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6-Monate-Challenge mit dir selbst: Verzicht auf Konsum

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So, grundsätzlich mal an alle meine "Freunde" hier. Ich weiß nicht, ob hier manche Tomaten auf den Augen haben oder schlicht und ergreifend das Thema grundsätzlich nicht verstanden haben. Ich habe nie gesagt, dass ich die nächsten sechs Monate wie im Kloster leben werde. Aber vielleicht ist es auch im Grunde auch einfach egal, weil dieses Forum sowieso nicht der richtige Ort für ein solches Thema ist. Woanders funktioniert es, hier sind aber nicht die User dafür. Wie auch immer. Sehr schade.

Und für dich noch mal generell: Ich habe gesagt, dass ich mich damit schwer tue, aber es mir am Herzen liegt. Hier geht es ums Reflektieren seines Konsumverhalten und besserns. Tut mir sehr leid, dass ich nicht höflicher bin, aber kann gerade nicht anders.
Ich glaube die Diskussionen hättest du überall. Einige sehen das schnell als Angriff auf ihre persönliche lebenseinstellung. Das geht einem als Veganer, ach, schon als Vegetarier nicht anders. Einfach drüber hinweg sehen und gut ist.

Zum eigentlichen Thema: ich überlege in letzter zeit ob es nicht sinnig ist sich von einigen Dingen zu trennen wenn man was neues kauft. Also keinen Sammlern wahn anstoßen sondern für ein neues Spiel immer auch alte verkaufen. Darüber hinaus bin ich aktuell auch ernsthaft am überlegen meine ps4 Pro zu verkaufen. Die läuft so gut wie gar nicht mehr und wenn die neue Generation kommt ist sie zudem auch direkt ne ganze Ecke weniger wert.
 
Ich habe aufgrund des Threads gestern auf meiner PS4 zahlreiche Spiele gelöscht. Nach einer privaten Krise im Dezember, die dafür gesorgt hat, dass ich keine Lust / Nerven auf zocken hatte, und mir jetzt bewusst wurde, dass die nächste Konsolengeneration vor der Tür steht, habe ich mir überlegt mich die letzten verbleibenden Monate auf bisher liegen gebliebende Perlen zu konzentrieren.
Dazu kommt die Verfügbarkeit von kostenlosen PS Plus, PS Now und EA Access Spielen. Vermutlich werde ich 2020 kaum noch neue Spiele kaufen müssen. Habe jetzt auch kaum Top Titel auf dem Schirm, die mich groß reizen würden. Vielleicht Cyberpunk. Ansonsten muss ich erst noch Death Stranding beenden und will unbedingt noch Shenmue 3 und Detroit spielen (und ein paar andere Titel). Von daher werde ich für Gaming sicher nicht viel Geld ausgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich es mir recht überlege passt der thread eigentlich ganz gut zum KT bonzenforum.
Jemand der eh zu wenig Geld im Monat hat kommt erst garnicht auf so eine Idee.
Wie wäre es wenn ihr die Kohle, die ihr durch den konsumverzicht spart, sinnvoll anlegt und es spendet. Damit wäre vielen anderen auch geholfen.
Anstatt sich gegenseitig zu beweihreuchern wie gut ihr euch in Verzicht übt.
 
Wie wärs mit fresse halten? :ugly:

PS: Bitte ließ dir nochmal deinen Kommentar durch. Das Thema hier heißt Reflektieren.
Man darf auch seine Kommentare reflektieren. :gerri:

BTW hab ich dieses Jahr schon was gespendet (THX you @Trekkie2063 ) und gebe regelmäßig Obdachlosen ein paar Euros.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie wärs mit fresse halten? :ugly:

PS: Bitte ließ dir nochmal deinen Kommentar durch. Das thema hier ist Reflektieren.
Man darf auch seine Kommentare reflektieren. :gerri:
Trotzdem kann man es lächerlich finden. Ganz ehrlich. Wenn man sonst keinen Sorgen hat, bitte. Sind halt luxusprobleme. Wie vieles hier im Forum.
Hier geht es nur um Bestätigung erhaschen, nichts weiter. "Oh schaut mal wie ich diesen Monat gespart habe. Ich hab dieses mal kein Spiel gekauft" oh wie geil. (Wo ist der wichssmilie wenn man ihn mal braucht :ugly:)
 
