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Amerika, we have a problem (5 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 2 weitere.
Es darf jetzt bloß keinen Freispruch geben und die Strafe darf ebenso nicht besonders klein ausfallen, das Urteil wird befrieden müssen sonst endet das böse.
 
Das wäre schon eine große Überraschung, wenn der Polizist eine hohe Strafe bekommt.
Ich bin nicht mal sicher ob er überhaupt verurteilt wird.
Das ist mir schon klar, und genau das ist ja das Problem.
Im Haftbefehl hieß es weiter, der Gerichtsmediziner gehe nach vorläufigen Erkenntnissen davon aus, dass Floyd nicht erstickt sei. Der 46-Jährige habe unter anderen gesundheitlichen Problemen gelitten, die gemeinsam mit der Festsetzung und möglichen Rauschmitteln in seinem Blut vermutlich zu seinem Tod geführt hätten.
Das ließt sich schon mal nicht gut für ein Urteil, das wird dir auch niemand abnehmen.
 
Doch der wird hart bestraft werden, bin ich mir sicher. Danach wird sich aber nicht viel ändern. Vielleicht war es aber für etwas gut. Alles kann man nicht mit Menschen, machen. Das haben hoffentlich ein paar Leute begriffen.
 
Doch der wird hart bestraft werden, bin ich mir sicher. Danach wird sich aber nicht viel ändern. Vielleicht war es aber für etwas gut. Alles kann man nicht mit Menschen, machen. Das haben hoffentlich ein paar Leute begriffen.
Und das ist der Punkt, wieso die Minderheiten in den USA weiter kämpfen müssen. Egal, ob und wie der Cop-Abschaum verurteilt wird.
 
Natürlich muss man das und es wird nur jahrzehnte bis jahrhunderte andauern. 30 jahre ist die letzte große unruhe her und wo stehen wir heute? So einfach wird der kampf leider nicht, nicht mal unser land ist auf dem richtigen weg und das obwohl man eigentlich die Vergangenheit zwar nicht perfekt aber gut versucht hat zu bewältigen. Und heite sitzen die nazis wieder im bundestag.
 
Manchmal könnte meinen - oder öfters - , dass die Amis nichts gelernt haben und sich auch nicht weiter entwickeln. Eher zurückentwickeln. Aber was willst sagen, die Wahl von Trump sagt einfach alles.
 
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Schade dass Moderatoren von Late Night Shows mehr politisches Verständnis, Empathie und Feingefühl haben als Politiker.

In dem Video geht es auch darum ob Aufstände/Gewalt gerechtfertigt sind gegen Rassismus anzukämpfen, weil ja einige hier argumentieren dass das nicht der richtige Weg ist.
Tolles Video. :dhoch:

Bin auch gespannt auf die Strafe. Aber, dass die ihn mit einer kleinen Haftstrafe laufen lassen, halte ich für ausgeschlossen. Sowas gibt es eher bei uns (Lebenslänglich in der Schweiz = 10-15 Jahre Knast).
 
Natürlich muss man das und es wird nur jahrzehnte bis jahrhunderte andauern. 30 jahre ist die letzte große unruhe her und wo stehen wir heute?
Ich stimme dir zu: es muss deutlich mehr Unruhen geben, deutlich größere Unruhen, unnachgiebigere Proteste, Gewalt darf weniger geduldet werden und muss schmerzhaftere gesellschaftliche Konsequenzen haben.
 
Du drückst dich ja vorsichtig aus ob du gewalt dafür befürwortest oder gewaltfreie aufstände und eine politische wende angestrebt wird. Erstere wird immer scheitern.
 
Das ist mir schon klar, und genau das ist ja das Problem.

Im Haftbefehl hieß es weiter, der Gerichtsmediziner gehe nach vorläufigen Erkenntnissen davon aus, dass Floyd nicht erstickt sei. Der 46-Jährige habe unter anderen gesundheitlichen Problemen gelitten, die gemeinsam mit der Festsetzung und möglichen Rauschmitteln in seinem Blut vermutlich zu seinem Tod geführt hätten.

