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VOTE Abschalten im Urlaub

Wie lange benötigt ihr, in der Urlaubszeit komplett abzuschalten?

  • Sobald ich aus der Tür bin habe ich Ferien

    Stimmen: 32 46,4%
  • Am ersten Urlaubstag denke ich noch öfter an offene Themen

    Stimmen: 14 20,3%
  • Die Arbeit beschäftigt mich immer mal wieder und ich plane schon Aktionen nach meinem Sommerurlaub

    Stimmen: 10 14,5%
  • Ich erledige kleinere Aufgaben auch während meines Urlaubs

    Stimmen: 11 15,9%
  • Ich habe keine Arbeit

    Stimmen: 2 2,9%

  • Umfrageteilnehmer
    69

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab das ein paar Jahre lang gemacht, und Arbeit im Urlaub quasi mit nachhause genommen.
Und als mich das dann ein Jahr mal so richtig angekotzt hat, habe ich das sein lassen und blende die Arbeit im Urlaub nun komplett aus.

Auch mein Handy ist dann für die Arbeit gesperrt.
Inzwischen auch am Wochenende und teilweise nach Feierabend.

Denn ich wurde echt schon wegen vollkommen belangloser Dinge aus dem Urlaub auf die Arbeit geholt... was ich meinen Chef aber auch spüren lassen habe.
Manche denken offenbar wirklich, man wäre deren Sklave, der jederzeit verfügbar ist.
 
Bin selbstständig und mache keinen Urlaub..seit 10 Jahren oder so. Allerhöchstens mal ein verlängertes Wochenende aber das bedeutet eigentlich nur mit länger schlafen. Die Arbeit und Mails etc läuft immer mit.
 
Finde ich schon extrem. Hab ich mir früher zwar auch so gedacht, aber inzwischen spüre ich doch wie wichtig auch mal ein Urlaub ist. Auch wenn man den als Selbständiger nochmal mit ganz anderen Augen sieht. Ich bemerke an mir jedoch, wie wichtig der Urlaub eben auch mal ist um wieder neue Eindrücke und Sichtweisen zu bekommen. Egal wie gerne ich arbeite, stelle ich aber gerade im Urlaub eben doch fest, zu was für einem Fachidioten man eigentlich mutiert wenn man immer nur das gleiche sieht und macht. Möchte ich nicht mehr missen, auch wenn ich mich selbst dazu wirklich kultivieren musste. Dank unserer Tochter ist das jetzt auch nochmal etwas anderes.
 
Denke eigentlich immer mit an die Arbeit. Liegt aber auch mit daran, dass ich immer mal wieder Klienten in der Stadt sehe, oder ich es auch mitbekomme, wenn mit irgendeinem Klienten was passieren sollte. Ist aber auch nicht verkehrt, so weiß ich auch im Urlaub immer was los ist, und kann mich auf das einstellen, was mich nach dem Urlaub erwartet.

Aber es ist ja dann auch nicht so, dass man da täglich irgendwie was hört oder so. Ich kann schon abschalten.
 
Im Urlaub verfolgt mich die Arbeit schon noch ein paar Tage, aber natürlich kreisen die Gedanken auch oftmals um die Themen Family, Beziehung oder Zukunft. Auch ist der Urlaub selbst ja oft nicht stressfrei. Da ärgert man sich über das Zimmer im Hotel, verplant den ganzen Tag oder macht selbst auf den Jakobsweg das Bettenrennen mit...
 
Gerne! Es gibt ja ne Menge Literatur dazu und ein paar Sachen hab ich schon rausgepickt. Im Grunde scheint aber überall mehr oder weniger Ähnliches drinzustehen. Nur in der Aufbereitung unterscheiden sie sich.
Hab das Thema bei meinem Abendstudium momentan auch, und ich finds geradezu unfassbar, wieviele verschiedene Bücher, Abwandlungen und Theorien es zu diesem Thema gibt. Und im Grunde ist es fast immer das selbe, nur eben anders formuliert. Eigentlich ein total interessantes Thema, aber ein völlig undankbarer Lern-, bzw. Prüfungsstoff.

