"Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern München nicht akzeptieren können und die Franck als Vorbild und Spieler des FC Bayern nicht benutzen darf. Ich habe lange mit Franck gesprochen und ihm mitgeteilt, dass er eine hohe Geldstrafe bekommen wird", sagte Salihamidzic. Ribery habe die Strafe akzeptiert. Über die genaue Höhe, wollte sich der Sportdirektor nicht äußern. "Wir haben beim FC Bayern nie über solche Zahlen gesprochen, aber sie wird sehr hoch ausfallen."
Verständnis, aber aber auch Kritik von Salihamidzic
Salihamidzic zeigte aber auch Verständnis für die Entgleisung des Franzosen in dessen Social-Media-Kanälen. "Er hat nichts bezahlt, er wurde eingeladen. Weil das falsch dargestellt wurde, wurde Franck aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Aber nicht nur Franck, sondern auch seine hochschwangere Frau, sein Kind und seine Mama, die im Krankenhaus operiert wurde. Daraufhin hat sich Franck vor seine Familie gestellt, sich gewehrt und die Familie verteidigt. Da hat er jedes Recht zu, da unterstütze ich den Spieler auch", sagte Salihamidzic, fügte aber an: "Leider ist ihm das in einem Punkt total entgleist."
Müller: Thema für die Mannschaft nicht relevant Der Wirbel um den Ausraster von Franck Ribéry hat nach Ansicht von Teamkollege Thomas Müller keinen großen Einfluss auf die Rückrunden-Vorbereitung des FC Bayern München. "Natürlich sind das immer Themen, die ein bisschen Unruhe reinbringen. Aber eher für unseren Sportdirektor, unsere Vereinsvorsitzenden oder die Presseabteilung. Für uns als Mannschaft ist das nicht wirklich relevant", sagte Müller in Doha. "Wir wissen, dass Franck ein absoluter Mannschaftsspieler ist. Und wenn er sich angegriffen fühlt, ist es schon öfter vorgekommen, dass er sich um Alles auf der Welt verteidigt", sagte der Profi des deutschen Fußball-Meisters. "Vielleicht mit Mitteln, die dann für andere durchaus überzogen sind. Er sieht das selbstverständlich dann eben anders, weil er anders fühlt." (sid/dpa)
Quelle WAZ