Trotzdem kann man es lächerlich finden. Ganz ehrlich. Wenn man sonst keinen Sorgen hat, bitte. Sind halt luxusprobleme. Wie vieles hier im Forum.
Hier geht es nur um Bestätigung erhaschen, nichts weiter. "Oh schaut mal wie ich diesen Monat gespart habe. Ich hab dieses mal kein Spiel gekauft" oh wie geil. (Wo ist der wichssmilie wenn man ihn mal braucht :ugly:)
Jo genau.
Du hast es durchschaut. Wahnsinn.
Du bist soo kluk!
 
Ist doch eh alles relativ. Für den einen heißt Verzicht einen Besuch bei BurgerKing weniger im Monat, für den nächsten zwei Spiele im Monat weniger, für den dritten heißt es nur 3 Mal im Jahr in Urlaub fliegen statt 4 Mal und der letzte kauft sich nur einen neuen Ferrari statt 2. Leben ist kurz und so viel davon geht für Arbeit drauf. Wenn man dann genug Geld hat, um a) alle Verbindlichkeiten zu bedienen b) etwas zum Sparen zurück zu legen c) vernünftig, gesund und lecker zu essen einzukaufen
und dann immer noch etwas übrig hat, aus welchem Grund sollte man sich dann nicht etwas kaufen, was man haben möchte? Gut, zum Fenster rauswerfen muss man die Kohle auch nicht, aber andererseits, welchen Sinn hat Geld horten angesichts der Negativzinsen und Kontogebühren überhaupt noch? Da kauf mich mir lieber zwei Xbox Konsolen mit dem Gears Design.

Verzichten, weil ich meine, dass ich unnützes -und zwar wirklich unnützes kaufe, also Sachen, die ich dann gar nicht benutze, ok. Frage ist, ob das dann wirklich Verzicht ist.

Aber Sachen nicht kaufen, die man möchte und sich problemlos leisten könnte? Warum sollte ich das denn tun? Leben ist hart und anstrengend genug, warum soll ich mir das Leben dann auch noch künstlich unschöner machen? Wenn nicht mal ich selbst was für mich tue, wer soll es dann? Dazu: Was heißt in dem Zusammenhang "brauchen"? Klar, ich brauche Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, ggf. was zum Reinigen des Körpers. Alles weitere brauche ich nicht, jedenfalls nicht zwingend zum Überleben. Aber ist Überleben das einzige Ziel? Wäre mir etwas zu wenig. Ich hätte auch gerne ein wenig Spaß im Leben, denn seelisches Wohlbefinden ist auch wichtig und da kommen eben Luxusgüter ins Spiel. Das wirft die Frage, wie viel Luxus Luxus wirklich ist. Klar sind Videospiele nicht essentiell zum Überleben nötig, aber sie geben mir halt Freude und Ausgeglichenheit. Und Freude und Ausgeglichenheit braucht man mE auch zu einem guten Leben. Der eine zieht das halt aus Videogames, der nächste aus Filmen, ein weiterer aus Sport, der letzte aus Autos... aber jeder braucht etwas zusätzlich und zwar brauchen im Sinne eines erfüllten und ausgeglichenen Lebens. Das ist eben alles kein überflüssiger Luxus, denn zum Leben gehört mehr als nur zu existieren.

