisung haben,
    gegen jeden auf der Straße aggressiv vorzugehen.
     
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