Stonebreaks schrieb:
om3ga schrieb:
Okay, die Xbox würde dann halt ein breiteres Bild ausgeben und dabei 2 schwarze Balken anzeigen ... aber trotzdem ... weird!
Ist 16:10 nicht schmaler als 16:9? Dann würde sie doch ein schmaleres statt ein breiteres Bild ausgeben. Verwirrung
Der Punkt ist der:
Gute Geräte (bzw. eigentlich die meisten modernen) lassen dich auswählen, ob das Eingangssignal auf die gesamte, verfügbare Bildschirmfläche gestreckt werden soll, oder ob das Eingangssignal 1:1 wiedergegeben werden soll, dafür links/rechts/oben/unten mit schwarzen Balken. Wenn dein Bildschirm also die native Auflösung von 1920x1200 hat (sprich: wirklich so viele Pixel hat), das Eingangssignal aber nur eine Auflösung von 1280x760 und du eingestellt hast, dass das Signal 1:1 dargestellt werden soll, so hast du am Bildschirm zentriert in der Mitte das Bild in der Auflösung 1280x760 - links, rechts, oben und unten hast du schwarze Fläche, eben, weil dein Bildschirm noch mehr verfügbare Pixel hat, das Signal aber nicht. Hätteest du eingestellt, dass dein Bildschirm umrechnen soll, hättest du Vollbild, das Signal würde umgerechnet und aufgeblasen werden. Nun entspricht aber nicht mehr ein im Signal berechneter Pixel einem tatsächlichen, physikalischen Pixel sondern wahrscheinlich mehreren. Bei dieser Umrechnung geht also ziemlich viel von der Qualität verloren - ergo: möglichst immer die native (tatsächliche) Auflösung des Bildschirms beim Signal einstellen.
Schlechte (ältere) Geräte können das nicht einstellen, hier wird immer das Bild auf Vollbild aufgeblasen.
Hat man ein modernes Gerät mit der Funktionalität, die ich gerade beschrieben hat, hat man auch jetzt kein Problem. Das Gerät gibt das Bild exakt so wieder, wie es von der Xbox geschickt wird. Der Rest bleibt schwarz.
Hat man kein so ein Gerät, ist man auf die Software-Lösung durch die Xbox angewiesen: das würde dann so aussehen, dass die Xbox das Bild in seiner ursprünglichen Form belässt (1280x760), jedoch ganz viele schwarze Pixel links und rechts und oben und unten dazugibt, sodass die gewünschte Zielauflösung (in unserem Fall 1920x1200) erreicht wird. Und erst dann wird dieses neue Bild an das Endgerät geschickt, welches das Bild einfach so wiedergibt, ohne zu wissen, ob es da gerade schwarze Balken ausgibt oder nicht.
Bei der ersten, eleganten Lösung ist das Endgerät der intelligente Part, beim zweiten leistet die Xbox die Denkarbeit. Ziel der ganzen Übung ist ein verzerrungsfreies Bild und keine Qualitätsverluste.