Klar, wenn ich finanziell grad mal so die Kohle habe, um mit Toast und Reis über den Monat zu kommen, habe ich andere Sorgen. Für den stellt sich obige Rechnung als Luxusproblem da. Aber wie gesagt: Alles relativ. Und nur, weil es anderen eventuell schlechter geht, muss ich mich doch weder schuldig fühlen noch verliere ich dadurch mein Recht auf Probleme in meinem Leben. Auch ein Bill Gates hat ein Recht auf Sorgen und Nöte, mögen die auch anders aussehen als meine. Er kann sich kein drittes Flugzeug leisten, ich keinen BMW. Der Arbeitslose kann sich keinen 20 Jahre alten Dacia leisten. Alle drei "Sorgen" sind legitim. Klar, lacht Gates aus für sein Flugzeugproblem... dann gebt ihr dem Arbeitslosen das Recht, mich für meinen BMW auszulachen. Und der Obdachlose lacht den Arbeitslosen aus, der vom Staat Wohnung und Grundversorgung erhält. Usw usf.

Also für mich ganz kurz: Geld wegwerfen für nichts sollte man lassen, klar. Das ist aber auch kein Verzicht.

Geld, das mansich erarbeitet und zur Verfügung hat, sammeln und sich schöne Sachen, die man gern hätte und sei es nur zum Sammeln, nicht holen: Schwachsinn. Tu ich niemanden etwas Gutes für, ich schade nur mir und der Staat lacht sich tot, wenn ich dann versterbe und er die ganze Kohle zurück erbt, die er mir über die Jahre gezahlt hat.
 
Also rein des Verzichts willens würde ich vermutlich auch nicht auf die Idee kommen wieso man Verzichten sollte und sich nichts gutes/tolles/schönes leisten sollte. Es sei denn der eigene Kaufwahn tut einem tatsächlich nicht gut, weil man vielleicht den Fokus fürs wesentliche verliert oder Dinge ungenutzt in der Ecke rum liegen.

Aber für mich spielen da noch andere Faktoren eine wichtige Rolle.
Auch denke ich kann man sich durchaus Hinterfragen, ob unser Konsumwahn uns tatsächlich so glücklich macht und befriedigt und wir uns nicht eher nach etwas anderem sehnen (etwas was vllt gar nicht mit Geld zu bezahlen ist).
 
Bzgl. des Negativzinses: Meine Bank verlangt den aktuell ab 100.000. Und es mag euch vielleicht erschrecken, aber davon bin ich noch weit entfernt :D

Aber ist natürlich absehbar, dass der noch weiter sinkt.
 
Bin bei der Sparkasse, empfinde die neuen Kontoführungsgebühren für alles Mögliche schon als einen verdeckten Negativzins.
Aber ich bin auch nicht groß drauf aus, mit meinem Geld möglichst Gewinnbringend (finanziell gesehen) umzugehen.
Mir strebt es eher nach Sinnhaftigkeit / Nutzen.
 
Ich glaube die Diskussionen hättest du überall. Einige sehen das schnell als Angriff auf ihre persönliche lebenseinstellung. Das geht einem als Veganer, ach, schon als Vegetarier nicht anders. Einfach drüber hinweg sehen und gut ist.

Zum eigentlichen Thema: ich überlege in letzter zeit ob es nicht sinnig ist sich von einigen Dingen zu trennen wenn man was neues kauft. Also keinen Sammlern wahn anstoßen sondern für ein neues Spiel immer auch alte verkaufen. Darüber hinaus bin ich aktuell auch ernsthaft am überlegen meine ps4 Pro zu verkaufen. Die läuft so gut wie gar nicht mehr und wenn die neue Generation kommt ist sie zudem auch direkt ne ganze Ecke weniger wert.

geht mir auch so, hab ja hier schonmal erwähnt dass ich mir ein Spielelimit bei der PS4 gesetzt habe. Ausnahme ist nur die Switch da Nintendospiele zeitlos sind und kaum im Preis fallen, da schlag ich dann bei Angeboten zu ob ich es gerade spielen will oder nicht.