Zum Topic:
Bis vor 2 Jahren dachte ich noch, ich sei unverzichtbar und der ganze Laden würde ohne mich "auseinanderfallen". Dementsprechend hab ich auch nie mehr als 5 Tage am Stück freigemacht, und krank war ich sowieso nie. Im Urlaub war ich dann auch immer erreichbar, und bin zwischendurch auch ab und zu ins Büro gegangen, abends wenn sonst keiner mehr da war. Weil es Dinge gab, die sonst keiner erledigen konnte.

Als mich mein damaliger Chef dann ohne Vorwarnung von jetzt auf gleich rausgeschmissen und freigestellt hatte, hab ich dann 2 Dinge gelernt:
1. Niemand dankt einem den Einsatz, den man zeigt.
2. Irgendwie gehts für die Firma auch ohne einen weiter. Wie ich gehört hatte, gabs nach meinem Rausschmiß erst mal Chaos, aber hinbekommen haben sie es letztlich auch ohne mich. Logischerweise. Niemand ist soooo wichtig.

Jetzt mache ich ordentlich Urlaub, bolze keine unmenschlichen Überstunden mehr, und wenn ich rausgehe, schalte ich sofort ab und freu mich auf meine Familie. Geschäftshandy habe ich abgelehnt. Die Firma kann zwischen 8 und 10 Std am Tag über mich verfügen, mehr nicht. Wenn ich frei habe, habe ich frei. Basta.
 
Pff, abschalten im Urlaub, ich schalt ab sobald ich den Laden verlasse, egal wann, da wird dann kein einziger Gedanke mehr daran verschwendet. Ist mir dann auch völlig egal.

Mach mich doch nicht kirre nach der Arbeit :D
 
http://www.amazon.de/Auszeit-Inspir...439279948&sr=1-1&keywords=auszeit+münchhausen

Bei Münchhausen hatte ich mal ein sehr interessantes Seminar und kann das Buch nur empfehlen. Vieles davon habe ich auch mit meiner Frau diskutiert. Seitdem habe ich an fast jedem Wochenende meine 2-3 Stunden Freiraum, in denen ich nur das machen kann, was ich möchte, ohne wenn und aber und ohne Intervention von Frau und/oder Kindern. Das klappt zwar nicht immer aber schon meistens und ist unglaublich wichtig. Anfangs gabs noch ein paar Kommentare wie "Du könntest fahrradfahren oder mit dem Hund raus oder...oder...oder" bis ich nochmal klargestellt habe, dass das meine Zeit ist. Dann gehts Geocachen, oder ich zocke einfach mal 2 Stunden am Stück oder ich setze mich tatsächlich auf das Fahrrad, aber alleine. Natürlich entspannt auch das Familienleben, aber auf andere Weise als die Zeit alleine zu reflektieren und komplette Ruhe zu haben, ohne jeglichen extrinsischen Druck !

Wenn man täglich bei Mandanten und Angestellten freundlich und offen hellwach sein muss und auch an schlechten Tagen "Dienstleistung lebt", braucht man diese Auszeiten m. E. zwangsläufig.
 
Ich genieße die schul- und arbeitsfreie Zeit, aber über bestimmte Themen, wie z.B. meine Facharbeit, muss ich mir schon Gedanken machen. Am besten sogar noch ein paar Seiten tippen. Ausserdem lese ich mich ins Thema Mitarbeiterführung, Wertschätzung und Anerkennung ein.

if Mitarbeiter a = Sandalen then goto Wertschätzung

So würde der Dos-Befehl dazu heissen :D
 
e.

Als mich mein damaliger Chef dann ohne Vorwarnung von jetzt auf gleich rausgeschmissen und freigestellt hatte, hab ich dann 2 Dinge gelernt:
1. Niemand dankt einem den Einsatz, den man zeigt.
2. Irgendwie gehts für die Firma auch ohne einen weiter. Wie ich gehört hatte, gabs nach meinem Rausschmiß erst mal Chaos, aber hinbekommen haben sie es letztlich auch ohne mich. Logischerweise. Niemand ist soooo wichtig.

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3. Du bist einfach eine Personalnummer
4. Der Deal bedeutet Zeit (8h) gegen Geld - mehr nicht.
 
Ich kann eigentlich nur noch beim zocken komplett abschalten ansonsten kreisen die Gedanken und kreisen und kreisen... - ich muss dringend mal zum Psychater!!!:ugly:

114611-Psychiatric-Help-These-Days.gif
 
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