Das ließt sich schon mal nicht gut für ein Urteil, das wird dir auch niemand abnehmen.

Schon lustig, dass exakt sowas (abzüglich der Drogen) auch mitgeteilt wurde, als vor ein paar Jahren ein anderer Afroamerikaner auf dem Bürgersteig bei der Festnahme verstorben ist. Die hatten halt gesundheitliche Vorerkrankungen, da kann das schon mal passieren.
 
Das große Problem seh ich nicht, versuchte Tötung würde ich zur Not auch kriegen, wenn es tatsächlich an der objetiven Zurechenbarkeit oder gar Kausalität scheitern sollte. Aber dass minutenlanges Erdrücken der Halsgegend jetzt keinen Effekt gehabt haben soll und Floyd trotzdem, selbst ohne Polizeieinsatz, an dem Tag gestorben wäre... naja, das muss mir erst mal einer verkaufen.
 
Das große Problem seh ich nicht, versuchte Tötung würde ich zur Not auch kriegen, wenn es tatsächlich an der objetiven Zurechenbarkeit oder gar Kausalität scheitern sollte. Aber dass minutenlanges Erdrücken der Halsgegend jetzt keinen Effekt gehabt haben soll und Floyd trotzdem, selbst ohne Polizeieinsatz, an dem Tag gestorben wäre... naja, das muss mir erst mal einer verkaufen.

Dies wird auch niemand behaupten, man wird sagen, dass Floyd durch Anstrengung/Aufregung eventuell unter Einfluß von Drogen gestorben ist und der Druck am Hals nicht so groß, sprich nicht ausschlaggebend für sein ableben war. Eine andere Strategie der Anwälte kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht werden auch noch ein paar alte Vorerkrankungen rausgekramt.
 
Dies wird auch niemand behaupten, man wird sagen, dass Floyd durch Anstrengung/Aufregung eventuell unter Einfluß von Drogen gestorben ist und der Druck am Hals nicht so groß, sprich nicht ausschlaggebend für sein ableben war. Eine andere Strategie der Anwälte kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht werden auch noch ein paar alte Vorerkrankungen rausgekramt.
überholende Kausalität, kumulative Kausalität. Ich weiß nicht, wie kreativ die Amis, aber wenn du in Deutschland mehrere Minuten mit dem Knie auf dem Hals eines Menschen rumdrückst, noch dazu wenn er in deinem Gewahrsam ist, und derjenige dann verstirbt, dann biste dran. Punkt. Und wenn wirklich jede Kausalität und jede Zurechenbarbeit ausscheidet -zweifelhaft- dann wäre es immer noch versuchte Tötung mit gefKV.
 
Als wenn ein gesunder Mensch es verkraften würde wenn man 8 Minuten auf seinem Hals rumtanzt, bei dieser fadenscheinigen Aussage krieg ich schon wieder 180 Puls.

Besonders denke ich immer noch, dass in erster Linie die Halsschlagadern abgeklemmt wurden. Die Atemprobleme gab es sicherlich auch, aber dass das Blut nicht richtig zirkulieren konnte, hat er gar nicht registriert, bis es dann zu spät war.
 
Das große Problem seh ich nicht, versuchte Tötung würde ich zur Not auch kriegen, wenn es tatsächlich an der objetiven Zurechenbarkeit oder gar Kausalität scheitern sollte. Aber dass minutenlanges Erdrücken der Halsgegend jetzt keinen Effekt gehabt haben soll und Floyd trotzdem, selbst ohne Polizeieinsatz, an dem Tag gestorben wäre... naja, das muss mir erst mal einer verkaufen.
Deswegen darf es auch zu keinem freispruch kommen, das Ergebnis wäre nur mehr rassismus und viel mehr tote. Eigentlich gehört hier ein politisches urteil her komme was wolle.

und den ersten toten haben wir schon. Die unruhen dürfen nicht in Rassismus ausarten.
 
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