hab die Ps4 auch nur noch wegen Fifa und bin am überlegen sie zu verkaufen und gleichzeitig überlege ich ob ich überhaupt noch ne neue Gen Konsole brauche. Ich zock kaum und wenn dann Switch oder Quest....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch eh alles relativ. Für den einen heißt Verzicht einen Besuch bei BurgerKing weniger im Monat, für den nächsten zwei Spiele im Monat weniger, für den dritten heißt es nur 3 Mal im Jahr in Urlaub fliegen statt 4 Mal und der letzte kauft sich nur einen neuen Ferrari statt 2. Leben ist kurz und so viel davon geht für Arbeit drauf. Wenn man dann genug Geld hat, um a) alle Verbindlichkeiten zu bedienen b) etwas zum Sparen zurück zu legen c) vernünftig, gesund und lecker zu essen einzukaufen
und dann immer noch etwas übrig hat, aus welchem Grund sollte man sich dann nicht etwas kaufen, was man haben möchte? Gut, zum Fenster rauswerfen muss man die Kohle auch nicht, aber andererseits, welchen Sinn hat Geld horten angesichts der Negativzinsen und Kontogebühren überhaupt noch? Da kauf mich mir lieber zwei Xbox Konsolen mit dem Gears Design.

Verzichten, weil ich meine, dass ich unnützes -und zwar wirklich unnützes kaufe, also Sachen, die ich dann gar nicht benutze, ok. Frage ist, ob das dann wirklich Verzicht ist.

Aber Sachen nicht kaufen, die man möchte und sich problemlos leisten könnte? Warum sollte ich das denn tun? Leben ist hart und anstrengend genug, warum soll ich mir das Leben dann auch noch künstlich unschöner machen? Wenn nicht mal ich selbst was für mich tue, wer soll es dann? Dazu: Was heißt in dem Zusammenhang "brauchen"? Klar, ich brauche Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, ggf. was zum Reinigen des Körpers. Alles weitere brauche ich nicht, jedenfalls nicht zwingend zum Überleben. Aber ist Überleben das einzige Ziel? Wäre mir etwas zu wenig. Ich hätte auch gerne ein wenig Spaß im Leben, denn seelisches Wohlbefinden ist auch wichtig und da kommen eben Luxusgüter ins Spiel. Das wirft die Frage, wie viel Luxus Luxus wirklich ist. Klar sind Videospiele nicht essentiell zum Überleben nötig, aber sie geben mir halt Freude und Ausgeglichenheit. Und Freude und Ausgeglichenheit braucht man mE auch zu einem guten Leben. Der eine zieht das halt aus Videogames, der nächste aus Filmen, ein weiterer aus Sport, der letzte aus Autos... aber jeder braucht etwas zusätzlich und zwar brauchen im Sinne eines erfüllten und ausgeglichenen Lebens. Das ist eben alles kein überflüssiger Luxus, denn zum Leben gehört mehr als nur zu existieren.

Klar, wenn ich finanziell grad mal so die Kohle habe, um mit Toast und Reis über den Monat zu kommen, habe ich andere Sorgen. Für den stellt sich obige Rechnung als Luxusproblem da. Aber wie gesagt: Alles relativ. Und nur, weil es anderen eventuell schlechter geht, muss ich mich doch weder schuldig fühlen noch verliere ich dadurch mein Recht auf Probleme in meinem Leben. Auch ein Bill Gates hat ein Recht auf Sorgen und Nöte, mögen die auch anders aussehen als meine. Er kann sich kein drittes Flugzeug leisten, ich keinen BMW. Der Arbeitslose kann sich keinen 20 Jahre alten Dacia leisten. Alle drei "Sorgen" sind legitim. Klar, lacht Gates aus für sein Flugzeugproblem... dann gebt ihr dem Arbeitslosen das Recht, mich für meinen BMW auszulachen. Und der Obdachlose lacht den Arbeitslosen aus, der vom Staat Wohnung und Grundversorgung erhält. Usw usf.

Also für mich ganz kurz: Geld wegwerfen für nichts sollte man lassen, klar. Das ist aber auch kein Verzicht.

Geld, das mansich erarbeitet und zur Verfügung hat, sammeln und sich schöne Sachen, die man gern hätte und sei es nur zum Sammeln, nicht holen: Schwachsinn. Tu ich niemanden etwas Gutes für, ich schade nur mir und der Staat lacht sich tot, wenn ich dann versterbe und er die ganze Kohle zurück erbt, die er mir über die Jahre gezahlt hat.

Starker Post :dhoch:
 
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